DE53018C - Drehbank zur Herstellung schraubenförmig gewundener Stäbe - Google Patents
Drehbank zur Herstellung schraubenförmig gewundener StäbeInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B27—WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
- B27C—PLANING, DRILLING, MILLING, TURNING OR UNIVERSAL MACHINES FOR WOOD OR SIMILAR MATERIAL
- B27C5/00—Machines designed for producing special profiles or shaped work, e.g. by rotary cutters; Equipment therefor
- B27C5/08—Rounding machines
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
Die Erfindung bezieht sich auf eine Holzdrehoder Fräsbank zur Erzeugung von spiralförmigen
oder sogenannten gewundenen Stäben. An dem eigentlichen röhrenförmigen Schneidzeug
sind so viele stellbare Messer angebracht, als Spiralen in den Stab geschnitten werden sollen.
Das Schneidzeug steht in Verbindung mit auf je einer Seite desselben der Länge nach gleitenden
Klemmen und elastischen Führungsrollen an je einem Ende der Bank, -zur Erzeugung
einer ruhigen, vibrationsfreien Bewegung des zu bearbeitenden Stabes, der durch eine Klemmzange angezogen oder fortgestofsen
wird. Das röhrenförmige Schneidzeug wird mittelst geeigneter Zahnräder gedreht und die
zu bearbeitenden Stäbe werden mittelst der Klemmen durch die Schneidröhre gezogen,
welche Klemmen sich in der Längsrichtung auf einer Schraubenspindel bewegen, mit der
der Schlitten der Klemme in geeigneter Weise verbunden ist.
Beiliegende Zeichnungen veranschaulichen die Erfindung.
Fig. ι Längsansicht der Fräsbank,
Fig. 2 Oberansicht,
Fig. 3 Seitenansicht in vergröfsertem Mafsstabe,
Fig. 4 Längsschnitt mit weggenommenen Messern,
Fig. 5 Horizontalschnitt einer elastischen Führungsrolle,
■ Fig. 6 und 7 Querschnitte durch den Fräskopf,
Fig. 8, 9 und 10 Einzelheiten der den zu
bearbeitenden Stab haltenden Klemme mit ihrem Support und des dieselbe mit der Leitspindel
verbindenden Mechanismus.
In den Fig. 1 und 2 bezeichnet A den Ständer und B das Bett der Fräsbank. In den
Obertheilen der Ständer A ist die Schraubenspindel C1 gelagert, die ihre umlaufende Bewegung
durch geeignete Räderübersetzung erhält, die durch eine Riemscheibe bethätigt wird.
In der Mitte des Bettes A befindet sich die eigentliche Drehbank mit dem Fräskopf C,
welcher so angeordnet ist, dafs er sich auf seinen röhrenförmigen Enden d dreht in den
Lagern d1, die in den Ständern D D befestigt
sind, welch letztere in Verbindung stehen mit den elastischen Führungsrollen D1, wie solche
in den Fig. 3 und 5 dargestellt sind. Auf dem Bett B bewegen sich die zum Halten des zu
bearbeitenden Stabes R dienenden Führungskluppen E, die je aus einem Schlitten E1 bestehen,
welche das Bett entlang geführt werden durch' die Leitspindel C1, ferner aus den beiden
Klemmfuttern e, welche im Schwalbenschwanz am oberen Theil des Schlittens befestigt sind.
Die Klemmfutter e e werden gegen einander oder von einander weggeführt mittelst einer
Schraubenspindel e1 mit Rechts- und Linksgewinde, die mit einer Kurbel e2 an einem Ende
versehen ist. Durch diese Klemmfutter wird der zu bearbeitende Stab festgeklemmt und dem
Fräskopf C zugeführt.
Eine der in der Richtung des Bettes gleitenden Klemmen E ist auf je einer Seite des
Fräskopfes angeordnet, so dafs die eine der Klemmen E dazu dient, den Stab R durch
den Fräskopf zu führen, bis derselbe auf der einen Hälfte spiralförmig ausgefräst oder ge-
dreht ist, während die andere Kluppe sodann das fertige Ende des Stabes ergreift und den
ungefrästen Theil desselben ebenfalls durch den Fräskopf zieht, um die andere Hälfte des
Stabes R ebenfalls spiralförmig zu fräsen.
Nahe den Eingangsrollen am Fräskopf ist ein Ständer F angeordnet, der eine kegelförmige
Führungsöffnung hat, wie in Fig. ι gezeigt ist, der dazu dient, das Ende des Stabes zwischen
die Eingangsrollen und in den Fräskopf hineinzuführen.
