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DE536715C - Vorrichtung zum Knuepfen von Weberknoten - Google Patents

Vorrichtung zum Knuepfen von Weberknoten

Info

Publication number
DE536715C
DE536715C DEC41064D DEC0041064D DE536715C DE 536715 C DE536715 C DE 536715C DE C41064 D DEC41064 D DE C41064D DE C0041064 D DEC0041064 D DE C0041064D DE 536715 C DE536715 C DE 536715C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
arm
binding
thread
beak
bill
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEC41064D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Cook & Co Manchester Ltd
Original Assignee
Cook & Co Manchester Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Cook & Co Manchester Ltd filed Critical Cook & Co Manchester Ltd
Application granted granted Critical
Publication of DE536715C publication Critical patent/DE536715C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H69/00Methods of, or devices for, interconnecting successive lengths of material; Knot-tying devices ;Control of the correct working of the interconnecting device
    • B65H69/04Methods of, or devices for, interconnecting successive lengths of material; Knot-tying devices ;Control of the correct working of the interconnecting device by knotting
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2701/00Handled material; Storage means
    • B65H2701/30Handled filamentary material
    • B65H2701/31Textiles threads or artificial strands of filaments

Landscapes

  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Knüpfen von Weberknöten Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Knüpfen von Weberknoten unter Verwendung eines umlaufenden Bindeschnabels und hat den Zweck, die bekannten Vorrichtungen so zu verbessern, daß das Knüpfen der Knoten einfacher und schneller vorgenommen werden kann als bisher.
  • Bei Vorrichtungen, wie sie gegenwärtig ganz allgemein zum Knüpfen der Weberknoten verwendet werden, werden die zu verknüpfenden Fäden durch die Knüpfvorrichtung gekreuzt. Diese Anordnung hat wesentliche Nachteile, da beim Einlegen der Fäden darauf geachtet werden muß, daß die beiden Fäden in die richtige Lage zu den arbeitenden Teilen gelangen.
  • Gemäß der Erfindung wird nun die Vorrichtung zum Knüpfen von Weberknoten so ausgestaltet, daß auf der einen Seite des den Bindeschnabel tragenden Rahmens ein in einer durch die BindeschnabelachsegehendenEbene schwenkbarer, mit seinem vorderen, eine Fadenklemm-und Abschneidevorrichtung tragenden Ende sich quer vor den Bindeschnabel legender Arm angeordnet ist, an dessen rückwärtigen Teil ein zwei Schlitze zur Aufnahme der zu verknotenden Fäden bildender Schieber parallel zur Bindeschnabelachse längsverschiebbar gelagert ist. Auf der dem schwenkbaren Arm entgegengesetzten Seite des Bindeschnabels ist an dem Rahmen ein Arm, dessen vorderes Ende leicht gegen den Bindeschnabel einwärts gebogen ist und von vorn gesehen vor dem Ende des verschwenkbaren Armes liegt, parallel zur Achse des Bindeschnabels längsverschiebbar geführt. Dieser Arm ist mit zwei weiteren Schlitzen zur Aufnahme der zu verknüpfenden Fäden sowie mit einem zwischen diesen Schlitzen vorgesehenen, quer über die ganze Vorrichtung hinweg bis an ein zwischen den Schlitzen des verschwenkbaren Armes befindliches Horn heranreichenden Bügel versehen.
  • Die ganze Anordnung ist derart getroffen, daß die in einer Handbewegung von ein und derselben Seite der Vorrichtung zusammen über diese gelegten, zusammenzuknüpfenden Fäden durch den Bügel getrennt von selbst in die Fadenschlitze des schwenkbaren Armes und der vordere in die Klemm- und Abschneidvorrichtung an diesem Arm, sowie beide in die Schlitze des längsverschiebbaren Schiebers sowie hinter dem Bindeschnabel eingelegt- werden. Es bedarf somit keiner besonderen Aufmerksamkeit des Arbeiters, um die zu verknotenden Fäden in die richtige Lage zu den arbeitenden Werkzeugen zu bringen.
