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DE527818C - Anlassvorrichtung fuer Drehkolben-Brennkraftmaschinen - Google Patents

Anlassvorrichtung fuer Drehkolben-Brennkraftmaschinen

Info

Publication number
DE527818C
DE527818C DE1930527818D DE527818DD DE527818C DE 527818 C DE527818 C DE 527818C DE 1930527818 D DE1930527818 D DE 1930527818D DE 527818D D DE527818D D DE 527818DD DE 527818 C DE527818 C DE 527818C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
piston
starting device
nose
guide
cams
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1930527818D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GUST HELLMANN MASCHF
Soeding & Halbach J C
Original Assignee
GUST HELLMANN MASCHF
Soeding & Halbach J C
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by GUST HELLMANN MASCHF, Soeding & Halbach J C filed Critical GUST HELLMANN MASCHF
Application granted granted Critical
Publication of DE527818C publication Critical patent/DE527818C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01CROTARY-PISTON OR OSCILLATING-PISTON MACHINES OR ENGINES
    • F01C1/00Rotary-piston machines or engines
    • F01C1/02Rotary-piston machines or engines of arcuate-engagement type, i.e. with circular translatory movement of co-operating members, each member having the same number of teeth or tooth-equivalents
    • F01C1/063Rotary-piston machines or engines of arcuate-engagement type, i.e. with circular translatory movement of co-operating members, each member having the same number of teeth or tooth-equivalents with coaxially-mounted members having continuously-changing circumferential spacing between them
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B53/00Internal-combustion aspects of rotary-piston or oscillating-piston engines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Hydraulic Clutches, Magnetic Clutches, Fluid Clutches, And Fluid Joints (AREA)

Description

  • Anlaßvorrichtung für Drehkolben-Brennkraftmaschinen In dem Hauptpatent 5z5 354 ist eine Drehkolben-Brennkraftmaschine mit in einem Ringraum umlaufenden Kolben, die bei einer Explosion des Kraftmittels sich abwechselnd drehen und festgehalten werden, unter Schutz gestellt. Die Anordnung ist hierbei so getroffen, daß an dem Träger jedes Kolbens zwei gegenläufig wirkende Kupplungen vorgesehen sind, von denen die eine im eingekuppelten Zustande die anzutreibende Welle in der Arbeitsrichtung mitnimmt, während die andere mit einem festen Teil des Gehäuses in Eingriff kommt, derart, daß bei einer Explosion des Kraftmittels der eine Kolbenträger die anzutreibende Welle durch seine mit der Welle zusammenarbeitende Kupplung mitnimmt, der andere Kolbenträger dagegen durch seine mit einem festen Teil des Gehäuses zusammenarbeitende Kupplung an einer rückläufigen Bewegung gehindert wird.
  • Als Anlaßvorrichtung dient bei der Maschine gemäß dem Hauptpatent ein Nockenring, der auf einen der mit den Kolbenträgern starr verbundenen Kupplungsteile aufgezogen ist. Eine derartige Anlaßvorrichtung bietet den Nachteil, daß sie die Kolben nicht mitnimmt, wenn sie während des Betriebes infolge Überlastung oder Fehlzündungen stehenbleiben. Es sind weiterhin Anlaßvorrichtungen für Drehkolbenkraftmaschinen bekannt, bei denen an der Außenseite jedes Kolbenträgers eine Mitnehmerscheibe angeordnet ist. Diese beiden Scheiben tragen federnde Klinken, die während eines Teiles einer Umdrehung in Einfräsungen der Kolbenträger eingreifen. Hierbei nehmen sie abwechselnd einen Kolben mit und lassen ihn nach einer bestimmten Wegstrecke wieder stehen. Sobald eine Zündung erfolgt ist, beginnt dann der Motor seinen normalen Arbeitsgang.
