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DE534905C - Verfahren zur Herstellung harter, stark adsorbierender Gele von geringer scheinbarer Dichte - Google Patents

Verfahren zur Herstellung harter, stark adsorbierender Gele von geringer scheinbarer Dichte

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Publication number
DE534905C
DE534905C DES84535D DES0084535D DE534905C DE 534905 C DE534905 C DE 534905C DE S84535 D DES84535 D DE S84535D DE S0084535 D DES0084535 D DE S0084535D DE 534905 C DE534905 C DE 534905C
Authority
DE
Germany
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hydrogel
temperature
water
apparent density
heated
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES84535D
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English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Silica Gel Corp
Original Assignee
Silica Gel Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Silica Gel Corp filed Critical Silica Gel Corp
Application granted granted Critical
Publication of DE534905C publication Critical patent/DE534905C/de
Expired legal-status Critical Current

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01FCOMPOUNDS OF THE METALS BERYLLIUM, MAGNESIUM, ALUMINIUM, CALCIUM, STRONTIUM, BARIUM, RADIUM, THORIUM, OR OF THE RARE-EARTH METALS
    • C01F7/00Compounds of aluminium
    • C01F7/02Aluminium oxide; Aluminium hydroxide; Aluminates
    • C01F7/021After-treatment of oxides or hydroxides
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01JCHEMICAL OR PHYSICAL PROCESSES, e.g. CATALYSIS OR COLLOID CHEMISTRY; THEIR RELEVANT APPARATUS
    • B01J13/00Colloid chemistry, e.g. the production of colloidal materials or their solutions, not otherwise provided for; Making microcapsules or microballoons
    • B01J13/0052Preparation of gels
    • B01J13/0069Post treatment
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01BNON-METALLIC ELEMENTS; COMPOUNDS THEREOF; METALLOIDS OR COMPOUNDS THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASS C01C
    • C01B33/00Silicon; Compounds thereof
    • C01B33/113Silicon oxides; Hydrates thereof
    • C01B33/12Silica; Hydrates thereof, e.g. lepidoic silicic acid
    • C01B33/14Colloidal silica, e.g. dispersions, gels, sols
    • C01B33/157After-treatment of gels
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01PINDEXING SCHEME RELATING TO STRUCTURAL AND PHYSICAL ASPECTS OF SOLID INORGANIC COMPOUNDS
    • C01P2004/00Particle morphology
    • C01P2004/60Particles characterised by their size
    • C01P2004/61Micrometer sized, i.e. from 1-100 micrometer

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Dispersion Chemistry (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Solid-Sorbent Or Filter-Aiding Compositions (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung harter, stark adsorbierender Gele von geringer scheinbarer Dichte Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung harter, stark adsorbierender Gele von geringer scheinbarer Dichte, die infolge ihrer Härte gegen mechanische Beanspruchung sehr widerstandsfähig sind und beispielsweise bei der Beförderung durch eine Adsorptionskammer mittels eines Luftstromes oder einer Schnecke keine Veränderung in ihrem Zusammenhang erfahren. Das Verfahren besteht darin, daß auf bekanntem Wege hergestellte Hydrogele in Gegenwart von Wasser oder wasserdampfgesättigten Gasen auf mäßige Temperaturen erhitzt werden. Es wurde gefunden, daß ganz allgemein durch mäßiges Erhitzen bei langsamer Temperatursteigerung unter den angegebenen Bedingungen ein ausgezeichnetes Endprodukt gewonnen wird.
  • Das Verfahren wird folgendermaßen ausgeführt: Zunächst erzeugt man ein Hydrosol, das sich in ein stark adsorbierendes Endprodukt überführen läßt, z. B. durch Zersetzen eines Silikats mittels einer Säure unter heftigem Rühren, wodurch die Ausfällung von Kieselsäure vermieden werden soll. Dabei werden die Mengen- und KonzentrationsverhältnisSe so gewählt, daß die Azidität - des Soles bei 0,1 bis o,g N liegt. Bei Anwendung gleicher Volumina würde eine zehngewichtsprozentige Salzsäure einer Silikatlösung vom spezifischen Gewicht I,I bis I,3 entsprechen. Das gewöhnliche Handelswasserglas enthält 9 01o Na2 0 auf etwa 29 bis 30 01o SiO2. Bei einer Säurekonzentration unter 0,1 N kann die Niederschlagsbildung durch Kühlen der Ingredienzien vor dem Zusammenbringen oder während des Mischens verhindert werden.
