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DE894043C - Einrichtung zur Bestrahlung von Getreide und anderem Schuettgut, insbesondere mit Ultraviolettstrahlen - Google Patents

Einrichtung zur Bestrahlung von Getreide und anderem Schuettgut, insbesondere mit Ultraviolettstrahlen

Info

Publication number
DE894043C
DE894043C DES5574D DES0005574D DE894043C DE 894043 C DE894043 C DE 894043C DE S5574 D DES5574 D DE S5574D DE S0005574 D DES0005574 D DE S0005574D DE 894043 C DE894043 C DE 894043C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
irradiation
mixing
mixing chamber
goods
lamps
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES5574D
Other languages
English (en)
Inventor
Eugen Dr Rer Nat Sauter
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES5574D priority Critical patent/DE894043C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE894043C publication Critical patent/DE894043C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23BPRESERVATION OF FOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES; CHEMICAL RIPENING OF FRUIT OR VEGETABLES
    • A23B9/00Preservation of edible seeds, e.g. cereals
    • A23B9/06Preserving by irradiation or electric treatment without heating effect

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Physical Or Chemical Processes And Apparatus (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Bestrahlung von Getreide und anderem Schüttgut, insbesondere mit Ultraviolettstrahlen Es ist bereits eine Anordnung zur Bestrahlung, insbesondere Ultraviolettbestrahlung, von Getreide und anderem Schüttgut vorgeschlagen worden, bei welcher zwischen dem Gut und den Bestrahlungslampen eine Relativbewegung stattfindet und die derart ausgebildet ist, daß das Gut bei der Relativbewegung mit den Bestrahlungslampen unmittelbar in Berührung kommt. Zu diesem Zweck sind die Strahlungsquellen von verschiedenartig, z. B. trichterförmig ausgebildeten Leitmitteln umgeben, die hinter- bzw. übereinander angeordnet sind und durch die sich das Gut unter gleichzeitiger Berührung mit den Strahlungsquellen hindurchbewegt. Zur besseren Führung des in Fluß befindlichen Gutes im Innern der Einrichtung sind noch zusätzliche Leitmittel zum Zweck der Vergleichmäßigung der Strahleneinwirkung auf das Gut vorgesehen.
  • Die Erfindung betrifft eine vorteilhafte Verbesserung dieser Anordnung und hat insbesondere den Zweck, die Strahleneinwirkung auf das Gut nach weiter, zu intensivieren und insbesondere zu v ergleichmäßigen.
  • Auch bei der Einrichtung nach der Erfindung sind, wie bei der genannten Einrichtung, die insbesondere röhrenförmigen Bestrahlungslampen oder Gruppen derselben in Abständen übereinander in Form einer unwesentlichen senkrechten Wand an-, g ,eordnet, über welche das Gut in unmittelbarer Berührung mit ihnen herabrieselt. Erfindungsgemäß sind jedoch zwischen den von den einzelnen Lampen bzw. Lampengruppen gebildeten Bestrahlungsräumen zusätzlich noch Mischkammern für das Gut angeordnet. Je nach Art des Gutes bzw. nach der vorgesehenen Bestrahlungsintensität können diese Mischkammern mehrfach in die Behandlungseinrichtung eingebaut werden, so daß z. B. unter jedem Bestrahlungsraum oder nach einer Anzahl dieser je eine Mischkammer im Zuge der kolonnenartig aufgebauten Apparatur vorhanden ist.
  • Die Mischkammern können in der verschiedensten Weise ausgebildet sein. Einige Ausführungsbeispiele sind in der Zeichnung näher erläutert.
  • Die Fig. i zeigt eine Bestrahlungseinrichtung im Aufriß mit mehreren, Bestrahlungsräumen, zwischen die nach der Erfindung eine Mischkammer eingebaut ist.
  • Das zu behandelnde Gut wird der Einrichtung durch .den Fülltrichter i aufgegeben und bewegt sich in Pfeilrichtung durch die ebenfalls trichterförmig ausgebildeten, den Bestrahlungsraum bildenden Leitmittel 2, in denen die Strahlungsquellen 3. angeordnet sind. In der in Fig. i dargestellten Einrichtung gelangt das bereits vorbehandelte Gut nach Durchlaufen der zwei oberen Bestrahlungsräume in die Mischkammer 4, in der es sich durch seine eigene Schwere nach unten bewegt. Um in dieser Mischkammer eine möglichst weitgehende Vermengung des Gutes herbeizuführen, sind im Innern der Kammer in an sich bekannter Weise Leitvorrichtungen 5, z. B. sogenannte Schikanen oder Prallbleche bzw. Gleitflächen, die die verschiedenartigsten Formen haben können, angeordnet. Das Gut verläßt nach innigster Durchmischung in der Kammer 4 diese am unteren Ende und gelangt in die nächsten, unterhalb der Mischkammer angeordneten Bestrahlungsräume 2, die zweckmäßig in dergleichen Weise wie die oberen ausgebildet sind, und in denen die weitere Behandlung des Gutes stattfindet.
