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DE534068C - Sicherheitsvorrichtung fuer Maschinen zum Verschliessen von Flaschen mit Drahtbuegelverschluss - Google Patents

Sicherheitsvorrichtung fuer Maschinen zum Verschliessen von Flaschen mit Drahtbuegelverschluss

Info

Publication number
DE534068C
DE534068C DEF70073D DEF0070073D DE534068C DE 534068 C DE534068 C DE 534068C DE F70073 D DEF70073 D DE F70073D DE F0070073 D DEF0070073 D DE F0070073D DE 534068 C DE534068 C DE 534068C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
spring
bolt
closing
ram
bottle
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEF70073D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Fortuna Werke Spezialmaschinenfabrik AG
Original Assignee
Fortuna Werke Spezialmaschinenfabrik AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Fortuna Werke Spezialmaschinenfabrik AG filed Critical Fortuna Werke Spezialmaschinenfabrik AG
Priority to DEF70073D priority Critical patent/DE534068C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE534068C publication Critical patent/DE534068C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67BAPPLYING CLOSURE MEMBERS TO BOTTLES JARS, OR SIMILAR CONTAINERS; OPENING CLOSED CONTAINERS
    • B67B1/00Closing bottles, jars or similar containers by applying stoppers
    • B67B1/08Securing stoppers, e.g. swing stoppers, which are held in position by associated pressure-applying means coacting with the bottle neck

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sealing Of Jars (AREA)

