[go: up one dir, main page]

DE527501C - Federkraftsammler - Google Patents

Federkraftsammler

Info

Publication number
DE527501C
DE527501C DE1930527501D DE527501DD DE527501C DE 527501 C DE527501 C DE 527501C DE 1930527501 D DE1930527501 D DE 1930527501D DE 527501D D DE527501D D DE 527501DD DE 527501 C DE527501 C DE 527501C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
springs
spring force
spring
plate
hand
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1930527501D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE527501C publication Critical patent/DE527501C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F03MACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS; WIND, SPRING, OR WEIGHT MOTORS; PRODUCING MECHANICAL POWER OR A REACTIVE PROPULSIVE THRUST, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F03GSPRING, WEIGHT, INERTIA OR LIKE MOTORS; MECHANICAL-POWER PRODUCING DEVICES OR MECHANISMS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR OR USING ENERGY SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F03G1/00Spring motors
    • F03G1/02Spring motors characterised by shape or material of spring, e.g. helical, spiral, coil
    • F03G1/026Spring motors characterised by shape or material of spring, e.g. helical, spiral, coil using torsion springs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Springs (AREA)

Description

  • Federkraftsammler Es ist bekannt, mechanische Kraft in verschiedener Weise aufzuspeichern, beispielsweise durch die Spannkraft von Federn. Derartige Kraftspeicher benutzt man in großem Umfange für die Inbetriebsetzung von Uhren, wobei in einem Gehäuse eine kräftige, aus Stahl bestehende Spiralfeder mechanisch gespannt wird, worauf diese die Spannung dann an das Gangwerk der Uhr weitergibt. Weiterhin werden derartige Kraftspeicher beispielsweise bei Grammophonen u. dgl. verwendet. Man hat auch bereits mehrere derartige Kraftspeicher, insbesondere bei Grammophonen, zu gemeinsamer Wirkung zusammengeschaltet, um auf diese Weise die aufzuspeichernde Kraft zu vervielfältigen. Es ist auch bereits ein Kraftsammler bekannt geworden, bei welchem die Stahlfeder nicht in Form einer Spirale zusammengedreht wird, sondern in Schraubenform gewickelt ist, wobei zur Verstärkung der Wirkung mehrere Spiralfedern konzentrisch ineinandergesteckt sind und gemeinsam auf ein Kraftübertragungsrad arbeiten. Eine derartige Federkraftmaschine ist beispielsweise für den Antrieb von Nähmaschinen vorgeschlagen worden.
  • Die Erfindung bezieht sich auf derartige Kraftspeicher der zuletzt geschilderten Art, bei welchen mehrere in Schraubenform gewickelte Federn konzentrisch ineinandergesteckt sind und einerseits an einer festen Scheibe, andererseits aber an dem Kractübertragungsrad befestigt sind. Die Bauart derartiger Kraftspeicher war bisher insofern unzweckmäßig, als die einzelnen Windungsgänge der zu gemeinsamer Wirkung vereinigten Schraubenfedern mit einem gewissen Abstand voneinander gewickelt waren, da beim Zusammendrehen einer derartigen Feder eine größere Anzahl von Windungen innerhalb derselben Länge hervorgerufen werden als beim entspannten Zustande, so daß also die Zwischenräume zwischen den einzelnen Windungen die Aufgabe hatten, dem größeren Raumbedarf dieser Federn in der Längsrichtung Rechnung zu tragen. Die Zwischenräume zwischen den einzelnen Windungen der Federn hatten hierbei den Nachteil, daß sich die