DE526035C - Anordnung zum Zweck des Mehrfachverkehrs mittels hochfrequenter Traegerwellen auf Hochspannungsleitungen - Google Patents
Anordnung zum Zweck des Mehrfachverkehrs mittels hochfrequenter Traegerwellen auf HochspannungsleitungenInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Anordnung für Mehrfachhochfrequenzverkehr
auf Hochspannungsleitungen, insbesondere auf gleichen Phasen über gemeinsame Kopplungskondensatoren
für Nachrichtenverkehr und (oder) irgendeinen anderen Fernmeldeverkehr, z. B. für Fernmessung oder Fernsteuerung.
Gegenüber den in der Hochfrequenztelephonie auf gewöhnlichen Telephonleitungen
üblichen Anordnungen ergeben sich hier für die verwendbaren Schaltungen grundsätzliche
Unterschiede durch die Notwendigkeit der Zwischenschaltung von Hochspannungskondensatoren
zwischen die Hochspannungsleitung und die Frequenzgeräte. Dieser Unterschied zwingt zur Verwendung abweichender
Anordnungen, auch besonders deshalb, weil aus wirtschaftlichen Gründen danach gestrebt
werden muß, den Mehrfachverkehr nicht nur über gemeinsame Phasen, sondern auch unter Ausnutzung gemeinsamer Hochspannungskondensatoren
durchzuführen.
Man könnte nun so vorgehen, daß man den Hochspannungskondensator als erstes Glied in eine Kondensatorkette einreiht, und müßte dann verlangen, daß der Wellenwiderstand dieser Kondensatorkette dem der Hochspannungsleitung angepaßt wird und daß deren Grenzfrequenz unterhalb der für den Mehrfachverkehr erforderlichen Maximalfrequenz liegt. Der Ausgang dieser Kondensatorkette wäre dann elektrisch (bezüglich Wellenwiderstand) äquivalent dem Eingang der Hochspannungsleitung, aber mit dem Unterschied, daß er keine gefährliche Betriebshochspannung mehr führt, also ohne weiteres den Anschluß der Hochfrequenzgeräte wie in der Hochfrequenztelephonie auf gewöhnlichen Telephonleitungen in üblicher Weise gestattet. Die praktisch verwendbaren Hochspannungskondensatoren besitzen aber einen derartig kleinen Kapazitätswert, daß den Anpassungsbedingungen für den im Hochfrequenzverkehr auf Hochspannungsleitungen üblichen Frequenzbereich nicht genügt werden kann.
Man könnte nun so vorgehen, daß man den Hochspannungskondensator als erstes Glied in eine Kondensatorkette einreiht, und müßte dann verlangen, daß der Wellenwiderstand dieser Kondensatorkette dem der Hochspannungsleitung angepaßt wird und daß deren Grenzfrequenz unterhalb der für den Mehrfachverkehr erforderlichen Maximalfrequenz liegt. Der Ausgang dieser Kondensatorkette wäre dann elektrisch (bezüglich Wellenwiderstand) äquivalent dem Eingang der Hochspannungsleitung, aber mit dem Unterschied, daß er keine gefährliche Betriebshochspannung mehr führt, also ohne weiteres den Anschluß der Hochfrequenzgeräte wie in der Hochfrequenztelephonie auf gewöhnlichen Telephonleitungen in üblicher Weise gestattet. Die praktisch verwendbaren Hochspannungskondensatoren besitzen aber einen derartig kleinen Kapazitätswert, daß den Anpassungsbedingungen für den im Hochfrequenzverkehr auf Hochspannungsleitungen üblichen Frequenzbereich nicht genügt werden kann.
Es sind bereits in der Technik für die Zwecke der Mehrfachtelephonie auf mehreren
Wellen Schaltungen bekannt geworden, bei welchen mehrfach abgestimmte Kopplungskreise
in solcher Art zur Anwendung gelangen, daß einem bestimmten angekoppelten Empfangskreis nur Schwingungen einer bestimmten
Frequenz zugeführt werden.
