DE536472C - Verfahren zur Herstellung von Harzleim - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von HarzleimInfo
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Classifications
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- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C11—ANIMAL OR VEGETABLE OILS, FATS, FATTY SUBSTANCES OR WAXES; FATTY ACIDS THEREFROM; DETERGENTS; CANDLES
- C11D—DETERGENT COMPOSITIONS; USE OF SINGLE SUBSTANCES AS DETERGENTS; SOAP OR SOAP-MAKING; RESIN SOAPS; RECOVERY OF GLYCEROL
- C11D15/00—Manufacture of resin soap or soaps derived from naphthenic acids; Compositions
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Description
- Verfahren zur Herstellung von Harzleim Es ist bekannt, zum Leimen von Papier vegetabilische Harzseifenlösungen zu verwenden. Bekannt ist z. B. das sogenannte Delthirna-Verfahren (tschechische Patentschrift 22 679), bei dem mit einer etwa 5,2 g Natronhydrat je Liter enthaltenden Natronlauge auf kaltem Wege etwa 40g Harz pro Liter bei einmaligem Durchströmen einer bestimmten Apparatur aufgelöst werden.
- Die kalt arbeitenden Verfahren sind den warm arbeitenden überlegen, weil das Harz bekanntlich durch die warme Behandlung an Leimkraft verliert.
- Die Größe der Harzteilchen in den nach dem eingangs genannten Delthirna-Verfahren hergestellten Harzlösungen ist verhältnismäßig klein, was jedoch in vielen Fällen keinen Nachteil bedeutet, sogar erwünscht sein kann. In gewissen anderen Fällen ist indessen eine Vergrößerung der Harzteilchen erwünscht, und die Erfindung ermöglicht dieses, ohne daß eine Ausflockung eintritt. Zugleich gibt die Erfindung die Möglichkeit, Papierleime herzustellen, die einen hoben Gehalt an nicht verseiftem, sogenanntem freien Harz besitzen, ohne daß dieses bei der praktischen Anwendung ausfällt. Gemäß der Erfindung ist es z. B. ein leichtes; eine Papierleimlösung mit 70% Freiharz herzustellen.
- Das neue Verfahren besteht im wesentlichen darin, daß man den eingangs angegebenen Harzlösungen Ammonsalze zusetzt. Ihre Menge wird zweckmäßig derart bemessen, daß die Lösung nach dem Zusatz nur opalisiert, im durchfallenden Licht aber noch mehr oder weniger durchsichtig bleibt.
- Das neue Verfahren läßt sich z. B. in folgender Weise ausführen. Die Ammonsalze werden in Wasser gelöst und der fertigen Harzleimlösung zugesetzt, die auf die übliche Weise bereitet wurde. Die zum Lösen der Ammonsalze verwendete Wassermenge kann etwa 15 bis 20% der Harzlösung betragen. Trotz dieser Verdünnung durch die Ammonsalzlösung büßt die Harzlösung an Leimkraft nichts ein.
- Bei der Behandlung solcher Harzlösungen, die in kontinuierlichem Strome durch Überleiten verdünnter Natronhydratlösung durch batteriemäßig hintereinandergeschaltete Harzbehälter gewonnen werden, empfiehlt es sich, dem kontinuierlichen Strome der Harzlösung ebenso einen entsprechend bemessenen kontinuierlichen Strom des in Wasser gelösten Ammonsalzes zufließen zu lassen, so daß die fertige Harzlösung in einem Arbeitsgang und im kontinuierlichen Strome entsteht.
- Bei der Zugabe der Ammonsalzlösung zu den alkalisch reagierenden Harzseifenlösungen wird Ammoniak in Freiheit gesetzt. Dieses kann, wenn gewünscht, durch schwache Säuren, z. B. Essigsäure, abgestumpft oder völlig neutralisiert werden.
- Wie weiterhin gefunden wurde, kann man gleichzeitig mit den Ammonsalzen oder kurz vorher oder kurz nachher den durch Auflösen von Harz mit kalter Natronlauge gewonnenen Lösungen auch feinst verteiltes, z. B. in einer Kolloidmühle gemahlenes Harz als Pulver oder in einer Flüssigkeit suspendiert zusetzen bzw: auch in der zuzusetzenden Ammonsalzlösung suspendieren. Dieses Harz vereint sich überraschenderweise bei der Einwirkung der Ammonsalze auf die Natriumresinatlösung seinerseits mit der Flüssigkeit, ohne daß Ausscheidung eintritt. Offenbar vermögen die gelösten Harzteilchen, die durch den Ammonsalzzusatz vergrößert werden, die mechanisch zerkleinerten Harzteilchen durch einen Peptisierungsvorgang anzulagern.
- Die oben beschriebene Behandlung der Harzlösung zum Zwecke der Vergrößerung der Harzteilchen kann auch in einem gesonderten Arbeitsgang erfolgen, worauf man die fertige Lösung in an sich bekannter Weise dem zu leimenden Papierstoff im Holländer zusetzt.
- Im folgenden seien einige Ausführungsbeispiele des neuen Verfahrens gegeben. Beispiel I ioool einer nach dem Delthirna-Verfahren hergestellten Harzlösung, die 5,2 kg Natronhydrat enthält, werden 4,3 kg Ammonsulfat, in 6o l Wasser aufgelöst, hinzugefügt. . Die Menge des Ammonsulfates ist so berechnet, daß 5o% des anwesenden Natronhydrates in Natronsulfat umgesetzt werden können. Die Lösung trübt sich opalisierend, ist jedoch gegen das Licht gesehen noch durchsichtig. Diese Lösung hat trotz der 15- bis 20%igen Verdünnung die gleiche Leimkraft wie in unverdünntem Zustande.
- Beispiel II Eine Harzlösung, die im Liter 6 g verseiftes und 49 Freiharz enthält, wird mit Ammoniumsulfatlösung in einem Ausmaße versetzt, daß 4o% des angewendeten Natrons oder der Soda durch Ammoniumsulfat umgesetzt werden.
- Beispiel III Eine völlig verseifte, 50%ige Harzlösung wird mit 500,1o Harz, das in einer Kolloidmühle gemahlen wurde, gemischt und dann mit einer wäßrigen Lösung von Ammoniumsulfat oder einem anderen Ammonsalz längere Zeit verrührt.
- Beispiel IV Eine Harzlösung, die 40g Harz, mit etwa 5,2g Natronhydrat verseift, _ je Liter enthält, wird mit so viel Ammonsulfat versetzt, daß 5o bis 6o% des anwesenden Natronhydrates zu Natronsulfat umgesetzt werden. Hierauf neutralisiert man das frei werdende Ammoniak mit der berechneten Menge verdünnter Essigsäure (¢ bis 5 g) Die Lösung eignet sich besonders zum Leimen von gefärbten Papieren, wenn ein gegen Alkali empfindlicher Farbstoff verwendet wird.-
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung von Harzleim durch Auflösen des Harzes mit kalter, sehr verdünnter, zweckmäßig schwächer als i o/oiger Natronlauge, gekennzeichnet durch einen Zusatz von Aminonsalzen, vorzugsweise Ammonsulfat in solcher Menge; daß etwa 5o bis ioo% des anwesenden Ätznatrons in Natriumsulfat umgesetzt wird.
- 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Harzlösung gleichzeitig mit dem Zusatz der Ammonsalze oder kurz vor- oder nachher fein gemahlenes Harz als Pulver oder in Suspension zugegeben wird.
Priority Applications (1)
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1929
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