  • Die Regulierung der .Durchsatzmenge erfolgt bei der Einrichtung zweckmäßig durch einen Schieber 6, der in den unteren Teil der Vorrichtung angeordnet ist. Es steht nichts im Wege, den Schieber nach oben, unmittelbar zwischen dem Fülltrichter und dem ersten Bestrahlungsraum anzuordnen. In diesem Fall wird die beim Öffnen des Schiebers in die Einrichtung einströmende Menge des Gutes ohne merkbare Unterbrechung des Flusses an sich durch die Gesamteinrichtung hirndurchströmen. Soll das Gut längere Zeit der Behandlung ausgesetzt werden bzw. in einzelnen Chargen die Einrichtung verlassen, so wird der Schieber mit Vorteil an der in der Fig. i angegebenen Stelle eingebaut. Durch entsprechendes Öffnen des Durchgangsquerschnitts bzw. durch rhythmisches Freigeben des Durchflusses kann der Durchsatz des Gutes weitgehend reguliert werden. Selbstverständlich ist es auch möglich, an Stelle eines Schiebers andere geeignete Vorrichtungen, wie z. B. Klappen, anzuordnen.
  • Die Fig. 2 zeigt eine andere Ausbildung der Mischkammer, ebenfalls im Aufriß. Bei dieser Einrichtung ist im Innern der Mischkammer 4; die im übrigen in der gleichen Weise, wie in Fig. i dargestellt, zwischen den Bestrahlungsräumen 2 angeordnet ist, eine Umwälzeinrichtung 7, z. B. ein im Querschnitt sternförmig ausgebildetes Flügel-oder Schaufelrad, angeordnet, das sich naeh einer Richtung oder gegebenenfalls abwechselnd nach beiden Richtungen dreht. Der Behälter 4 ist je nach der Größe der Einrichtung bzw. den Abmessungen des, Teils 7 kugel- oder walzenförmig ausgebildet. Die Flügel des Mischrades 7, das mit seiner Achse durch den Behälter 4 hindurchgeführt und von außen angetrieben wird, können für manche Art des zu behandelnden Gutes auch rechenförmig ausgebildet sein. Die Enden der Radflügel sind, je nach der Art und dem beabsichtigten Durchgang des Gutes, der Wand des Behälters 4 mehr oder weniger genähert.
  • Eine Ausbildungsform der Umwälzvorrichtung 7 ist in der Fig. 3 perspektivisch dargestellt, und zwar ist dieser Teil als vierteiliger, im Querschnitt sternförmig drehbarer Umwälzer ausgebildet.
  • Die Fig. 4 zeigt eine weitere Ausbildung des Erfindungsgegenstandes, und zwar ist bei dieser in der Mischkammer 4 eine Schüttelvorrichtung 8 vorgesehen. Die Mischkammer selbst ist in der bereits bei den vorstehenden Einrichtungen beschriebenen Weise innerhalb der Gesamteinrichtung angeordnet. Die Kammer 4, die in der Regel unten durch einem. Schieber 6 geöffnet und geschlossen werden kann, ist zweckmäßig auch auf ihrer Zuflußseite mit einem Schieber g versehen. Die Schieber werden mit Vorteil gleichzeitig betätigt und sind so eüngestellt, daß die Bestrahlungsräume 2 stets mit dem Gtit angefüllt sind, während in den Mischkammern so, viel Raum zur Verfügung steht, d'aß das Gut .durch die Schüttelvorrichtung 8 gut durchgemischt werden kann. Dieselbe Maßnahme kann natürlich auch bei der, Verwendung eines Umwälzers, wie in der Fig. 2 dargestellt, mit dem gleichen. Erfolge einer guten chargenweisen Durchmischung des Gutes zur Anwendung gebracht werden.
  • Die Fig. 5 zeigt eine Ausbildung des Erfindungsgegen,standes, bei welcher der Zufluß des Gutes in der Mischkammer über eine bewegliche, rinnenförmig ausgebildete Vorrichtung erfolgt. Auf der Zuflußseite der Mischkammer 4 ist eine im Au.friß T-förmig ausgebildete Vorrichtung io um eine Achse i i schwenkbar angeordnet. In der gestrichelt eingezeichneten Stellung ist die Zuflußöffnung geschlossen. Durch Bewegung des Hebels 12 wird die Vorrichtung io um die Achse ii gedreht, und zwar, wie in der Figur dargestellt, zweckmäßig um etwa go°. Dadurch fällt das auf der einen, z. B. in der Figur rechten. Seite der Vorrichtung io liegende Gut nach unten, während die andere Seite der Vorrichtung ummittelbar unter die Zuflußöffnung der Mischkammer 4 zu liegen kommt und dort eine Rinne zur Aufnahme des zufließenden Gutes bildet. Durch eine der vorbeschriebenen entgegengesetzten Bewegung des Teiles io wird der vorher die Aufnahmerinne bildende linke Teil in eine Stellung gebracht, in der das Gut aus ihm nach unten. fällt, während der andere rechte Teil nunmehr wieder die Aufnahmerinne bildet. Auf diese Weise ist es ebenfalls möglich, durch entsprechendes Bewegen dieser Vorrichtung chargenweise das Gut der Mischkammer aufzugeben.
