DE529995C - Vorrichtung zur Herstellung von Glasplatten nach dem Verfahren - Google Patents
Vorrichtung zur Herstellung von Glasplatten nach dem VerfahrenInfo
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- DE529995C DE529995C DEB143949D DEB0143949D DE529995C DE 529995 C DE529995 C DE 529995C DE B143949 D DEB143949 D DE B143949D DE B0143949 D DEB0143949 D DE B0143949D DE 529995 C DE529995 C DE 529995C
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C03—GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
- C03B—MANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
- C03B13/00—Rolling molten glass, i.e. where the molten glass is shaped by rolling
- C03B13/18—Auxiliary means for rolling glass, e.g. sheet supports, gripping devices, hand-ladles, means for moving glass pots
- C03B13/186—Pot gripping devices
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
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Description
- Vorrichtung zur Herstellung von Glasplatten nach dem Verfahren gemäß Patent 423 449 Durch das Patent 423 4,49 ist ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Herstellung von Glasplatten geschützt, bei welcher das Entleeren der Glashäfen auf den Walztisch oder den Empfänger einer Walzmaschine durch Umstülpen des Hafens erfolgt, indem derselbe um eine im Ausguß oder in seiner Nähe liegende Achse gekippt wird. Auf diese Weise gelangt das geläuterte Glas in einer einheitlichen Masse ohne wesentliche Formveränderung, also unter Erhaltung seiner Reinheit, auf den Walztisch oder den Empfänger. Das Umstülpen wird dabei mittels einer Hafenzange mit gekröpfter Kippwelle bewirkt, die in einem fahrbaren Gießkran gelagert ist.
- Die Erfindung betrifft eine Änderung und Verbesserung der Vorrichtung nach dem genannten Patent und besteht darin, daß die gekröpfte Kippachse vor der Walzmaschine e. dgl. feststehend und in solcher Höhe gelagert ist, daß die Häfen mittels einer Flurfördervorrichtung unmittelbar in-die geöffnete Zange eingefahren, von dieser erfaßt und von der Fördervorrichtung abgehoben und durch Umstülpen in die Walzmaschine entleert werden können.
- Die Anordnung gemäß der Erfindung bringt gegenüber dem Hauptpatent folgende Vorteile mit sich. Der schwere Gießkran kommt in Fortfall. Dadurch, daß die Häfen bis zum Auskippen auf der Fahrbahn bleiben, ist die Zübringung für die Häfen schonender. Die mit der schweren Glasmasse gefüllten Häfen bleiben hierbei bis zur Entleerung auf der Fahrbahn abgestützt, während sie bei Verwendung eines Gießkranes frei in dessen Zange hängen. Auch sind die mit einem etwaigen Zubruchgehen eines Hafens verbundenen Gefahren geringer, wenn der Hafen bis zum Entleeren auf einem etwa in der Maschinenebene laufenden Wagen, Förderband o. dgl. steht, als wenn er in einem Kran hängt.
- Es sind zwar schon Anlagen zum Walzen von Glasplatten bekannt, bei «-elchen die Hafenkippvorrichtung feststehend vor der Walzmaschine angebracht ist und die Häfen dieser Vorrichtung auf einer fahrbaren Unterlage (Wagen) zugebracht werden. Die beiden bekannten Anlagen dieser Art haben aber den Nachteil, daß entweder ein wesentlicher Teil der Kippvorrichtung, nämlich ein Hafentragrahmen, mit der Fördervorrichtung, zwischen dem Schmelzofen und der Walzmaschine hin und her gefahren und jedesmal mit dem feststehenden Teil verbunden sowie gelöst werden muß, oder daß, weil die Kippvorrichtung keinen Hafengreifer enthält, der Hafen auf die Kippvorrichtung aufgefahren werden muß und deshalb ein Teil der Fördervorrichtung, .nämlich die fahrbare Unterlage, mit dem Hafen dauernd und fest verbunden ist. Demgegenüber ist die Vorrichtung gemäß der Erfindung erheblich einfacher im Bau sowohl wie in der Bedienung, -und die Mängel der bekannten Hafenkippvorrichtungen sind bei ihr nicht vorhanden.