Description

  • Sicherheitsvorrichtung für Maschinen zum Verschließen von Flaschen mit Drahtbügelverschluß Beim Arbeiten mit Maschinen zum Verschließen von Flaschen mit Drahtbügelverschluß war man bisher gezwungen, die Flaschen vor ihrer Einführung in die Schließmaschine genau zu prüfen, ob die Verschlüsse und Flaschenköpfe keine Beschädigungen oder Unregelmäßigkeiten aufweisen, welche ein ordnungsmäßiges Schließen verhindern oder eine Zerstörung des Glases oder Verschlusses beim Schließen verursachen könnten. Es können z. B. Flaschen in die Schließmaschine gelangen, deren Stöpsel nicht richtig auf der Flaschenmündung sitzen, sich in der falschen Stellung verklemmt haben und ein Schließen der Flasche überhaupt unmöglich machen. In diesen Fällen findet der Schließstempel der Maschine auf dem Schließhebel der Flaschen einen sehr großen Widerstand, der den unter normalen Verhältnissen aufzuwendenden Schließdruck weit übersteigt und entweder zum Absprengen des Flaschenkopfes oder zu einer Beschädigung der Schließvorrichtung führt. Es können aber auch Flaschen angeliefert werden, welche infolge des Fehlens des Gummiringes unter dem Stöpsel sich nicht dicht schließen lassen. Bei ihnen läßt sich der Schließhebel des Verschlusses sehr leicht durchdrücken, und der Schließstempel der Maschine hat einen viel geringeren Widerstand als unter normalen Verhältnissen zu überwinden.
  • Mit der Erfindung wird nun eine Vorrichtung geschaffen, welche einerseits eine Beschädigung der Schließmaschine, der Flaschen oder Verschlüsse beim Auftreten eines zu großen Widerstandes vor dem Schließstempel ausschließt, andererseits aber auch dem die Maschine bedienenden Arbeiter durch ein Laut- oder Lichtzeichen o. dgl. anzeigt, wenn eine zu schwer oder nicht dicht schließende Flasche durch die Maschine läuft. Die Vorrichtung scheidet also in gewissem Sinn selbsttätig Flaschen, deren Verschlüsse nicht in Ordnung sind, aus der Weiterverwendung aus.
  • Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigt Abb. i eine Seitenansicht der Vorrichtung, teilweise im Schnitt, in der Arbeitsstellung unmittelbar nach Beginn des Schließvorganges, während die Abb. a bis 5 die Wirkungsweise der Vorrichtung unter den verschiedenen Betriebsmöglichkeiten (in der Ruhelage, bei normalen Verhältnissen, bei zu schwer und zu leicht schließenden Verschlüssen) veranschaulichen.
  • Der Schließstempel i der Vorrichtung ist im Gelenk z an einem Arm 3 befestigt, welcher bei 4 an einem Teil 5 des Maschinengestelles schwingbar gelagert ist. Radial zum Lagerzapfen 4 ist am Arm 3 eine Anschlagfläche 6 angebracht, welche mit einer Gegenanschlagfläche 7 (Abb. ia) an einem zweiten, ebenfalls um den Zapfen 4 schwingenden Arm 8 zusammenarbeitet. Am Arm 8 greift in einem Gelenk 9 eine Stange io an, welche von einem nicht dargestellten Kurventrieb aus den Schließstempel i antreibt. Dieser Antrieb erfolgt jedoch nicht -starr- :und unmittelbar, sondern unter Zwischenschaltung eines federnd abgestützten Bolzens i i, der in einem am Arm 8 angeordneten zylinderähnlichen Führungskörper 12 gleitend gelagert ist und mit seiner Balligen Unterseite 13 sich dauernd auf eine Fläche 14 am Arm 3 auflegt. Den Kraftschluß zwischen dem Bolzen i i und dem Arm 3 vermittelt eine Druckfeder 15, die im unteren Teil des Zylinders 12 über den verjüngten Schaft i i' des Bolzens i i gesteckt ist und sich einerseits auf einer Einschnürung i2' des Zylinders 12, andererseits auf der von i i' frei gelassenen Oberfläche des Bolzens i i abstützt. In der Ruhelage der Vorrichtung bewirkt diese Feder, daß die beiden Arme 3 und 8 durch Aufeinanderliegen der Anschlagflächen 6 und 7 stets die gleiche Stellung gegeneinander einnehmen (s. Abb. 2).
