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DE529837C - Nippel zum Befoerdern und Verschrauben von Elektroden fuer elektrische OEfen - Google Patents

Nippel zum Befoerdern und Verschrauben von Elektroden fuer elektrische OEfen

Info

Publication number
DE529837C
DE529837C DES95826D DES0095826D DE529837C DE 529837 C DE529837 C DE 529837C DE S95826 D DES95826 D DE S95826D DE S0095826 D DES0095826 D DE S0095826D DE 529837 C DE529837 C DE 529837C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
nipple
electrode
screwing
thread
electrodes
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES95826D
Other languages
English (en)
Inventor
Edwin Leuschner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Plania Werke AG
Original Assignee
Siemens Plania Werke AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Plania Werke AG filed Critical Siemens Plania Werke AG
Priority to DES95826D priority Critical patent/DE529837C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE529837C publication Critical patent/DE529837C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B7/00Heating by electric discharge
    • H05B7/02Details
    • H05B7/14Arrangements or methods for connecting successive electrode sections
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02PCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES IN THE PRODUCTION OR PROCESSING OF GOODS
    • Y02P10/00Technologies related to metal processing
    • Y02P10/25Process efficiency

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Plasma & Fusion (AREA)
  • Discharge Heating (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
17. JULI 1931
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21h GRUPPE
S95826 VIIIbf2rh Tag der Bekanntmachung über die Erteilung des Patents: g. Juli
Patentiert im Deutschen Reiche vom 25. Dezember 1929 ab
Bei vielen elektrischen Öfen werden kontinuierlich arbeitende Elektroden benutzt, wobei das auf der einen Seite des Elektrodenstabes ständig abbrennende Stück auf der anderen Seite des Stranges durch Ansetzen eines neuen Stückes ergänzt wird. Für solche Elektroden werden meist runde zylindrische Kohlen verwendet, die einerseits mit einer GewindemufEe, andererseits mit einem Gewindezapfen versehen sind, oder aber die Elektrode besitzt beiderseitig Gewindemuffen, und zur Verbindung zweier Muffen werden besondere Gewindenippel benutzt.
Das Anstückeln der Elektroden geschieht.
vielfach unmittelbar über dem Ofen. Die anzustückelnde Elektrode wird an einem Kran hängend über den Ofen gebracht und auf die Restelektrode herabgesenkt. Zur Beförderung der Elektroden benutzte man bisher vielfach einen Eisennippel, der mit einer Tragöse versehen ist. Der Nippel besitzt das gleiche Gewinde wie die Elektrodenverbindung und wird in das obere Ende der Kohle eingeschraubt. Solche Nippel werden aber" bei großen Elektroden sehr schwer, und es entstehen oft durch das Einschrauben der eisernen Tragnippel in die Kohle Verletzungen des Elektrodengewindes. Die an dem Tragnippel hängende Elektrode wird nun mit der feststehendenRestelektrode verschraubt. Hierbei muß die neue Elektrode gedreht und gleichzeitig der Gewindesteigung entsprechend gesenkt werden. Das Anstückeln der Elektrode erfordert große Geschicklichkeit und Übung der Arbeiter, ganz besonders bei Elektroden mit großem Durchmesser. Bekanntlich werden heute bereits Elektroden mit etwa ι m Durchmesser und 2 t Gewicht hergestellt. Durch Einfügen in den Gewindegängen oder Aufsetzen auf die Gewindegänge können leicht Stücke aus den Gewinden ausbrechen, die sich dann an den Gewindeflanken festsetzen und ein vollkommenes Verschrauben verhindern. Vielfach sind solche Schäden beim Anstückeln selbst noch nicht wahrnehmbar. Sie stellen sich oft erst dann ein, wenn die Verschraubung den elektrischen Strom von der einen Kohle auf die andere übertragen soll. Eine nicht ganz einwandfrei ausgeführte Elektrodenverbindung hat geringere Festigkeit. Sie erwärmt sich sehr stark, und die Elektrode brennt dann an der Verbindungsstelle stärker ab. Die Folge solcher mangelhaft ausgeführten Verbindungen sind dann die im Elektroofenbetrieb gefürchteten Elektroden- und Nippelbrüche, die oft mit erheblichen' Betriebsstörungen und Unkosten verbunden sind.
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Edwin Leuschner in Ratibor, O.-S.
Durch die Vorrichtung gemäß der Erfindung wird ein müheloses und sicheres Verbinden von Kohleelektroden in elektrischen öfen überall dort erreicht, wo eine Verlängerung des Elektrodenstabes durch Einschrauben eines neuen Stückes erfolgen soll. Nach der Erfindung ist in dem mit Elektrodengewinde ausgestattetem Tragnippel eine Gewindespindel angeordnet, an der der Tragnippel ίο verschraubbar hängt.
Durch die neue Vorrichtung wird vermieden, daß sich Nippel oder Kohle auf die Gewindegänge aufsetzen und diese evtl. abbrechen, da das volle Gewicht des Nippels und der anzustückelnden Elektrode bis zum vollständigen Verschrauben von dem Hubwerk getragen wird und somit eine Belastung des Gewindes während des Anstückeins nicht erfolgt.
In der Zeichnung Sind einige Ausführungsbeispiele dargestellt.
Abb. ι zeigt einen Tragnippel mit zylindrischem Elektrodengewinde beim Anschrauben an eine Elektrode.
Abb. 2 veranschaulicht das Zusammenschrauben zweier Elektroden mit zylindrischem Elekteodengeiwinde.
Abb. 3 zeigt eine andere Ausführungsform eines Nippels mit konischem Elektrodengewinde beim Einschrauben in die Kohle.
Die neue Vorrichtung besteht aus einem mit einer Tragöse ausgerüsteten Gewindebolzen d, an dem der mit Elektrodengewinde versehene gußeiserne Nippel α verschraubbar hängt. Die Steigung des Gewindes des Bolzens d ist gleich der des Elektrodengewindes. Nippel und Gewindebolzen sind mit Griffen c und b versehen, die als Angriffsteile zum Einschrauben der Kohle bzw. zum Herausdrehen dienen.
Der Nippel wird beim Einsetzen in die Kohle mit Hilfe des Flaschenzuges e so weit gesenkt, daß sich die ersten Gewindegänge leicht berühren. Durch entgegengesetztes Drehen von Bolzen und Nippel wird letzterer so eingestellt, daß die Gewindegänge eben fassen. Der Bolzen wird nun an den Griffen b gegen Verdrehen festgehalten und der Nippel durch Drehen an den Griffen c in die Kohle hineingeschraubt, ohne daß die Gewindegänge vom Gewicht des Nippels belastet werden. Durch geringes Drehen des Bolzens in, entgegengesetzter Richtung wird der Kranhaken entlastet, und der Nippel kann bis zum festen Sitz eingeschraubt werden. Hierauf dreht man den Bolzen wieder bis zum Ende in den Nippel, wobei der Kranhaken gesenkt werden muß.
Die Kohle kann nun durch Hebezeuge (Kran,- Flaschenzug o. dgl.) angehoben und über die Restelektrode gebracht werden.
Nachdem das Innengewinde sowie das Zapf engewinde mit Elektrodenkitt bestrichen ist, wird die neue Elektrode f zur leichten Berührung der ersten Gewindegänge auf die 65 Restelektrode g gesenkt, und es wird im gleichen Sinne verfahren wie beim Einschrauben des Nippels in die Kohle. Der Gewindebolzen wird mit der Tragöse verbunden und am Griff b von Hand festgehalten und die Kohle gedreht, wobei sie sich entsprechend dem Elektroden- bzw. Bolzengewinde senkt. Zum Verschrauben der Kohle ist also ein Senken mit Hubwerk nicht erforderlich. Durch geeignete Werkzeuge (Kettenschlüssel 75 oder Schellen) können nun beide Elektrodenteile miteinander verschraubt werden. Der Tragnippel wird hierauf wieder aus der oberen Kohle herausgedreht, wobei er sich entsprechend der Gewindesteigung der Elek- 80 trode an dem Tragbolzen hochschraubt. Nachdem er vom Gewinde frei ist, kann er vom Hubwerk weiter herausgezogen und zum Anstückeln einer anderen Elektrode verwendet werden. Das Gewinde'der Spindel ist bei der 85 neuen Einrichtung selbsthemmend ausgebildet, wodurch bewirkt wird, daß die angehängte Last sich nicht' herunterschrauben kann.

