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DE511803C - Stufenpresse mit selbsttaetigem Materialvorschub - Google Patents

Stufenpresse mit selbsttaetigem Materialvorschub

Info

Publication number
DE511803C
DE511803C DEP60671D DEP0060671D DE511803C DE 511803 C DE511803 C DE 511803C DE P60671 D DEP60671 D DE P60671D DE P0060671 D DEP0060671 D DE P0060671D DE 511803 C DE511803 C DE 511803C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
depth
stages
rows
transfer press
transfer
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP60671D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
POLTE FA
Original Assignee
POLTE FA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by POLTE FA filed Critical POLTE FA
Priority to DEP60671D priority Critical patent/DE511803C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE511803C publication Critical patent/DE511803C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D24/00Special deep-drawing arrangements in, or in connection with, presses
    • B21D24/005Multi-stage presses

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Press Drives And Press Lines (AREA)

Description

Die Erfindung erstreckt sich auf Stufenpressen mit selbsttätigem Materialvorschub und soll vornehmlich für die Herstellung von Patronenladestreifen bestimmt sein, ohne jedoch eine Anwendung auf andere Körper auszuschließen.
In den bisher bekannten Stufenpressen sind die Arbeitsstellen in Längsreihe nebeneinander angeordnet. Diese Bauweise hat jedoch den Nachteil, daß dadurch eine große Längenausdehnung der Presse eintritt; ferner stellt die Anordnung noch bestimmte Bedingungen an den Fertigungsgang. So ist es z. B. nicht möglich, ein Wenden oder Drehen der Werkstücke während des Fertigungsganges vorzunehmen, ohne die Leistungsfähigkeit der Presse bedeutend herabzusetzen. Ist dieses jedoch nicht erwünscht, so müssen an Stelle der einen Presse mehrere aufgestellt werden, denen man die Werkstücke in der jeweilig erforderlichen Lage zuführt. Jede Presse erhält dann eine selbsttätige Werkstückszuführungsvorrichtung, oder sie wird, falls dies infolge der sperrigen Form der Werkstücke Schwierigkeiten bereitet, was zumeist der Fall ist, von Hand mit Werkstücken versehen. Dies erfordert naturgemäß neben einem größeren Maschinenpark Zeit und Arbeit.
Zweck der Erfindung ist es nun, derartige
Stufenpressen so auszubilden, daß sich mit nur einer Maschine bei größter Leistungsfähigkeit, geringster Wartung und kürzester Baulänge derselben die Fertigung von Werkstücken durchführen läßt, zu deren Herstellung bisher mehrere Maschinen benötigt wurden, oder die bei Verwendung von nur einer Maschine zusätzliche Mittel erfordern, die die Leistungsfähigkeit der Maschine bedeutend herabsetzen.
Dies geschieht gemäß der Erfindung im allgemeinen dadurch, daß reihenweise nebeneinander Gruppen von mehreren Arbeitsstellen hintereinander (in Tiefenreihen) angeordnet sind, wobei die Stadien während des Durchganges durch die Maschine alle Tiefenreihen durchlaufen, indem sie am Ende jeder Reihe in die benachbarte überführt werden.
Die Zeichnung veranschaulicht mehrere Schemata für die Anordnung der Arbeitsstellen und der Transportbewegung gemäß der Erfindung sowie einige Ausführungsformen derselben in beispielsweiser Anwendung auf die Herstellung des Patronenladestreifens.
Es zeigen
Abb. ι ein Schema für die Anordnung der Arbeitsstellen und Transportwege bei der Annahme von 3 Tiefenreihen mit je 4 oder 3 Arbeitsstellen,
Abb. 2 wie Abb. 1 mit einer vor den Tiefenreihen liegenden Längsreihe,
Abb. 3 eine Vorderansicht der Transport- und Wendetrommel, Abb. 4 einen Schnitt nach A-A der Abb. 3,