  • Die Bohrung des Zylinders 12 wird oberhalb der Einschnürung 12' durch den noch weiter verjüngten Schaftteil f i" des Bolzens i i durchsetzt. Über i i" ist eine zweite Druckfeder 16 gesteckt, die sich mit ihrem oberen Ende an der Deckfläche des Zylinders i2 abstützt, während ihr unteres Ende auf einem Ring 17 aufliegt, der mit geringem Spiel in die Bohrung des Zylinders paßt und auch den Schaftteil i i" mit Spiel umschließt. Durch diese Anordnung- wird erreicht, daß der Schaftteil i i' bei einer Verschiebung des Bolzens i i aus der in Abb. i gezeigten Stellung nach oben mit seiner Oberfläche den Ring 17 anhebt und diesen unter Zusammendrückung der Feder 16 nach oben schiebt.
  • Aus Gründen, die weiter unten erläutert werden, ist das Arbeitsvermögen der Feder 15 geringer als dasjenige der Feder 16, d. h. die Feder 15 ist schwächer als die Feder 16.
  • In der Ruhelage der Vorrichtung befindet sich die Oberfläche von i i' in geringer Entfernung unterhalb des Ringes 17 (Abb. 2) ; die Feder i S ist dabei nahezu entspannt.
  • Mit dem aus dem Zylinder 12 herausragenden Ende des Schaftteiles ii" ist eine Signaleinrichtung verbunden, die aus zwei Glocken 18, i g, den dazugehörigen Klöppeln 2o, 2 i und der Anschlagvorrichtung 22, 23 und 24 besteht. An Stelle dieser Glocken kann natürlich irgendeine andere Einrichtung für ein Laut- oder Lichtsignal .o. dgl. treten. Die Anschlagstange 24 liegt mit ihrem freien Ende zwischen den beiden die Klöppel bedienenden Anschlagbacken 22 und 23 und ist mit ihrem anderen-,Ende in einem Gelenk 25 am Arm 8 befestigt. Sie wird bei 26 von dem aus dem Zylinder 12 herausragenden Ende des Schaftteils i i" durchdrungen und auf diesem durch zwei Federn 27, 28 mit den zugehörigen Federtellern 29 und 3o beweglich in einer Lage gehalten, die sich aus der jeweiligen Stellung des Gelenkpunktes 25 als Teil des Armes 8 gegenüber dem Bolzen i i und seinem Schaft i i" ergibt. Abb. i zeigt die Anschlagstange in ihrer Mittelstellung, die den Verhältnissen beim Schließen einer Flasche mit normal arbeitendem Verschluß entspricht. Eine Auslenkung der Stange 24 aus dieser Lage durch ein relatives Senken des Gelenkpunktes 25 gegenüber dem Schaftteil i i" bewirkt das Anschlagen des Klöppels 2o auf der Glocke 18, während ein Abwärtsschwenken des ganzen Systems 3, 8, 25, 24 um den Zapfen 4 unter gleichzeitigem Aufliegen der Flächen 6 und 7 aufeinander ein Anschlagen des Klöppels 2i auf der Glocke ig zur Folge hat.
  • Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende: In der Ruhelage befinden sich die einzelnen Teile in der aus Abb. 2 ersichtlichen Stellung. Die Treibstange io bestimmt dabei die Lage der ganzen Vorrichtung gegenüber einer zu verschließenden Flasche, indem sie die Lage der Anschlagfläche 7 am Arm 8 festlegt. Bolzen i i im Arm 8 wird durch die Feder 15 auf den Arm 3 gedrückt und bringt dessen Anschlagfläche 6 zur Auflage auf der Fläche 7. Die Oberfläche des Schaftteiles i i' steht um ein geringes von der Unterseite des Ringes 17 ab; die Anschlagstange 24 ist aus ihrer Mittelstellung so ausgelenkt, daß ihr freies Ende in nächster Nähe des Anschlagbackens 23 von Klöppelei steht, jedoch ohne ihn zu berühren.
  • Beim Schließen einer Flasche unter normalen Verhältnissen (Abb,3) bewegt die Stange io zunächst den Arm 8 mit dem Bolzen i i und damit den Arm 3 mit Stempel i aus der eben beschriebenen Stellung -nach unten, bis der Stempel i auf den Schließhebel der Flasche auftrifft und dort Widerstand findet. Das weitere Senken des Armes 8 durch die Stange io bewirkt, daß sich der Bolzen i i entgegen dem Druck der verhältnismäßig schwachen Feder 15 im Zylinder 12 relativ nach oben verschiebt, da der Stempel i infolge des von dem Flaschenschließhebel ausgeübten Widerstandes vorläufig die -bis dahin angenommene Stellung beibehält. Durch die Schwenkbewegung des Armes 8 gegenüber dem Arm 3 hebt sich die Anschlagfläche 7 von der Gegenfläche 6 ab; der Arm 3 steht nun mehr unter der Einwirkung der durch den Bolzen i i zur Übertragung kommenden Kraft der Feder r5. Die Anschlagstange24 der Signaleinrichtung hebt sich gleichzeitig, ebenfalls infolge der Senkung des Armes 8 mit dem Gelenkpunkt 25 gegenüber dem Bolzen i i und seinem Schaftteil i i", allmählich in ihre Mittelstellung und wird durch die Federn 27, -28 darin gehalten.
