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DE525036C - Kopiermaschine fuer gaufrierte Filme - Google Patents

Kopiermaschine fuer gaufrierte Filme

Info

Publication number
DE525036C
DE525036C DES88578D DES0088578D DE525036C DE 525036 C DE525036 C DE 525036C DE S88578 D DES88578 D DE S88578D DE S0088578 D DES0088578 D DE S0088578D DE 525036 C DE525036 C DE 525036C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
mirror
films
projection
film
copier
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES88578D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
KISLYN CORP
Original Assignee
KISLYN CORP
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by KISLYN CORP filed Critical KISLYN CORP
Application granted granted Critical
Publication of DE525036C publication Critical patent/DE525036C/de
Expired legal-status Critical Current

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  • Mirrors, Picture Frames, Photograph Stands, And Related Fastening Devices (AREA)

Description

  • Kopiermaschine für gaufrierte Filme Die" Reproduktion der gewöhnlichen Filme durch Projektion des Originalbildes auf einen lichtempfindlichen Film mit Hilfe eines Objek- tivs bietet keinerlei Schwierigkeit von besonderer Art; bei Verwendung eines vollkommen korrigierten Objektivs bemerkt man sogar, daß die Qualität der so erhaltenen Reproduktionen besser ist als die Qualität der durch Abziehen erhaltenen Reproduktionen.
  • Anders verhält es sich, wenn man solche Bilder durch Projektion reproduzieren will, die auf gaufrierten Filmen, d. h. auf solchen Filmen erhalten werden, deren als Träger dienende Fläche mit mikroskopischen lichtbrechenden linierten Elementen überzogen ist. In diesem Fall bemerkt man, daß die glänzenden Gegenstände des Originalbildes selbst dann noch von einem hofartigen Schleier umgeben sind, wenn das Bild mit genauer Schärfe und mit einem starken Gegensatz zwischen den Kontrasten reproduziert wird.
  • Dieses ist auf die unvermeidlichen, in jedem Objektiv entstehenden inneren Widerspiegelungserscheinungen zurückzuführen. Betrachtet man in schräger Richtung ein durch eine punktförmige Lichtquelle beleuchtetes Objektiv, so erscheint bekanntlich das Bild des Lichtpunktes auf jeder Seite der Linsen reflektiert; da jeder glänzende Punkt eines projizierten Bildes als eine punktförmige Lichtquelle betrachtet werden kann, so wird derselbe auf den Objektivgläsern Teilreflexionen verursachen. Es ist klar, daß, wenn man das Bild auf einen gewöhnlichen lichtempfindlichen unbelichteten Film projiziert, solche Teilreflexionen die Qualität der Reproduktion nicht beeinträchtigen können; höchstens können die schwachen, nach allen Richtungen reflektierten Strahlungen auf der Reproduktionsfläche einen leichten, gleichmäßigen Schleier erzeugen, der sich leicht durch Wahl eines geeigneten Entwicklers beseitigen läßt. Anders verhält es sich dagegen, wenn man die Projektion auf einen gaufrierten Film vornimmt, dessen Gaufrierung gerade dem Projektionsobjektiv gegenübersteht. Da in diesem Fall jedes mikroskopische Element des Trägers als mikroskopisches Objektiv arbeitet, das linear oder punktförmig sein kann, so wird dasselbe das Bild bzw. die Bilder eines jeden Reflexes auffangen und sie jedesmal, wenn der Reflex sich nicht außerhalb des Arbeitsfeldes der betreffenden lichtbrechenden Elemente befindet, an bestimmten Stellen der Emulsion festlegen. Es werden, mit einemWort, die in derNähe der Normalen zu den einzelnen Punkten des Reproduktionsfilms befindlichen Reflexe mit einer ihrem Glanz entsprechenden Lichtstärke auf die Schicht übertragen, daher die Erscheinung eines Hofes oder Schleiers in der Nähe eines jeden glänzenden Punktes bei den Reproduktionen auf gaufrierten Filmen.
  • Die vorliegende Erfindung bezweckt, diesen Fehler gründlich dadurch zu beseitigen, daß die Diopterobjektive bei den Projektionskopiermaschinen durch Katopterobjektive ersetzt werden. Ein einfacher, auf seiner konkaven Seite versilberter und polierter Hohlspiegel entspricht praktisch den für eine tadellose Reproduktion nötigen Bedingungen.
  • Die Arbeitsweise dieses Spiegels und der Kopiermaschine im allgemeinen geht aus den beiden Abbildungen der beiliegenden Zeichnung hervor.
