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DE536009C - Um eine waagerechte Laengsachse drehbare zylindrische Trockenbeiztrommel - Google Patents

Um eine waagerechte Laengsachse drehbare zylindrische Trockenbeiztrommel

Info

Publication number
DE536009C
DE536009C DEI40240D DEI0040240D DE536009C DE 536009 C DE536009 C DE 536009C DE I40240 D DEI40240 D DE I40240D DE I0040240 D DEI0040240 D DE I0040240D DE 536009 C DE536009 C DE 536009C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
mixing
drum
longitudinal axis
strips
dry pickling
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEI40240D
Other languages
English (en)
Inventor
Waldemar Berger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
IG Farbenindustrie AG
Original Assignee
IG Farbenindustrie AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by IG Farbenindustrie AG filed Critical IG Farbenindustrie AG
Priority to DEI40240D priority Critical patent/DE536009C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE536009C publication Critical patent/DE536009C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C1/00Apparatus, or methods of use thereof, for testing or treating seed, roots, or the like, prior to sowing or planting
    • A01C1/08Immunising seed

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Mixers With Rotating Receptacles And Mixers With Vibration Mechanisms (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 17. OKTOBER 1931
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
Vr 536009 KLASSE 45 b GRUPPE
I. G. Farbenindustrie Akt-Ges. in Frankfurt a.ffl.*)
Patentiert im Deutschen Reiche vom 28. Dezember 1929 ab
Die bekannten Beizniaschinen haben größtenteils Einbauten im Innern der Trommel,, die das Gut mittels Mischleisten, Schaufeln oder Schnecken durchmischen.
Vielfach werden die Mischvorrichtungen dabei so angeordnet, daß das Mischgut vor- und zurückgeführt wird. Beispielsweise ist es bekannt, in der Trommel Schraubenflächen vorzusehen, die das Mischgut in
ίο der einen Richtung, und gleichzeitig Schaufeln, die es in entgegengesetzter Richtung fördern, so daß das Mischgut außer dem Überstürzen einen Kreislauf parallel zu der Achse der Mischtrommel ausführt.
»5 Die Erfindung bezieht sich auf eine derartige Trockenbeiztrommel, bei der das Mischgut durch zwei konzentrisch zueinander liegende Mischvorrichtungen in entgegengesetzten Richtungen gefördert wird. Sie besteht
ao darin, daß als Mischvorrichtungen einmal zwischen Achse und Trommelmantel freiliegende, radial stehende und mit schrägen Leitfäden versehene Mischleisten verwendet werden, wie sie an sich in dieser Ausführung
as und Anordnung bereits bekannt sind, und daß femer gleichzeitig solche Leisten mit entgegengesetzt wirkenden Leitfäden, die bezüglich der ersteren Leisten auf Zwischenräume angeordnet sind, am inneren Trommelmantel befestigt werden. Um eine gute Schaufelwirkung zu erzielen, sind die inneren Leisten vorzugsweise auch noch mit einem Rand versehen, der an ihrer äußeren Kante auf der Seite der Leitflächen vorsteht.
Diese Anordnung bietet gegenüber den bekannten den Vorzug, daß neben einer intensiveren Durcharbeitung des Füllgutes auch die Bauweise vereinfacht wird. Die großen Trommeln der Beiz- und Mischmaschinen sind, nämlich nie ganz rund, und das genaue Anpassen der Spiralen an die Trommeln, das erforderlich ist, um eine vollkommene ■ Entleerung derselben zu ermöglichen, bereitet daher große Schwierigkeiten. Beim Einbau von Sturzblechen bzw. Mischleisten liegen diese am Trommelmantel an. Hierbei ist ein dichter Abschluß einwandfrei möglich.
In der Zeichnung ist eine Vorrichtung gemäß Erfindung in Ausbildung für postenweisen Betrieb wiedergegeben. Abb. 1 zeigt einen Längsschnitt durch die Maschine und Abb. 2 einen Querschnitt, α ist die Beiztrommel, die vermittels der Stützenö auf den in den Lagern d gelagerten Achsen c befestigt ist. e sind die im Innern auf dem Trommelmantel angebrachten Mischleisten mit darauf befestigten, nach der Einlaufseite gerichteten schrägen Leitflächen/. Im Innern der Trommel sind die bekannten Schaufeln g angebracht, die mit den entgegengesetzt den Leitflächen / gerichteten Abschlußleisten h versehen sind, die vorzugsweise durch an der Rückwand der Schaufeln angebrachte Längsleisten i miteinander verbunden werden, k ist
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Waldemar Berger in Frankfurt a. M- Höchst.
der Einlaufstutzen, / der Auslaufstutzen für das Mischgut und m der Absperrschieber, der es gestattet, den Auslauf zu verschließen. Die vorstehend beschriebene Vorrichtung ist in erster Linie für das Beizen von Saatgut gedacht, eignet sich a'ber auch zum Mischen von Pulvern und ähnlichen Stoffen. Die Vorrichtung läßt sich auch zum postenweisen Betrieb verwenden. Um hierbei zu
ίο verhindern, daß das Saatgut sofort nach Einlauf die Trommel durch den Auslauf wieder verläßt, wird der Auslauf in bekannter Weise zum Schließen eingerichtet, und zwar dadurch, daß der Abschlußkonus mit einer runden Scheibe versehen wird, die durch einfaches Vorziehen am Griffe des -Konus den Ausläufspalt verschließt.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    i. Um eine waagerechte Längsachse drehbare zylindrische Trockenbeiztrommel mit zwei konzentrisch zueinander liegenden Mischvorrichtungen im Innern, die das Gut in entgegengesetzter Richtung fördern, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Achae und Trommelmantel bekannte, radial stellende und mit schrägen Leitflächen (Jt) versehene Mischleisten (g), die parallel zur Achse zwischen den Trommelstirnwänden liegen, angeordnet sind, und daß gleichzeitig gegenüber den Zwischenräumen dieser Leisten (g) am Trommelmantel (a) ebensolche Mischleisten (e) sitzen, deren schräge Leitflächen (/) jedoch in entgegengesetzter Richtung zu den Leitflächen der inneren Leisten verlaufen.
  2. 2. Trockenbeiztrommel nach Anspruch i. dadurch gekennzeichnet, daß die inneren Mischleisten (g) auf der mit Leitflächen (A) versehenen Seite am äußeren Rande mit einer Abdeckleiste (/) versehen sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEI40240D 1929-12-28 1929-12-28 Um eine waagerechte Laengsachse drehbare zylindrische Trockenbeiztrommel Expired DE536009C (de)

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Publications (1)

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DE536009C true DE536009C (de) 1931-10-17

Family

ID=7190252

Family Applications (1)

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DEI40240D Expired DE536009C (de) 1929-12-28 1929-12-28 Um eine waagerechte Laengsachse drehbare zylindrische Trockenbeiztrommel

Country Status (1)

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