konzentrisch im Innern der Hauptfeder befindlichen Zusatzfedern zwischen die Windungen der Hauptfeder und zwischen die eigenen hineindrückten, so daß bereits nach kurzer Zeit eine Verbiegung der Federn eintrat und ein ordnungsmäßiges Arbeiten der Einrichtung nicht mehr möglich war. Erfindungsgemäß werden diese Nachteile dadurch beseitigt, daß die Federn aus geeignetem Stahl von viereckigem Querschnitt so gewickelt werden, daß in entspanntem Zustande keine Zwischenräume zwischen denselben vorhanden sind. Wird eine derartige Feder gespannt, dann vergrößert sich die Länge derselben, welchem Zustande dadurch Rechnung getragen wird, daß nunmehr die Rückwand, an der die Federn einerseits starr befestigt sind, nicht mehr im Gehäusekasten fest angebracht ist, sondern gleitbar, derart, daß ein Längenausgleich zwischen diesen, der wachsenden Federlänge entsprechend, stattfinden kann. Auf diese Weise wird erreicht, daß sämtliche Federn, deren Durchmesser so gewählt ist, daß sich auch in radialer Richtung keine Zwischenräume zwischen den einzelnen Schraubenfedern bilden können, stets in gleicher Lage zueinander verharren und sich die einzelnen Windungen derselben nicht ineinanderschieben können. Eine derartige Feder entspricht allen an sie zu stellenden Anforderungen und ist geeignet, sehr erhebliche Kräfte in sich aufzuspeichern, welche für die verschiedensten Zwecke verwendet werden können. So ist es beispielsweise möglich, derartige Federn in mehrfacher Anordnung auf eine Antriebswelle wirken zu lassen, wodurch in bekannter Weise die Wirkung der Federn vervielfältigt wird. Der Verwendungszweck ist vollkommen beliebig. So können derartige Kraftsammler in bekannter Weise zum Antrieb von Uhren und Grammophonen verwendet werden, wobei die Laufzeit der Uhren oder die Laufzeit der Grammophone um ein Vielfaches gegenüber den bisherigen Ausführungsformen vergrößert werden kann. Weiter können derartige Kraftsammler zum Ingangsetzen von Gasmotoren an Stelle von Elektromotoren u. dgl. dienen. Die aufgesammelte Kraft kann ebenfalls verschiedenen Ursprungs sein. So kann das Aufziehen dieser Einrichtungen beispielsweise von Hand unter Zwischenschaltung einer genügenden kraftvermindernden Übersetzung erfolgen. Es können aber auch ungleichförmige zur Verfügung stehende Kräfte von Windmotoren, Wassermotoren usw. in diesen Sammlern aufgespeichert und in gleichmäßiger Abgabe einem Nutzungszweck zugeführt werden. Weiterhin ist es möglich, derartige Kraftsammler beispielsweise in Fahrrädern zur Verwendung zu bringen, wobei nutzlos vergeudete Bremskräfte, beispielsweise beim Fahren in Gefällen, aufgespeichert und beim Befahren von ansteigenden Strecken zur Unterstützung des Radfahrers wieder nutzbar gemacht werden können. Derartige Kraftsammler können weiterhin beispielsweise als Kraftspeicher verwendet werden bei Flugmotoren u. dgl., wenn infolge des Aussetzens eines Motors noch ein Kraftspeicher vorhanden sein soll, um dem Flugzeug zu ermöglichen, einen ge-. eigneten Landeplatz zu suchen.