Die Schlitten der Kluppen E sind verbunden mit der Leitspindel C1 durch Muttern c2, welche
aus zwei Platten gebildet sind, die in der Mitte das Gewinde haben für den Durchgang der
Leitspindel und die durch verticale Lappen e4 am Schlitten E1 geführt werden. Ein Hebel f,
der am Schlitten bei /2 seinen Drehpunkt hat,
ist einerseits mit dem Gelenkstück f1 und andererseits
mit dem Hebelarm fa verbunden, und dieser mit dem unteren Theil der Mutter c2,
während das Gelenkstück f] mit dem oberen Theil der Mutter c2 in Verbindung steht.
Wenn der Hebel f aufgehoben wird, wie das in Fig. 8 mit punktirten Linien angegeben
ist, so werden die beiden Mutterhälften c- von der Leitspindel C1 entfernt, diese sonach ausgelöst
und hierdurch der Zug auf die Kluppen E unterbrochen. Wird der Hebel f
niedergedrückt, so schliefsen sich die beiden Mutterhälften c2 über der Leitspindel C1 und
die Schlitten bewegen sich das Bett B entlang durch die Rotation der Leitspindel in der
Mutter.
Der Hebel f und somit die Mutterhälfte c2
werden in ihrer Lage gehalten durch die Schliefsfeder fl, welche den Hebel fängt, wie
gezeigt in Fig. 8 und 9. Der Schlitten E1 der Kluppe wird in seiner Verbindung mit der
Leitspindel C1 gehalten mittelst der hohl ausgedrehten Rolle g, welche sich auf einer festen
Welle g1 am Schlitten dreht, und ist diese hohl ausgedrehte Rolle so angeordnet, dafs sie
unterhalb der Leitspindel unmittelbar hinter der Mutter c2 sitzt.
Der Fräskopf C wird in umlaufende Bewegung gesetzt durch die Längsachse /?, welche
auf den Ständern A gelagert ist und ihre Bewegung erhält durch das Zahnrad Λ1, das in
das Getriebe fr2 eingreift, das am Ende der Leitspindel
C1 sitzt.
An einem Ende des Fräskopfes C sitzt das Zahnrad /i4, welches in das Trieb /z3 auf der
Welle h eingreift, wobei die umlaufende Bewegung dem Fräskopf mitgetheilt wird. Der
Fräskopf trägt in seinem Innern die Führungsröhren i i, je eine auf jeder Seite, welche Führungsröhren
in die scheibenförmigen Köpfe c5 des Fräskopfes eingeschraubt sind, welche Köpfe
durch radiale Platten C2 unterstützt werden, welche letztere stellbar mit den Köpfen c5 verbunden
sind mittelst der Schrauben s, die sich an den äufseren Kanten der Platten befinden,
wie in Fig. 4 und 7 dargestellt ist.
Die Stellschrauben s gehen durch die Führungsblöcke s1, welche in den Schlitzen der
Köpfe C5 angeordnet sind, so dafs die Platten C2
in radialer Richtung an den Köpfen c5 adjustirt werden können und in ihrer Lage gehalten
werden durch Stellschrauben s2, welche durch die Flantschen an den Köpfen c5 gehen und
mit den Schraubenständern der Blöcke s1 verbunden
sind.
Die inneren Enden der ,Platten C2 werden adjustirt mittelst der Schrauben tt1, welche
durch feste Blöcke i2 an den inneren Seiten einer der Köpfe C5 gehen. Auf jeder Platte C2
sind zwei Messer C3 C4 angeordnet·, das eine,
radial zu der Achse des Fräskopfes, das andere in schräger Richtung zu derselben, und ist die
Form dieser Messer so .geschliffen, dafs sie die gewünschte Fagon der auf dem Stab einzuschneidenden
spiralförmigen Vertiefungen bedingt.
Die Messer C3 C4 werden gehalten und adjustirt
durch geeignete Blöcke mittelst Klemmschrauben in der gewöhnlichen Weise, wie in
Fig. 3 und 6 gezeigt.' ■
Durch die Herstellung der Platten C2 in gröfserer oder geringerer Entfernung von der'
Achse des Fräskopfes und in geeigneter Neigung gegen den Stab R können die spiralförmigen
Vertiefungen tiefer oder seichter gemacht werden, sowie auch die Messer leicht herausgenommen
und von Zeit zu Zeit geschärft und wieder eingesetzt werden können mittelst der Klemmschrauben.
