DE535100C - Stangengreifer fuer Schuettgut - Google Patents
Stangengreifer fuer SchuettgutInfo
- Publication number
- DE535100C DE535100C DE1930535100D DE535100DD DE535100C DE 535100 C DE535100 C DE 535100C DE 1930535100 D DE1930535100 D DE 1930535100D DE 535100D D DE535100D D DE 535100DD DE 535100 C DE535100 C DE 535100C
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- DE
- Germany
- Prior art keywords
- gripper
- arms
- bar
- bulk goods
- attached
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66C—CRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
- B66C3/00—Load-engaging elements or devices attached to lifting or lowering gear of cranes or adapted for connection therewith and intended primarily for transmitting lifting forces to loose materials; Grabs
- B66C3/12—Grabs actuated by two or more ropes
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Load-Engaging Elements For Cranes (AREA)
Description
Bei den bisher bekannten. Stangengreifern
für Schüttgut ist das Öffnen des-Greifers begrenzt,
da durch die Sedlführung höchstens eine gestreckte waagerechte Lage der Unteirkanten
des geöffneten Greifers er reichbar ist. Dagegen ist es bei Zangen bekannt, die Greifschenkel
über die größte Greifweite hinaus nach oben schwenken zu können.
In der Regel wird also der geöffnete Greifer
ίο beim Niederlassen sich mit den Schneiden
zuerst aufsetzen, dabei können aber Nachteile auftreten, namentlich dann, wenn es sich um
Schüttgutladebetrieb von Schiff zu Schiff handelt. Der Greifer hat nicht immer nur in
tiefe Schüttguthaufen zu greifen, sondern er soll zum Schluß auch noch die auf dem
Schiffsraumboden lagernden Restmengen, auch wenn sie sogar seitlich der Luken liegen, zusammenscharren
und aufnehmen.
Die Erfindung besteht nun darin, Schüttgutgreifer der Stangengreiferbauart so auszubilden,
daß die gemeinsamen Gelenkpunkte der Greiferschalen im geöffneten Zustande
des Greifers über die Greiferschalenschneidenebene hinaus senkbar sind.
Die Abb. 1 bis 3 zweigen die dadurch erreichten
Vorteile.
Abb. ι zeigt das Arbeiten im Schiffsraum mit einem Greifer, dessen Arme
nur bis zum gestreckten Winkel gespreizt werden können, während Abb. 2 die entsprechende Arbeitsweise mit 'einem Greifer
veranschaulicht, dessen Arme nach unten durchgeknickt sind, d. h. die gemeinsamen Gelenkpunkte
der Greiferarme sind über die durch die Greiferschalenschneiden gelegte Ebene hinaus gesenkt.
Bei der bisherigen Arbeitsweise wird bei der Trimmarbeit der Greifer im geschlossenen
Zustande durch das Decksluk in den Schiffsraum hinabgelassen, dann geöffnet und
etwa bis zur Höhe der Oberkante des seitlichen Schüttguthaufens gesenkt. Hierauf
wird der Greifer mittels des ihn tragenden, Auslegers waagerecht verfahren, bis seine
Seile gegen die Lukkante anschlagen, hier einknicken und den Greifer gegen die Schiffswand zu unter das Deck pendeln lassen. In
dem Augenblick, in dem der Greifer nun die in Abb. 1 links dargestellte Lage erreicht,
werden die Greiferseile nachgielassen, damit der Greifer sich auf das Schüttgut aufsetzt.
Dabei besteht die Gefahr, daß der Greifer bei seinem Pendeln (Abb. 1, links) die Schiffswand beschädigt, und daß die Greiferschneide,
die" den größeren Eallweg hat, den Boden beschädigt.
Bilden jedoch die Greiferarme bzw. die Ebenen der Greiferschneiden unterhalb des
Greifers gemäß Abb. 2 einen größeren Winkel als i8o° miteinander, so kann der geöffnete
Greifer bis fast auf den Laderaumboden ge-
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Paul Neffendorf gen, Gaertner in Viaardingen, Holland.
senkt werden (Abb. 2, rechts). Ein etwaiges Aufstoßen des Greifers auf den Boden wird,
da er mit dem Gelenkpunkt der Schalenarme auftrifft, elastisch aufgefangen.
Wird nun der Greifer aus dieser Stellung nach links verfahren, so kann weder die in
der Fahrrichtung voranliegende Schalenschneide gegen die Schiffswand pendeln, noch
-die andere Schalenschneide aus größerer ίο Höhe auf den Boden fallen, weil das Schüttgut
den Greifer auffängt.