Gemäß vorliegender Erfindung erfolgt nun der Anschluß an die Hochspannungsleitung
unter gleichzeitiger Abstimmung auf Spannungsresonanz für die verschiedenen Trägerfrequenzen,
mit anderen Worten, der kapazitive Widerstand der Kopplungskonden-
satoren wird gleichzeitig für alle Trägerfrequenzen kompensiert.
Handelt es sich nicht um den Anschluß von mehreren Hochfrequenzeinrichtungen, ζ. Β.
solchen für Telephonic, gemischt mit solchen für Fernmessung bzw. Fernsteuerung, an eine
Hochspannungsleitung, sondern vielmehr um den Zusammenschluß von Hochspannungsleitungen
verschiedenen Betriebes (beispielsweise Überbrückung von Trennschalterbrücken, Trennstellen), so wird auch die nur
für Hochfrequenz durchlässige Übergangsleitung (Zusammenschlußleitung) nach genau
denselben Grundsätzen abgestimmt. Als Abstimm- bzw. Phasenkompensationsmittel sind
am besten unbelastete Kettenleiter zu benutzen, die im allgemeinen inhomogen sein
werden, um eine beliebigeFrequenzeinstellung zu ermöglichen. Bezüglich des Widerstands-Charakters
seiner Längszweige für sich sowie der Querzweige für sich wird der Kettenleiter zweckmäßig homogen ausgebildet, wobei
aber die Beträge der einzelnen Widerstände je nach der Frequenzeinstellung variieren können.
Die Abb. 1 bis 4 erläutern die praktische Ausführung der eben angegebenen Grundgedanken
für den Anschluß verschiedener Hochfrequenzgeräte Gn über gemeinsame
Kopplungskondensatoren C1, C2 an gemeinsame
Hochspannungsphasen L1, L2 (Abb. 1
und 2) bzw. für den Zusammenschluß verschiedener Hochspannungsleitungen für die bei dem Mehrfachverkehr benutzten Trägerströme
(Abb. 3 und 4).
Die zur Abstimmung bzw. Phasenkompensation benutzten Abstimmittelschaltungen
sind einheitlich in diesen Bildern mit A bezeichnet. Sie sorgen also dafür, daß der
kapazitive Widerstand der Kopplungskondensatoren C für alle in Frage kommenden Trägerfrequenzen gleichzeitig kompensiert
wird, so daß hinter ihnen (an den durch Kreuze angedeuteten Punkten) die Hochfrequenzeinrichtungen
G so eingeschaltet werden können, als ob sie direkt an den Hochspannungsphasen
angeschaltet wären.
In den verwendeten Schaltungen können
nun aber die in den Hochfrequenzeinrichtungen eingangsseitig enthaltenen Impedanzen
ganz oder teilweise für die Abstimmung der Anschluß- bzw. Zusammenschlußleitung mit
ausgenutzt werden, so daß sich dann in den entsprechenden Schaltungen nicht mehr bestimmte
Punkte fixieren lassen, die den in den Abbildungen durch Kreuze bezeichneten Leitungspunkten äquivalent wären.
Die Verwendung besonderer, jeder Kopplungskapazität für sich zugeordneter Ab-Stimmschaltungen
A empfiehlt sich besonders dann, wenn die Hochfrequenzeinrichtungen über mehr oder minder lange Zuführungsleitungen an die Kopplungskondensatoren angeschaltet
werden müssen, weil dadurch dafür gesorgt wird, daß die Hochfrequenzspannungen auf den Zuführungsleitungen dann den
kleinsten Betrag erreichen und dadurch die möglichen Verluste herabgesetzt werden.
In der Abb. 1 sind die Hochfrequenzeinrichtungen Gn, die also gemischt Telephoniceinrichtungen,
insbesondere auch getrennte Sende- und Empfangseinrichtungen, sowie Hochfrequenzfernmeß- und -fernsteuerungseinrichtungen
sein können, im Nebenschluß zueinander angeordnet, so daß die Kompensation der Hochspannungskondensatoren jeder
Phase mit Hilfe je einer einzigen Abstimmschaltung A durchgeführt werden kann.