  • Die eigentliche Schließbewegung des Stempels i setzt bei noch weiterer Fortsetzung des Abwärtsganges von Arm 8 in dem Augenblick ein, in welchem die Oberfläche des Schaftteiles i i' von Bolzen i i zur Anlage auf der Unterseite des die Feder 16 tragenden Ringes 17 kommt. Die Feder 16 wirkt dabei infolge ihres großen Arbeitsvermögens als starres Widerlager für den Bolzen i i wenigstens so lange, als der den Schließstempel i belastende Widerstand des Flaschenschließhebels innerhalb normaler Grenzen bleibt. Mit dem Einsetzen der weiteren Abwärtsbewegung des Stempels i ändert sich an der Einstellung der übrigen Teile der Vorrichtung zueinander nichts mehr.
  • Für die eigentliche Schließbewegung des Stempels i ist ein Absenken nur um eine so geringe Strecke notwendig, daB die Anschlagstange 2,4 der Signaleinrichtung dabei nicht wesentlich aus ihrer Mittellage nach unten geschwenkt wird; auf jeden Fall wird durch diese Bewegung keine der Glocken 18 und r9 angeschlagen. (In den Schemazeichnungen sind die Verhältnisse aus Gründen der Übersichtlichkeit verzerrt wiedergegeben; die Darstellung gestattet also nicht, aus ihr eindeutige Schlüsse auf die Wirksamkeit der Vorrichtung zu ziehen.) Beim Schließen von Flaschen, deren Schließhebel dem Stempel i einen ungewöhnlich großen Widerstand entgegensetzt, stellen sich die Teile der Vorrichtung nach Abb. 4 ein. Alle Bewegungen bleiben die gleichen, wie im vorausgegangenen beschrieben, bis zu dem Zeitpunkt, in welchem die Oberfläche des Schaftteils i i' des Bolzens i i zur Anlage am Ring 17 unter der Feder 16 gekommen ist.
  • Der auf den Schließstempel i einwirkende Widerstand ist in diesem Fall als so groß vorausgesetzt, daß die Vorspannung der Feder 16 zu seiner Überwindung noch nicht ausreicht. Der Stempel bleibt -also noch weiter in seiner Anfangsstellung auf dem Schließhebel, und der Arm 8 wird durch die Stange io noch weitergesenkt. Dadurch verschiebt sich auch der Bolzen i i relativ zum Zylinder i2 weiter nach oben, sein Schaftteil i i' hebt den Ring 17 von seiner Unterlage ab und drückt auch die Feder 16 um ein gewisses Maß zusammen. Gleichzeitig wird die Anschlagstange 24 der Signaleinrichtung aus ihrer Mittellage so weit nach oben ausgeschwenkt, daß ihr freies Ende auf den Anschlagbacken 22 auftrifft und damit den Klöppel 2o auf der Glocke 18 zum Anschlag bringt. Die Treibstange io hat mittlerweile ihre tiefste Stellung erreicht und beginnt ihren Aufwärtsgang (Leerhub), so daß sowohl die Flasche mit dem Verschluß als auch die Schließvorrichtung nach Erreichung der zulässigen Höchstbelastung augenblicklich wieder entlastet werden, ohne beschädigt worden zu sein. Die Flasche bleibt unverschlossen und wird durch den die Schließ= maschine bedienenden Arbeiter, der durch das Glockenzeichen auf die Unregelmäßigkeit aufmerksam gemacht worden ist, beiseite gestellt.
  • Ähnlich arbeitet die Vorrichtung, wenn der Verschluß einer Flasche ungewöhnlich leicht zu schließen ist. Diese Verhältnisse sind in Abb. 5 veranschaulicht.
  • Der Stempel i wird, wie oben beschrieben, auf den Flaschenschließhebel gesenkt, findet dort aber gar keinen Widerstand, sondern drückt den Hebel sofort nach unten durch. Dabei hält die schwache Feder 15 den Bolzen i i dauernd in Kraftschluß mit dem Arm 3 und die Anschlagflächen 6 und 7 in Auflage aneinander, ohne daß der Bolzen i i im Zylinder 12 verschoben wird, und das ganze System, bestehend aus den Armen 3, 8, dem Bolzen i i und der Signaleinrichtungsanschlagstange 2q., wird ohne die geringste Änderung in der Einstellung seiner Teile zueinander um den Zapfen q. nach unten geschwenkt. Dies hat zur Folge, daß die Anschlagstange 2q. der Signaleinrichtung mit ihrem freien Ende auf den Anschlagbacken 23 auftrifft, ihn auslöst und damit den Klöppel 21 auf der Glocke 19 zum Anschlag bringt. Wieder ist der die Maschine bedienende Arbeiter sofort in der Lage, die fehlerhafte Flasche auszuscheiden. -Die Einzelteile der Vorrichtung können natürlich in den verschiedensten Formen ausgebildet werden; dies gilt nicht nur für die Signaleinrichtung, sondern auch für das zwischen die Antriebsstange io und den Schließstempel i eingeschaltete, federnd gelagerte Zwischenglied, für welches im Ausführungsbeispiel der Bolzen i i gewählt worden ist.