  • Der Bindeschnabel formt während zweier aufeinanderfolgender Umdrehungen zunächst den vorderen Faden und darauf den hinteren Faden je zu einer Schleife um und erfaßt gleichzeitig das durch Abschneiden des hinteren Fadens mittels der am Bindeschnabel vorgesehenen Schneidvorrichtung frei gewordene Ende des hinteren Fadens, worauf während der nächsten halben Drehung des Bindeschnabels der schwenkbare Arm, nachdem der vordere Faden durch Verschieben des an ihm angeordneten Schiebers festgeklemmt ist, durch Ausschwenken die auf dem Bindeschnabel liegenden Fadenschlingen über das festgehaltene Fadenende knotenbildend abzieht, wobei während der Auswärtsschwingung dieses Armes das noch in seiner vorderen Schneidvorrichtung liegende Ende des vorderen Fadens abgeschnitten wird.
  • Der Gegenstand der Erfindung ist in den Zeichnungen veranschaulicht: Abb. i stellt die Knüpfvorrichtung in der Draufsicht dar und veranschaulicht gleichzeitig die Lage der Fäden vor Beginn des Knüpfvorganges.
  • Abb. 2 und 3 stellen die Vorrichtung einmal von der linken und einmal von der rechten Seite dar.
  • Abb. 4 zeigt von oben gesehen die Lage der Knüpfwerkzeuge, nachdem der Bindeschnabel die erste Hälfte der ersten Umdrehung zurückgelegt hat.
  • Abb. 5 zeigt die Lage der Fäden in bezug auf den Bindeschnabel, nachdem letzterer eine ganze Umdrehung ausgeführt hat.
  • Abb.6 veranschaulicht die Lage, nachdem der Bindeschnabel die erste Hälfte seiner zweiten Umdrehung ausgeführt hat.
  • Abb. 7 zeigt die Lage, nachdem der Bindeschnabel die zweite Hälfte seiner zweiten Umdrehung ausgeführt hat.
  • Abb.8 zeigt die Lage der Knüpfwerkzeuge am Ende des Knüpfdorganges und den fertigen Knoten.
  • Abb. 9 zeigt eine Schneidvorrichtung in vergrößertem iVIaßstabe.
  • In dem Rahmen 25 der Vorrichtung ist eine an sich bekannte, mit Steilgewinde versehene Spindel io drehbar gelagert, die an ihrem vorderen Ende den Bindeschnabel ii trägt, der durch einen in einer zur Spindelachse exzentrischen Ausnehmung i2 der vorderen Rahmenwand 13 drehenden Ansatz 14 an dem einen Schnabelschenkel während einer Umdrehung der Spindel geschlossen und geöffnet wird. Der Antrieb der Spindel io erfolgt durch einen gezahnten Quadranten 16, der mit seinen Zähnen 15 in das Gewinde der Spindel eingreift. Der Quadrant i6 ist um einen Bolzen i7 schwenkbar gelagert und mit einem Fortsatz 18 versehen, gegen den sich der Finger des Arbeiters anlegt, um den Quadranten gegen eine Feder 43 auszuschwenken. In einem Ansatz am Quadranten ist ein Schlitz ig vorgesehen, in welchen ein Zapfen 2o eines zweiarmigen Hebels eingreift, dessen anderer Arm 21 in einen Schieber 22 eingreift, der mittels Schlitzen 23 seitlich am Rahmen 25 auf Stiften 24 geführt ist. Die Teile sind untereinander so verbunden, daß durch einen auf den Drücker 18 ausgeübten Fingerdruck die Spindel io mit dem Bindeschnabel ii gedreht und der Schieber 22 vorwärts und rückwärts bewegt wird. Das vordere Ende des Schiebers 22 ist leicht nach innen gegen den Bindeschnabel gebogen und vorn mit einem Schlitz 26 sowie mehr seitlich noch mit einem Schlitz 27 versehen. Von der Oberkante des Schiebers führt ein bügelförmiger Arm 28 quer über die Knüpfvorrichtung hinweg.
