DE526689C - Dampfmangel - Google Patents
DampfmangelInfo
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
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- D06F—LAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
- D06F61/00—Ironing machines using two or more co-operating pressing rollers
- D06F61/08—Ironing machines using two or more co-operating pressing rollers with one central roller co-operating with a plurality of circumferential rollers
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D06—TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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- D06F69/02—Ironing machines not otherwise provided for using endless or other ironing or pressing belts or aprons
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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Description
- Dampfmangel Nachtrockenmulden bei Zylinderdampf. mangeln sind bekannt, durch welche die Wäsche auf der Rückseite einer erneuten Erwärmung und Nachtrocknung unterzogen wird. Bei solchen Zylinderdampfmangeln ist an der Unterseite ein sogenannter Läufer vorgesehen, welcher die Wäsche über den Unterteil des Zylinders befördert und einem Muldenläufer aufgibt, der die Wäsche weiter über die Außenseite der Nachtrockenmulde befördert. Bei der bekannten Bauart ist die Nachtrockenmul@de in wesentlicher Entfernung von dem Zylinder der Dampfmangel angeordnet. Ferner erstreckt sich die Nachtrockenrnulde nur über einen geringen Teil des Zylinderumfanges und umfaßt letzteren lediglich an seiner unteren Mantelseite. Die Führungswalze für den Muldenläufer ist ferner unmittelbar an dem Ende der N achtrockenmulde angeordnet, welche die Abgabeseite für die Wäsche bildet. Diese Anordnung weist verschiedene Nachteile auf. Bei der bekannten Anordnung der Nachtrockenmulde zu dem Zylinder der Dampfmangel ist ein intensives Nachtrocknen nicht möglich, ferner wird die Bauhöhe der Mangel so groß, daß besondere Tritte für die Bedienungsperson erforderlich sind, damit dieselbe die Wäsche aufgeben kann, wodurch ein Gefahrenmoment in dem Betrieb geschaffen wird. Wenn die Wäsche die Nachtrockenmulde verläßt, so gelangt sie unmittelbar auf einen Ablegetisch und hat keine Zeit, zu entlüften. Die Wäsche, welche unmittelbar die Nachtrockenmulde verlassen hat, ist noch verhältnismäßig feucht und daher weich. Sie zerknittert daher leicht, wodurch die Wäsche unansehnlich wird.
- Der Erfindungsgegenstand überwindet diese Nachteile, indem die Nachtrockenmulde den Zylinder über einen wesentlichen Teil seines Umfanges und mit geringem Abstand umfaßt sowie mit Seitenwänden versehen ist, so daß eine Wärmekammer gebildet wird. Der Wäsche wird ferner Gelegenheit gegeben, nach dem Verlassen der Nachtrockenmulde zu entlüften, so daß sie bereits in steiferem Zustand auf den Ablegetisch kommt und nicht so leicht zerknittert.
- Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung beispielsweise veranschaulicht, und es stellt dar Fig. r eine schematische Seitenansicht einer Zylinderdampfmangel mit unterem Läufer und Nachtrockenmulde, Fig.2 einen Schnitt durch eine Ecke der Nachtrockenmulde, Fig. 3 eine teilweise Ansicht des Zylinders nebst Schnitt durch die Nachtrockenmulde nebst deren Beheizung.
- z stellt einen Zylinder einer Dampfmangel dar und 2 Druckwalzen, welche, in größerer Anzahl verteilt, die zu mangelnden Wäschestücke mit gleichmäßigem Druck auf den Zylinder drücken. 3, 4, 5, 6 und 7 sind Führungsrollen für den Läufer a des Zylinders, welcher dazu dient, die Wäschestücke um den unteren Teil des Zylinders herumzuführen.
