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DE529899C - Aus fuer sich hergestelltem Mantel- und Seelenrohr bestehender Kanalstein - Google Patents

Aus fuer sich hergestelltem Mantel- und Seelenrohr bestehender Kanalstein

Info

Publication number
DE529899C
DE529899C DE1930529899D DE529899DD DE529899C DE 529899 C DE529899 C DE 529899C DE 1930529899 D DE1930529899 D DE 1930529899D DE 529899D D DE529899D D DE 529899DD DE 529899 C DE529899 C DE 529899C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
core
casing
tubes
pipes
sewer
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1930529899D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
WERNER STUDTE
Original Assignee
WERNER STUDTE
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by WERNER STUDTE filed Critical WERNER STUDTE
Application granted granted Critical
Publication of DE529899C publication Critical patent/DE529899C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D35/00Equipment for conveying molten metal into beds or moulds
    • B22D35/04Equipment for conveying molten metal into beds or moulds into moulds, e.g. base plates, runners
    • B22D35/045Runner base plates for bottom casting ingots

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Manufacturing Of Tubular Articles Or Embedded Moulded Articles (AREA)

Description

  • Aus für sich hergestelltem Mantel- und Seelenrohr bestehender Kanalstein Die bekannten Kanalsteine sind auch dann, wenn ihre Mantel- und Seelenrohrstücke für sich hergestellt werden, einheitliche Rohrstücke, die beim Zusammensetzen mit Nut und Feder ineinandergreifen. Da Nut und Feder sich hierbei nur auf einer kurzen Strecke überdecken, ist stets die Verwendung von Mörtel erforderlich, von dem häufig Teile in den flüssigen Stahl hineingelangen, die später in dem Gußblock Einschlüsse bilden.
  • Die Verwendung von Mörtel beim Zusammensetzen wird nach der Erfindung dadurch entbehrlich gemacht, daß die für sich hergestellten Mantel- und Seelenrohre der Kanalsteine an den fertigen Steinen getrennt und gegeneinander verschiebbar bleiben. Mit derartigen Steinen lassen sich die Leitungen so zusammensetzen, daß jedes Seelenrohr so weit in das benachbarte Mantelrohr eingreift, daß das zwischen diese- beiden Teile eindringende Metall vor dem Erreichen der -Außenseite erstarrt und so einen Abschluß bildet, so daß die Verwendung von Mörtel nicht erforderlich ist.
  • Die Kanalsteine können in der Weise ausgeführt werden, daß Mantel- und Seelenrohre gleiche Länge haben und die Kanäle aus diesen Rohrstücken so zusammengesetzt werden, daß die Stoßstellender Seelenrohre etwa in der Mitte der Mantelrohre liegen. Die Rohrstücke werden-dabei so weit auseinandergezogen, daß an den Stoßstellen der Mantel-und Seelenrohre Zwischenräume verbleiben. falls nicht die dicht aneinandergesetzten Rohrstücke gerade den Abstand zweier Steiglöcher ausfüllen. Steiglöcher brauchen hierbei nur an den Mantelrohren angebracht zu werden, da die Seelenrohre an den Steigstellen einfach auseinandergezogen werden können.
  • Die Kanalsteine können aber auch. in verschiedenen Längen hergestellt -und so zusammengesetzt werden, daß die Seelenrohre beim Übereinstimmen der Steiglöcher von- Seelenrohr und Mantelstein um eine oder mehrere Längeneinheiten aus, den Mantelsteinen heraus-und in -die benachbarten Mantelrohre hineinragen. Sowohl Seelenrohre wie auch Mantelsteine bilden in -diesem Falle eine lückenlose Leitung.