  • Eine derartige Anlaßvorrichtung ist jedoch sehr koriZpliziert, da für jeden der Kolbenträger eine besondere Mitnehmerscheibe vorgesehen ist. Außerdem ist zum Steuern der Mitnehmerklinken bei der bekannten Anordnung ein verwickeltes Hebelgestänge erforderlich, das ebenfalls die Betriebssicherheit verringert.
  • Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet nun eine wesentliche Verbesserung und Vereinfachung der Anlaßvorrichtung. Dies wird dadurch erreicht, daß zwischen den beiden Tragscheiben für die Kolben eine einzige Mitnehmerscheibe vorgesehen ist, die auf die anzutreibende Welle fest aufgezogen ist. Die Mitnehmerscheibe trägt auf jeder Seite einen oder mehrere Nocken, die gegenüber den Nocken der anderen Seite versetzt angeordnet sind. Diese Nocken arbeiten mit federnden Nasen zusammen, die in den Kolbenträgerscheiben angebracht sind. Sobald beim Anlassen -die Mitnehmerscheibe mittels der Motorwelle gedreht wird, nimmt sie mit den Nocken der einen Seite den einen Kolben mit, läßt ihn nach einem bestimmten Umdrehungsstück stehen und nimmt dann mit den Nocken der anderen Seite den zweiten Kolben mit.
  • Um das Ausklinken der federnden Nasen nach einer bestimmten Wegstrecke zu erreichen, ist jede Nase in dem feststehenden Teil des Motorgehäuses derart geführt, daß sie nach einer bestimmten Wegstrecke verschoben wird und hierdurch von der Mitnehmerscheibe frei kommt.
  • Infolge ihrer Lagerung zwischen den beiden Kolbenscheiben kann man die Mitnehmerscheibe leicht unter Öl laufen lassen, so daß keinerlei wesentliche Abnutzung eintritt.
  • An Hand der beiliegenden Zeichnung soll die Erfindung näher erläutert werden.
  • Abb. i zeigt einen Querschnitt durch die untere Hälfte einer Drehkolb.en-Brennkraftmaschine mit einer Anlaßvorrichtung gemäß der Erfindung.
  • Abb.2 zeigt einen Längsschnitt.
  • Abb.3 zeigt die Mitnehmerscheibe vergrögrößert im Querschnitt und Abb.4 in Seitenansicht. In Abb.5 ist die Ausbildung der federnden Nasen in vergrößertem Maßstabe dargestellt, und die Abb.6 und 7 zeigen Ausbildungen der Führung für die Nasen in einem feststehenden Gehäuseteil.
  • In Abb. i ist i das zweiteilig ausgeführte Zylindergehäuse, das mit einem Kühlmantel 2 versehen ist. In diesem Zylindergehäuse laufen die beiden Kolbenpaare 4 und 5 bzw. 3 und 6 um, die zur Aufnahme des Kühlmittels hohl gegossen und zur Abdichtung gegen den Zylinder außen mit Kolbenringen versehen sind. Die Kolben 4 und 5 -sind auf eine Tragscheibe 7 und die Kolben 3 und 6 auf eine Tragscheibe i g aufgesetzt.
  • Mit den Kolbentragscheiben ig bzw. 7 bildet der äußere Stirnkranz 48 je einer Kupplung ein Stück. Der innere Teil 2o dieser Kupplung ist durch Keile 18 mit der anzutreibenden Welle 8 fest verbunden. In dem inneren Kupplungsteil 2o sind die beweglichen Kupplungsglieder 21 eingesetzt. Bezüglich der Ausbildung der Kupplung in ihren Einzelheiten wird auf das Hauptpatent verwiesen.
  • Bei einer Drehung des äußeren Stirnkranzes 48, der mit den Kolbentragscheiben ein Stück bildet, nimmt der Kupplungsteil 2o in der einen Drehrichtung die anzutreibende Welle 8 mit, in der anderen Drehrichtung dagegen nicht. Auf jedem Stirnkranz 48 ist der äußere Kupplungsteil 26 der zweiten mit einer der Kolbentragscheiben i g bzw. 7 zusammenarbeitenden Kupplung fest aufgezogen. Dieser Kupplungsteil 26 läuft mit seinem unteren Ende auf dem inneren Kupplungsteil 27, in den in gleicher Weise wie bei der anderen Kupplung be`egliche Glieder 21 eingesetzt sind. Der Kupplungsteil 27 ist mit Keilen an dem Gehäuse i starr befestigt. Zur besseren Lagerung ist zwischen der anzutreibenden Welle 8 und dem inneren Kupplungsteil 27 noch ein Kugellager 28 vorgesehen.