- In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform einer Einrichtung gemäß der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Abb. r einen Längsschnitt durch die Einrichtung, Abb. 2 eine Draufsicht derselben und Abb. 3 eine Darstellung einer Hafenkippvorrichtung.
- a ist ein mit einem Empfänger b versehenes Glaswalzwerk bekannter Art, welches die von ihm hergestellten Glasplatten an Fördertische c abgibt, die die Platten zu den Kühlöfen befördern. Vor der freien Längskante des Empfängers ist auf der Arbeitsbühne d eine Kippwelle f gelagert, an welcher eine Hafenzange g angebaut ist. Diese kann in der in Abb. 2 angedeuteten Weise geöffnet und geschlossen werden. Die Welle f ist derart gekröpft und die Zange g derart an ihr angebracht, daß beim Drehen derWelle ein in der Zange befindlicher Hafen im Sinne des.Hauptpatents um eine in seinem Ausguß oder in dessen Nähe liegenden Achse gekippt wird. Vom Hafenofen zur Walzmaschine erstreckt sich ein Gleis h, auf dem zur Aufnahme der Glashäfen k dienende Wagen i verfahrbar sind.
- Soll ein Hafen zur Walzmaschine gebracht und in diese entleert werden, so wird er mittels der üblichen Ofenzange L auf einen Wagen c abgesetzt und von diesem in die alsdann offene Zange g eingefahren. Hierauf wird die Zange geschlossen und der Hafen in die in Abb. z und 3 punktiert gezeichnete Lage gekippt. Nach erfolgter Entleerung wird der Hafen wieder auf den Wagen c gesenkt, die Zange g geöffnet und der Wagen mit dem Hafen zurückgefahren.
- Die Bewegung der Wagen c kann in irgendeiner geeigneten Weise, elektrisch, durch Dampf oder sonstige Kraftmittel erfolgen.
- Zur Drehung der Kippwelle f können ebenfalls irgendwelche geeignete Mittel angewendet werden. Abb.3 zeigt beispielsweise ein diesem Zweck dienendes Kurbelgetriebe m.
- Die Zapfen der Kippwelle f sind mit Bezug auf deren Kröpfung senkrecht verstellbar, um die Lage der Kippachse zur Hafenausgußkante zu verändern. Außerdem ist die, Kippwelle auch seitlich, d. h. waagerecht verstellbar, um eine Änderung ihrer Lage zur Maschine zu bewirken.
- Die Einrichtung gemäß der Erfindung läßt sich auch bei Walzmaschinen ohne Empfänger sowie bei Walztischen verwenden.
- An Stelle der in dem Ausführungsbeispiel gezeigten Tische können auch endlose Förderbänder oder andere geeignete Fördermittel benutzt werden.
Claims (1)
- hATI?N'rANSPI.ZUCIL: Vorrichtung zur Herstellung von Glasplatten nach dem Verfahren gemäß Patent 423 449 mit einer Hafenzange mit entsprechend gekröpfter Kippachse, dadurch gekennzeichnet, daß die gekröpfte Kippachse (f) vor derWalimaschine feststehend und in solcher Höhe gelagert ist, daß die in bekannter Weise mittels einer Flurfördervorrichtung zugebrachten Häfen unmittelbar in die geöffnete Zange eingefahren, von dieser erfaßt und von der Fördervorrichtung abgehoben und durch Umstülpen in die Walzmaschine entleert werden können.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB143949D DE529995C (de) | 1929-06-04 | 1929-06-04 | Vorrichtung zur Herstellung von Glasplatten nach dem Verfahren |
Applications Claiming Priority (1)
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| DEB143949D DE529995C (de) | 1929-06-04 | 1929-06-04 | Vorrichtung zur Herstellung von Glasplatten nach dem Verfahren |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE529995C true DE529995C (de) | 1931-07-21 |
Family
ID=7000675
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DEB143949D Expired DE529995C (de) | 1929-06-04 | 1929-06-04 | Vorrichtung zur Herstellung von Glasplatten nach dem Verfahren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE529995C (de) |
-
1929
- 1929-06-04 DE DEB143949D patent/DE529995C/de not_active Expired
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