DE528624C - Metallreinigungs- und Entfettungsanlage - Google Patents
Metallreinigungs- und EntfettungsanlageInfo
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Classifications
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- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C23—COATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; CHEMICAL SURFACE TREATMENT; DIFFUSION TREATMENT OF METALLIC MATERIAL; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL
- C23G—CLEANING OR DE-GREASING OF METALLIC MATERIAL BY CHEMICAL METHODS OTHER THAN ELECTROLYSIS
- C23G5/00—Cleaning or de-greasing metallic material by other methods; Apparatus for cleaning or de-greasing metallic material with organic solvents
- C23G5/02—Cleaning or de-greasing metallic material by other methods; Apparatus for cleaning or de-greasing metallic material with organic solvents using organic solvents
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Description
- Metallreinigungs- und Entfettungsanlage Es sind bereits Metallreinigungs- und Entfettungsanlagen bekannt, bei denen die zu reinigenden Teile in einem Waschgefäß mit einer Waschflüssigkeit, wie Trichloräthylen, Benzin, Benzol, Tetrachlorkohlenstoff u. dgl. behandelt werden. Vorzugsweise werden die Gegenstände in bewegte oder schwenkbare Behälter, Siebe oder Trommeln gebracht, in denen sie innerhalb der Waschflüssigkeit hin und her bewegt werden, dann läßt man die Waschflüssigkeit ab und nimmt die Gegenstände nach der Trocknung heraus.
- An den zu reinigenden Metallgegenständen kleben vielfach kleine Metallspänchen, die beim Waschen abgelöst werden und in der Waschflüssigkeit schwimmen. Wird nun die Waschflüssigkeit abgelassen, so gehen die Späne mit in den Vorratsbehälter, und es setzt sich ein Schlamm ab, der zu Verstopfungen oder sonstigen Störungen Veranlassung geben könnte; außerdem ist die mit Spänen durchsetzte Waschflüssigkeit für das Waschen weiterer Gegenstände nicht gut geeignet.
- Die vorliegende Erfindung bezweckt nun, eine Aussonderung der Späne aus der Waschflüssigkeit zu erzielen, bevor sie aus dem Waschgefäß in den Vorratsbehälter wieder abgelassen wird. Zu diesem Zweck ist unterhalb der die zu reinigenden Gegenstände im Waschgefäß aufnehmenden Behälter, Siebe, Körbe, Trommeln o. dgl. ein Auffangblech vorgesehen, welches seitlich einen gewissen Spielraum gegenüber den Wänden des Gefäßes hat. In diesem Fall setzen sich die Späne auf diesem Blech ab, und die Waschflüssigkeit kann gesäubert aus dem Waschgefäß abgelassen werden. Besonders eignet sich diese Einrichtung für Vorrichtungen, bei denen die die zu waschenden Gegenstände aufnehmenden Behälter in dem Waschgefäß eine Umlaufbewegung ausführen. In einem solchen Falle pflegen die nach unten fallenden Späne in der umlaufenden Flüssigkeit sich in der Mitte des unter dem sich drehenden Behälters liegenden Blech zu sammeln.
- Die Zeichnung zeigt zwei beispielsweise Ausführungsformen der Erfindung.
- Bei der Ausführung nach Abb. i ist a das Waschgefäß; die Waschflüssigkeit wird durch die Leitung b zugeführt und kann durch die Leitung c nach dem Waschvorgang abgelassen @verden. An dem Boden d des Waschgefäßes ist ein Spurlager e vorgesehen, in welchem ein Zapfen f läuft. Dieser Zapfen isst an einer durchlochten oder siebartigen Scheibe oder einem kreuz- oder sternförmigen Gebilde g angebracht, von welchem aus senkrechte Führungsstäbe h sich nach oben erstrecken. Durch die Teile g und h wird ein Rahmen gebildet, in welchen runde Siebe i mit den zu reinigenden Gegenständen von oben her eingesetzt werden können. Die Siebe können in beliebiger bekannter Weise ausgebildet sein; sie tragen Griffe, Anschläge o. dgl., die man vorzugsweise so legt, daß sich das jeweils obere Sieb auf die Griffe des darunter befindlichen aufsetzt, damit die richtige Entfernung eingehalten wird. Der Rahmen g, lt wird oben durch einen Deckel k abgeschlossen, an dem ein durch den Deckel des Waschgefäßes hindurchgehender Zapfen m angebracht ist. Letzterer trägt einen Handgriff n, so daß durch Drehen dieses Handgriffs der ganze Rahmen g, h samt den Sieben i und den darin befindlichen Gegenständen in Umdrehung versetzt werden kann.
