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DE1018143B - Synchronmotor mit einem mit dauermagnetischen Polen versehenen Anker - Google Patents

Synchronmotor mit einem mit dauermagnetischen Polen versehenen Anker

Info

Publication number
DE1018143B
DE1018143B DEN10452A DEN0010452A DE1018143B DE 1018143 B DE1018143 B DE 1018143B DE N10452 A DEN10452 A DE N10452A DE N0010452 A DEN0010452 A DE N0010452A DE 1018143 B DE1018143 B DE 1018143B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
poles
pole
synchronous motor
electrical degrees
permanent magnetic
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEN10452A
Other languages
English (en)
Inventor
Josue Jean Philippe Valeton
Frits Rudolf Hardi
Henricus Jozef Van Franciscus
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Koninklijke Philips NV
Original Assignee
Philips Gloeilampenfabrieken NV
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Philips Gloeilampenfabrieken NV filed Critical Philips Gloeilampenfabrieken NV
Publication of DE1018143B publication Critical patent/DE1018143B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K21/00Synchronous motors having permanent magnets; Synchronous generators having permanent magnets
    • H02K21/46Motors having additional short-circuited winding for starting as an asynchronous motor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Permanent Magnet Type Synchronous Machine (AREA)

Description

  • Synchronmotor mit einem mit dauermagnetischen Polen versehenen Anker Es sind Synchronmotoren bekannt, die im synchronen Betrieb ohne Gleichstromerregung laufen, deren aus magnetisierbarem Material bestehender Läufer auf einem Teil seiner axialen Länge Aussparungen aufweist, die zwischen sich Polstücke bilden, und weiterhin Synchronmotoren, die mit einer der Polzahl dies Ständers entsprechenden Anzahl von Synchronisierungsnuten und einer Käfigwicklung auf dem Läufer versehen sind, wobei die Synchronisier rungsnuten sich nur über einen Teil der axialen: Länge des Läufers erstrecken. Bei einem in dieser Weise ausgebildeten zweipoligen Motor kann das Synchronisieren in zwei gegeneinander um 180° versetzten Stellungen des Läufers stattfinden.
  • Für bestimmte Zwecke, beispielsweise zum Abtasten von Filmen. beim Fernsehen, in welchem Fallei der Film kontinuierlich mit einer konstanten Geschwindigkeit von 25 Bildern je Sekunde fortbewegt wird und die Filmbewegung mit den Biildsynchronisierimpulsen des Fernsehsignals nicht nur synchron verlaufen muß, sondern Filmbewegung und Synchronisierimpulse auch im richtigen Phasenverhältnis zueinander stehen müssen, muß von, einem solchen Motor gefordert werden., daß die Phase dies Läufers gegenüber dem Netz eindeutig beistimmt ist. Diese Bedingung ist bei bekannten Motorausführungen nicht erfüllt, weil in dem Augenblick, in dem der Läufer in Synchronismus gelangt, in einem Läuferpol entweder ein Nordpol oder ein Südpol induziert werden kann und somit bei einem vierpoligen Motor vier verschiedene, um 90° versetzte Läuferlagen gegenüber dem Drehfeld des Ständers möglich sind.. Bei einem Synchronmotor mit einem mit dauermagnetischen Polen versehenen Anker, der auch einen mit einer Käfigwicklung versehenen Teil und eine Anzahl vorspringender Pole aufweist, die gleich der Anzahl der dauermagnetischen Pole sind, wird der genannten Problemstellung dadurch entsprochen, daß die dauermagnetischen Pole gegenüber den körperlichen Polen so weit verdreht sind. daß die von den unterschiedlichen Polen gelieferte resultierende Drehmomentenkurve als Funktion der Winkelverschiebung in elektrischen Graden des Ankers gegenüber dem Ständer nur einmal je 360 elektrische Grade positiv ist.
