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DE516140C - Einrichtung zum Filzen und Walken, insbesondere von Filzhutstumpen - Google Patents

Einrichtung zum Filzen und Walken, insbesondere von Filzhutstumpen

Info

Publication number
DE516140C
DE516140C DER71561D DER0071561D DE516140C DE 516140 C DE516140 C DE 516140C DE R71561 D DER71561 D DE R71561D DE R0071561 D DER0071561 D DE R0071561D DE 516140 C DE516140 C DE 516140C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
roller
rollers
stumps
conveyor
lever
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DER71561D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
CARL REHFUS OBERLAENDER JR
Original Assignee
CARL REHFUS OBERLAENDER JR
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by CARL REHFUS OBERLAENDER JR filed Critical CARL REHFUS OBERLAENDER JR
Priority to DER71561D priority Critical patent/DE516140C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE516140C publication Critical patent/DE516140C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04HMAKING TEXTILE FABRICS, e.g. FROM FIBRES OR FILAMENTARY MATERIAL; FABRICS MADE BY SUCH PROCESSES OR APPARATUS, e.g. FELTS, NON-WOVEN FABRICS; COTTON-WOOL; WADDING ; NON-WOVEN FABRICS FROM STAPLE FIBRES, FILAMENTS OR YARNS, BONDED WITH AT LEAST ONE WEB-LIKE MATERIAL DURING THEIR CONSOLIDATION
    • D04H17/00Felting apparatus
    • D04H17/10Felting apparatus for felting between rollers, e.g. heated rollers
    • D04H17/12Multi-roller apparatus