  • Die Wirkrichtung der beiden mit einer Kolbentragscheibezusammenarbeitenden Kupplungen ist so gewählt, daß bei einer Drehung der Kolbenscheibe ig bzw. 7 in der Arbeitsrichtung die innere Kupplung die Welle 8 mitnimmt, die äußere Kupplung frei läuft, während in der anderen Drehrichtung die innere Kupplung frei läuft und die äußere Kupplung in Eingriff kommt, so daß sich die Kolbenscheibe nicht zurückdrehen kann. Der Kolben bildet dann die Explosionskammerrückwand.
  • Auf dem Stirnkranz 26 ist mittels Keilen eine Bremsscheibe 38 befestigt, die einen Kokken q. i mit langer Anlauffläche trägt, um das Bremsen stoßfrei zu gestalten. Die Bremsscheibe 38 arbeitet mit einem Bremszylinder 37 zusammen. Bezüglich der weiteren Einzelheiten der Bremsvorrichtung sei ebenfalls auf die Beschreibung des Hauptpatents verwiesen.
  • Der Bremszylinder 37 kann mittels einer Federscheibe 34 und einer Stellmutter 35 mehr oder weniger gegen den Nocken 41 gepreßt werden. Die Bremszylinder 37 halten die die Vorderwand der Explosionskammer bildenden Kolben während der Kompression fest, so da13 also die Stärke der Bremswirkung die Höhe der Kompression bestimmt.
  • Auf den Kupplungstei126 sind die Steuernocken 45, 52 und 56 für die Zündmagneten, Einlaß- und Auslaßventile aufgezogen. Das Kühlmittel, vorzugsweise Öl, wird durch die Leitungen 33 und 51 zugeführt, durchläuft die verschiedenen Kupplungen und Lager und gelangt infolge der Zentrifugalkraft durch die Leitung 6o in das Innere der Kolben, die ganz oder nahezu mit Öl gefüllt sind. In jedem Kolben ist eine Ablaufvorrichtung 61 vorgesehen. In diese Ablaufvorrichtung wird das Öl infolge des Beharrungsvermögens durch den plötzlichen Ruck beim Festhalten des Kolbens geschleudert und fließt dann durch die Leitung 62 in eine Ölnut 77. Aus der Ölnut fließt das Öl durch eine Leitung 78 und ein Knierohr 7g wieder ab. Eine Dichtung 76 verhindert einen- unerwünschten Ölaustritt aus dem Gehäuse. Die Anlaßvorrichtung besteht aus einer in .-)1 laufenden Mitnehmerscheibe 63, die zwischen den beiden Kolbenscheiben 7 und i9 angeordnet und auf der Welle 8 festgekdilt ist. Der Stirnkranz der Scheibe 63 ist T-förmig ausgebildet und weist auf jeder Seite Nocken 64 bzw. 64' auf, wie die Abb. 3 und 4 zeigen. Die Nocken der einen Seite sind gegenüber den Nocken der andern Seite versetzt angeordnet. Der Winkelgrad der Versetzung richtet sich nach dem Abstand der Punkte, an denen die Explosion stattfinden soll, und ist derart zu wählen, daß an den Explosionsstellen die im folgenden beschriebenen Nasen heruntergedrückt sind. An Stelle zweier Nocken auf jeder Seite kann auch ein einziger verwendet werden. Die Mitnehmerscheibe 63 arbeitet mit federnden Nasen 65 zusammen, von denen an jeder Kolbenscheibe eine vorgesehen ist. Jede Nase ist, wie Abb.5 erkennen läßt, an einem Rohrträger 66 befestigt, der in eine Führung 67 der Kolbenträgerscheibe i9 eingeschoben ist. Zum Erreichen der erforderlichen Federung dient eine Feder 68. Um die Sperrnase 65 in und außer Eingriff mit den Nocken 64, 64' zu bringen, ist ein Führungsstück 69 vorgesehen, das durch einen Schlitz in der Wandung der Scheibe i 9 greift. Dieses Führungsstück ist in einer Führungsnut 70 in dein feststehenden Gehäuse i geführt.
