DE511803C - Stufenpresse mit selbsttaetigem Materialvorschub - Google Patents
Stufenpresse mit selbsttaetigem MaterialvorschubInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D—WORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D24/00—Special deep-drawing arrangements in, or in connection with, presses
- B21D24/005—Multi-stage presses
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Description
Die Erfindung erstreckt sich auf Stufenpressen mit selbsttätigem Materialvorschub und
soll vornehmlich für die Herstellung von Patronenladestreifen bestimmt sein, ohne jedoch
eine Anwendung auf andere Körper auszuschließen.
In den bisher bekannten Stufenpressen sind die Arbeitsstellen in Längsreihe nebeneinander
angeordnet. Diese Bauweise hat jedoch den Nachteil, daß dadurch eine große Längenausdehnung
der Presse eintritt; ferner stellt die Anordnung noch bestimmte Bedingungen an den Fertigungsgang. So ist es z. B. nicht möglich,
ein Wenden oder Drehen der Werkstücke während des Fertigungsganges vorzunehmen, ohne die Leistungsfähigkeit der Presse bedeutend
herabzusetzen. Ist dieses jedoch nicht erwünscht, so müssen an Stelle der einen Presse
mehrere aufgestellt werden, denen man die Werkstücke in der jeweilig erforderlichen Lage
zuführt. Jede Presse erhält dann eine selbsttätige Werkstückszuführungsvorrichtung, oder
sie wird, falls dies infolge der sperrigen Form der Werkstücke Schwierigkeiten bereitet, was
zumeist der Fall ist, von Hand mit Werkstücken versehen. Dies erfordert naturgemäß neben
einem größeren Maschinenpark Zeit und Arbeit.
Zweck der Erfindung ist es nun, derartige
Stufenpressen so auszubilden, daß sich mit nur einer Maschine bei größter Leistungsfähigkeit,
geringster Wartung und kürzester Baulänge derselben die Fertigung von Werkstücken
durchführen läßt, zu deren Herstellung bisher mehrere Maschinen benötigt wurden, oder die
bei Verwendung von nur einer Maschine zusätzliche Mittel erfordern, die die Leistungsfähigkeit
der Maschine bedeutend herabsetzen.
Dies geschieht gemäß der Erfindung im allgemeinen dadurch, daß reihenweise nebeneinander
Gruppen von mehreren Arbeitsstellen hintereinander (in Tiefenreihen) angeordnet sind, wobei die Stadien während des Durchganges
durch die Maschine alle Tiefenreihen durchlaufen, indem sie am Ende jeder Reihe in die benachbarte überführt werden.
Die Zeichnung veranschaulicht mehrere Schemata für die Anordnung der Arbeitsstellen und
der Transportbewegung gemäß der Erfindung sowie einige Ausführungsformen derselben in
beispielsweiser Anwendung auf die Herstellung des Patronenladestreifens.
Es zeigen
Abb. ι ein Schema für die Anordnung der Arbeitsstellen und Transportwege bei der Annahme
von 3 Tiefenreihen mit je 4 oder 3 Arbeitsstellen,
Abb. 2 wie Abb. 1 mit einer vor den Tiefenreihen liegenden Längsreihe,
Abb. 3 eine Vorderansicht der Transport- und Wendetrommel, Abb. 4 einen Schnitt nach A-A der Abb. 3,
Abb. 5 den Mechanismus zur Auslösung der Antriebskupplung bei Störungen innerhalb der
Maschine,
Abb. 6 eine Vorderansicht der Abb. 5, Abb. 7 eine Einzelzeichnung der Kupplung
von Antriebshebel und Tiefentransporthebel im Normalzustand,
Abb. 8 wie Abb. 7, jedoch, nach Einfallen des Schnappbolzens.