  • Das Gemisch der Reaktionskomponenten erstarrt nach einiger Zeit unter Entstehung des Hydrogels zu einer gallertartigen Masse. Das Hydrogel wird gegebenenfalls in Stücke zer-Iegt, zweckmäßig mit warmem Wasser von etwa o gewaschen und dann erfindungsgemäß unter Erwärmen so weiter behandelt, daß ein hochaktives Endprodukt von geringer scheinbarer Dichte entsteht. Bisher ging man ausschließlich in der Weise vor, daß das Hydrogel nach seiner Bildung in Stücke zerbrochen, ausgewaschen und dann sofort bis auf einen Wassergehalt von 5 bis I5 °/o entwässert wurde.
  • Die thermische Behandlung des Hydrogels kann auf verschiedene Weise erfolgen: Beispiel I Durch das in ein geschlossenes Rohr einige brachte, gegebenenfalls zerkleinerte Hydrogel wird ein wasserdampfgesättigtes Gas, z .B. Luft, geleitet, dessen Anfangstemperatur von etwa 100 allmählich auf 80 bis 95" C gesteigert wird.
  • Die Temperatur kann aber auch, damit der gewollte Effekt eintritt, gegebenenfalls bis auf I65" steigen. Die Temperatur wird allmählich etwa innerhalb einer halben Stunde bis 5 Stunden bis zum angegebenen Höchstpunkt gesteigert. Man geht dann mit der Temperatur des zirkulierenden Gasstromes in etwa 15 Minuten bis 1 Stunde oder darüber auf die Anfangstemperatur zurück. Man kann auch den Gasumlauf nach Erreichung der Höchsttemperatur unterbrechen und das Rohr allmählich bis auf Zimmertemperatur sich abkühlen lassen. Während dieser Behandlungsphase ist stets darauf zu achten, daß das Heizmedium mit Wasserdampf'gesättigt wird.
  • Beispiel 2 Das Hydrogel wird in einen Autoklav unter Zusatz einer zum Bedecken genügenden Menge Wasser eingebracht. Der Autoklav wird dann langsam auf IOO bis I650 C erhitzt. Bei 1000 C ist der Innendruck gleich dem atmosphärischen, bei I65 " C beträgt der Innendruck etwa 6,8 Atm.
  • Wenn die Maximaltemperatur von I65"C erreicht ist, wird die Wärmezufuhr abgestellt und der Autoklav allmählich auf Zimmertemperatur sich abkühlen gelassen. Die ganze Behandlung dauert etwa I bis 5 Stunden, wobei die Temperatursteigerung einen größeren Zeitraum umfaßt als oder Abkühlungsprozeß.
  • Es wurde festgestellt, daß sich ein Hydrogel, welches zum Beispiel 5 Stunden in einem völlig geschlossenen Autoklav auf I50° 0 erhitzt und in I Stunde auf 1000 abgekühlt wurde, in ein Endprodukt von wesentlich niedrigerer Dichte überführen läßt als ein solches, das auf diese Temperatur in einer Stunde gebracht und in 5 Minuten auf I00° abgekühlt wurde. Ein noch besseres Produkt erhält man, wenn die Temperatursteigerungsphase etwas über 5 Stunden und die Abkühlungsstufe etwas über eine Stunde ausgedehnt wird. Die Länge der Zeit, während der das Hydrogel auf der Maximaltemperatur gehalten wird, scheint das Endprodukt nicht wesentlich zu beeinflussen Mit dem Hydrogel ist so viel Wasser in den Autoklav einzubringen, daß auch bei der jeweilig erreichten Höchsttemperatur neben dem Dampf stets ein genügendes Quantum Wasser vorhanden ist, damit das zur Dampfbildung erforderliche Wasser nicht in größerer Menge dem Gel entzogen wird.