- Soweit ist die Einrichtung bekannt. Gemäß der Erfindung sind nun in dem Waschgefäß Ansätze o vorgesehen, auf welche ein Blech p aufgelegt werden kann. Dieses Blech p liegt unterhalb des untersten Siebes und kann leicht nach oben aus dem Waschgefäß herausgenommen werden. Beim Spülen der zu reinigenden Gegenstände in der Waschflüssigkeit, also beim Drehen des Handgriffs n, lösen sich die Späne von den Gegenständen ab und fallen auf das Blech p, wo sie sich infolge der Wirbelbewegung der Flüssigkeit in der Nähe des Drehzapfens sammeln. Nach Herausnehmen des Rahmens lc kann man dann .auch das Blech p nach oben herausnehmen, um die Späne zu entfernen. Die Waschflüssigkeit kann vorher, da sie ja seitlich an dem Blech p vorbeifließen kann, durch die Abflußleitung c herausgelassen werden.
- Man kann auch das Blech p unmittelbar mit dem Rahmen g, da verbinden, also unterhalb des sternförmigen oder siebartigen Bodens g in einer gewissen Entfernung davon noch ein ungelochtes Blech anordnen, welches sich mit dem Rahmen g, k dreht und welches auch nach Entfernen der Siebe i mit dem Rahmen zusammen nach oben hin aus dem Waschgefäß herausgenommen werden kann, um die darauf liegenden Späne abzunehmen.
- Die zweite in Abb. 2 dargestellte Ausführungsform unterscheidet sich von der ersten lediglich dadurch, daß an Stelle der um eine senkrechte Achse umlaufenden siebartigen Körbe eine Trommel vorgesehen ist. Das Waschgefäß ist hier mit q bezeichnet, die Zuflußleitung mit r und die Abflußleitung mit s. In dem Waschbehälter ist eine umlaufende Trommel t vorgesehen, die auch herausnehmbar ist. Gemäß der Erfindung ist nun unterhalb der Trommel noch ein etwa halbkreisförmiges Auffangblech zi, vorgesehen, welches wiederum auf seitliche Knaggen oder Leisten am Waschgefäß q aufgelegt werden kann. Es ist natürlich so eingerichtet, daß die Waschflüssigkeit am Abfließen nach unten hin nicht gehindert wird. Es hat also vorzugsweise an den Stirnseiten der Trommel gegenüber dem Waschgefäß einen gewissen Abstand, damit die Waschflüssigkeit vorbeifließen kann; auch wird man es in seiner Längsrichtung ein wenig geneigt anordnen, damit die Waschflüssigkeit leicht abfließt. Form und Größe des Bleches wird sich nach der jeweiligen Ausführung der Waschvorrichtung richten; es kann auch erwünscht sein, mehrere Auffangbleche o. dgl. übereinander anzuordnen, um ein besseres Absetzen der Späne zu erhalten. Auch kann man die Bleche mit irgendwelchen besonderen Vorrichtungen, wie Handgriffen, seitlichen Stangen o. d'gl., versehen, um sie leicht aus dem Waschgefäß herausheben zu können.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Metallreinigungs- und Entfettungsanlage, bei der die zu reinigenden Teile in einem Waschgefäß mit Waschflüssigkeit behandelt werden, die nach dem Reinigen aus dem Waschgefäß abgelassen wird, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb des die zu reinigenden Gegenstände im, Waschgefäß aufnlehmenden Behälters o. dgl. ein oder mehrere Auffangbleche (p bzw. u) vorgesehen sind, welche die sich aus der Waschflüssigkeit absetzenden Späne aufnehmen und dem Waschgefäß gegenüber so viel Spielraum haben, d'aß die Waschflüssigkeit ungehindert abfließen kann.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei umlaufenden Behältern für die zu reinigenden Gegenstände das oder die Auffangbleche mit den umlaufenden Behältern zu gemeinsamer Bewegung verbunden sind.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Waschbehälter mit Ansätzen, Anschlägen o. dgl. versehen ist, auf welche die Auffangbleche lose aufgelegt werden, so daß sie nach Entfernung des Behälters leicht nach oben hin aus dem Waschgefäß herausgehoben werden können.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE528624T | 1930-02-08 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE528624C true DE528624C (de) | 1931-07-01 |
Family
ID=6553751
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930528624D Expired DE528624C (de) | 1930-02-08 | 1930-02-08 | Metallreinigungs- und Entfettungsanlage |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE528624C (de) |
-
1930
- 1930-02-08 DE DE1930528624D patent/DE528624C/de not_active Expired
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