- Nach der Erfindung ist unterhalb des Zylinders i eine Mulde 8 angeordnet, welche aus einer außen blank geschliffenen Außenwand 9 und einer unbearbeiteten Innenwand io besteht, deren gegenseitige kreisartige Biegungen so bemessen sind, daß der Querschnitt der Mulde eine Sichel bildet. Die beiden Wände 9 und io sind miteinander verschweißt, wie bei i i angedeutet. Die Seiten dieser Mulde, welche in ihrer Länge diejenige des Zylinders i überragt, sind mit Seitenblechen 12 verschweißt, deren Höhe die Dicke der Mulde wesentlich übersteigt. Dadurch wird der Mulde trotz der Herstellung aus verhältnismäßig dünnen Blechen eine große Steifigkeit verliehen. Diese Seitenbleche dienen ferner dazu, die Mulde zu lagern, z. B. an Punkten, die bei 13 angedeutet sind. Die Mulde ist möglichst nahe an dem Zylinder der Dampfmangel angeordnet, so nahe es die Führungsrollen des Läufers des Zylinders erlauben, und dieser Läufer wiederum ist möglichst nahe an der Innenfläche der Mulde entlang geführt. Auf diese Weise umfaßt die Nachtrockenmulde 8 den Zylinder über einen wesentlichen Teil seines Umfanges, und es wird durch die Strahlung der Mulde der Läufer a getrocknet.
- Unter dem Zylinder ist ein bekannter Muldenläufer b, über entsprechende Führungsrollen 14, 15, 16, 17 geführt, angeordnet. Der Läufer a gibt das Wäschestück, welches bei A angedeutet ist, dem Muldenläufer b auf, und dieser führt das Wäschestück zum Nachtrocknen um die Unterseite der Mulde herum, um es zuletzt auf einem Ablegetisch i8 abzulegen.
- Erfindungsgemäß- ist die Abgabewalze 17 um einen wesentlichen Betrag B von dem Punkt i9 entfernt, an welchem das Wäschestück die Mulde verläßt, z. B. eine Entfernung von mehr als zwei Durchmessern der Abgabewalze. Auf diese Weise wird erreicht, daß das Wäschestück vor dem Ablegen auf dem Ablegetisch Zeit hat, zu entlüften.
- Der Zylinder einer solchen Mangel wird in der Weise beheizt, daß Dampf durch ein zentrales Rohr 20 in der Achsrichtung des Zylinders in diesen eingeleitet wird, und daß an einer beliebigen Stelle das Kondenswasser des Heizdampfes z. B. durch eine Leitung?, i abgeführt wird.
- Es wird Heizdampf in das Innere der Mulde 8 durch ein Heizrohr 22 eingeleitet, welches z. B. durch ein Rohrstück 23 mit der Dampfheizleitung 2o in Verbindung steht und in dessen Innern die Abführungsleitung 24 für das Kondenswasser der Mulde angeordnet ist. Die Kondenswasserleitung der Mulde ist an einer Stelle mit der Kondenswasserleitung 21 des Zylinders vereinigt, wie bei 25 angedeutet.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Dampfmangel, insbesondere für Wäsche, bei der das zu trocknende Gut um @einen'Zylinder herum, .durch; einen zwischen Zylinder und Nachtrockenmulde über Rollen geführten Mitläufer einer Nachtrockenmulde zugeführt und an deren äußeren Umfang herum zum Ablegetisch geführt wird,dädurch gekennzeichnet, daß die Nachtrockenmulde (8) den Zylinder (i) über einen wesentlichen Teil seines Umfanges und mit geringem Abstand umfaßt sowie mit Seitenwänden (12) versehen ist, so daß eine Wärmekammer gebildet wird.
- 2. Dampfmangel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungswalze (17) für den Mitläufer der Trockenmulde an der Abgabeseite zwecks Entlüftung der Wäsche um einen wesentlichen Betrag, z. B. mehr als zwei Walzendurchmesser, von derjenigen Stelle der Mulde entfernt ist, an der die Wäsche die Mulde verläßt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE526689T | 1930-02-07 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE526689C true DE526689C (de) | 1931-06-09 |
Family
ID=6553062
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930526689D Expired DE526689C (de) | 1930-02-07 | 1930-02-07 | Dampfmangel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE526689C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1280802B (de) * | 1960-06-30 | 1968-10-24 | Henri Leon Lucien Jesus Fa Soc | Mangelmulde |
-
1930
- 1930-02-07 DE DE1930526689D patent/DE526689C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1280802B (de) * | 1960-06-30 | 1968-10-24 | Henri Leon Lucien Jesus Fa Soc | Mangelmulde |
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