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DE522376C - Stoffschere mit elektrischem Antrieb durch einen Elektromagnet - Google Patents

Stoffschere mit elektrischem Antrieb durch einen Elektromagnet

Info

Publication number
DE522376C
DE522376C DE1930522376D DE522376DD DE522376C DE 522376 C DE522376 C DE 522376C DE 1930522376 D DE1930522376 D DE 1930522376D DE 522376D D DE522376D D DE 522376DD DE 522376 C DE522376 C DE 522376C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
armature
coil
spring
scissors
rests
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1930522376D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE522376C publication Critical patent/DE522376C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26BHAND-HELD CUTTING TOOLS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B26B15/00Hand-held shears with motor-driven blades

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

  • Stoffschere mit elektrischem Antrieb durch einen Elektromagnet Gegenstand der Erfindung ist eine Stoffschere mit elektrischem Antrieb durch einen Elektromagnet, dessen Anker abwechselnd angezogen wird und unter Federwirkung zurückschnellt und dadurch den Messerantrieb bewirkt. Derartige Stoffscheren haben vor Stoffscheren mit einem Motor und einem Übersetzungsgetriebe den Vorteil geringerer Anschaffungskosten und größerer Sicherheit, ferner geringeren Gewichtes und daher größerer Handlichkeit.
  • Bei einer bekannten Maschine der vorausgesetzten Art ist der Magnetanker an einem Ende drehbar gelagert; bei der abwechselnden Anziehung durch den Magnet und Abstoßung durch eine Feder schwingt der Anker um diesen Drehpunkt. Am freien Ende dieses Ankers ist das Obermesser befestigt, welches somit die schwingende Bewegung des Ankers um seinen Drehpunkt mitmacht und dabei gegen das am Gehäuse festsitzende Untermesser schwingt. Diese Scheren haben den Nachteil, daß die genaue Senkrechtführung des Obermessers, welches nur an dem Magnetanker befestigt ist, sehr schwierig ist und besondere, verwickelte Vorrichtungen erfordert.
  • Bei einer anderen bereits bekannten Schere der vorausgesetzten Art sind beide Scherenmesser kniehebelartig drehbar gelagert. Das Obermesser schwingt nach oben, das Untermesser nach unten. Die schwingbare Lagerung beider Messer erfordert wegen der vergrößerten Anzahl von Drehpunkten und Lagerungen eine verwickelte Bauart des Geräts. Außerdem hat diese Schere den Nachteil, daß das Untermesser nicht über den Tisch geführt werden kann, weil es selbst schwingt. Praktisch ist diese Schere deshalb nicht brauchbar.
  • Bei der Schere nach der Erfindung sind die Nachteile der bekannten Scheren der vorausgesetzten Art vermieden. Bei dieser Schere ist der stabförmige Anker in dem rohrförmigen Magnet in der Längsachse des Geräts geführt. An dem einen Ende liegt dieser Anker gegen eine Feder an, während er an dem anderen Ende an das Obermesser angelenkt ist, welches um eine feste Achse schwingbar ist. Der Anker wird in dem Magnet fest geführt und bewegt sich nur in seiner Längsachse.
  • Vorteilhaft ist der Magnetanker mit einer Kopfplatte versehen. die am äußeren Rande des die Magnetspule rohrförmig umgebenden Magnetkerns anliegt, während der in die Spule ragende Teil des Ankers an einem von der anderen Seite in die Spule ragenden Teil des Kerns anliegt. Auf diese Weise werden trotz der Führung des stabförmigen Ankers in dem rohrförmigen Magnet verhältnismäßig große Berührungsflächen zwischen Magnet und Anker erzielt.
  • In der Zeichnung ist eine Schere nach der Erfindung beispielsweise im Längsschnitt dargestellt. In dem Gehäuse a sitzt der Magnetkern b und in diesem die Spule h. In diese Spule greift der Anker c ein, mit welchem durch den Drehzapfen f das Obermesser d gelenkig verbunden ist, welches durch den Zapfen g drehbar am Gehäuse befestigt ist. Das Untermesser m ist fest am Gehäuse angebracht und zur Erleichterung des Abgleitens der Stoffbahn mit einer Ausbuchtung o versehen, die in Richtung der Stoffbahn abgeschrägt ist. Hinten ist das Untermesser nach oben verlängert; der hochgeführte Teil n dient zur Führung des Obermessers und ist an der Innenseite mit Schmierlöchern versehen. Ein an dem Anker c befestigter unmagnetischer Stift l ragt durch den Magnetkern b hindurch und liegt an einer Blattfeder i an. Auf diese Feder drückt ein Schraubstift k, der im Gehäuse geführt ist. Durch Einstellung dieses Stiftes kann das Ausschwingen der Feder beliebig geändert werden.
  • Ist die Schere an Wechselstrom angeschlossen und der Strom eingeschaltet, so wird der Anker in der Periodenzahl des Wechselstromes angezogen und freigegeben, wobei er durch die Feder zurückgedrückt wird. Der Anker schwingt also sehr schnell hin und her. Infolge dieser hohen Hubzahl können mit der Schere nach der Erfindung eine große Anzahl aufeinanderliegender Stofflagen mühelos und schnell nach geraden und gebogenen Linien geschnitten werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE i. Stoffschere mit elektrischem Antrieb durch einen Elektromagnet, dessen Anker abwechselnd angezogen wird und unter Federwirkung zurückschnellt und dadurch den Messerantrieb bewirkt, dadurch gekennzeichnet; daß der stabförmige Anker (c) in dem rohrförmigen Magnet (b, h) in der Längsachse des Geräts geführt ist, am einen Ende gegen eine Feder (i) anliegt und am anderen Ende an das schwingbar gelagerte Obermesser (d) angelenkt ist. a. Stoffschere nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß eine Kopfplatte des Ankers (c) am äußeren Rande des die Spule (h) umgebenden Magnetkerns (b) und der in die Spule ragende Teil. des Ankers an einem auf der anderen Seite in die Spule ragenden Kernteil anliegt.-3. Stoffschere nach Anspruch i und a, dadurch gekennzeichnet, daß der in die Spule ragende Ankerteil mit einem unmagnetischen Stift (l) versehen ist, der durch den Magnetkern (b) hindurchgeht und außen gegen die Blattfeder (i) anliegt. 4. Stoffschere nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausschlag der Blattfeder (i) durch einen im Gehäuse (a) geführten, auf die Feder drückenden Schraubenstift (k) einstellbar ist.
DE1930522376D 1930-05-01 1930-05-01 Stoffschere mit elektrischem Antrieb durch einen Elektromagnet Expired DE522376C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE522376T 1930-05-01

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE522376C true DE522376C (de) 1931-04-07

Family

ID=6551653

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1930522376D Expired DE522376C (de) 1930-05-01 1930-05-01 Stoffschere mit elektrischem Antrieb durch einen Elektromagnet

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DE (1) DE522376C (de)

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