  • Als Autoklav dient ein langer Zylinder, der an dem einen Ende geschlossen und an dem anderen zum Beschicken und Abziehen des Gutes mit einem Flansch versehen ist. In dem Behälter ist ein als Behandlungsraum für das Hydrogel dienender Schneckengang in gewisser Entfernung von der inneren Oberfläche des Zylinders angeordnet. Der Zylinder wird nach dem Eintragen von Hydrogel und Wasser an dem mit einem Flansch versehenen Ende fest verschlossen.
  • Beispiel 3 Das Hydrogel wird in einen mit einem Dampfabzug versehenen Autoklav eingebracht und in genügender Höhe mit Wasser bedeckt.
  • Der Autoklav wird in etwa I bis 2 Stunden allmählich auf 1000 C bei atmosphärischem Druck erhitzt. Während dieser Vorwärmung wird der Wassergehalt des Hydrogels nicht vermindert.
  • Wenn die Temperatur auf I00° C gestiegen ist, verdampft das Zusatzwasser in dem Autoklav gleichzeitig mit dem größeren Anteil. des Hydrogelwassers; bei einem Feuchtigkeitsgehalt des Hydrogels von 5 bis 15 0Io des Trockengewichts des Gels wird die Wärmezufuhr abgestellt und der Autoklav zur Abkühlung auf Zimmertemperatur sich selbst überlassen.
  • Vermöge der besonderen Ausführung des Autoklavs kann man so die beiden Behandlungsstufen, nämlich die erfindungsgemäß vorgesehene Erwärmung des Hydrogels ohne Entwässerung, und die Entwässerung des Hydrogels nacheinander in einem Behälter vornehmen.
  • Beispiel 4 Das Hydrogel wird in einem Behälter mit einer zum Bedecken genügenden Menge Wasser eingebracht. Der Behälter wird allmählich in I bis 2 Stunden oder darüber erwärmt, daß die Wassertemperatur auf etwa 80 bis 95" C steigt.
  • Danach wird die Wärmezufuhr unterbrochen und das Hydrogel zur Abkühlung sich selbst überlassen. Man erzielt mit langsamer Temperatursteigerung und allmählicher Abkühlung die besten Ergebnisse. Die Abkühlungszeit beträgt zweckmäßig I5 Minuten bis I oder 2 Stunden.
  • Nimmt man die Behandlung in einem Trockenapparat vor, so wird das Hydrogel in diesem auf perforierten Flächen ausgebreitet und von einer begrenzten Luftmenge, deren Temperatur allmählich bis auf 1650 C. ansteigt, im Kreisstrom wiederholt durchströmt. Da nur eine beschränkte Luftmenge in den Kreisstrom eingeführt wird, findet eine nennenswerte Entwässerung des Gels nicht statt.
  • Anstatt die Behandlung in einer den ganzen Temperaturwechsel durchlaufenden zirkulierenden Luftmenge vorzunehmen, kann man das Hydrogel auch nacheinander in verschieden temperierte dampfgesättigte Luftströme einbringen, die beispielsweise auf 65, 105 und 1500 C erwärmt werden. Schließlich kann man das Umlaufverfahren auch dahin abändern, daß die einzelnen Kreisströme nicht auf konstanter Temperatur gehalten werden, sondern eine allmähliche Steigerung bis zur angegebenen Höchstgrenze erfahren. Die Abkühlung erfolgt hierbei danach, wie oben angegeben.
  • Nach der thermischen Behandlung wird das Hydrogel getrocknet. Zu dem Zweck leitet man zunächst einen Luftstrom von 75 bis 1200 über das Gel und steigert nach und nach die Temperatur auf 300 bis 4000. Das Endprodukt enthält 5 bis 15 0/o Wasser, und die nach der Aktivierung bei etwa 870" gemessene scheinbare Dichte liegt bei 0,5 oder unterhalb dieses Wertes.
  • Unter Aktivierung versteht man die Behandlung des getrockneten Gels, durch welche dieses zur Adsorption von Gasen, Dämpfen usw. befähigt wird. Man aktiviert durch beispielsweise dreistündiges Erhitzen in einem Luftstrom bei 3I5" C.