  • Die Erfindung wird an Hand der ein Ausführungsbeispiel wiedergebenden Zeichnung näher erläutert. Die Fig. 1, 2 und 3 zeigen in Vorderansicht eine Seitenansicht von rechts bzw. einen Schnitt gemäß der Linien I-I eines Ankers eines Synchronmotors gemäß der Erfindung.
  • Der Anker besteht aus zwei Teilen, einem Teil 1 mit vier dauermagnetischen Polen N und S und einem Teil 2 mit vier vorspringenden Polen 3 bis 6 aus Weicheisen mit einer Käfigwicklung, deren Stäbe mit 7 bezeichnet sind. Im dargestellten Ausführungsbeispiel decken sich die dauermagnetischen Pole mit den Weicheisenpolen. In Fig. 2 und 3 sind auch die Ständerpole 8 und 9 schematisch dargestellt. Diese Pole sind in der üblichen Weise mit Wicklungen versehen, die mit Wechselstrom gespeist werden.
  • Der rasche Asynchronanlauf des Motors bis zum Synchronismus erfolgt unter der Einwirkung der Käfigwicklung.
  • Das vom Motor gelieferte Drehmoment besteht aus der Summe M der Drehmomente M1, das von den. körperlichen Weicheisenpolen 3 bis 6 geliefert wird; und M2, das von den dauermagnetischen Läuferpolen N und S geliefert wird.
  • Die Drehmomente M1 und M2 sind. in Fig. 4 als, Funktionen der Winkelverschiebung a (in elektrischen Graden) zwischen den Läufer- und Ständerpolen dargestellt, wobei der Einfachheit halber angenommen ist, daß M1 und M2 einen sinusförmigen Verlauf und gleiche Amplitude- besiitzen. Der Verlauf von M1 und M2 ist auf einfache Weise wie folgt zu: erklären,.
  • Angenommen., in einem bestimmten Augenblick bilden die Pole 8 unter der Einwirkung der Speisewechselspannung einen N-Pol und die Pole 9 einen S-Pol, so. werden in der dargestellten Lage in den Weicheisenpolen 3 und 4 ein S-Pol bzw. ein N-Pol induziert. Das Drehmoment H1 ist dann gleich Null, weil zwischen den Läufer- und dem, Ständerpolen keine Winkelverschiebung besteht und der Arm des Kräftepaares Null ist. Angenommen, der Läufer werde jetzt nach rechts gedreht, d. h.., gegen die Drehrichtung abgebremst, so nimmt das Drehmoment M1 bis auf einen Höchstwert zu, wonach es wieder abnimmt, bis in der Lage 10 der Mittellinie 11 das Drehmoment wieder Null ist. In dieser Lage wird der Weicheisenpol 3 nämlich im gleiche Maße durch den Pol 8 und durch den Pol 9 beeinflußt, so daß er keine Polarität 'aufweist. Die Linien 10 und 11 schließen elektrisch einen Winkel von 90° ein (räumlich 45°). In Fig. 4 geht das Drehmoment M1 daher bei 0 elektrischen Granden durch Null, erreicht einen Höchstwert und geht bei 90 elektrischen Graden wiederum durch Null (Kraft = 0) und kehrt dann seine Richtung um, weil bei weiterer Drehung des Läufers nach rechts der Pol 3 (Fig. 2) vom S-Pol 9 beeinflußt wird, bis bei 180 elektrischen Graden gerade dem Pol 9 gegenüber das Drehmoment M1 wiederum gleich. Null ist (Arm= 0).
  • Das Drehmoment M2 besitzt nur die halbe Frequenz von M1. Wenn in Fig. 3 der Läufer auf entsprechende Weise nach rechts gedreht wird, nimmt das Drehmoment M2 des Läuferpoles S bis auf einen Höchstwert in der Lage genau in der Mitte zwischen den Polen 8 und 9 zu, wonach es wiederum abnimmt, bis nach 180 elektrischen Graden (90° räumlich) in der Lage gerade dem Pol 9 gegenüber das Drehmoment 0 ist (Arm = 0). Der erste Nulldurchgang von 31. liegt in Fig. 4 somit bei 0 elektrischen Graden und der zweite Nulldurchgang bei 180 elektrischen Graden. Die Nulldurchgänge von M1 und M2 decken sich bei 0:, 180, 360 elektrischen Graden usw.
  • Dies ist auf die Tatsache zurückzuführen, daß die dauermagnetischen Pole S und N sich mit den Weicheisenpolen 3 bis 6 decken.
  • Durch Summierung von M1 und M2 in Fig. 4 erhält man das Gesamtdrehmoment M als Funktion von α. Hieraus ergibt sich, daß, weil eine halbe Umdrehung des Rotors 360 elektrischen. Graden entspricht, bei einem bestimmten Belastungsdrehmoment zwei verschiedene Scheitel 12 und 13 der Drehmomentenkurve M vorhanden. sind, bei denen das Drehmoment M positiv ist und zunimmt, so daß der Motor dennoch in der verkehrten Phase laufen kann.