  • Der Gegenstand der Erfindung ist auf der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht, und zwar zeigt: Abb. i eine Seitenansicht eines Kraftspeichers mit zwei auf eine Antriebswelle wirkenden Federwerken, Abb. 2 einen Schnitt nach Linie 2-2 der Abb. i, Abb. 3 einen Schnitt nach Linie 3-3 der Abb. 2, Abb. q. eine Rückansicht der Einrichtung. Wie ersichtlich, besteht der Federkraftsammler aus einer vorderen und einer hinteren Stirnplatte a, b, welche durch Distanzbolzen c starr miteinander verbunden sind. Die' Platten a, b dienen zur Lagerung der Antriebswelle d und der Wellen e, die zum Spannen der Federn dienen. Auf der Welle d ist ein Stirnrad geringen Durchmessers f, auf den Wellen e größere Stirnräder g befestigt, welche sämtlich ineinander eingreifen. Statt der Verwendung von zwei Federwerken des Ausführungsbeispiels können natürlich auch drei, vier oder noch mehr Federwerke in ähnlicher Weise an die Antriebswelle d und das Antriebsrad f angeschlossen werden. Jedes Federwerk des Ausführungsbeispieles enthält, wie insbesondere aus Abb. 3 hervorgeht, sechs schraubenförmig gewickelte Federn h, deren Windungen im entspannten Zustande ohne Zwischenräume dicht nebeneinanderliegen. Die jeweils inneren Federn der Anordnung sind in ihrem Durchmesser so gewickelt, daß sie wiederum ohne Zwischenräume in die Höhlung der äußeren Federn eingebracht werden können. - Sämtliche ineinandersteckenden Federn haben demnach dieselbe Länge und bilden einen Block, wobei die einzelnen Windungen der Federn unter sich und gegenüber den anderen keinerlei Zwischenräume aufweisen. Sämtliche Federn einer Anordnung haben die gleiche Breite, sind jedoch in ihrer Dicke entsprechend dem verringerten Durchmesser der inneren Federn so abgestuft, daß die Dicke der Federn von außen nach innen zu abnimmt. Diese Federn sind einerseits an den Antriebsrädern g und andererseits an einer Gleitwandi befestigt, wo die Gleitwand i durch die Distanzbolzen c geführt wird und beim Spannen der Federn aus der Stellung i in die gestrichelt eingezeichnete Stellung i wandert. Die Schraubenfedern, deren Windungen, wie bereits erwähnt, ohne Zwischenräume im entspannten Zustande aneinanderliegen, verlängern sich bei der Spannung unter gleichzeitiger Verringerung ihres Durchmessers, wobei sie allmählich in die gestrichelt gezeichnete Lage h' übergehen. Der Umstand, daß beim Spannen der Federn die Gleitwand i sich verschiebt, ermöglicht eine äußerliche Kennzeichnung, aus der man ersehen kann, ob sich die Feder im entspannten oder ganz oder teilweise gespannten Zustande befindet. Die Gleitwand i ist durch Zugfedern k, welche um die bereits erwähnten Distanzbolzen c in Schraubenform gewickelt sind, mit der Vorderplatte a verbunden, wobei beim Entspannen der Federn die Zugfeder k Beihilfe leistet und eine Rückführung der Wand i in diejenige Lage gestattet, welche dem jeweiligen Entspannungszustande entspricht. Die Abmessungen des Federkraftsammlers sind naturgemäß beliebig und werden dem Verwendungszwecke angepaßt. Auch der zur Herstellung der Federn lt verwendete Werkstoff ist beliebig. Es wird selbstverständlich nur bester Stahl, beispielsweise die unter dem Namen Beryll bekannte Legierung verwendet. Infolge der Ausführung der Federn aus Stoff von rechteckigem Querschnitt wird hierdurch ermöglicht, eine möglichst hohe Spannkraft der Federn zu ereichen, ohne den Rauminhalt derselben zu vergrößern. Es sei nur noch erwähnt, daß die Federn zweckmäßig im Ölbade laufen, um alle Reibungswiderstände möglichst zu verringern.
  • Der Gegenstand der Erfindung ist durch das in der vorstehenden Beschreibung erläuterte und in der Zeichnung veranschaulichte Ausführungsbeispiel nicht erschöpft, sondern umfaßt auch alle übrigen Ausführungsformen, die auf dem gleichen Grundgedanken der Erfindung beruhen.

