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DE535378C - Synchronmotor ohne Gleichstromerregung - Google Patents

Synchronmotor ohne Gleichstromerregung

Info

Publication number
DE535378C
DE535378C DESCH83636D DESC083636D DE535378C DE 535378 C DE535378 C DE 535378C DE SCH83636 D DESCH83636 D DE SCH83636D DE SC083636 D DESC083636 D DE SC083636D DE 535378 C DE535378 C DE 535378C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rotor
synchronous motor
motor
excitation
cage
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DESCH83636D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Schneider Electric SE
Original Assignee
Schneider et Cie
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Schneider et Cie filed Critical Schneider et Cie
Application granted granted Critical
Publication of DE535378C publication Critical patent/DE535378C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K19/00Synchronous motors or generators
    • H02K19/02Synchronous motors
    • H02K19/14Synchronous motors having additional short-circuited windings for starting as asynchronous motors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Iron Core Of Rotating Electric Machines (AREA)
  • Permanent Magnet Type Synchronous Machine (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
9. OKTOBER 1931
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
JHi 535378 KLASSE 21 d2 GRUPPE
Schneider & Cie in Paris
Synchronmotor ohne Gleichstromerregung
Patentiert im Deutschen Reiche vom 23. August 1927 ab
Die Erfindung bezieht sich auf einen Synchronmotor für pendelfreien Lauf, insbesondere zum Antrieb stroboskopischer Apparate. Man kennt bereits Synchronmotoren, die so ausgebildet sind, daß der Rotor aus mehreren nebeneinander angeordneten Teilen besteht, einem wicklungsfreien Blechanker, einem Kurzschlußanker und einem mit Gleichstrom zu erregenden Magnetrade; diese Teile werden nacheinander in den Stator geschoben. Dieser Maschine haftet nehen ihrer umständlichen Ausbildung der Nachteil an, daß immer nur ein Teil des Rotors zur eigentlichen Arbeit herangezogen wird, während die anderen
ig Teile im Betriebe leer mitlaufen.
Man hat auch schon vorgeschlagen, Synchronmotoren im synchronen Betriebe ohne Gleichstromerregung laufen zu lassen, deren Läufer eine aus magnetisierbarem Material bestehende Glocke darstellt, die auf einem Teil ihrer axialen Länge Aussparungen aufweist, die zwischen sich Polstücke bilden. Solche Motoren sind jedoch nur für ganz geringe Leistungen zu verwenden, und sie besitzen den großen Nachteil, daß der asynchrone Teil des Läufers etwaigen Pendelungen nicht entgegenwirken kann, da dieser Synchronmotor mit einer Geschwindigkeit läuft, die noch unterhalb der normalen Geschwindigkeit eines Induktionsmotors liegt.
Die beschriebenen Nachteile werden durch
die Erfindung vermieden, die sich auf einen Synchronmotor für pendelfreien Lauf bezieht, der mit einer der Polzahl des Ständers entsprechenden Anzahl von Synchronisierungsnuten und einer Käfigwicklung auf dem Läufer versehen ist, und der sich dadurch kennzeichnet, daß die Synchronisierungsnuten sich nur über einen Teil der axialen Länge des Läufers erstrecken. Durch diese Ausbildung des Läufers, der für Synchronmotoren beliebiger Leistung zu verwenden ist, wird der Vorteil erzielt, daß der Motor selbsttätig anläuft und der asynchrone Teil bei synchronem Lauf des Motors dazu herangezogen wird, Pendelschwingungen dadurch zu vermeiden, daß die im asynchronen Teil des Läufers sich zusammendrängenden Kraftlinien einer Pendelung entgegenwirken.
Vorzugsweise wird die Käfigwicklung durch Gießen, beispielsweise aus Aluminium, hergestellt. Das Gießen einer Käfigwicklung aus einem Metall ist zwar an sich bekannt, hat aber für den Motor der Erfindung den besonderen Vorteil, daß der Käfig einen einzigen zusammenhängenden Teil bildet, und daß trotz des nachfolgenden Herausarbeitens der Synchronisierungsnuten der Anker in sich als ein festes Ganzes bestehen bleibt und zufolge der auftretenden erheblichen Zentrifugalkräfte keine Teile herausgeschleudert werden können.
535878
Die Primärwicklung des Synchronmotors ist bei mehrphasiger Speisung vorzugsweise in an sich bekannter Weise in Stern geschaltet. Diese Schaltungsart hat für den Motor der Erfindung den Vorteil, daß der Läufer stets mit zwei Phasen des Ständers verkettet ist und so sein leichteres Anlaufen und sein einwandfreier Lauf gesichert ist.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
Die Abb. i, 2 und 3 zeigen in schematischer Darstellung eine Ausführungsform eines zweipoligen Läufers nach der Erfindung.
Abb. ι ist ein Längsschnitt durch die Achse des Läufers nach der Linie I-I der Abb. 2.
Abb. 2 ist ein Schnitt nach" der Linie II-II der Abb. 1..
Abb. 3 ist ein Schnitt nach der Linie IH-III der Abb. 1.
Abb. 4 ist eine Aufsicht.
In Abb. i, 2 und 3 ist A die Achse des Läufers, B sind Eisenblechscheiben, die mit Nuten oder Bohrungen b versehen sind, C sind Eisenblechscheiben mit Nuten c, die die Fort-Setzung der Nuten b der Bleche nach Abb. 2 bilden; außerdem sind die Scheiben C bei c1 und c2 derart ausgeschnitten, daß sie aufeinandergeschichtet zwei polförmige Vorsprünge C1 und C2 ergeben. D1 D1 und Z?2 bedeuten einen Käfig, der durch Gießen eines Metalls, beispielsweise Aluminium, auf das Blechpaket des Läufers in einer geeigneten Form erhalten werden kann; das Metall bildet dann die Stäbe D des Käfigs, indem es die Bohrungen oder Nuten b und c ausfüllt, und die Seiten-Avände D1 und D2 an den Enden der Stäbe.
Wenn der Ständer durch mehrphasige Ströme gespeist wird, so ist ohne weiteres ersichtlich, daß der asynchrone Anlauf durch die Einwirkung des Drehfeldes auf den die Bleche B enthaltenden Teil gesichert wird; das synchrone Intrittsetzen wird durch Fortbewegen der polförmigen Vorsprünge C1 und C2 hervorgerufen, und die Amplitude jeder Pendelschwingung wird durch die kräftige, vom Käfig D^D-D2 hervorgerufene Dämpfung wirksam begrenzt.
Wenn der Motor einphasig gespeist wird, so genügt zum Anlassen der bekannte Kunstgriff, dem An'ker einen leichten Anstoß zu erteilen.
Bei dem oben beschriebenen zweipoligen Motor kann das Synchronisieren offensichtlich in zwei gegeneinander um i8o° versetzten Stellungen des Läufers stattfinden; für Motoren mit 2p Polen kann diese Versetzung
den Wert
360
TiNun ist es aber in zahlreichen Fällen unerläßlich, für eine Mehrzahl von je einem besonderen Motor bewegten Rädern Bewegungen zu erhalten, die gleichzeitig synchron und in der Phase übereinstimmend sind, derart, daß auf einen Radius aufgetragene Merklinien jedes der verschiedenen Räder untereinander stets gleiche Winkel bilden, und zwar unabhängig von der Phasenlage, mit der die Läufer der sie antreibenden Motoren in Tritt gefallen sind.
Dieses Ergebnis kann dadurch erhalten werden, daß man zwischen jedem Motor und dem angetriebenen Rad eine Übersetzung einschaltet, die dem Rad eine Umlaufgeschwin- , digkeit erteilt, die 2pmal größer ist als die Umlaufgeschwindigkeit der Motorachse.
Bei einem zweipoligen Motor kann man diese Schwierigkeit auch in der Weise umgehen, daß man für die Bleche C magnetischen Stahl benutzt und auf diese Weise einen permanenten Magneten mit den Polen bei C1 und C2 schafft.
Der Käfig D kann selbstverständlich auch nach jedem anderen Verfahren als dem beschriebenen hergestellt werden. Beispielsweise kann man in bekannter Weise derart vorgehen, daß man Kupferstäbe auf zwei Ringe aus ebensolchem Metall aufnietet, oder daß man einen elektrolytischen Niederschlag erzeugt; das Verfahren des Eingießens von geschmolzenem Metall ergibt jedoch die besten Resultate, sowohl bezüglich der Wirtschaftlichkeit in der Herstellung als bezüglich der Leitfähigkeit des Ganzen.
Die Bohrungen oder Nuten in dem Anker können geradlinig und parallel zur Achse ver- '95 laufen oder schraubenförmig gekrümmt sein.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Synchronmotor für pendelfreien Lauf, insbesondere für stroboskopische Apparate, ohne Gleichstromerregung mit einer der Polzahl des Ständers entsprechenden Anzahl von Synchronisierungsnuten und einer· Käfigwicklung im Läufer, dadurch gekennzeichnet, daß die Synchronisierungsnuten sich nur über einen Teil der axialen Länge des Läufers erstrecken.
2. Synchronmotor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Käfigwicklung durch Gießen, beispielsweise aus Aluminium, hergestellt ist.
3. Synchronmotor nach Anspruch 1 für Mehrphasenstrom, dadurch gekennzeichnet, daß seine Primärwicklung in Stern geschaltet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DESCH83636D 1926-11-17 1927-08-23 Synchronmotor ohne Gleichstromerregung Expired DE535378C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR535378X 1926-11-17