In der Abb. 2 ist eine abgeänderte Parallelschaltung angegeben, bei der jeder Hochfrequenzeinrichtung
Gn für jede Phase L1
bzw. L2 besondere Abstimmittelschaltun- genAn zugeordnet sind, die einerseits für die
Abstimmung auf die zugeordnete Trägerfrequenz, andererseits aber auch für Sperrung
der nicht zugeordneten Trägerfrequenz sorgen. Phasenkompensation und Frequenztrennung
erfolgen zweckmäßig mit Hilfe der Abstimmschaltungen A gleichzeitig.
Es ist natürlich nicht unbedingt notwendig, go
bei Benutzung zweier Phasen L1, L2 für den
Hochfrequenzverkehr den Kopplungskondensator C1 bzw. C2 jeder Phase für sich durch
Abstimmeinrichtungen A zu kompensieren, es genügt die Verwendung nur einer für beide
Kopplungskondensatoren gemeinsamen Einrichtung^, wenn es auf eine Symmetrie
gegenüber Erde nicht ankommt.
Wie bereits erwähnt, können die Eingangsimpedanzen der Hochfrequenzgeräte Gn ganz
oder teilweise mit den Abstimmeinrichtungen A elektrisch und konstruktiv vereinigt
werden.
In den Abb. 1 und 2 sind mit S1 und S2
die in den Hochspannungsanlagen üblichen Freileitungstrenn- und Erdschalter bezeichnet,
über die die Hochspannungsleitungen L1, L2 mit den Einrichtungen des
Werkes W (Sammelschienen, ölschalter, Spannungswandler usw.) verbunden werden, χχ0
die bekanntlich für hochfrequente Trägerströme meistens einen kapazitiven Charakter
besitzen, was durch gestrichelt eingezeichnete Kondensatoren in den Bildern angedeutet ist.
Die Unabhängigkeit von Schalthandlungen n5
in diesen Werken W und an den Schaltern 5 verlangt Zwischenschaltung von für alle in
Frage kommenden Trägerfrequenzen wirksamen Sperrdrosseln Sp, die zwecks Ersparnis
von Kupfer möglichst als Resonanz- ia0
drosseln (Kombination aus Drosseln und Kapazitäten in zweckentsprechender galva-
nischer oder induktiver Verbindung) ausgebildet werden.
In den Abb. 3 und 4 sind Schaltungsbeispiele für den Hochfrequenzzusammenschluß
von Hochspannungsleitungen verschiedener Betriebssysteme gegeben.
In Abb. 3 handelt es sich um die Überbrückung eines Werkes, dessen Sammelschienen
SS über die Schalter S1 und S2 mit
den Hochspannungsleitungen L1, L2 verbunden
werden können. Der Hochfrequenzbetrieb über dieses Werk hinweg soll funktionieren,
selbst wenn einige oder alle Freileitungstrennschalter S1 und 5"2 geöffnet und die Erdschalter
eingelegt sind. Die Verbindung der getrennten Hochspannungsleitungen erfolgt über die Hochspannungskondensatoren C,
deren kapazitiver Widerstand unter Benutzung der bereits früher erwähnten Ab-Stimmeinrichtungen
A kompensiert wird. Bei Anschaltung von Hochfrequenzeinrichtungen G, ζ. B. Hochfrequenztelephoniegeräten
oder Fernmeßsendern und- empfängern u. dgl., an die Überbrückungsstelle empfiehlt sich
Kompensation jeder Kopplungsseite für sich, damit die Hochfrequenzspannung längs der
ganzen Zuleitung zwischen den Anschlußpunkten soweit wie irgend möglich reduziert
wird. Werden solche Hochfrequenzeinrichtungen G an der Überbrückungsstelle nicht
angeschaltet, so kann die Kompensation der beiden Hochspannungskondensatoren mit
Hilfe nur einer Abstimmeinrichtung A vorgenommen werden. Ist die Verbindungsleitung
der Hochspannungskondensatoren aber sehr lang, so empfiehlt sich trotzdem getrennte
Phasenkompensation unmittelbar an den Hochspannungskondensatoren.