  • Die Abb.6 zeigt eine Aufsicht auf diese Führung 70, von vorn, gesehen. Die im übrigen runde Nut weist zwei Abflachungen 7 i auf. Sobald das Führungsstück 69 aus dem Rundteil der Führung in diese abgeflachten Stücke gelangt, wird sein Weg verkürzt. Infolgedessen wird das Führungsstück und mit ihm die Nase 64 gegen die Wirkung der Feder 68 in dem Schlitz der Scheibe 19 nach der Welle hin gedrückt, so daß die Nase außer Eingriff mit dem Nocken kommt. Die Führung für das Führungsstück 69 kann auch die in Abb.7 dargestellte Ausführung erhalten. Bei dieser läuft das Führungsstück 69 nicht in einer Nut, sondern an der Innenseite einer Führungsschiene, wie die Abb.7 erkennen läßt. Man vermeidet hierdurch die Möglichkeit eines Einklemmens in der Führungsnut.
  • Aus Abb. z sind ferner noch die Stutzen 7 2 für die Einlaßventile und die Stutzen 7 3 für die Auslaßventile ersichtlich. i i sind die Zündkerzen, die an je eine Magnetzündung angeschlossen sind. In dem Ausführungsbeispiel ist die Maschine also als Viertaktmaschine dargestellt. Sie kann aber auch im Sinne der Erfindung als Zweitaktmaschine ausgebildet sein. Die Wirkungsweise der Maschine ist folgende: Sobald die Maschine angelassen werden soll, wird die Welle 8 von Hand oder mittels eines Anlaßaggregats gedreht. Die Anlaßscheibe 63 dreht sich infolgedessen ebenfalls. Sobald einer der Nocken, beispielsweise der Nocken 64 in Eingriff mit der Sperrnase 65 der Kolbentragscheibe i9 kommt, nimmt die Scheibe 63 den Kolben 4 mit. Sobald der Kolben über die Explosionsstelle hinweggedreht worden ist, gelangt, auch wenn noch keine Zündung erfolgt ist, das Führungsstück 69 an die flache Stelle seiner Führung, so "daß die Sperrnase 65 @heruntergedrückt und der Kolben infolgedessen freigegeben wird. Nunmehr kommt einer der Nocken 64' der anderen Seite mit der Kolbenscheibe 7 in Eingriff und nimmt diese mit. Nach einer vorbestimmten Wegstrecke wird auch die Kolbenscheibe 7 wieder freigegeben. Dieses Arbeitsspiel wiederholt sich so lange, bis eine Zündung erfolgt. Sobald dies der Fall ist, beginnen die Kolbenscheiben abwechselnd aus eigener Kraft umzulaufen, so daß sie von der Mitnehmerscheibe 63 nicht mehr mitgenommen zu werden brauchen. Diese läuft jedoch weiter mit der Welle 8 um, und ihre Nocken kommen abwechselnd mit den Sperrnasen 64 und 65 in und außer Eingriff. Da jedoch hierbei keine Kraftübertragung erfolgt und außerdem die ganze Anlaßvorrichtung unter ü1 läuft, tritt eine nennenswerte Abnutzung nicht ein. Sobald jedoch die Maschine infolge Fehlzündungen oder Überlastung stehenzubleiben droht, tritt die Anlaßvorrichtung wieder in Tätigkeit und nimmt die Kolben infolge der aufgespeicherten Schwungkraft so lange mit, bis erneute Zündung erfolgt.
