DE185036C - - Google Patents
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- DE185036C DE185036C DENDAT185036D DE185036DA DE185036C DE 185036 C DE185036 C DE 185036C DE NDAT185036 D DENDAT185036 D DE NDAT185036D DE 185036D A DE185036D A DE 185036DA DE 185036 C DE185036 C DE 185036C
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- Germany
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- gravel
- plates
- sheet metal
- water
- washing device
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Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B03—SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
- B03B—SEPARATING SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS
- B03B5/00—Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating
- B03B5/62—Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating by hydraulic classifiers, e.g. of launder, tank, spiral or helical chute concentrator type
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B08—CLEANING
- B08B—CLEANING IN GENERAL; PREVENTION OF FOULING IN GENERAL
- B08B3/00—Cleaning by methods involving the use or presence of liquid or steam
- B08B3/04—Cleaning involving contact with liquid
Landscapes
- Separation Of Solids By Using Liquids Or Pneumatic Power (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE Ie...GRUPPE
CARL SEELOW in GÜSTROW i. M.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Waschvorrichtung für Kies, bei welcher der zu
reinigende Kies über eine bestimmte Anzahl geneigter und stufenweise übereinander liegender
Platten gespült wird. Das die Neuheit kennzeichnende Merkmal der Erfindung besteht
darin, daß die einzelnen Platten eine wellenförmige Oberseite haben und in der
Folge nach unten hin mehr oder weniger in ίο beliebiger Gradsteigerung an Neigung abnehmen
, wobei an den unteren Enden einzelner Platten zur Abführung des Schmutzwassers Rinnen mit verstellbaren Schnäbeln
. angebracht sind.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform gemäß der Erfindung dargestellt, und
zwar zeigt: ,
Fig. ι eine Seitenansicht des unteren Teiles der Waschvorrichtung.
Fig. 2 stellt einen mittleren Längsschnitt durch die Waschvorrichtung und
Fig. 3 einen Querschnitt durch das obere Sieb b dar.
Fig. 4 veranschaulicht einen Grundriß der Waschvorrichtung bei abgehobenem Deckel,
um das Innere der Waschvorrichtung sichtbar zu machen.
Fig. 5 stellt einen Querschnitt durch den Waschtrog nach der Linie C-D und
Fig. 6 einen Querschnitt durch die Siebanlage nach der Linie E-F der Fig. 4 dar. Die Waschvorrichtung besteht im wesentlichen aus einem mit Tragfüßen versehenen Trog α, welcher zweckmäßig aus verzinktem Blech oder einem anderen geeigneten Stoffe hergestellt ist und eine zur Wagerechten geneigte Lage hat. Das obere Ende des Waschtroges dient zur Aufnahme des durch die · Flügelschrauben c, cx verstellbaren inneren Siebes b, an welches sich das zweiteilige, aus runden Stäben bestehende und nach beiden Seiten mündende Sieb d anschließt. Die beiden Teile des Siebes d sind in der Mitte durch eine Wand e getrennt. Unter dem Sieb ,b und dem geteilten Sieb d liegen zwei glatte, an den Seitenwänden des Troges a befestigte Blechplatten f,/1 sowie zwei mit kleinen Löchern versehene Wasserrohre g, g1, wobei sich das Rohr g zwischen dem Ende der ersten und dem Anfang der zweiten Platte, das Rohr g1 zwischen dem Ende der zweiten und dem Anfang einer dritten Blechplatte befindet. Die dritte Blechplatte f2 ist von dem unter dem Sieb d liegenden Teile an, d. h. vom Punkte y bis ungefähr zum Punkte x, wellenförmig gestaltet, während ihr Ende, d. h. der über χ hinausgehende Teil, nicht wellenförmig, sondern eben ausgebildet ist.
Fig. 6 einen Querschnitt durch die Siebanlage nach der Linie E-F der Fig. 4 dar. Die Waschvorrichtung besteht im wesentlichen aus einem mit Tragfüßen versehenen Trog α, welcher zweckmäßig aus verzinktem Blech oder einem anderen geeigneten Stoffe hergestellt ist und eine zur Wagerechten geneigte Lage hat. Das obere Ende des Waschtroges dient zur Aufnahme des durch die · Flügelschrauben c, cx verstellbaren inneren Siebes b, an welches sich das zweiteilige, aus runden Stäben bestehende und nach beiden Seiten mündende Sieb d anschließt. Die beiden Teile des Siebes d sind in der Mitte durch eine Wand e getrennt. Unter dem Sieb ,b und dem geteilten Sieb d liegen zwei glatte, an den Seitenwänden des Troges a befestigte Blechplatten f,/1 sowie zwei mit kleinen Löchern versehene Wasserrohre g, g1, wobei sich das Rohr g zwischen dem Ende der ersten und dem Anfang der zweiten Platte, das Rohr g1 zwischen dem Ende der zweiten und dem Anfang einer dritten Blechplatte befindet. Die dritte Blechplatte f2 ist von dem unter dem Sieb d liegenden Teile an, d. h. vom Punkte y bis ungefähr zum Punkte x, wellenförmig gestaltet, während ihr Ende, d. h. der über χ hinausgehende Teil, nicht wellenförmig, sondern eben ausgebildet ist.
Zwischen dem Ende der Platte/2 und dem Anfang der Platte/8 ist wiederum ein durchlöchertes
Rohr g2 vorgesehen; ebenso sind zwischen Ende und Anfang der folgenden
Blechplatten /3,/7 mit Bohrungen versehene Rohre g6, ga eingeschaltet, wobei die Löcher,
wie Fig. 5 zeigt, nicht nur in einer Reihe, sondern in mehreren Reihen oder beliebig
auf dem Umfange des Rohres verteilt sind.