Wenn das Ende des Stabes zwischen die eingehenden elastischen Rollen D1 gebracht
und der Führungsröhre i des Fräskopfes zugeführt wird, so beginnen die Messer in den
Stab einzuschneiden. So viele Messer in dem Fräskopf angeordnet sind, so viele Spiralen
werden in den Stab geschnitten. In den Zeichnungen sind vier Paar Messer dargestellt, die
an vier radialen Platten C2 angebracht sind, so dafs folglich vier Spiralen in den Stab geschnitten
werden. Letzterer wird durch den röhrenförmigen Theil des Fräskopfes mittelst der Kluppe E auf der einen Seite desselben
geführt und spiralförmig ausgehöhlt durch die vereinigte Wirkung der vorwärtsgehenden Bewegung
des Stabes und der axial rotirenden Bewegung des Fräskopfes. Wenn die eine Hälfte des Stabes durch die Einwirkung des
Fräskopfes gefräst ist, so tritt die Kluppe E auf der anderen Seite desselben in Wirksamkeit,
und die zweite Hälfte des Stabes wird durch den Fräskopf gezogen, um ebenfalls mit
spiralförmigen Vertiefungen ausgefräst zu werden. Hierauf werden die beiden Kluppen E in ihre
normale Lage zurückgeführt, die eine am Ende
des Ständers A, die andere dicht am Fräskopf. Der nächste Stab wird in die Kluppe am Ende
des Rahmens gespannt und das andere Ende desselben zwischen die elastischen Eingangsrollen
gesteckt; die Kluppe E am Ende des Ständers wird mit der Leitspindel wieder in
Verbindung gebracht, dafs dieselbe den Stab dem Fräskopf zuführt, wie vorher.
Ist die eine Hälfte des Stabes geschnitten, so kommt die Kluppe E am Ständer F an. Hierdurch
wird der Stab von der Kluppe E befreit, und die Kluppe auf der anderen Seite des
Fräskopfes wird von der Leitspindel bethätigt und somit die zweite Hälfte des Stabes durch
den Fräskopf gezogen und ebenfalls mit spiralförmigen Vertiefungen versehen.
Auf diese Weise werden diese spiralförmigen oder sogenannten gewundenen Stäbe in einer
sehr leichten und sicheren Weise angefertigt und werden sämmtliche Spiralen zu gleicher
Zeit bei dem Durchgang durch den Fräskopf geschnitten, wobei sehr viel Zeit und Arbeit gespart
wird, und werden die Arbeiten in sehr genauer und sauberer Weise ausgeführt.
Claims (2)
1. Eine Holzdrehbank zur Herstellung von spiralförmigen, sogenannten gewundenen
Stäben, gekennzeichnet durch die Anordnung eines Dreh- oder Fräskopfes C, bestehend
aus den beiden scheibenförmigen Platten C5, an denen die röhrenförmigen
Zapfen d, welche sich in den Lagern ^1
drehen, befestigt sind, in welchen Zapfen d die beiden Röhren i i zur Aufnahme des
zu fräsenden Stabes angebracht sind, in Verbindung mit den vier radialen Platten C2,
an denen die Messer oder Fräser C3 C4 so befestigt sind, dafs das eine in radialer
Richtung zur Achse des Fräskopfes und das andere in schräger Richtung zu derselben
steht, sowie in Verbindung mit den elastischen Führungsrollen D1 (Fig. 3, 4
und 5), während die Umdrehung des Fräskopfes bedingt wird durch die in den Ständern A gelagerte Achse h, Zahnrad h1
und Trieb /22.
2. An der unter 1. gekennzeichneten Drehbank zur Herstellung gewundener Stäbe
die Anordnung von Führungsklemmen E E, bestehend aus den Klemmfuttern oder
Backen e e, zur Aufnahme und Festhaltung des zu bearbeitenden Stabes R, welche
durch die mit Rechts- und Linksgewinde versehene Spindel bethätigt werden, welche
Klemmbacken auf dem Schlitten E1 befestigt sind, in dem die aus zwei Hälften
bestehende Mutter c2 angebracht ist, welche durch den Hebel/ und dessen Gelenkstücke
Z1/3 an die den Schlitten bethätigende Leitspindel
C1 angeschlossen oder von derselben ausgelöst werden kann, in Verbindung mit
der am Schlitten angeordneten, die Leitspindel Cl unterstützenden Gleitrolle g
(Fig. 8, 9 und 10).
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE53018C true DE53018C (de) |
Family
ID=327692
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT53018D Expired - Lifetime DE53018C (de) | Drehbank zur Herstellung schraubenförmig gewundener Stäbe |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE53018C (de) |
-
0
- DE DENDAT53018D patent/DE53018C/de not_active Expired - Lifetime
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