  • Die Waschoperation wird vor dem Erhitzen, wie angegeben, vorgenommen oder nach der Wärmebehandlung mit Wasser, das zweckmäßig etwas angewärmt oder schwach angesäuert ist. Zuweilen wird das Auswaschen des Hydrogels oder Endproduktes gar nicht erforderlich sein.
  • Beispiel 5 Tonerdehydrogel wird in ein geschlossenes Rohr eingebracht und mit einer bis zum Bedecken ausreichenden Wassermenge übergossen.
  • Das Rohr wird dann auf höhere Temperatur, z. B. I25" C, erhitzt, wobei der Druck 2,3 bis 2,7 Atm. beträgt. Nach vierstündiger Erhitzungsdauer wird die Vorbehandlung abgebrochen und das Rohr auf Zimmertemperatur sich abkühlen gelassen.
  • Beispiel 6 Tonerdehydrogel wird wie bei Beispiel 5 angegeben behandelt, jedoch beträgt die Temperatur der thermischen Vorbehandlung I65 0 C bei einem Druck von etwa 6,8 bis 7,1 Atm.
  • Die Eigenschaften des Endgels werden durch verschiedene Faktoren bestimmt, und zwar durch die Maximaltemperatur, die Dauer der Temperatursteigerung und Abkühlung, die angewandte Wassermenge.
  • Schließlich bestimmt auch der Reinheitsgrad des Hydrogels die Eigenschaften des Endproduktes, und zwar in dem Sinne, daß bei vollständiger Reinigung ein Adsorptionsmittel von geringerer Dichte erhalten wird. Wenn das Material nicht in Form des Hydrogels vor oder nach der Wärmebehandlung gewaschen worden war, so kann nachträglich die Dichte des endgetrockneten Gels durch Auswaschen herabgesetzt werden. Gewünschtenfalls kann man den Reinigungsvorgang auch in mehreren dieser Stadien ausführen.
  • Mit Rücksicht auf die Veränderlichkeit gewisser Adsorpentien bei der Aktivierung ist es angebracht, die Dichte des adsorbens nach der Aktivierung zu messen. Da in der Technik bei höchstens 870" aktiviert wird, darf man annehmen, daß ein Gel, das bei wiederholtem Erhitzen auf diese Temperatur das Aufnahmevermögen nicht in nennenswertem Maße verändert hat, für die technische Verwendung geeignet ist.
  • Bisher hat man Hydrogele in der Weise getrocknet; daß diese bei langsamer Temperatursteigerung auf 75 bis 1200 und anschließend auf 300 bis 400" C stufenweise erhitzt wurden.
  • Demgegenüber unterscheidet sich das vorliegende Verfahren dadurch, daß die Hydrogele vor der eigentlichen Trocknung thermisch vorbehandelt werden, wie in der Beschreibung auseinandergesetzt wurde. Hierdurch gelingt es, ein getrocknetes Endprodukt von geringerer scheinbarer Dichte zu erhalten Ein Hydrogel, das erfindungsgemäß auf eine bestimmte Temperatur während einer bestimmten Zeit vor dem Trocknen erhitzt wurde, liefert nach dem Trocknen ein Endprodukt von bestimmter scheinbarer Dichte. Wenn ein Hydrogel z. B. längere Zeit bei 80"C vorbehandelt wurde, beträgt die scheinbare Dichte des getrockneten Endproduktes etwa 0,522. Dies trifft für ein getrocknetes Gel zu, das durch Erhitzen auf 3I5" im Luftstrom aktiviert wurde und eine Korngröße von I,I68 bis 2,362 mm besitzt.
  • Wenn das gleiche Hydrogel während der gleichen Zeit bei I250 C vorbehandelt wurde, besitzt das getrocknete Endprodukt nach Aktivierung bei 3I5" C eine scheinbare Dichte von etwa 0,46 bei einer Korngröße von I,I68 bis 2,362 mm.