  • Der eigentliche Arbeitsvorgang der Maschine spielt sich in folgender Weise ab Es sei angenommen, daß sich in. dem Raum zwischen den beiden Kolben 3 und 4 ein komprimiertes Luft-Gas-Gemisch befindet. Das Einlaßventil7z ist dann geschlossen. In dem Raum zwischen den Kolben 4 und 6 ist unkomprimiertes Luft-Gas-Gemisch vorhanden bei geschlossenem Auslaßventi173. Der Raum zwischen den Kolben 6 und 5 enthält kein Gemisch bei geöffnetem Einlaßventil, und der Raum zwischen den Kolben 5 und 3 enthält ebenfalls kein Gemisch, sondern wird bei geöffnetem Auslaßventil73 ausgespült. Wenn je nach der Einstellung der Bremszylinder 37 ein Kompressionsdruck von 5 bis 8 Atmosphären erreicht ist, erfolgt die Zündung. Die Explosion schleudert dann die beiden Kolben 4 und 5 mit ihrer Tragscheibe 7 in der Pfeilrichtung weiter. Hierbei erfolgt in dem Raum zwischen den Kolben 4 und 6 die Kompression. In dem Raum zwischen den Kolben 6 und 5 wird Gemisch angesaugt, und aus dem Raum zwischen den Kolben 5 und 3 werden die Rückstände ausgeblasen. Die Tragscheibe 7 nimmt bei ihrer Drehung übex .deu äußeren Kupplungsteil 48 und den inneren Kupplungsteil 2o die anzutreibende Welle mit. Während dies-,r Zeit werden die beiden anderen Kolben 3 und 6 mit ihrer Tragscheibe i9 festgehalten, da der Explosionsdruck auf diese Kolben in der in der Arbeitsrichtung entgegengesetzten Richtung wirkt und die zu der Tragscheibe i9 gehörende äußere Kupplung die Kolben 3 und 6 in dieser Richtung festhält.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Anlaßvorrichtung für Drehkolben-Brennkraftmaschinen nach Patent 525 354, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den beiden Kolbentragscheiben (7, 19) eine auf der anzutreibenden Welle (8) starr befestigte Mitnehmerscheibe (63) vorgesehen ist, die an beiden Seiten angeordnete und entsprechend den Explosionsstellen gegeneinander versetzte Nocken (64, 64') trägt, und daß an jeder Kolbentragscheibe (7, i9) eine verschiebbar gelagerte Nase (65) vorgesehen ist, die während eines Kolbenumlaufes durch eine Führungseinrichtung (7o) ein- oder mehrmals verschoben wird und mit den Nocken (64, 64') der Mitnehmerscheibe (63) derart zusammenarbeitet, daß abwechselnd eine Kolbentragscheibe (7, i9) mitgenommen und vor Erreichen der Explosionsstelle durch Verschieben der Nase (65) wieder freigegeben wird.
  2. 2. Anlaßvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Führung (70) für die radial verschiebbar gelagerten Nasen (65) in dem festen Gehäuseteil angeordnet ist und die Nasen (65) abgefedert gelagert sind.
  3. 3. Anlaßvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein an der Sperrnase (65) angebrachtes Führungsstück (69) zwangsläufig in einer Nut (70) geführt ist, die die Form eines an einer oder mehreren Stellen abgeflachten Kreises aufweist.
  4. 4.. Anlaßvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Führungsstück (69) an der Innenkante einer Schiene geführt ist, die die Form eines an einer oder mehreren Stellen abgeflachten Kreises aufweist.
  5. 5. Anlaßvorrichtung nach Anspruch 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Führungsstück (69) der Nase (65) durch einen Begrenzungsschlitz in der Kolbentragscheibenwand (7, i9) hindurchgeführt ist.
DE1930527818D 1929-09-03 1930-04-09 Anlassvorrichtung fuer Drehkolben-Brennkraftmaschinen Expired DE527818C (de)

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