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DE524171C - Leuchtschild - Google Patents

Leuchtschild

Info

Publication number
DE524171C
DE524171C DET35247D DET0035247D DE524171C DE 524171 C DE524171 C DE 524171C DE T35247 D DET35247 D DE T35247D DE T0035247 D DET0035247 D DE T0035247D DE 524171 C DE524171 C DE 524171C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
light
reflective
strips
rays
illuminated sign
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DET35247D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE524171C publication Critical patent/DE524171C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09FDISPLAYING; ADVERTISING; SIGNS; LABELS OR NAME-PLATES; SEALS
    • G09F13/00Illuminated signs; Luminous advertising
    • G09F13/04Signs, boards or panels, illuminated from behind the insignia
    • G09F13/14Arrangements of reflectors therein

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Illuminated Signs And Luminous Advertising (AREA)

Description

  • Leuchtschild Die bekannten Tageslichtspiegelreklamevorrichtungen sind Schilder in Kastenform mit im wesentlichen dreieckigem Querschnitt, deren eine Wand auf der Innenseite eine spiegelnde Fläche aufweist, während die beiden anderen Wände, deren eine eine durchbrochene Platte ist, offen oder durchscheinend sind, so daß das Licht durch die eine einfällt und durch die andere austritt.
  • Man ist dann dazu übergegangen, daneben auch Leuchtschilder herzustellen, bei denen die einfallenden und die austretenden Lichtstrahlen durch die Schriftfläche des Reklameschildes gehen, und bei denen die hinter der Schriftfläche angeordnete und im wesentlichen zu ihr parallele spiegelnde Fläche aus einer Anzahl unter sich paralleler, zerstreuend reflektierender Streifen besteht. Diese Schilder haben den Vorteil, daß sie weniger umfangreich sind als die kastenförmigen.
  • Zur Beleuchtung von Glasmalereien hat man im Hintergrund der tiefen Öffnung eines kastenförmigen Rahmens unter verschiedenen Winkeln geneigte Spiegelstreifen drehbar angeordnet, die auch in waagerechte Stellung gebracht werden können.
  • Der Erfindung zufolge sind die einander parallelen spiegelnden Streifen, welche die Rückwand eines die einfallenden und die austretenden Lichtstrahlen hindurchlassenden durchsichtigen Körpers bilden und deren nach außen gerichtete Kanten in einer der Schriftfläche parallelen Ebene liegen und waagerecht in dieser verlaufen, in einem solchen Winkel zu der vorderen Schriftfläche geneigt, daß die auf sie auffallenden Tageslichtstrahlen in einer bestimmten Richtung nach unten geworfen werden.
  • Die spiegelnden Streifen, die eben oder gewölbt sein können, können sich an der Rückseite einer Glasplatte oder an der Vorderseite einer Metallplatte o. dgl. befinden. Eine derart gerippte Platte kann mit einer oder mehreren ebenen durchsichtigen Scheiben verbunden sein, die vor ihr liegen, und die durchbrochene Schriftplatte oder die Inschrift kann auf der ebenen Platte oder auf der ebenen Fläche der gerippten Platte oder auch, unter Weglassung oder Abdeckung des spiegelnden Stoffes, auf der gerippten Fläche angebracht sein. Es kann auch eine besondere durchbrochene Schriftplatte in Verbindung mit der Platte verwendet werden, die die spiegelnden Streifen besitzt.
  • Derart ausgebildete Leuchtschilder können durch Blitz- oder Blinklicht beleuchtet werden oder in geeigneter Weise so bewegt werden, daß das gespiegelte Licht dem Beschauer nicht dauernd sichtbar ist.
  • Die Erfindung wird durch die Zeichnungen veranschaulicht.
  • Abb. i zeigt die schematische Darstellung der Anordnung des Erfindungsgegenstandes und die Art seiner Beleuchtung.
  • Abb.2 bis 7 zeigen verschiedene Ausfüh-* rungsformen der spiegelnden Flächen nach Maßgabe der Erfindung.
  • Leuchtschilder werden meist an Straßen oder an Stellen angebracht, wo die als Lichtquelle wirkende Himmelsfläche durch umgebende Gebäude eingeschränkt ist. Abb. i ist die schematische Darstellung einer Straße im Querschnitt mit Gebäuden io bzw. i i auf jeder Seite und einem Leuchtschild 12 in oder an einem der Gebäude. Der Luftraum, der die für das Schild zur Beleuchtung heranzuziehenden Lichtstrahlen hergibt, wird durch den Winkel 13 begrenzt. Es kann somit angenommen werden, daß das Licht aus der Richtung der Winkelhalbierenden von der Linie 1d die größte Leuchtkraft des auf das Schild fallenden Lichtes in sich vereinigt. Da im allgemeinen diese Richtung erheblich von der Senkrechten abweicht, kann eine lichtstarke Spiegelung am zweckmäßigsten dadurch erzielt werden, daß das Licht durch die Vorder- oder Schriftseite des Schildes i2 geführt und durch eine geeignete Spiegelfläche oder -flächen so zurückgeworfen wird, daß es einem Beschauer in der Richtung der Linie 15 sichtbar wird.