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

  • Einrichtung zum Filzen und Walken, insbesondere von Filzhutstumpen Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Filzen und Walken mittels zweier hintereinander angeordneter Walzengruppen (Multiroller). Es ist bereits vorgeschlagen worden, zwei Multiroller durch eine Fördervorrichtung so zu verbinden, daß das Arbeitsgut aus der einen Walzengruppe in die andere geführt wird. Eine selbständige Rückführung von der zweiten Gruppe in die erste war aber dabei nicht vorgesehen. Es mußte daher das Arbeitsgut nach dem Durchlauf der zweiten Walzengruppe von Hand abgenommen und über die ganze Länge der Vorrichtung zur Aufgabestelle für die erste Gruppe zurückgeleitet werden.
  • Es ist ferner bei einem einzigen Multiroller bereits vorgeschlagen worden, das Arbeitsgut von dem unteren Rollengang in den Barübergelegenen oberen Rollengang zu führen. Eine zwangläufige Rückführung für das am Ende des oberen Rollenganges austretende Arbeitsgut zur Einführungsstelle des unteren Rollenganges war jedoch auch dort nicht vorgesehen.
  • Demgegenüber bezweckt die Einrichtung nach der Erfindung eine zwangläufige und selbsttätige Kreislaufförderung durch zwei in sich abgeschlossene selbständige Multiroller, von denen jeder aus einem oberen und unteren Walzengang besteht. Diese Kreislaufförderung wird dadurch verwirklicht, daß außer der zwischen den beiden Walzengruppen vorhandenen Fördervorrichtung eine weitere Fördervorrichtung so angeordnet ist, daß das durch die beiden Multiroller nacheinander hindurchgeführte Arbeitsgut von den Oberwalzen des zweiten Multirollers in waagerechter Lage auf die zwischen den Walzengruppen vorhandene Fördervorrichtung übergeführt und dem ersten Multiroller wieder zugeleitet wird.
  • Auf diese Weise wird erreicht, daß das Arbeitsgut selbsttätig einen sich ohne Unterbrechung beliebig oft wiederholenden Kreislauf durch die beiden selbständigen Multiroller beschreiben und hierbei nach Bedarf auf der einen Fördervorrichtung umgelegt oder von ihr abgenommen und durch nicht bearbeitete Stücke ersetzt werden kann. Durch diese Mittel wird daher eine erhebliche Ersparnis an Arbeitskräften und eine gesteigerte Ausbringung ermöglicht.
  • Da das Arbeitsgut, im vorliegenden Falle die Filzhutstumpen, verschieden dick ist, so ist die ganze Förderanlage nachgiebig ausgeführt und mit Spannrollen versehen, um eine einfache Arbeitsweise zu ermöglichen.
  • Der Gegenstand der Erfindung ist auf der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel schematisch dargestellt, und zwar zeigt: Abb. i eine Seitenansicht der gesamten Einrichtung, Abb. a einen Schnitt nach Linie C-D durch die seitliche Rollenführung der Förderbänder. Wie ersichtlich, besteht die Einrichtung aus zwei Multirollern bekannter Art A und B, deren Walzenbahnen a und b aus je zwei Reihen Walkwalzen bestehen, die sich in der Pfeilrichtung drehen. Beide Multiroller sind in der bekannten Art mit Heißwasserverteilern a1 und b1 und mit den Sammelbehältern a2 und b2 für das ablaufende Heißwasser versehen, die durch das Bleirohr u miteinander in Verbindung stehen. Die in der aus der Zeichnung ersichtlichen Weise nebeneinander aufgestellten Multiroller sind in der Höhe der oberen Walzenreihen mit einem über Leitrollen c und d laufenden endlosen Förderband c versehen, das die Breite der Walzenbahnen der Multiroller besitzt ; seine Geschwindigkeit ist die der mit gleicher Drehzahl umlaufenden Walkwalzen a und b der Multiroller. Die Bewegungsrichtung dieses Förderbandes ist aus der eingezeichneten Pfeilrichtung zu ersehen. Der Antrieb einer der beiden Rollen c und d erfolgt von der Antriebswelle des zunächst liegenden Multirollers aus.
  • Des weiteren sind an festen Lagern zwei Leitrollen f und g angebracht, über die ein oder - bei größeren Filzhutstumpen - zwei endlose Förderbänder hl und h.2 aus gummiertem Segeltuch, gegebenenfalls nebeneinander, gelegt sind. Diese werden von der fest gelagerten Leitrolle f über die obere Walzenreihe des Multirollers A geführt, dann zwischen den beiden Walzenreihen dieses Multirollers zurückgeleitet, hierauf über eine zwischen den beiden Multirollern A und B angeordnete Verbindungsplatte i zwischen die beiden Walzenreihen des Multirollers B und von da an der Oberseite der oberen Walzenreihe des Multirollers B zur fest gelagerten Leitrolle g geführt; von den Leitrollen f und g aus sind die Gummibänder nach oben geleitet und laufen hier über die beiden oberen Leitrollen k und 1.
  • Die beiden Leitrollen k und 1 sind an Winkelhebeln m, za und o, P derart befestigt, daß durch Abwärtsdrücken der freien Schenkel na, p der Winkelhebel die Entfernung der beiden Leitrolleli k und 1 voneinander vergrößert und hierdurch die Spannung der gummierten Förderbänder h verstärkt werden kann; durch das Anheben der Hebelschenkel m und P wird die Spannung verringert. Die Hebelschenkel in und P sind hierzu an ihren freien Enden mit einer nach unten gehenden Kette verbunden. Durch Höher- oder Tiefereinhängen der Ketten wird die Spannung des Förderbandes h eingestellt. Um die Entfernung der Gummibänder k voneinander entsprechend der Größe der durchlaufenden Stumpen verändern zu können, wird mittels der Hebelschenkel in und P eine Verwindung der Rollen k und 1 herbeigeführt, so daß Filzhutstumpen von verschiedensten Größen zuverlässig von den Gummibändern la bzw. hl und h2 erfaßt und mitgenommen werden können.
  • Ein besonderer Antrieb der gummierten Förderbänder k ist nicht erforderlich, da sie von den Walzenbahnen mitgenommen werden. Zwischen den beiden Rollen k und 1 befindet sich zweckmäßig noch eine seitlich wirkende Rollenführung w, welche die Gummibänder stets parallel nebeneinander hält. Die im Bedarfsfall erfolgende Aufteilung eines Bandes in zwei gesonderte gummierte Bänder lt, und h2 ist deshalb erforderlich, damit im Falle der Bearbeitung größerer Filzhutstumpen das Heißwasser aus den Heißwasserbehältern a1 und b1 durch den Zwischenraum zwischen diesen Gummibändern in ergiebiger Weise auf die Stumpen gelangen und diese durchnäßt werden können.
