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DE513816C - Maschine zum Entfleischen faserhaltiger Blattpflanzen - Google Patents

Maschine zum Entfleischen faserhaltiger Blattpflanzen

Info

Publication number
DE513816C
DE513816C DEI32197D DEI0032197D DE513816C DE 513816 C DE513816 C DE 513816C DE I32197 D DEI32197 D DE I32197D DE I0032197 D DEI0032197 D DE I0032197D DE 513816 C DE513816 C DE 513816C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
machine
conveyor
sheet
rope
ropes
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEI32197D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Karl Erb
Dr-Ing H C Ernst Wiss
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
IG Farbenindustrie AG
Original Assignee
IG Farbenindustrie AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by IG Farbenindustrie AG filed Critical IG Farbenindustrie AG
Priority to DEI32197D priority Critical patent/DE513816C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE513816C publication Critical patent/DE513816C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01BMECHANICAL TREATMENT OF NATURAL FIBROUS OR FILAMENTARY MATERIAL TO OBTAIN FIBRES OF FILAMENTS, e.g. FOR SPINNING
    • D01B1/00Mechanical separation of fibres from plant material, e.g. seeds, leaves, stalks
    • D01B1/10Separating vegetable fibres from stalks or leaves

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Apparatuses For Bulk Treatment Of Fruits And Vegetables And Apparatuses For Preparing Feeds (AREA)