Claims (6)

  1. Patentansprüche:
    ι. Nippel zum Befördern und Verschrauben von Elektroden für elektrische öfen, dadurch gekennzeichnet, daß er aus zwei miteinander in einem einheitlichen Werkzeug unlösbar verbundenen Teilen besteht, und zwar aus einem mit Elektrodengewinde versehenen Tragnippel und aus einer Gewindespindel, deren Ganghöhe gleich der Ganghöhe des Nippels ist.
  2. 2. Nippel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der Gewindespindel an einem Ende eine Tragöse und am anderen Ende ein Anschlag zur Begrenzung der Schraubbewegung des Nippels angeordnet ist.
  3. 3. Nippel nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Gewinde zwischen Nippel und Spindel selbsthemmend ausgeführt sind.
  4. 4. Nippel nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Nippel hohl ist und an seinem oberen Teil mit der Gewindespindel verschraubbar verbunden ist.
  5. 5. Nippel nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Nippel und die Spindel j e mit zwei zum Verschrauben dienenden Handgriffen versehen sind.
  6. 6. Verfahren zum Befördern und Verschrauben von Elektroden für elektrische Öfen mittels eines Nippels nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zu-
    nächst der Tragnippel an dem Gewindebolzen nach der öse zu hochgeschraubt, hierauf auf die Elektrode herabgesenkt, durch einfache Drehung an dem Gewindebolzen bis zum unteren Anschlag herabgeschraubt und der Gewindebolzen endlich nachgeschraubt wird, worauf die so erfaßte Elektrode zur Restelektrode geführt und in diese in derselben Weise mit Hilfe des Tragnippels eingeschraubt wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DES95826D 1929-12-25 1929-12-25 Nippel zum Befoerdern und Verschrauben von Elektroden fuer elektrische OEfen Expired DE529837C (de)

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Publications (1)

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DE529837C true DE529837C (de) 1931-07-17

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ID=7519641

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DE (1) DE529837C (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2458273A (en) * 1947-08-30 1949-01-04 Joyce L Jurin Woman's sanitary undergarment
US2458272A (en) * 1946-07-27 1949-01-04 Ohio Ferro Alloys Corp Electrode splicing device
EP0027012A1 (de) * 1979-09-28 1981-04-15 Union Carbide Corporation Verfahren und Gerät zur Orientierung des Schraubengewindes bei Elektrodenverbindungszapfen
DE3409941C1 (de) * 1984-03-17 1985-09-05 Krupp Stahl Ag, 4630 Bochum Vorrichtung zum Anschrauben von Elektroden für Elektrolichtbogenöfen

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