Claims (3)

  1. PATRNTANSPRÜCHE: r. Federkraftsammler, bestehend aus mehreren konzentrisch ineinandergesteckten, schraubenförmig gewundenen Federn aus Stahl von rechteckigem Querschnitt, welche einerseits an einer Platte und andererseits an einem Antriebsrade befestigt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Federn (h.) so gewickelt sind, daß sämtliche Windungen im entspannten Zustande ohne Zwischenräume aneinanderliegen, so daß die Platte (i) beim Spannen der Federn schlittenförmig in der Achsrichtung der Federn verschoben wird.
  2. 2. Federkraftsammler nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte (i) durch Zugfedern (k) mit der Stirnplatte (d) des Federgehäuses verbunden ist.
  3. 3. Federkraftsammler nach Anspruch r und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte (i) auf den die Zugfedern (k) aufnehmenden Distanzbolzen (c) der Stirnplatten (a, b) des Federgehäuses geführt ist.
DE1930527501D 1930-06-27 1930-06-27 Federkraftsammler Expired DE527501C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE527501T 1930-06-27

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE527501C true DE527501C (de) 1931-06-18

Family

ID=6553331

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1930527501D Expired DE527501C (de) 1930-06-27 1930-06-27 Federkraftsammler

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE527501C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1242740A4 (de) * 1999-12-10 2003-02-05 Barreiro Motor Company Pty Ltd Federmotor zur gewinnung elektrischer energie
US10473199B1 (en) * 2016-02-04 2019-11-12 Nathan Murdock Mechanical energy storage system

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1242740A4 (de) * 1999-12-10 2003-02-05 Barreiro Motor Company Pty Ltd Federmotor zur gewinnung elektrischer energie
US6769323B2 (en) 1999-12-10 2004-08-03 Barreiro Motor Company Pty Ltd. Spring motor for generating electrical energy
US10473199B1 (en) * 2016-02-04 2019-11-12 Nathan Murdock Mechanical energy storage system

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH662057A5 (de) Trainingsgeraet fuer die muskulatur des menschlichen koerpers.
DE102013012138B3 (de) Vorrichtung zur mechanischen Energiespeicherung von elektrischer Energie/ Axialbewegungsspeicher-sammler
DE4407537A1 (de) Linearantrieb
DE2220058A1 (de) Mechanische Schub- und Zugvorrichtung
DE527501C (de) Federkraftsammler
DE2451105A1 (de) Antrieb fuer eine zahnstange
DE1698624B1 (de) Zeigerwerksanordnung fuer elektrische Uhren
DE2621262A1 (de) Einphasenschrittmotor
DE957445C (de) Schalttriebwerk, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
DE728561C (de) Getriebe fuer zweiseitige, mehrfache Verdrehung zweier Antriebswellen
DE1803916C3 (de) SeU- bzw. Kabelwinde
DE2310670C2 (de) Federbaueinheit
DE102023124182B4 (de) Getriebe mit Energiespeicher
DE2503762A1 (de) Planetengetriebe
DE7243874U (de) Schraubenfeder zur Verwendung als Ventilfeder, insbesondere bei Verbrennungsmotoren
AT76503B (de) Getriebe für stetig veränderliches Übersetzungsverhältnis.
DE379643C (de) Freischwingender Schuettelmechanismus
DE671307C (de) Schuetzenantrieb fuer Bandwebstuehle
AT130311B (de) Wechselgetriebe, insbesondere für Kraftfahrzeuge.
DE696743C (de) Brennkraftverdichter mit gegenlaeufigen Freiflugkolben
DE932022C (de) Weichenstellvorrichtung, die in eine Zungensicherung umgewandelt werden kann
AT109301B (de) Verfahren zur Umformung mechanischer Kräfte bzw. Geschwindigkeiten.
DE3310662A1 (de) Getriebe mit zahnstange und zahnrad bzw. mit reibstange und reibrad
DE325272C (de) Befestigung von Kettchen auf einem drehbaren Traggestell einer Mahl- und Sichtmaschine
DE1523785C (de) Federkraftspeicher, insbesondere für Uhrwerke