  • Abb. i ist ein schematischer waagerechter Querschnitt durch die Kopiermaschine senkrecht zu den Filmen und durch die optische Achse des Spiegels.
  • * ist der zu reproduzierende gaufrierte Film. * ist eine zur Beleuchtung des Films A bestimmte Diffusionslaterne.
  • C ist der sphärische Spiegel, dessen optischer Mittelpunkt bei 0 liegt.
  • D ist der unbelichtete gaufrierte Film, auf welchen der Spiegel C das umgekehrte Bild des Films projiziert.
  • Abb. 2 zeigt die beiden Gänge der Kopiermaschine, in welchen der Originalfilm und der unbelichtete Film nebeneinandergeführt werden. Beide zeigen ihre gaufrierte Seite dem SpiegelC, nur läuft der eine von unten nach oben, während der andere von oben nach unten läuft, wie es bei allen Projektionskopiermaschinen der Fall ist.
  • Die Gänge, in welchen die Filme geführt sind, können zur optischen Achse des Spiegels entweder genau senkrecht oder leicht geneigt angeordnet werden, um mit der Brennfläche des Spiegels in der Nähe des Scheitels dieser Brennfläche besser übereinzustimmen.
  • In allen Fällen muß der Krümmungsmittelpunkt des Spiegels genau zwischen den beiden Filmen liegen, um die Aberrationen auf ein Mindestmaß zu beschränken; ebenso muß der Spiegelradius lang genug sein, damit die lange Bildseite der Filmbilder gegenüber diesem Radius vernachlässigt werden kann; endlich muß der Spiegeldurchmesser so gewählt werden, daß die Spiegelöffnung gegenüber dem Spiegelradius der Öffnung des Objektivs entspricht, das zur Aufnahme des Originalbildes benutzt wurde, also im allgemeinen I : 2,5 beträgt.
  • Bei dem oben beschriebenen Verfahren kommt die für die richtige Reproduktion der Bilder auf einem gaufrierten Film erforderliche Beseitigung des Moir6effektes nicht in Betracht. Man kann zwar entsprechend dem R. Berthonschen Verfahren nach dem franz. Patent 622 996 in die zum Spiegel führenden und vom Spiegel zurückkommenden Lichtbündel alle zu diesem Zweck in Betracht kommenden optischen Vorrichtungen einschalten, nur würde man dann wieder Reflexe einführen. Bei linierten Filmen besteht das einfachste Verfahren darin, daß man den sphärischen Spiegel senkrecht zu den Riffelungen der Filme in drei Streifen einteilt und jeden einzehien von den drei Abschnitten um den zur Beseitigung des Netzes des Originalbildes nötigen Betrag versetzt.
  • Man kann auch den Spiegel durch Verdrehung deformieren, besonders wenn es sich um einen Metallspiegel (aus sogenanntem StainIeß-Stahl u. dgl.) handelt. Da diese Versetzungen und Deformationen der einzelnen Abschnitte des Spiegels unendlich klein sind, so wird die Schärfe des endgültigen Bildes dadurch nicht merklich beeinträchtigt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i.
  2. Kopierrnaschine zur Reproduktion von auf gaufrierten Filmen erhaltenen Bildern durch Projektion, dadurch gekennzeichnet, daß die Projektion durch ein Hohlspiegelsystem erzeugt wird. ?,.
  3. Kopiermaschine nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen auf seiner konkaven Seite versüberten und polierten Spiegel und durch eine solche Führung der Filme in entgegengesetzter Richtung zueinander, daß sie dem Spiegel ihre gaufrierte Seite zeigen und daß der Krümmungsmittelpunkt des Spiegels genau zwischen den beiden Filmen liegt, die zur optischen Achse des Spiegels entweder senkrecht stehen oder leicht geneigt sein können. 3. Kopiermaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Unterdrückung des Moir6effektes der sphärische Spiegel entweder durch Verwindung deformiert oder in drei zur Rasterlineatur senkrecht stehende Abschnitte unterteilt ist, die in bezug aufeinander versetzt sind, so daß das Netz des Originalbildes verwischt wird.
DES88578D 1927-12-31 1928-11-24 Kopiermaschine fuer gaufrierte Filme Expired DE525036C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR525036X 1927-12-31

Publications (1)

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DE525036C true DE525036C (de) 1931-05-18

Family

ID=8919762

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DES88578D Expired DE525036C (de) 1927-12-31 1928-11-24 Kopiermaschine fuer gaufrierte Filme

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