In Abb. 1 ist das allgemeine Schema für die Anordnung von beispielsweise drei reihenweise
nebeneinanderliegenden Gruppen zu je vier oder drei Arbeitsstellen α gegeben. Die Pfeillinie
zeigt die Transportrichtung der Stadien im Prinzip an, ohne sich auf die angegebene Darstellung
zu beschränken. Diese kann vielmehr auch anders verlaufen; das Wesentliche dabei
ist nur, daß die Stadien beim Durchgange durch die Maschine alle Tiefenreihen durchlaufen, indem
sie am Ende jeder Reihe in die benachbarte überführt werden. Sollten bestimmte Gründe
die Zweckmäßigkeit einer oder mehrerer außerhalb der Tiefenreihen liegenden Arbeitsstellen
ergeben, z. B. getrennt liegendes Ausstanzen der Zuschnitte o. dgl., so können diese Arbeitsstellen
vor, zwischen oder hinter den Tiefenreihen reihenweise nebeneinander angeordnet
sein. ·
Abb. 2 zeigt eine derartige Ausführung mit zwei vor den Tiefenreihen liegenden Einzelarbeitsstellen
δ.
Das Überführen der Stadien von einer Tiefenreihe
zur anderen geschieht im allgemeinen durch Transportorgane, die lediglich eine Ouerverbindung
von einer zur anderen Reihe ausführen, wie z. B. Transportschieber, -schlitten, -zangen
usw.
Müssen jedoch die Stadien nach gewissen Arbeitsvorgängen zur Weiterbearbeitung gewendet
werden, so ist es zweckmäßig, die Anzahl der Arbeitsstellen in den Tiefenreihen derart
festzusetzen^ daß das Wenden gleichzeitig mit dem Überführen von einer Tiefenreihe zur
anderen geschieht. Bereitet dieses selbst unter Benutzung von Einzelarbeitsstellen, die vor,
zwischen oder hinter den in Tiefenreihen angeordneten Gruppenarbeitsstellen liegen, Schwierigkeiten,
so müssen Leerstellen, an denen die Stadien keine Weiterbearbeitung erfahren, ein-
+5 gefügt werden. Der Zweck dieser Vornahme besteht darin, das Wenden und Überführen der
Stadien in einem Bewegungselement vereinigen zu können, was jeder anderen Anordnung gegenüber
den Vorteil der Einfachheit besitzt. Als Bewegungselement wird z. B. eine absatzweise
gedrehte Trommel c verwendet, deren Achse in der durch die Arbeitsstellen gebildeten Ebene
liegt, und die parallel zur Achse mit den Stadien entsprechenden Aussparungen d versehen ist.
Diese Aussparungen d bestehen für die Stadien zu den Patronenladestreifen z. B,, wie Abb. 3
und 4 zeigen, aus mit radialen Querschlitzen e versehenen Bohrungen f, die auf einem zur Achse
konzentrischen Kreise angeordnet sind. In diese Schlitze hinein werden die Stadien geschoben,
während die Bohrungen dem runden Schieber g das Ausstoßen ermöglichen (Abb. 4). Eine um
die Trommel c gelegte Spiralfeder h sichert die Stadien gegen Herausgleiten. Der Antrieb der
Trommel c geschieht, in bekannter Weise durch
einen schwingenden Hebel o. dgl.
Um eine Beschädigung der Werkzeuge bzw. der Stufenpresse sowie eine Erzeugung von Ausschußwerkstücken
zu vermeiden, sind die Antriebe der Tiefentransportorgane derart ausgebildet,
daß bei Nichtvollendung des Vorschubweges durch entsprechende Maschinenteile die
sofortige Stillsetzung der Stufenpresse veranlaßt wird. Das Prinzip einer derartigen Anordnung
zeigen die Abb. 5, 6, 7 und 8. Hierin bedeutet i den Antriebshebel für die Tiefentransportorgane,
der durch eine Kurve k in bekannter Weise gesteuert wird und seine Bewegungen dem
Tiefentransporthebel I durch die infolge der Feder m bewirkte Anlage dieses Hebels an den
am Antriebshebel angebrachten Anschlag η mitteilt. An dem einen Schenkel des Tiefentransporthebels
I befindet sich eine längsgeführte, mit Schubknaggen 0 versehene Transportstange
φ, die den Längstransport in den
Tiefenreihen besorgt, während die andere Seite eine Einstellschraube q trägt. Unmittelbar über
dieser Einstellschraube q, doch so weit entfernt, daß er bei dem normalen Transportweg und somit
bei der normalen Endstellung von dieser go nicht berührt wird, befindet sich der Schenkel
eines Übersetzungshebels /, der mit dem anderen Schenkel gegen eine Falle s liegt, die den durch
eine Zugfeder t nach oben gezogenen Einrückhebel u für die Antriebskupplung nach Herunterdrücken
desselben vermittels eines Fußhebels 1; in seiner unteren Stellung verriegelt.