  • Auf der dem Schieber 22 gegenüberliegenden Seite des Rahmens 25 ist ein Arm 29 mit seinem hinteren Ende bei 3o drehbar gelagert, dessen vorderes Ende 31 rechtwinklig umgebogen ist derart, daß dieses Ende gegen den Schieber 22 zeigt und sich quer vor den Bindeschnabel ii legt. Das rechtwinklig umgebogene Ende 31 ist vorn mit einer Schneidvorrichtung 32 versehen, die vor Beginn des Knüpfvorganges unmittelbar hinter dem mit 26 bezeichneten Schlitz des Schiebers 22 liegt.
  • Der verschwenkbare Arm 29 erhält eine Kappe oder Führung 36 (Abb. 3), die den Bindeschnabel überdeckt und dazu dient, den einen Faden hinter den Bindeschnabel zu führen. An dem @verschwenkbaren Arm 29 sitzt ein zweiter verschiebbarer Arm 33, der bei 34 drehbar gelagert ist und an seinem vorderen Ende ein nach oben und hinten gerichtetes Horn 35 trägt, welches zusammen mit einem entsprechend geformten Teil des verschwenkbaren Armes 29 einen Schlitz 37 bildet. Wird der verschiebbare Arm 33 nach vorn gestoßen, so wird er vorn gegen das rechtwinklig umgebogene Ende 31 des verschwenkbaren Armes 29 drücken und den im Schlitz zwischen seinem vorderen Ende und dem rechtwinklig umgebogenen Ende 31 des Armes 29 liegenden Faden fest einklemmen. Nach hinten erstreckt sich der Arm 33 nahezu bis zum hinteren Ende der Knüpfvorrichtung und wird hier geführt durch einen Schlitz und einen in diesen Schlitz eingreifenden Stift 40 o. dgl. Die Lage des Schlitzes ist so gewählt, daß der Arm 33 gehoben und gesenkt und hierbez gleichzeitig vorwärts und rückwärts bewegt wird. Diese doppelte Bewegung wird durch eine am Quadrant 16 vorgesehene Zunge 41 erzielt, die mit einem am inneren Ende des Armes 33 vorgesehenen Fortsatz 42 in Eingriff kommt. Hierbei drückt sie den Arm 33 hoch, wodurch wiederum der Arm infolge der Lage des Schlitzes vorwärts geschoben und dadurch schließlich der Schlitz 37 geschlossen wird. Der Quadrant 16 wird entgegen der Wirkung einer Feder 43 bewegt. Die Feder hat den Zweck, den Quadranten nach Freigabe des Drückers 18 in die Ausgangsstellung zurückzuführen. In gleicher Weise werden der verschwenkbare Arm 29 und der verschiebbare Arm 33 entgegen einer Feder 44 bzw. 45 angetrieben und letzten Endes durch diese Federn auch wieder in ihre Ausgangsstellung zurückgeführt.
  • An der Unterseite des Armes 29 ist ein zweiarmiger Hebe138 drehbar gelagert, der am vorderen Ende mit einem Schlitz zum Eingriff eines der Schneidvorrichtung 32 zugehörigen Fortsatzes 39 versehen ist. Am hinteren Ende 46 ist der Hebel derart hochgebogen, daß dieses Ende zwischen einem Stift 47 und die eine Seite des Rahmens zu liegen kommt. Wird das hpchgebogene Ende 46 bei einer auswärts gerichteten Schwenkbewegung des Armes 29 gegen die Seite des Rahmens gedrückt, so bewirkt der Hebel 38 einen Antrieb der Schneidvorrichtung 32.