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE535378C true DE535378C (de) 1931-10-09

Family

ID=8926138

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DESCH83636D Expired DE535378C (de) 1926-11-17 1927-08-23 Synchronmotor ohne Gleichstromerregung

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE535378C (de)

Cited By (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1018143B (de) * 1954-04-07 1957-10-24 Philips Nv Synchronmotor mit einem mit dauermagnetischen Polen versehenen Anker
DE1039614B (de) * 1955-05-05 1958-09-25 Licentia Gmbh Elektrische Induktionsmaschine, insbesondere Schlupfkupplung
DE1043488B (de) * 1956-04-24 1958-11-13 Siemens Ag Synchronmaschine mit Vollpollaeufer
DE1091216B (de) * 1957-02-12 1960-10-20 Kieninger & Obergfell Mit Synchronmotor arbeitender elektrischer Antrieb, vorzugsweise fuer Plattenspieler
DE1093475B (de) * 1957-03-09 1960-11-24 Siemens Ag Selbstanlaufender Synchronmotor
DE1096484B (de) * 1954-08-03 1961-01-05 Philips Nv Anordnung zur Erzwingung einer bestimmten, gewuenschten Phasenlage des Rotors von Synchronmaschinen beim Anlassen
DE1282161B (de) * 1959-12-31 1968-11-07 Allis Chalmers Mfg Co Laeufer fuer einen asynchron anlaufenden Synchron-Reluktanzmotor

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