  • Abb. 2 zeigt schematisch eine Ausbildung des Schildes nach der Erfindung. Eine Glasplatte 16 ist auf der einen Seite 17 eben und auf der anderen Seite, wie bei 18, ig veranschaulicht, gerippt. Diese gerippte Fläche ist verspiegelt oder sonstwie in geeigneter Weise so behandelt, daß sie als Spiegelfläche für das durch die Fläche 17 einfallende Licht wirkt. Die besondere Gestaltung der gerippten Fläche 18, ig wird durch die Verhältnisse bedingt, unter denen das Schild verwendet werden soll. Falls das Schild senkrecht stehen soll, und das Licht in der durch Linie 2o angegebenen Richtung einfällt, so müssen die Flächen 18 eine solche Neigung erhalten, daß das Licht in der Richtung der Linie 21 zurückgeworfen wird, die sich nach dem Standpunkt des Beschauers in bezug auf das Schild ergibt. Da das durch die Scheibe 16 gehende Licht gebrochen wird, entspricht seine Bahn in der Glasplatte etwa der Linie 223, und es wird nach der Spiegelung beim Austritt aus der Vorderfläche durch Brechung etwa in die Richtung der Linie 2i abgelenkt. Im allgemeinen wird der auf das Schild auffallende Lichtstrahl zu der Vorderfläche 17 stärker geneigt sein als der durch die Spiegelung zurückgeworfene, gebrochene Strahl, so daß unter diesen Umständen der Sektor der Strahlenbündel der austretenden Strahlen im Vergleich zu dem von der verfügbaren Himmelsfläche herkommenden Strahlenbündel des einfallenden Lichtes eine geringere Winkelweite besitzt, so daß die Leuchtkraft eines derartigen Schildes größer ist als die eines Schildes ohne lichtbrechende und reflektierende Glasscheibe. Dieser Vergleich wird in Abb. i veranschaulicht, in der der Winkel 13 des Sektors des von der verfügbaren Himmelsfläche herrührenden Strahlenbündels größer ist als der Streuungswinkel 2q. des zurückgeworfenen Strahlenbündels. Der Winkel 2.:1 ist der Winkel zwischen den Linien 25 und 2,6, von denen 25 die Richtung ist, in der das in Richtung 27 einfallende Licht zurückgeworfen wird, während die Linie 26 diejenige ist, in deren Richtung das längs 28 einfallende Licht zurückgeworfen wird.
  • Die Anordnung der Flächen 1 & nach Abb. 2 wird nach vorstehendem bestimmt; dagegen können die dazwischenliegenden Flächen ich waagerecht sein, wie Abb. 2 zeigt, oder nach unten geneigt, wie Abb. 3 erkennen läßt.
  • In den Ausführungsformen nach Abb.2 und 3 erfährt das Licht nur eine Art von Spiegelung; falls es erwünscht ist, kann eine Anordnung etwa nach Abb. q. verwendet werden, in der die gerippte Fläche einer Platte 30 über ihre ganze Ausdehnung verspiegelt ist und wie bei 31, 32 derart ausgebildet ist, daß das Licht von diesen beiden Flächen vor seinem Austritt aus dem Schild zurückgeworfen wird. Auch hier ist die Anordnung der Spiegelflächen nach Maßgabe der vorstehenden Überlegungen zu wählen; der Vorteil dieser Anordnung besteht darin, daß eine stetige, gleichmäßige Leuchtwirkung gewährleistet wird.
  • Abb. 5 und 6 zeigen gleichartige Abänderungen der Ausbildung nach Abb.2, wobei jedoch die Spiegelflächen 35, 36 konvex oder konkav, je nach Bedarf, ausgeführt sind.
  • Bei allen vorstehend aufgeführten Ausführungsformen kann die Aufschrift, Zeichnung u. dgl. auf der Vorderseite der Platte etwa durch Aufmalen angebracht werden. Andererseits kann auch eine besondere Platte vor der spiegelnden Platte angebracht werden, etwa als durchbrochene, undurchsichtige Scheibe oder als durchsichtige Scheibe mit aufgemalten oder sonstwie angebrachten Zeichen.
  • Zwischen der Schriftplatte und der Spiegelfläche kann ebenso wie vor der Schriftplatte eine Farbglasscheibe eingeschaltet werden, damit eine farbige Lichtwirkung erzielt wird, wobei das Ganze in einem passenden Rahmen zusammengehalten wird. Ein Schild der vorstehend gekennzeichneten Art kann mit einer Einrichtung für Blitz-oder Blinklicht derart vereinigt werden, daß eine Bewegung des Schildes zu dem Zwecke bewirkt oder zugelassen wird, daß die Richtung des zurückgeworfenen Strahls wechselt. Wird das Schild im Freien angebracht, so kann es pendelnd aufgehängt werden, so daß es im Winde schaukelt; es kann aber auch irgendein Getriebe, wie z. B. ein Uhrwerk, ein Elektromotor oder ein Elektromagnet, eingebaut werden, der das Schild dreht, schwingt oder sonstwie bewegt.