Description

  • Maschine zum Entfleischen faserhaltiger Blattpflanzen Die Erfindung betrifft eine Maschine zum Entfleischen faserhaltiger Blattpflanzen von der Art der Yuccaceen, Draceen usw. mittels Entfleischungstrommeln, bei denen die Blätter mittels biegsamer Fördermittel durch die Maschine geführt werden.
  • Gemäß der Erfindung werden bei solchen Maschinen die Entfleischungstrommeln auf der gleichen Seite der Fördermittel in der Förderrichtung des Gutes hintereinander angeordnet, so daß zwei Arbeitsstellen gebildet werden, die gewissermaßen in der gleichen Ebene liegen. Um nun die Einspannstelle des Blattes nach Verlassen der ersten Bearbeitungsstelle für die nachfolgende Entfleischung freizulegen und das noch nicht entfleischte Blattende so umzubiegen, daß es in den Bearbeitungsspalt der zweiten Bearbeitungsstelle eingeführt werden kann, wird das Blatt nach Verlassen der ersten Bearbeitungsstelle zunächst in seiner Längsrichtung so weit verzogen, daß nicht nur die Einspannstelle freiliegt, sondern das noch zu entfleischende Blattende nach dem Umbiegen so tief hängt, daß es beim Einführen in den Arbeitsspalt der zweiten Bearbeitungsstelle in seiner ganzen Länge wirksam bearbeitet werden kann. Das Umbiegen des verzogenen Blattes geschieht mittels einer Leitvorrichtung, die zugleich das zu entfleischende Blattende in den Arbeitsspalt der zweiten Bearbeitungsstelle einführt. Durch die Anordnung der Entfleischungstrommeln auf der gleichen Seite der Fördermittel wird nicht nur der Antrieb der Maschine vereinfacht, sondern man ist auch in der Lage, die Blattführungseinrichtung so auszubilden, daß sie auf einer Seite oder auch auf beiden Seiten frei zugänglich ist. Ferner können sämtliche Führungsrollen des Fördermittels fliegend gelagert werden. Hierdurch wird das Überwachen der ganzenEinrichtung und beiSeilförderung das Auflegen der Seile, wesentlich erleichtert. Die Frästrommeln können gleichen oder verschiedenen Durchmesser haben. Die Blattfördermittel kann man in senkrechter, geneigter oder waagerechter Ebene laufen lassen. Die Leitvorrichtung, mittels welcher die Blätter umgebogen und zur -zweiten Bearbeitungsstelle geführt werden, kann aus einer entsprechend gebogenen Schiene oder auch aus einem Seil bestehen. In letzterem Falle kann dieses im weiteren Verlauf der Blattführung für das Einspannen der Blätter an der zweiten Bearbeitungsstelle mitverwendet werden.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Abb. i zeigt die Maschine in Stirnansicht, in Pfeilrichtung x gesehen, und .
  • Abb. 2 in Seitenansicht. Abb. 3 zeigt, in Pfeilrichtung y gesehen, in vergrößertem Maßstabe die Einspannung eines Blattes an der ersten Bearbeitungsstelle.
  • Abb. 3a zeigt das Einspannen der Blätter nach Verlassen der ersten Bearbeitungsstelle auf der dieser Arbeitsstelle folgenden Leitscheibe.
  • Abb. q. zeigt schematisch das Verziehen der Blätter zwischen den beiden Bearbeitungsstellen und Abb. 5 die Lage des Blattes nach dem Verziehen.
  • Abb.6 veranschaulicht die Führungsvorrichtung für das noch nicht entfleischte Blattende nach dem Verziehen des Blattes.
  • Abb. 7 zeigt die zweite Bearbeitungsstelle mit eingespanntem Blatt.
  • Abb. 8 zeigt ebenfalls die zweite Bearbeitungsstelle mit eingeklemmtem Blatt, wobei aber das Seil io zum Einklemmen des Blattes in die Rille der Förderscheibe 6 mitbenutzt wird.
  • Abb. 9 zeigt im Grundriß die dann noch notwendige Ablenkung des von der Scheibe 13 kommenden Seiles io zur Förderscheibe 6.
  • Es bezeichnen i und 2 die beiden Frästrommeln, die z. B. auf der gleichen, durch den Motor 3 angetriebenen Welle q. gelagert sind. Vor jeder der Frästrommeln 1, z ist eine mit Seilrillen versehene Förderscheibe 5 bzw. 6 angeordnet. Zur Förderung der zu entfleischenden Blätter dienen bei dem Ausführungsbeispiel ein Oberseil ? und zwei Unterseile 8, 9. Außerdem ist noch ein Oberseil io vorgesehen, das im wesentlichen zum Verziehen der Blätter in ihrer Längsrichtung auf ihrem Wege zwischen den beiden Bearbeitungsstellen dient. Diese besondere Aufgabe des Seiles wird noch näher erläutert. 11, 12, 13, 14 und 15 sind Leitscheiben für die Seile. Die Achsen 5', 6', 11' 12', 13 ', 1q.', 15' der Förder- und Leitscheiben sind am Maschinengestell gelagert. Die Scheiben selbst sind alle auf einer Seite des Maschinengestells angeordnet, und zwar sitzen sie auf vorstehenden Enden der sie tragenden Wellen. Die Scheiben sind also fliegend gelagert.