  • Um diese unerwünschte Möglichkeit zu vermeiden, wird nach der Erfindung, die hier einsetzt, die folgende Lösung gewählt: In Fig. 5 ist die sinusförmige Drehmomentenkurve 1112 der Dauermagnete -um 45 elektrische Grade nach links verschoben. Aus der Zeichnung ist ohne weiteres ersichtlich, daß der Scheitel 13 verschwunden und nur der positive Scheitel 12 übriggeblieben ist. Dies ist dadurch erzielt, daß die dauermagnetischen Pole S und N gegenüber den aus Weicheisen bestehenden Läuferpolen 3 bis 6 so verdreht werden, daß der erste Nulldurchgang von 31, um 45 elektrische Grade weiter nach links verlegt wird, wodurch sich die Höchstwerte der Amplituden decken. Folglich werden die dauermagnetische. Pole gegen die Drehrichtung vorschoben. Weil 45 elektrische Grade der vierte Teil von 180 elektrischen Graden sind, bedeutet dies eine räumliche Drehung des Dauermagnets ¼ ₧ 90°= 22,5°, d. h., eine Drehung der Mittellinie 11 in Fig. 3 in die Lage 15, wobei der Winkel ß 22,5° räumlich beträgt. Die Amplitude von M2 kann durch Wahl eines stärkeren Feldes der Dauermagnete diejenige von M1 übersteigen, so daß M dann im Punkte α = 225 elektrische Grade in Fig. 5 sogar negativ wird und im Punkte a = 45 elektrische Grade positiver.
  • Das vorstehend beschriebene Verfahren kann auch bei 2-,6-,8- usw. poligen Motoren Anwendung finden:. Der Motor gemäß der Erfindung kann nicht nur beim Fernsehen, sondern auch bei Filmprojektoren Verwendung finden, bei denen das Bild durch Lichtblitze abgebildet wird und die Bilder im richtigen Phasenverhältnis zu den Lichtblitzen stehen müssen. Dies ist dadurch erzielbar, daß der Film durch den Motor nach der Erfindung angetrieben wird.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Synchronmotor mit einem mit dauermagnetischen Polen versehenen Anker, der auch einen mit einer Käfigwicklung versehenen Teil und eine Anzahl vorspringender Pole aufweist, die gleich der Anzahl der dauermagnetischen Pole ist, dadurch gekennzeichnet, daß die dauermagnetischen Pole gegenüber den körperlichen. Polen so weit verdreht sind, daß die von den unterschiedlichen Polen, gelieferte resultierende Drehmomentenkurve als Funktion der Winkelverschiebung in elektrischen Graden des Ankers gegenülmr denn Ständer nur einmal je 360 elektrische Grade poGitiv ist.
  2. 2. Synchronmotor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß er mit einer Vorrichtung zum Bewegen von Filmen gekuppelt ist. In Betracht gezogene Druckschriften.: Deutsche Patelitschrift Nr. 535 378.
DEN10452A 1954-04-07 1955-04-02 Synchronmotor mit einem mit dauermagnetischen Polen versehenen Anker Pending DE1018143B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
NL1018143X 1954-04-07

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1018143B true DE1018143B (de) 1957-10-24

Family

ID=19867064

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEN10452A Pending DE1018143B (de) 1954-04-07 1955-04-02 Synchronmotor mit einem mit dauermagnetischen Polen versehenen Anker

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1018143B (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1257954B (de) 1958-09-10 1968-01-04 Siemens Ag Durch Permanentmagnete synchronisierte Asynchronmaschine
DE1282161B (de) * 1959-12-31 1968-11-07 Allis Chalmers Mfg Co Laeufer fuer einen asynchron anlaufenden Synchron-Reluktanzmotor
DE1282163B (de) * 1960-03-31 1968-11-07 Siemens Ag Durch Permanentmagnete synchronisierte Asynchronmaschine

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE535378C (de) * 1926-11-17 1931-10-09 Schneider & Cie Synchronmotor ohne Gleichstromerregung

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