  • Sofern es zweckmäßig erscheint, kann das Schild nach Maßgabe der Abb.7 mit zwei Satz spiegelnder Flächen 40, 41 versehen werden, die je Satz verschiedene Winkelstellung haben. Bei dieser Anordnung ist der zugeordnete Teil des Schildes einem Beschauer nur dann sichtbar, wenn das Schild als Ganzes in die geeignete Stellung gebracht wird. Es empfiehlt sich, ein derartiges Schild nicht in Bewegung zu halten; es kann feststehend vielmehr dazu dienen, verschiedene Inschriften oder Zeichnungen je nach dem Standpunkt des Beschauers sichtbar werden zu lassen. Es können auch statt zweier Sätze geneigter Spiegelflächen nur ein Satz geneigt sein und der andere Teil des Schildes eine ebene Spiegelfläche aufweisen.
  • Derartige Schilder können mit einer künstlichen, geeignet aufgestellten Lichtquelle verwendet werden. Vorzugsweise wäre diese über und vor dem Schild anzuordnen, damit das Licht im gleichen Winkel wie das Tageslicht einfällt, so daß das gleiche Schild bei Tag und bei Nacht verwendbar ist.
  • In gleicher Weise kann die verbesserte Ausbildung des Reflektors nur bei einzelnen Buchstaben Anwendung finden, wobei die Platte, die die Spiegelfläche trägt, entsprechend dein Buchstaben oder dem Zeichen ausgebildet ist. Die Spiegelfläche kann auch längs oder quer zur Längsrichtung leicht gerippt sein, damit das einfallende Licht gleichmäßiger über das Schild verteilt wird und das Schild selbst einen größeren Sichtbereich erlangt. Dieser wird auch dadurch erreicht, daß die Vorderfläche genarbt oder geraubt ist, oder daß sie mit einer dünnen durchscheinenden oder matten Glasplatte verbunden ist. Statt daß die Spiegelflächen durch eine gerippte Fläche gebildet werden, können sie auch aus einer Reihe einzelner Streifen von Spiegeln oder spiegelnden Flächen bestehen; schließlich kann auch jede gewünschte Farbwirkung durch geeignete Färbung der spiegelnden Glasplatte oder einer etwa vorhandenen besonderen Schriftplatte erzielt werden.
  • Da derartige Schilder keine waagerechten oder im Wesen waagerechten Flächen besitzen, sammelt sich auf ihnen kein Staub, Schnee u. dgl. an, und sie können in vielen Stellungen verwendbar sein, bei denen sich ein kastenförmiges Schild verbietet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Leuchtschild, bei dem die einfallenden und austretenden Lichtstrahlen durch die Schriftfläche und einen unmittelbar hinter ihr angeordneten durchsichtigen Körper gehen, dessen Rückwand aus einer Anzahl paralleler spiegelnder Streifen gebildet wird, deren nach außen liegende Kanten in einer der Schriftfläche parallelen Ebene liegen und waagerecht in dieser verlaufen, dadurch gekennzeichnet, daß die spiegelnden Streifen zu der vorderen Schriftfläche in einem solchen Winkel geneigt sind, daß die auf sie auffallenden Tageslichtstrahlen in einer bestimmten Richtung nach unten geworfen werden. a. Leuchtschild nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur Bildung der spiegelnden Streifen die gerippte Seite der Glasplatte so ausgebildet ist, daß infolge der Brechung und der Reflexion das austretende Licht einen kleineren Winkel einschließt als das einfallende Licht. 3. Leuchtschild nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Satz spiegelnder Streifen so gegen die vordere Schriftfläche geneigt und so einander zugeordnet sind, daß der eine Satz Streifen die einfallenden Strahlen auffängt und auf die Streifen des anderen Satzes reflektiert, und daß die Strahlen erst durch Reflexion von den Streifen des zweiten Satzes in das Auge des Beschauers gelangen (Abb. 4). .4. Leuchtschild nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwei oder mehr Gruppen von Streifen angeordnet sind, und daß die Neigung der Streifen einer Gruppe in bezug auf die vordere Schriftplatte von der Neigung der Streifen in der benachbarten oder den benachbarten Gruppen verschieden ist (Abb. 7).
DET35247D 1927-06-20 1928-06-16 Leuchtschild Expired DE524171C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB524171X 1927-06-20

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE524171C true DE524171C (de) 1931-05-02

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ID=10463843

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DET35247D Expired DE524171C (de) 1927-06-20 1928-06-16 Leuchtschild

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