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Sicherheitsvorrichtung für Maschinen zum Verschließen von Flaschen mit Drahtbügelverschluß, dadurch gekennzeichnet, daß die zum Schließen der Flasche aufzuwendende Kraft von dem -Antriebsgestänge (io) auf den Schließstempel (i) mittelbar unter Zwischenschaltung eines federnd gelagerten Bolzens (i i) o. dgl. übertragen wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der federnd gelagerte Bolzen (i i) in einem vom Antriebsgestänge (io) des Schließstempels (i) unmittelbar bewegten Körper (Zylinder 12) angeordnet ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der federnd gelagerte Bolzen (i i) mit einer Signaleinrichtung in Verbindung steht, welche in Tätigkeit tritt, wenn die für das Schließen einer Flasche aufzuwendende Kraft um einen gewissen Betrag nach oben oder unten von den normalen Verhältnissen abweicht.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Signaleinrichtung durch die Verschiebung ausgelöst wird, welche der Bolzen (i i) in seinem Führungskörper (12) unter dem gegen den Schließstempel (i) wirkenden Widerstand der Flaschenverschlüsse entgegen der Wirkung zweier hintereinandergeschalteter Druckfedern (15, 16) von verschiedenem Arbeitsvermögen erfährt.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Druckfedern (15, 16) hinsichtlich ihres Arbeitsvermögens so aufeinander abgestimmt sind, daß der Bolzen (I I) in der Ruhelage und bei zu geringem Widerstand vor dem Schließstempel (i) nur unter dem Einfluß der Feder (15) mit geringerem Arbeitsvermögen steht, bei normalen Arbeitsverhältnissen unter Über-Windung des Druckes dieser Feder sich auf der in ihrer Grundstellung verharrenden Feder (16) mit größerem Arbeitsvermögen abstützt und beim Auftreten von zu großem Widerstand vor dem Schließstempel (i) auch die Feder (16) um einen gewissen Betrag zusammendrückt.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Bolzen (i i) drei stufenförmig gegeneinander abgesetzte Teile (i i, i i', i i") aufweist, von denen der untere (i i) das Auflager für die am anderen Ende im Führungskörper (12) abgestützte Feder (15) mit geringerem Arbeitsvermögen bildet, während der mittlere Teil (ii') sich gegen den Teller (17) der Feder (16) mit größerem Arbeitsvermögen anlegt, sobald der Bolzen (ii) sich um die den normalen Widerstandsverhältnissen des Schließstempels (i) entsprechende Strecke aus seiner Ruhelage nach oben verschoben hat.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Ruhelage des Bolzens (i i) durch das Aufeinanderliegen zweier Anschlagflächen (6, 7) bestimmt wird, von denen die eine (7) an dem den Führungskörper (12) tragenden Arm (8), die andere an dem den Schließstempel (i) tragenden Arm (3) angeordnet ist.
DEF70073D 1931-01-18 1931-01-18 Sicherheitsvorrichtung fuer Maschinen zum Verschliessen von Flaschen mit Drahtbuegelverschluss Expired DE534068C (de)

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DE534068C true DE534068C (de) 1931-09-23

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DE (1) DE534068C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4209026A1 (de) * 1992-03-20 1993-10-14 Rudolf Zodrow Prüfvorrichtung für den Bügelverschluß an Bügelverschlußflaschen in einer Bügelverschlußflaschenverschließmaschine

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4209026A1 (de) * 1992-03-20 1993-10-14 Rudolf Zodrow Prüfvorrichtung für den Bügelverschluß an Bügelverschlußflaschen in einer Bügelverschlußflaschenverschließmaschine

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