  • Gele, die eine scheinbare Dichte von 0,5 oder darunter haben, eignen sich besonders für die Adsorption von Dämpfen aus dampfgesättigten Luftgemischen und für die Adsorption gelöster Stoffe. Ein nach dem vorher beschriebenen bekannten Verfahren hergestelltes, mit Wasser von I5" C während 40 Stunden gewaschenes Hydrogel liefert ein Endprodukt mit einer scheinbaren Dichte von etwa 0,7; solche Gele eignen sich nur für die Adsorption von Dämpfen aus Luftgemischen mit geringem Dampfgehalt.
  • In der folgenden Tabelle kommt die Abhängigkeit der scheinbaren Dichte des Gels von der Temperatur der Vorbehandlung des Hydrogels zum Ausdruck.
  • Das beschriebene Verfahren kann auch auf die Hydrogele des Wolframoxyds, Aluminiumoxyds, Titanoxyds usw. oder auf Mischhydrogele Anwendung finden,
    Temperatur der Scheinbare Aktivierungs- Korngröße
    Chemische
    thermischen Dichte des temperatur des des getrockneten
    Zusammensetzung
    Vorbehandlung getrockneten getrockneten Gels
    des Hydrogels
    des Hydrogels des Hydrogels Gels Gels
    mm
    SiO2............... - 1,33 870°C 0,048 bis 0,074
    SiO2............... 125°C 0,60 870°C 0,048 - 0,074
    SiO2............... 165°C 0,58 870°C 0,048 - 0,074
    Al2O3.................. - 32 870° C 0,048 o74
    Al2O3.............. 125°C 1,147 870°C 0,048 - 0,074
    Al2O3.............. 165°C 1,065 870°C 0,048 - 0,074

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Verfahren zur Herstellung harter, stark adsorbierender Gele von geringer scheinbarer Dichte, dadurch gekennzeichnet, daß ein auf beliebigem Wege hergestelltes Hydrogel, z. B. Kieselsäurehydrogel, in einer wasserdampfgesättigten Gas- oder Dampfatmosphäre, gegebenenfalls in Gegenwart von Wasser, erwärmt wird, wobei der Wassergehalt des Hydrogels praktisch nicht vermindert wird, und daß das Auswaschen vor oder nach der Wärmebehandlung beziehungsweise nach dem Trocknen und Aktivieren in einem Zuge oder in mehreren Stadien des Verfahrens erfolgt.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Hydrogel in etwa I5 Minuten bis 5 Stunden auf die Maximaltemperatur erhitzt und sodann in etwa I5 Minuten bis 2 Stunden abgekühlt wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein mit Wasserdampf gesättigter Gas- oder Dampfstrom unter langsamer Temperatursteigerung und -abnahme über das Hydrogel geleitet wird.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch I bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine begrenzte Gas- oder Dampfmenge im Kreisstrom wiederholt über das Hydrogel geleitet wird.
  5. 5. Verfahren nach Anspruch 1 bis 4, gekennzeichnet durch die Verwendung mehrerer Kreisströme, die auf konstanter Temperatur gehalten werden oder eine langsame Temperatursteigerung erfahren.
  6. 6. Verfahren nach Anspruch I und 5, gekennzeichnet durch eine Maximaltemperatur von etwa 80 bis I650.
DES84535D 1927-03-12 1928-03-11 Verfahren zur Herstellung harter, stark adsorbierender Gele von geringer scheinbarer Dichte Expired DE534905C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1036220B (de) * 1954-05-27 1958-08-14 Grace W R & Co Verfahren zur Herstellung feinteiliger anorganischer Oxydgele
DE1097960B (de) * 1954-07-20 1961-01-26 Socony Mobil Oil Co Inc Verfahren zur Vergroesserung des mittleren Porendurchmessers von trockenen poroesen anorganischen Oxydhydratmassen oder deren Calcinierungsprodukten

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1036220B (de) * 1954-05-27 1958-08-14 Grace W R & Co Verfahren zur Herstellung feinteiliger anorganischer Oxydgele
DE1097960B (de) * 1954-07-20 1961-01-26 Socony Mobil Oil Co Inc Verfahren zur Vergroesserung des mittleren Porendurchmessers von trockenen poroesen anorganischen Oxydhydratmassen oder deren Calcinierungsprodukten

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