  • Die Wirkungsweise der Maschine ist folgende: Die parallel zu den Seilscheibenachsen auf die beiden Unterseile 8, 9 bei a aufgelegten Pflanzenteile werden von diesen in die Rillen der Förderscheibe 5 eingeklemmt, wobei das Oberseil 7 von außen von den Pflanzenteilen umschlungen wird (Abb.3). Die Förderscheibe 5 führt die Pflanzenteile an der Frästrommel i vorbei, die im Zusammenwirken mit der mit Vorsprüngen 21' versehenen Arbeitsleiste 21 (Abb. 3) aus dem der Trommel i zugekehrten Teil der Blätter dasFleisch entfernt und dadurch die Fasern freilegt. Bei b verlassen die Unterseile 8, 9 und die Oberseile 7, io die Förderscheibe 5 und gelangen zur Leitscheibe 12 (Abb. 3a), wo die Pflanzenteile durch die beiden Oberseile 7, io in die entsprechenden Rillen der Scheibe 12 eingeklemmt werden. Bei c trennt sich das Oberseil io von den übrigen Seilen. Während letztere unmittelbar zur Förderscheibe 6 laufen, läuft das Seil io unter Einklemmen des noch nicht entfleischten Blattendes weiter um die Scheibe 12 bis zu dem Punkt d; es verläßt dort die Scheibe 12, gibt das Blatt frei und läuft um die Scheibe 13 herum zur Förderscheibe 6, wo es mit den Seilen 7, 8, 9 wieder zusammentrifft. Da die Blätter auf dem Wege von c nach d von dem Oberseil zwischen diesem und der Scheibe 12 fest eingespannt sind, müssen sie dabei zwischen den in anderer Richtung weiterlaufenden Seilen 7, 8, 9 in ihrer Längsrichtung durchgezogen werden und nehmen dann die Lage nach Abb. 4. ein. Dieses Verziehen der Blätter ist notwendig, um die an der ersten Entfleischungsstelle eingespannte Stelle der Blätter für die nachfolgende Entfleischung an der zweiten Bearbeitungsstelle freizulegen. Nach dem Verziehen der Blätter und bei ihrer Weiterbewegung wird das herabhängende, noch nicht entfleischte Blattende mittels der Leitvorrichtung 22 (Abb. 5) auf die der Frästrommel 2 zugewandte Seite der Förderseile7, 8, 9 gebracht und dann in den Spalt zwischen der Frästrommel 2 und der mit Vorsprüngen 23' versehenen Arbeitsleiste 23 (Abb. 7) eingeführt, worauf dann durch die Frästrommel2 das noch nicht entfleischte Blattende bearbeitet wird. Bei e (Abb. 2) verlassen die die Blätter in die Rillen der Förderscheibe 6 einklemmenden beiden Unterseile 8, 9 die Förderscheibe 6, führen dabei die Fasern aus der Maschine heraus und laufen über die Scheiben 14 und 15 zur Umleitscheibe i i zurück. Das Oberseil 7 und das Verziehseil io verlassen die Förderscheibe 6 am oberen Scheitel und laufen von dort zur Förderscheibe 5 zurück. Die Rillen der Seilscheibe 12 haben zweckmäßig einen größeren Abstand voneinander, damit die Förderseile 7, 8, 9 an der Stelle, wo die Pflanzenteile quer zu der Laufrichtung dieser Seile verzogen werden, ein leichtes Durchziehen der Pflanzenteile gestatten.
  • Um das durch die Leitvorrichtung 22 ih die richtige Lage gebrachte, aber noch nicht entfleischte Blattende in dieser Lage festzuhalten, kann man das Seil io auf die andere Seite der Förderseile 7, 8 und 9 hinüberleiten (Abb. 8, 9), so daß das Seil io sich an dem Einklemmen des Blattes bzw. des entfleischten Blattendes in die Rille derFörderscheibe 6 beteiligt. Das von der Seilscheibe 13 kOmtuende Seil io läuft dann um die Leitrolle 24 herum in die äußere Rille der Scheibe 6 und klemmt beim Einlaufen in die Rille die Fasern zwischen sich und der Scheibe 6 ein, wie dies die Unterseile 8 und 9 ebenfalls tun. Das Seil io trennt sich bei e von den anderen Seilen und läuft über die Scheibe 25 zur Förderscheibe 5 zurück in die auf der entgegengesetzten Seite dieser Scheibe befindliche äußere Rille. Das Seil io kann auch zur Führung des Blattendes an Stelle der Leitv orrichtung 22 benutzt werden. Das entfleischte Blatt, also die Fasern, werden durch Greifer 26 von den um die Scheibe i¢ herumlaufenden Seilen abgenommen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Maschine zum Entfleischen faserhaltiger Blattpflanzen von der Art der Yuccaceen, Draceen usw. mittels Entfleischungstrommeln, bei denen die Blätter mittels biegsamer Fördermittel durch die Maschine hindurchgeführt werden, gekennzeichnet durch die Anordnung der Entfleischungstrommeln auf der gleichen Seite der Fördermittel, eine Verziehvorrichtung zur Freilegung der Einspannstelle für die nachfolgende Entfleischung und eine Leitvorrichtung, die die verzogenen Blätter bei der zweiten Bearbeitungsstelle bis in die Bearbeitungsebene umbiegt und sie in den Arbeitsspalt einführt.
  2. 2. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die zwischen den beiden Bearbeitungsstellen angeordnete Leitvorrichtung für das noch nicht entfleischte Blattende aus einem biegsamen Mittel besteht, das an der zweiten Bearbeitungsstelle an dem Festklemmen der Blätter teilnehmen kann.
  3. 3. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Rollen für die Führung der Blattfördermittel sämtlich auf der gleichen Seite des sie tragenden Gestelles fliegend angeordnet sind.
DEI32197D 1927-09-18 1927-09-18 Maschine zum Entfleischen faserhaltiger Blattpflanzen Expired DE513816C (de)

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