  • In der Zeichnung ist Abb. z-- ein aus getrenntem .Seelenrohr und Mantelrohr bestehender Kanalstein; Abb. 2 eine aus Mantel- und Seelenrohren v oft nur einer Länge hergestellte Leitung. Abb.3, zeigt schematisch die Abstufung der. Mantel- und Seelenrohre, Abb. 4 die Anordnung der Steiglöcher. Abb. 5 -ist ein Ausführungsbeispiel einer aus abgestuften Rohren zusammengesetzten Leitung. Der in Abb, i dargestellte Kanalstein besteht aus einem Mantelrohr i und einem hiervon getrennten Seelenrohr 2, das sich mit geringem-Spielraum- in das Mantelrohr einschieben läßt. Beide Rohre haben hierbei gleiche Länge und bestehen aus demselben feuerfesten Material. Die Außenseite des Mantelrohres ist vorzugsweise zylindrisch oder bildet ein Prisma von sechs- oder achteckiger Grundfläche. Diese Ausbildung bedeutet gegenüber der bisherigen vierkantigen Ausgestaltung nicht nur eine Materialersparnis, sondern sie hat auch noch den Vorzug, daß die Wandstärke des Mantels gleichmäßig oder nahezu gleichmäßig ist, so daß dieser beim Brennen gleichmäßig schwindet. Ein ungleichmäßiges Schwinden würde das genaue Hineinpassen des Seelenrohres beeinträchtigen. Nur die mit einem Steigloch versehenen Mantelsteine4 werden in der sonst üblichen Weise vierkantig ausgeführt.
  • Abb. 2 zeigt eine Leitung, die aus derartigen Seelenrohren 2 und Mantelrohren i von gleicher Länge in der Weise zusammengesetzt ist, daß zwischen den Seelenrohren Zwischenräume 5 und zwischen den Mantelrohren Zwischenräume 6 verbleiben. Diese Zwischenräume sind so gegeneinander versetzt, daß j edesmal ein Zwischenraum 5 etwa in der Mitte eines Mantelrohres und ein Zwischenraum 6 etwa über der Mitte eines Seelenrohres liegt. Die Zwischenräume 5 und 6 werden je nach den Erfordernissen enger oder weiter gemacht, füllen die Rohre beim dichten Aneinanderstoßen den Abstand zwischen zwei Steiglöchern 3 zufällig genau aus, so verschwinden die Zwischenräume vollständig.
  • Die so zusammengesetzte Leitung wird beispielsweise in Sand eingebettet, über den zweckmäßig noch eine schnell erhärtende feuerfeste Masse gestrichen wird. Der flüssige Stahl, der sich durch die sehr engen Zwischenräume 7 zu drängen sucht, erstarrt vollständig, bevor er die Lücken 6 erreicht.
  • Bei einer anderen Ausführungsform haben die Seelenrohre und die Mantelrohre verschiedene Längen, von denen die größeren einvielfaches der kleinsten Länge bilden.
  • Abb.3 zeigt als Ausführungsbeispiel vier derartige Seelenrohre8, 9, io, ii und die zugehörigen Mantelrohre i2, 13, 14, 15, die mit den Seelenrohren jedesmäl gleiche Länge haben. Beispielsweise ist die Länge der kleinsten Rohre 8 und 12 gleich 65 mm, die der Rohre 9, 12 das Zweifache, der Rohre.io, 14 das Dreifache und die Länge der Rohre i i, 15 das Vierfache hiervon. Die Mantelsteine 16 mit Steiglöchern 17 haben die gleiche Länge wie die Mantelrohre 13 und tragen das Steigloch in der Mitte. Ferner sind noch erforderlich Seelenrohr 18 mit Steigloch ig- in . der Mitte, die der Länge der Seelenrohre ii entsprechen, und Seelenrohre 2o von der Länge der Seelenrohre io, bei denen sich ein halbes Steigloch 2i am einen Ende befindet.