In der Abb. 4 ist der Zusammenschluß von mehr als zwei Hochspannungsleitungen Ln,
z. B. verschiedenen Betriebes, schematisch angedeutet. Es finden wiederum Abstimmeinrichtungen
A Verwendung, mit deren Hilfe die Kopplungskondensatoren jeder Phase für sich kompensiert werden können, so daß der
mit P bezeichnete Zusammenschlußpunkt eine möglichst geringe Spannung führt. Sollen
die einzelnen Trägerfrequenzen nicht gleichmäßig verteilt, sondern einige Leitungszweige
für einzelne Trägerfrequenzen abgesperrt werden, so müssen die Abstimmeinrichtungen
A auf Sperrung der entsprechenden Frequenzen abgestimmt werden. Dieses ist
in der Abb. 4 angedeutet, dadurch, daß beispielsweise das Abstimmgerät A1 alle in
Frage kommenden Frequenzen durchläßt bzw. kompensiert, während die Abstimmeinrichtung
A2 nur /z-ßj-Frequenzen durchläßt bzw.
kompensiert, die Frequenzen M1 aber sperrt und die Abstimmeinrichtung A3 die M-M1-Frequenzen
sperrt.
An den Kreuzungspunkt P können wiederum beliebige Hochfrequenzgeräte G angeschaltet
werden.
Die Abb. 5 bis 9 beschäftigen sich nun mit den Abstimmeinrichtungen A im besonderen
und erläutern den der Erfindung zugrunde liegenden Gedanken der Verwendung von unbelasteten
Kettenleitern für die mehrwellige Abstimmung.
Die Anordnung kann so getroffen werden, daß die Hochfrequenz G an eine Induktivität
L (vgl. Abb. 5) angekoppelt wird, die in der zum Anschluß an das Hochspannungsnetz
dienenden Hochfrequenzzuleitung liegt. Die Parallelschaltung dieser Induktivität L mit
einem aus Längswiderständen χ und Querwiderständen 3/ bestehenden unbelasteten
Kettenleiter besitzt die für die verschiedenen Trägerfrequenzen zur Kompensation der
Hochspannungskondensatoren erforderlichen Induktivitätswerte.
In der Abb. 6 werden die Hochfrequenzeinrichtungen G an besondere Induktivitäten
L angekoppelt und in die Hochfrequenzanschlußleitung für die Phasen eine Parallelschaltung
aus einem Kondensator C und Kettenleiter eingeschaltet, mit deren Hilfe
ebenfalls die mehrwellige Abstimmung vorgenommen werden kann.
Die mehrwelligen Abstimmeinrichtungen A bestehen also wesentlich aus der Parallelschaltung
eines Scheinwiderstandes (z. B. L in Abb. S oder C in Abb. 6) und eines unbelasteten
Kettenleiters, wobei die Hochfrequenzgeräte G entweder mit dieser Parallelschaltung
selbst (vgl. z. B. Abb. 5) oder mit der Anschlußleitung über besondere, z. B. in
Serie geschaltete Scheinwiderstände (vgl. Abb. 6) gekoppelt werden können. ioo
In der Abb. 7 ist eine besonders zweckmäßige Abstimmeinrichtung angegeben, die
also aus der Parallelschaltung eines beliebigen Scheinwiderstandes y mit einem unbelasteten
Kettenleiter besteht, dessen Längswiderstände ζ aus Sperrkreisen für die
einzelnen Trägerfrequenzen bestehen. Die Einschaltung dieser Abstimmeinrichtung in
die Hochfrequenzanschlußleitung erfolgt an den Klemmen p, p des Widerstandes y. Die
Verwendung von Sperrkreisen ermöglicht es, die Abstimmeinrichtung stufenweise auf die
einzelnen Trägerfrequenzen abzustimmen. Z.B. kann mit Hilfe des Scheinwiderstandes y
die Anschlußleitung zunächst auf die höchste Trägerfrequenz und alsdann nach stufenweiser
Abstimmung der Sperrkreises mit Hilfe der Querwiderstände des Kettenleiters die Abstimmung der Anschlußleitung für die
anderen Trägerfrequenzen stufenweise fortgesetzt werden.