Abb. 3 zeigt dann noch einen Greifer, der neben dem Schraubentunnel Trimm- und Entladearbeit
zu leisten hat. Da sich während der Schließbewegung die Greiferschneiden zunächst
noch ein Stück voneinander entfernen, lassen sich auch diese Ecken gut ausräumen.
Dieser »übergeöffnete« Greifer wird auch dann eine gute Förderleistung aufbringen, wenn
der Greifer von Haufen fördert, in die er bereits muldenförmige Vertiefungen gegraben
hat. Seine Begrenzungslinie paßt sich mehr oder weniger der Böschung der Mulden an.
Die beiden Greiferschalen können auch in weiterer Ausbildung als mit den Greiferschneidenebenen aufruhende Fahrzeuge ausgebildet
werden, was für Zangen schon vorgeschlagen wurde. Hierzu rüstet man die Greiferschalen
an den bei Offenlage des Greifers untenliegenden Kanten mit Rädern oder Rollen
aus.
Zweckmäßig wird ferner erfindungsgemäß an den Gelenkpunkten der Greiferarme eine
Federung oder Pufferung angeordnet, die den beim Aufsetzen des geöffneten Greifers auf
den Boden auftretenden Stoß abfängt. Zu diesem Zwecke können auch .an den Gelenkpunkten
der Greiferarme Rollen angeordnet werden, die federnd gelagert oder auch mit Gummireifen versehen sind. Außerdem werden
erfindungsgemäß an den Greiferarmen besondere Blechplatten vorgesehen, die beim Auftreffen des geöffneten Greifers auf das
Schüttgut als Stützflächen dienen sollen. Diese Bleche dienen gleichzeitig zur Versteif ung. Sie
können auch dazu benutzt werden, die vom Greifer' 'erfaßbaren Schüttgutmengen zu begrenzen,
wenn man sie so weit nach unten reichen läßt, daß sie beim Schließen des
Greifers in das sich anhäufende Schüttgut hineinreichen. Je nach der Art ides zu fördernden
Schüttguts wird für jeden Greifer eine bestimmte Stellung oder eine bestimmte Lage
dieser Flächen eben noch die mit Rücksicht auf die Tragfähigkeit des Krans zulässige
Schüttgutmenge durch den Greifer greifen lassen. Damit nun das zwischen den genannten
Flächen befindliche Schüttgut die Schließbewegung nicht verhindert, wird der Greifer gleichzeitig langsam angehoben.
Diese Stützplatten werden nach der Erfindung so ausgeführt und angeordnet, daß sie
in ihrer Lage und in ihrer Größe veränderlich sind, so daß man durch diese Verstellbarkeit
die Füllmenge des Greifers der Schüttgutart anpassen kann.
Abb. 4 veranschaulicht schematisch die Anordnung der Stütz- und Fangflächen an den
Greiferarmen, wobei ein geöffneter Greifer von unten gesehen dargestellt ist.
Abb. 5 läßt die Anordnung der Stützplatten von vorn-erkennen.
Claims (8)
1. Stangengreifer für Schüttgut, dadurch gekennzeichnet, daß die gemeinsamen
Gelenkpunkte der Greiferschalen über die Greiferschalenschneidenebene hinaus
senkbar sind.
2. Greifer, dadurch gekeimzeichnet, daß die Greiferarme an ihren Gelenkpunkten
mit Pufferungen versehen sind.
3. Stangengreifer nach Anspruch 1, da-*'
durch gekennzeichnet, daß die beiden Greiferschalen als mit den Greiferschneidenebenen
aufruhende Fahrzeuge ausgebildet sind.
4. Stangengreifer nach. Anspruch 1 und 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die Fahrrollen an den Gelenkpurikten der Greiferarme
sitzen.
5. Greifer nach Anspruch 2 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß die Fahrrollen abgefedert sind.
6. Greifer, dadurch gekennzeichnet, daß an- den Greiferarmen Stützplatten angebracht
sind.
7. Greifer nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützflächen an den
Greiferarmen längsverschiebbar angebracht sind.
8. Greifer nach Anspruch 6 und 7, dadurch
gekennzeichnet, daß die Flächengröße der Stützplatten veränderlich ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE535100T | 1930-01-08 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE535100C true DE535100C (de) | 1931-10-07 |
Family
ID=6556744
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930535100D Expired DE535100C (de) | 1930-01-08 | 1930-01-08 | Stangengreifer fuer Schuettgut |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE535100C (de) |
-
1930
- 1930-01-08 DE DE1930535100D patent/DE535100C/de not_active Expired
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