Neben dem Anschlag η kann die Kupplung des
Tiefentransporthebels / mit dem Antriebshebel i
noch durch den Schnappbolzen w erfolgen, der jedoch normalerweise durch die Leiste % zurückgehalten
wird. (Abb. 7.)
Vollzieht nun aus irgendeinem Grunde, z. B. wegen des Festklemmens eines der Stadien in
einem Werkzeug, der durch die Feder-?» vorgezogene Tiefentransporthebel nicht den ganzen
Vorschubweg, so wird sich seine Anlage gegen den Anschlag η des Antriebshebels lösen, da dieser
ja durch die Kurve k und die Feder ζ gesteuert, seinerseits den Vorschubweg auf jeden Fall vollendet,
Hierdurch wird jedoch das Zurückhalten des Schnappbolzens w durch die Leiste χ aufgehoben;
die Folge davon ist, daß beim Zurückgehen des Antriebshebels i nicht mehr der Anschlag
η die Mitnahme des Tiefentransport-115 hebeis I veranlaßt, sondern der Schnappbolzenw
(Abb. 8). Hierdurch wird der Tiefentransporthebel I über die normale Endstellung nach hinten
geschoben, wodurch die Einstellschraube q über den Winkelhebelr die Falles auslöst und somit iao
die Antriebskupplung vermittels der Betätigungsstange y ausschaltet.
Claims (5)
- Patentansprüche:ι. Stufenpresse mit selbsttätigem Materialvorschub, dadurch gekennzeichnet, daß reihenweise nebeneinander Gruppen von mehreren Arbeitsstellen (a) in beliebiger Anzahl hintereinander — in Tiefenreihen —■ angeordnet sind, wobei die Stadien während des Durchganges durch die Maschine alle Tiefenreihen durchlaufen, indem sie am Ende jeder Reihe in die benachbarte überführt werden.
- 2. Stufenpresse nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß vor, zwischen oder hinter den in Tiefenreihen angeordneten Gruppen von mehreren Arbeitsstellen (a) sich auch einzelne Arbeitsstellen (b) reihenweise nebeneinander befinden.
- 3. Stufenpresse nach Anspruch 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stadien beim Überführen von einer Tiefenreihe zur anderen gleichzeitig auch gewendet v/erden.
- 4. Stufenpresse nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Überführen und Wenden der Stadien vermittels einer absatzweise gedrehten Trommel (c) geschieht, deren Achse in der durch die Arbeitsstellen (a, b) gebildeten Ebene liegt, und die parallel zur Achse mit den Stadien entsprechenden Aussparungen (e) versehen ist.
- 5. Stufenpresse nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebe der Tief entransportorgane derart ausgebildet sind, daß bei Nichtvollendung des Vorschubweges durch entsprechende Maschinenteile die sofortige Stillsetzung der Stufenpresse veranlaßt wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP60671D DE511803C (de) | 1929-07-02 | 1929-07-02 | Stufenpresse mit selbsttaetigem Materialvorschub |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP60671D DE511803C (de) | 1929-07-02 | 1929-07-02 | Stufenpresse mit selbsttaetigem Materialvorschub |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE511803C true DE511803C (de) | 1930-11-03 |
Family
ID=7389494
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP60671D Expired DE511803C (de) | 1929-07-02 | 1929-07-02 | Stufenpresse mit selbsttaetigem Materialvorschub |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE511803C (de) |
-
1929
- 1929-07-02 DE DEP60671D patent/DE511803C/de not_active Expired
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