Dadurch wird erreicht, daß das aus dem Rohre austretende Spülwasser in verschiedener
Richtung herausgespritzt wird, wodurch die von den darüber befindlichen Blechplatten
herabfallenden Kieselsteine durcheinander, geworfen werden und nicht allein das Wasser
den Kies reinigt, sondern auch die Kieselsteine sich gegenseitig reiben und infolge
dieser Reibung alle unreinen Beständteile
ίο unter Zuhilfenahme des Wassers absondern.
Die Rohre g bis g6, welche das zum Waschen
und Reinigen des Kieses erforderliche Wasser zuführen, werden durch die Seitenwände des
Troges hindurchgeführt und sind an beiden Seiten mit zwei Längsrohren n, n1 verbunden,
denen das Wasser von irgend einer Wasserleitung oder anderen Quelle bei ο zugeführt
wird, und welche an der tiefsten Stelle durch einen Stöpsel abgeschlossen werden.
Die Blechplatten /2,/7, welche in gleicher
Weise wie die Platten f und fl mit den
Seitenwänden des Waschtroges α verbunden sind, haben eine nach unten zu abnehmende
Neigung, so daß der auf den Platten befindliehe Kies von Stufe zu Stufe mit immer
größerem Widerstand herabgleitet, womit eine lebhaftere Bespülung und Waschung des
Kieses verbunden und somit immer feinere unreine Bestandteile von dem Waschgut abgeschieden
werden.
An den unteren Enden einzelner Platten, und zwar nach der Zeichnung der Platten /4
und fa sind zur Abführung des Schmutzwassers Rinnen h, h * mit verstellbaren Schnäbein
vorgesehen, die ein Stück über die Blechplatten hinausgehen und das von den Platten
abgenommene Schmutzwasser in einen besonderen Trog i ableiten. Wie aus Fig. 2 und 4
ersichtlich ist, sind die Rinnen an der einen Seite um einen Zapfen k und an der anderen
Seite um ein in den Kasten i einmündendes Rohr / drehbar, während der Schnabel der
Rinnen mittels eines Hebelwerkes m verstellt Nwerden kann. Der unter, den verstellbaren
Schnäbeln der Rinnen h, h' liegende Teil der
Wellblechplatten /4 und /e ist im Gegensatz
zu den übrigen Blechplatten auf eine größere Strecke eben ausgebildet, damit sich das zu
waschende Gut vor dem Herabfallen auf die nächstfolgende Blechplatte ebnen und von
dem die unreinen Bestandteile enthaltenden Wasser so viel als möglich durch die Schnäbel
der Rinnen h, 7?1 aufgenommen werden, das Waschgut jedoch sicher unter ■ den verstellbaren
Schnäbeln hinweggleiten und. zur nachsten Blechplatte gelangen kann.
Der Waschtrog α ist durch den verstellbaren
Deckel ρ verschlossen. An dem oberen Ende der Waschvorrichtung ist, wie üblich,
der Einschütttrichter r vorgesehen und eine Klappe q über den Sieben b und d angebracht,
damit man sich jederzeit über die Art und Weise der Beschickung der Waschvorrichtung
überzeugen kann.
Die Handhabung der Waschvorrichtung geschieht in folgender Weise:
Das aus Kies bestehende Waschgut wird in den Trichter r geschüttet, worauf es auf
die Siebe b und d herabfällt, auf denen sich der grobe Kies von dem feinen so trennt,
daß der feine Kies durch die Siebe b und d hindurchfällt, während die größeren Kiesstücke
zurückgehalten und durch die seitlichen Öffnungen t, i1 des zweiteiligen Siebes d abgeführt
werden. Die auf die Blechplatten f, f\ f2 herabgefallenen feineren Kiesteile
werden nun durch das aus den durchlöcherten Rohren gl bis g6 austretende Wasser von einer
Stufe zur anderen gespült und hierbei einer immer kräftigeren Reinigung unterworfen,
bis endlich an der tiefsten Stufe/7 der vollständig rein gewaschene Kies in einen Sammelbehälter
(nicht dargestellt) gelangt.1 Das während der Waschung schmutzig gewordene
Wasser wird, wie bereits erwähnt ist, durch die Rinnen h, h1 aufgenommen und nach dem
Trog i geleitet, von welchem aus es abgeführt werden kann.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Waschvorrichtung" für Kies, bei welcher der zu reinigende Kies über geneigte und stufenweise übereinander angeordnete Platten gespült wird, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Platten eine wellenförmige Oberseite besitzen und in der Folge nach unten hin mehr oder weniger in beliebiger Gradsteigerung an Neigung abnehmen, wobei an den unteren Enden einzelner Platten zur Abführung des Schmutzwassers Rinnen mit verstellbaren Schnäbeln, die ein Stück über die betreffenden Platten reichen, angeordnet sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE185036C true DE185036C (de) |
Family
ID=448922
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT185036D Active DE185036C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE185036C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4371435A (en) * | 1981-10-22 | 1983-02-01 | Colin Eckersley | Placer mining sluice |
| DE3715635A1 (de) * | 1987-05-11 | 1988-11-24 | Arnold Beyss Gmbh & Co Kg | Verfahren und vorrichtung zur reinigung von werkstuecken nach deren bearbeitung |
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- DE DENDAT185036D patent/DE185036C/de active Active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4371435A (en) * | 1981-10-22 | 1983-02-01 | Colin Eckersley | Placer mining sluice |
| DE3715635A1 (de) * | 1987-05-11 | 1988-11-24 | Arnold Beyss Gmbh & Co Kg | Verfahren und vorrichtung zur reinigung von werkstuecken nach deren bearbeitung |
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