Dasselbe ermöglicht auch eine Anordnung,
die in Abb. 8 angegeben ist. Diese Anordnung wird mit ihren Anschlußpunkten ρ, p in
die Anschlußleitung eingeschaltet. Hier finden im unbelasteten Kettenleiter Kurzschlußkreise
u als Ouerwiderstände Verwendung. Für stufenweise mehrwellige Abstimmung
kann man hier zunächst U1 direkt kurzschließen und mit Hilfe von X1 die Anschlußleitung
auf eine bestimmte Trägerfrequenz,
ίο etwa auf die größte, abstimmen, dann nach
Aufhebung des direkten Kurzschlusses von U1 diese Abstimmung durch Einstellung von Ii1
auf Spannungsresonanz wiederherstellen. Die Abstimmung für die anderen Trägerfrequenzen
erfolgt dann in analoger Weise stufenweise weiter.
Eine abgeänderte Anordnung, die eine Kombination von Resonanzschaltungen
wiedergibt, ist in Abb. 9 dargestellt. Mit Hilfe der Kurzschlußschaltung U1 wird auf
eine extreme Trägerfrequenz abgestimmt, mit Hilfe von y± auf die nächste und alsdann
genau wie bei der Abb. 8 auf die weiteren stufenweise.
Aus Gründen möglichst gleichmäßiger Verteilung der Verluste für die verschiedenen
Trägerfrequenzen empfiehlt es sich, die Abstimmeinrichtungen A, wenn sie als Serienabstimmittel
für die Hochfrequenzanschlußleitung benutzt werden (vgl. Abb. 7 und 8), so zu dimensionieren, daß sie für die kleineren
Trägerfrequenzen als Scheinwiderstand ζ. Β.
positiven Charakters, für die größeren Trägerfrequenzen aber als Scheinwiderstand negativen
Charakters oder umgekehrt wirken.
Claims (3)
- Patentansprüche:ι. Anordnung zu dem Zweck des Mehrfachverkehrs mittels hochfrequenter Trägerwellen auf Hochspannungsleitungen, welche einen auf die verschiedenen Frequenzen mehrwellig abgestimmten Anschluß oder Zusammenschluß der Hochspannungsleitungen unter Verwendung gemeinsamer Kopplungsmittel bzw. Hochspannungskondensatoren gewährleisten, gekennzeichnet durch die Verwendung von im allgemeinen inhomogenen und im allgemeinen unbelasteten Kettenleitern für die verschiedenen Trägerfrequenzen zur Kompensation der die Verbindung mit den Hochspannungsleitungen herstellenden Hochspannungskondensatoren.
- 2. Anordnung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Verwendung der unbelasteten Kettenleiter gleichzeitig als Mittel zur Frequenztrennung.
- 3. Anordnung nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch Kettenleiter mit Resonanzschaltungen für die verschiedenen Trägerströme in den Längs- oder Querwiderständen zwecks stufenweiser Abstimmung.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET35136D DE526035C (de) | 1928-05-13 | 1928-05-13 | Anordnung zum Zweck des Mehrfachverkehrs mittels hochfrequenter Traegerwellen auf Hochspannungsleitungen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET35136D DE526035C (de) | 1928-05-13 | 1928-05-13 | Anordnung zum Zweck des Mehrfachverkehrs mittels hochfrequenter Traegerwellen auf Hochspannungsleitungen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE526035C true DE526035C (de) | 1931-06-05 |
Family
ID=7559004
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DET35136D Expired DE526035C (de) | 1928-05-13 | 1928-05-13 | Anordnung zum Zweck des Mehrfachverkehrs mittels hochfrequenter Traegerwellen auf Hochspannungsleitungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE526035C (de) |
-
1928
- 1928-05-13 DE DET35136D patent/DE526035C/de not_active Expired
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