  • Sollen zwei Fäden a und b verknüpft werden, so werden sie, wie dargestellt, eingelegt, d. h. so, daß der eine Faden a zwischen dem verschiebbaren Arm 33 und dem rechtwinklig umgebogenen Ende des verschwenkbaren Armes 29 hindurchläuft und, nachdem er vermöge der Kappe bzw. Führung 36 hinter den Bindeschnabel =z gelegt ist, durch die am rechtwinklig umgebogenen Ende 31 sitzende Schneidvorrichtung 32 und von hier durch den im verschiebbaren Arm 22 befindlichen vorderen Schlitz 26 hindurchläuft. Der andere Faden b wird durch den Schlitz gezogen, der durch das nach hinten gerichtete Horn 35 des verschiebbaren Armes 33 und einen entsprechend geformten Teil des verschwenkbaren Armes 29 gebildet wird. Nachdem der Faden bin diesen Schlitz eingelegt worden ist, wird er hinten über den Bindeschnabel zz hinweggeführt und auf der anderen Seite durch den mit 27 bezeichneten Schlitz des verschiebbaren Armes 22 gezogen. Sonach verläuft der eine Faden b zwischen den beiden inneren Schlitzen in geradliniger Bahn, während der andere davor gelegene Faden da durch den Bindeschnabel ganz beträchtlich vom geradlinigen Weg zwischen den in Frage kommenden beiden Schlitzen abgelenkt wird. Sind die Fäden in der beschriebenen Weise eingelegt, wie es die Abb. r zeigt, so wird der Drücker 18 durch Fingerdruck bewegt, wodurch der Bindeschnabel Ir von vorn gesehen eine Drehung nach links ausführt. Mit der ersten halben Umdrehung des Bindeschnabels wird letzterer nur auf den Faden a wirken und denselben, so wie aus Abb.4 ersichtlich, zu einer Schlaufe drehen. Die weitere Umdrehung des Bindeschnabels führt schließlich zu der aus Abb. 5 ersichtlichen Stellung, in welcher die Schlaufe des Fadens a noch immer auf dem Bindeschnabel gehalten wird und der Faden b quer vor den Bindeschnabel und über die Verdrehung des Fadens a gelangt (Abb.5). Mit der folgenden halben Umdrehung des Bindeschnabels wird nun auch der Faden b vom Bindeschnabel erfaßt und so, wie aus Abb. 6 ersichtlich, zu einer Schlaufe ausgelenkt. Die nächste halbe Umdrehung bringt den Bindeschnabel wieder nach oben und dabei wird die Schneidvorrichtung geöffnet, um schließlich den Faden b zu durchschneiden und ihn auf der rechten Seite des Bindeschnabels festzuhalten. Zur gleichen Zeit beginnt der verschwenkbare Arm 29 seine Bewegung nach außen, wobei der Faden a durch den verschiebbaren Arm 33, so wie aus Abb. 7 ersichtlich, fest eingeklemmt wird. Mit der letzten Vierteldrehung des Bindeschnabels wird schließlich bewirkt, daß der verschwenkbare Arm 29 vollständig auswärts schwenkt und die Schneidvorrichtung 32 den Faden a durchschneidet. Da das Ende des bereits durchgeschnittenen Fadens b in der Fadenklemm- und Schneidvorrichtung des Bindeschnabels festgehalten wird, muß mit der Auswärtsbewegung des Armes 29 die auf dem Bindeschnabel hängende Schlaufe dieses Fadens über das im Bindeschnabel gehaltene Fadenende gezogen werden. Dieser Vorgang entspricht dem Durchzug des freien Endes des Fadens b durch die über dem Bindeschnabel liegende Fadenschlaufe. Da der Faden b durch die Fadenklemm- und Schneidvorrichtung des Bindeschnabels und der Faden a im Verein mit dem rechtwinklig umgebogenen Ende 31 des verschwenkbaren Armes 29 durch den verschiebbaren Arm 33 festgehalten wird, so folgt daß beim Herunterziehen der Schlaufe vom Bindeschnabel der Knoten vollendet und, wie aus Abb. 8 ersichtlich, schließlich fest zugezogen wird.