  • Aus diesen Teilen wird die Leitung beispielsweise in der aus Abb. 5 ersichtlichen Weise zusammengesetzt. In diesem Beispiel ist unter Beibehaltung der früher angegebenen Länge von 65 mm für die kleinste Längeneinheit 8, 12 ein Abstand von 390 mm zwischen den zwei Steiglöchern 17 angenommen. Unter jeder Kokille liegt ein Mantelstein 16 von 130 mm Länge mit Steigloch 17. Der zwischen beiden Mantelsteinen verbleibende Zwischenraum von 26o mm ist durch ein Mantelrohr 15 ausgefüllt. In den Kanalstein 16 auf der linken Seite ist ein Seelenrohr 18 so eingeschoben, daß sein Loch i9 mit dem Steigloch 17 zusammenfällt. Das Seelenrohr ragt an jeder Seite 65 mm in das anschließende Mantelrohr hinein. Um die Verwendung der Seelenrohre 2o zu zeigen, sind in den rechts liegenden Kanalstein 16 zwei Seelenröhre 2o so eingeschoben, daß ihre halben Löcher 2i mit dem Steigloch 17 zusammenfallen. Diese Seelenrohre ragen auf jeder Seite 130 mm aus dem Mantelstein heraus und in die anstoßenden Mantelrohre hinein. Der Zwischenraum von 65 mm zwischen den Seelenrohren 2o und 18 wird durch ein Seelenrohr 8 ausgefüllt. Würde zur Anpassung an den Abstand der weiter folgenden Kokille auf der rechten Seite ein Seelenrohr 18 erforderlich sein, so käme statt des Seelenrohres 8 ein Seelenrohr 9 zur Verwendung.
  • Auf diese Weise kann jeder durch 65 mm teilbare Abstand der Steiglöcher mittels dieser Kanalsteine überbrückt werden. Ist der Durchmesser der Kokillen nicht durch 65 mm teilbar, so werden diese mit geringem Zwischenraum aufgestellt. Werden mittels der Kanalsteine Leitungen in Trichterrohren hergestellt, so werden natürlich nur Steine ohne Steiglöcher verwendet. Die Einheitslänge von 65 mm und die Abstufung in vier Längen ist hier willkürlich gewählt und dient lediglich zur Erläuterung.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Aus für sich hergestelltem Mantel-und Seelenrohr bestehender Kanalstein, dadurch gekennzeichnet, daß Mantel- und Seelenrohr getrennt und gegeneinander verschiebbar sind.
  2. 2. Kanalstein nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die mit Steiglöchern versehenen Mantelsteine und Seelenrohre verschiedene Längen haben und die Enden der Seelenrohre um eine oder mehrere Längeneinheiten aus den Mantelsteinen herausragen, wenn die Steiglöcher beider übereinstimmen.
  3. 3. Aus Kanalsteinen nach Anspruch i hergestellte Leitung, dadurch gekennzeichnet, daß Seelenrohre und Mantelrohre von gleicher Länge in der Weise gegeneinander versetzt sind, daß die Stoßstellen der Seelenrohre etwa in der Mitte der Mantelrohre liegen und ari cte"n Stoßstellen der Mantel- und Seelenrohre Zwischenräume (5, 6) verbleiben.
DE1930529899D 1930-03-08 1930-03-08 Aus fuer sich hergestelltem Mantel- und Seelenrohr bestehender Kanalstein Expired DE529899C (de)

Applications Claiming Priority (1)

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DE529899T 1930-03-08

Publications (1)

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DE529899C true DE529899C (de) 1931-07-18

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ID=6554259

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1930529899D Expired DE529899C (de) 1930-03-08 1930-03-08 Aus fuer sich hergestelltem Mantel- und Seelenrohr bestehender Kanalstein

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DE (1) DE529899C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1271913B (de) * 1961-01-19 1968-07-04 Rasselstein Ag Stahlwerksverschleissmaterial
EP0062524A3 (en) * 1981-04-04 1982-12-08 Steel Castings Research And Trade Association Improved casting apparatus and method

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1271913B (de) * 1961-01-19 1968-07-04 Rasselstein Ag Stahlwerksverschleissmaterial
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