  • Zwischen den beiden letzten oberen Walzen der Walzenbahn des Multirollers B ist eine Quetschwalze r angebracht, die mittels eines am Maschinengestell befestigten einarmigen Hebels s und eines Gegengewichts t ständig nach unten gedrückt wird. Diese Walze dient dazu, die durchnäßten Hutstumpen auszuquetschen, damit sie in nicht allzu nassem Zustande über das Förderband e laufen.
  • Die Arbeitsweise der Einrichtung ist folgende; Die zu bearbeitenden Filzhutstumpen q werden von einer Bedienungsperson auf den oberen Bandteil des Förderbandes e gelegt und dann in der Pfeilrichtung oberhalb der oberen Walzenreihe des Multirollers A mitgenommen. Am Ende der oberen Walzenreihe werden sie von den gummierten Förderbändern lt erfaßt, nach unten geführt und von beiden Walzenreihen des Multirollers A in der üblichen Weise geknetet. Nach dem Verlassen der Walzenbahn a gleiten die Gummibänder über die Tischplatte i und bringen hierbei die Filzhutstumpen zur Walzenbahn des zweiten 1'Iultirollers B.
  • Nachdem sie auch hier die Walzenbahn b durchlaufen haben, werden sie von den Gummibändern k am Ende dieser Walzenbahn nach oben mitgenommen und gleiten nun in der Pfeilrichtung wieder zu dem Förderbande zurück.
  • Die wiederum auf das endlose Bande gelangten, bereits einer mehrfachen Bearbeitung unterworfenen Filzhutstumpen werden abgenommen und auf einen nebenstehenden Umlegetisch gelegt. Nach dem Umlegen der Filzhutstumpen wiederholen sie den Weg durch beide Multiroller so oft, als es zur ordnungsmäßigen Bearbeitung erforderlich ist. Die fertig bearbeiteten Filzhutstumpen werden dann von dem Förderband e abgenommen und durch ungewalkte Filzhutstumpen ersetzt. Wenn die Filzhutstumpen verschiedene Dicke haben, so wird durch Senken oder Heben der Hebelschenkel m und P mittels der Ketten v die Spannung der gummierten Förderbänder lr, passend eingestellt.
  • Bei Verwendung der neuen Einrichtung werden zur Bedienung der beiden miteinander gekuppelten Multiroller eine oder höchstens zwei Bedienungspersonen beschäftigt. Dabei ist die erreichte Leistung dieselbe, wie sie vorher ohne die Einrichtung nach der Erfindung mit einer bedeutend höheren Zahl von Bedienungsleuten war. Die Wirkung ist ferner gegenüber dem Bekannten insofern verbessert, als die Filzhutstumpen ununterbrochen berieselt und daher auch viel heißer behandelt werden können als vorher. Auch können die Filzhutstumpen zweimal und mehr beide Multiroller durchlaufen, ohne von der Bedienungsperson berührt zu werden.
  • Die soeben beschriebene Einrichtung stellt nur ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dar, und sämtliche Einrichtungen, welche den Grundgedanken der Erfindung -die Verbindung zweier Multiroller durch eine Fördereinrichtung zwecks Ersparnis von Arbeitskräften - verkörpern, fallen in den Bereich der Erfindung.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: z. Einrichtung zum Filzen und Walken mittels zweier hintereinander angeordneter Walzengruppen (Multiroller), die miteinander durch eine Fördervorrichtung verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß außer der zwischen den beiden Walzengruppen (A, B) vorhandenen Fördervorrichtung (e) eine weitere Fördervorrichtung (h) so angeordnet ist, daß das durch die beiden Multiroller (A, B) nacheinander hindurchgeführte Arbeitsgut von den Oberwalzen des zweiten Multirollers (B) in waagerechter Lage auf die zwischen den Walzengruppen vorhandene Fördervorrichtung (e) übergeführt und dem ersten Multiroller (A) wieder zugeleitet wird.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß ein aus zwei Gummibändern (hl und h2) bestehendes endloses Förderband (h) von der Eintrittsstelle in die Walzenbahn zwischen den beiden Walzenreihen (a) des einen Multirollers (A) über den zwischen beiden Multirollern angeordneten Tisch (i) hinweg, zwischen den beiden Walzenreihen (b) des anderen Multirollers (B) hindurch geführt, sodann oberhalb der oberen Walzenreihe des letztgenannten Multirollers (B) über Leitrollen (g, 1, k und f) hinweg und schließlich oberhalb der oberen Walzenreihe des erstgenannten Multirollers (A) zur Eintrittsstelle in die Walzenbahn dieses Multirollers zurück geführt ist.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden unteren Leitrollen (g und f) am Maschinengestell, die beiden oberen Leitrollen (l und k) dagegen an dem einen Ende von drehbar am Maschinengestell angebrachten Winkelhebeln (o, P bzw. na, ia) befestigt sind, so daß die Entfernung der beiden oberen Rollen (l, k) voneinander durch Anheben oder Senken der freien Schenkel (p, m) dieser Winkelhebel geändert werden kann. q..
  4. Einrichtung nach Anspruch 2 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Änderung des gegenseitigen Abstandes der beiden Gummibänder (hl und h2) die parallele Lage der Drehachsen der oberen Leitrollen (1 und k) durch seitliches Verwinden der Winkelhebel (P und na) veränderbar ist.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch 2 bis 4., dadurch gekennzeichnet, daß zum Ausquetschen der durchnäßten Filzhutstumpen an einem am Maschinengestell drehbar befestigten Hebel (s) eine Quetschwalze (y) angebracht ist, die oberhalb der Gummibänder (h bzw. h, und h2) zwischen den beiden letzten, dem Förderband (e) zunächst liegenden Walkwalzen der oberen Walzenreihe eines der beiden Multiroller durch ein Belastungsgewicht (t) des Hebels (s) ständig nach unten gedrückt wird.
DER71561D 1927-06-24 1927-06-24 Einrichtung zum Filzen und Walken, insbesondere von Filzhutstumpen Expired DE516140C (de)

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