  • Mit Hilfe einer im Sinne dieser Erfindung hergestellten Knüpfvorrichtung kann das Einlegen der Fäden und Knüpfen des Knotens um vieles leichter und schneller geschehen als mit Knüpfvorrichtungen, bei denen die Fadenenden vor der Verknüpfung überkreuz eingelegt werden müssen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Vorrichtung zum Knüpfen von Weberknoten unter Verwendung eines kreisenden Bindeschnabels, dadurch gekennzeichnet, daß auf der einen Seite des den Bindeschnabel (zZ) tragenden Rahmens (25) ein in einer durch die Bindeschnabelachse gehenden Ebene schwenkbarer, mit seinem vorderen eine Fadenklemm- und Abschneidvorrichtung (32) tragenden Ende sich quer vor den Bindeschnabel legender Arm (29) angeordnet ist, an dessen rückwärtigen Teil ein zwei Schlitze zur Aufnahme der zu verknotenden Fäden bildender Schieber (33) parallel zur Bindeschnabelachse längsverschiebbar gelagert ist, während auf der dem schwenkbaren Arm entgegerigesetzt6n Seite des Bindeschnabels an dem Rahmen ein Arm (22), dessen vorderes Ende leicht gegen den Bindeschnabel einwärts gebogen ist und von vorn gesehen vor dem Ende (31) des verschwenkbaren Armes (2g) liegt, parallel zur Achse des Bindeschnabels längsverschiebbar geführt ist, der mit zwei Schlitzen (26, 27) zur Aufnahme der zu verknüpfenden Fäden sowie mit einem, zwischen diesen Schlitzen vorgesehenen, quer über die ganze Vorrichtung hinweg bis an ein zwischen den Schlitzen des verschwenkbaren Armes befindliches Horn (3g) heranreichenden Bügel (28) versehen ist; das Ganze derart, daß die in einer Handbewegung von ein und derselben Seite der Vorrichtung zusammen über diese gelegten zusammenzuknüpfenden Fäden (a, b) ohne Überkreuzung getrennt in die Fadenschlitze des schwenkbaren Armes (2g) und der vordere (a) in die Klemm- und Abschneidvorrichtung (32) an diesem Arm sowie beide in die Schlitze (26, 27) des längsverschiebbaren Schiebers (22) sowie hinter dem Bindeschnabel eingelegt werden.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Bindeschnabel während zweier aufeinanderfolgender Umdrehungen zunächst den vorderen Faden und darauf den hinteren Faden je zu einer Schleife umformt und gleichzeitig das durch Abschneiden des hinteren Fadens mittels der am Bindeschnabel vorgesehenen Schneidvorrichtung frei gewordene Ende des hinteren Fadens erfaßt, worauf während der nächsten halben Drehung des Bindeschnabels der schwenkbare Arm (29),. nachdem die Fäden durch "Verschieben des an ihm angeordneten Schiebers (33) festgeklemmt worden sind, durch Ausschwenken die auf dem Bindeschnabel liegenden Fadenschlingen über das festgehaltene Fadenende knotenbildend abzieht, worauf bei Beendigung der Auswärtsschwingung dieses Armes das noch in seiner Klemmvorrichtung festgehaltene Ende des vorderen Fadens abgeschnitten wird.
  3. 3. Knüpfvorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der verschiebbare Arm (22) derart hin und her bewegt wird, daß er den im rückwärtigen Schlitz (27) gelegenen Faden (b) in die Bahn des Bindeschnabels bringt. q.. Knüpfvorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die am vorderen Ende des verschwenkbaren Armes (2g) sitzende Schneidvorrichtung (32, 39) beim Ausschwenken des Armes durch einen an ihm drehbar gelagerten Hebel (38) betätigt wird, dessen rückwärtiges Ende beim Ausschwenken des Armes (2g) am Rahmengestell zur Anlage kommt und dadurch die Verdrehung des Hebels (38) gegenüber dem schwenkbaren Arm (2g) bewirkt. g. Knüpfvorrichtung nach Anspruch i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß der an sich bekannte drehbare Quadrant zum Antrieb der Drehspindel des Bindeschnabels mit einem Schlitz (i9) versehen ist, durch welchen ein Hebel (21) zur Bewegung des längsverschiebbaren Armes (22) gesteuert wird, sowie des weiteren noch mit einem Vorsprung (4f) o. dgl. versehen ist, welcher auf den an dem verschwenkbaren Arme (a9) verschiebbaren Teil (33) im Sinne dessen Längsverschiebung wirkt.
DEC41064D 1927-05-19 1928-02-16 Vorrichtung zum Knuepfen von Weberknoten Expired DE536715C (de)

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