  • Die vorbeschriebene Einrichtung kann auch bei den bereits beschriebenen '.Mischkammern mit unbeweglichen oder beweglichen Mischvorrichtungen mit Vorteil angebracht werden.
  • Beim Eibau von mehreren Mischkammern in einer größeren Einrichtung werden die Antriebsvorrichtungen zu den Umwälzeinrichtungen im Innern der Mischkammern bzw. die Regelorgane für die Zu- und Abflußvorrichtungen miteinander ge#kuppelt, so daß dieBewegung derderBestrahlung ausgesetzten Gesamtmenge des Gutes in -der ganzen Einrichtung gleichmäßig erfolgt. Es steht auch nichts im Wege, in der Mischkammer Strahlungsquellen anzuordnen bzw. Teile der Mischeinrichtung, wie z. B. Leitflächen usw., als Strahlungsquellen auszubilden. Der Rauminhalt einer Mischkammer wird zweckmäßig meist größer bemessen als der eines Bestrahlungsraumes.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zur Bestrahlung von Getreide und anderem Schüttgut, insbesondere mitUltraviolettstrahlen, bei welcher zwischen dem Gut und den Bestrahlungslampen eine Relativbewegung stattfindet, dadurch gekennzeichnet, daß die insbesondere röhrenförmigen Bestrahlungslampen oder Gruppen: derselben in Abständen übereinander in Form einer im wesentlichen senkrechten Wand angeordnet sind, über welche das Gut in unmittelbarer Berührung mit ihnen herabrieselt, und daß zwischen den von den einzelnen Lampen bzw. Lampengruppen gebildeten Bestrahlungsräumen Mischkammern für das Gut angeordnet sind.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in der Mischkammer feststehende, z. B. als Leitbleche oder Prellwände ausgebildete oder bewegliche Mittel zur Verteilung oder Vermischung des Gutes angeordnet sind.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß in der Mischkammer ein um seine Mittelachse beweglicher flügel- oder schaufelförmig' ausgebildeter Umwälzer . angeordnet ist. .
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß in der Mischkammer eine Schüttelvorrichtung angeordnet ist.
  5. 5. Einrichtung nach den Ansprüchen i bis 4., dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb der Mischkammer eine Abschlußvorrichtung, z. B. ein Schieber, angeordnet ist und der Durchsatz des Gutes durch zeitweises Öffnen und Schließen des Schiebers chargenweise erfolgt.
  6. 6. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, !daß oberhalb und unterhalb der Kammer eine Abschlußvorrichtung, z. B. ein Schieber, angeordnet ist und die Abschlußvorrichtungen derart betätigt werden, daß der darüberliegende Bestrahlungsraum ganz mit dem Gut gefüllt ist und so viel freien Raum aufweist, daß darin eine gute und ungehinderte Durchmischung des Gutes stattfindet.
  7. 7. Einrichtung nach den Ansprüchen. i und 6, dadurch gekennzeichnet, daß in der Mischkammer eine den Zufluß zur Mischkammer regelnde schwenkbare, rinnenförmige Vorrichtung angeordnet ist. B. Einrichtung nach den Ansprüchen 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die beweglichen Teile der Mischkammern bzw. die Zu- und Abflußorgane derart miteinander gekuppelt sind, daß eine gleichmäßige Bewegung des Gutes durch die Gesamteinrichtung erfolgt. g. Einrichtung nach den Ansprüchen i bis 8, ,dadurch gekennzeichnet, daß im Innern der Mischkammern Strahlungsquellen angeordnet sind bzw. Teile der Mischkammern, wie z. B. Leitflächen, als Strahlungsquellen ausgebildet sind. i o. Einrichtung nach den Ansprüchen i bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Rauminhalt der Mischkammern größer bemessen ist als der Rauminhalt des zugeordneten Bestrahlungsraumes.
DES5574D 1940-11-26 1940-11-26 Einrichtung zur Bestrahlung von Getreide und anderem Schuettgut, insbesondere mit Ultraviolettstrahlen Expired DE894043C (de)

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DE894043C true DE894043C (de) 1953-10-22

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