Abb. 5 den Mechanismus zur Auslösung der Antriebskupplung bei Störungen innerhalb der Maschine,
Abb. 6 eine Vorderansicht der Abb. 5, Abb. 7 eine Einzelzeichnung der Kupplung
von Antriebshebel und Tiefentransporthebel im Normalzustand,
Abb. 8 wie Abb. 7, jedoch, nach Einfallen des Schnappbolzens.
In Abb. 1 ist das allgemeine Schema für die Anordnung von beispielsweise drei reihenweise nebeneinanderliegenden Gruppen zu je vier oder drei Arbeitsstellen α gegeben. Die Pfeillinie zeigt die Transportrichtung der Stadien im Prinzip an, ohne sich auf die angegebene Darstellung zu beschränken. Diese kann vielmehr auch anders verlaufen; das Wesentliche dabei ist nur, daß die Stadien beim Durchgange durch die Maschine alle Tiefenreihen durchlaufen, indem sie am Ende jeder Reihe in die benachbarte überführt werden. Sollten bestimmte Gründe die Zweckmäßigkeit einer oder mehrerer außerhalb der Tiefenreihen liegenden Arbeitsstellen ergeben, z. B. getrennt liegendes Ausstanzen der Zuschnitte o. dgl., so können diese Arbeitsstellen vor, zwischen oder hinter den Tiefenreihen reihenweise nebeneinander angeordnet sein. ·
Abb. 2 zeigt eine derartige Ausführung mit zwei vor den Tiefenreihen liegenden Einzelarbeitsstellen δ.
Das Überführen der Stadien von einer Tiefenreihe zur anderen geschieht im allgemeinen durch Transportorgane, die lediglich eine Ouerverbindung von einer zur anderen Reihe ausführen, wie z. B. Transportschieber, -schlitten, -zangen usw.
Müssen jedoch die Stadien nach gewissen Arbeitsvorgängen zur Weiterbearbeitung gewendet werden, so ist es zweckmäßig, die Anzahl der Arbeitsstellen in den Tiefenreihen derart festzusetzen^ daß das Wenden gleichzeitig mit dem Überführen von einer Tiefenreihe zur anderen geschieht. Bereitet dieses selbst unter Benutzung von Einzelarbeitsstellen, die vor, zwischen oder hinter den in Tiefenreihen angeordneten Gruppenarbeitsstellen liegen, Schwierigkeiten, so müssen Leerstellen, an denen die Stadien keine Weiterbearbeitung erfahren, ein-
+5 gefügt werden. Der Zweck dieser Vornahme besteht darin, das Wenden und Überführen der Stadien in einem Bewegungselement vereinigen zu können, was jeder anderen Anordnung gegenüber den Vorteil der Einfachheit besitzt. Als Bewegungselement wird z. B. eine absatzweise gedrehte Trommel c verwendet, deren Achse in der durch die Arbeitsstellen gebildeten Ebene liegt, und die parallel zur Achse mit den Stadien entsprechenden Aussparungen d versehen ist. Diese Aussparungen d bestehen für die Stadien zu den Patronenladestreifen z. B,, wie Abb. 3 und 4 zeigen, aus mit radialen Querschlitzen e versehenen Bohrungen f, die auf einem zur Achse konzentrischen Kreise angeordnet sind. In diese Schlitze hinein werden die Stadien geschoben, während die Bohrungen dem runden Schieber g das Ausstoßen ermöglichen (Abb. 4). Eine um die Trommel c gelegte Spiralfeder h sichert die Stadien gegen Herausgleiten. Der Antrieb der Trommel c geschieht, in bekannter Weise durch einen schwingenden Hebel o. dgl.
Um eine Beschädigung der Werkzeuge bzw. der Stufenpresse sowie eine Erzeugung von Ausschußwerkstücken zu vermeiden, sind die Antriebe der Tiefentransportorgane derart ausgebildet, daß bei Nichtvollendung des Vorschubweges durch entsprechende Maschinenteile die sofortige Stillsetzung der Stufenpresse veranlaßt wird. Das Prinzip einer derartigen Anordnung zeigen die Abb. 5, 6, 7 und 8. Hierin bedeutet i den Antriebshebel für die Tiefentransportorgane, der durch eine Kurve k in bekannter Weise gesteuert wird und seine Bewegungen dem Tiefentransporthebel I durch die infolge der Feder m bewirkte Anlage dieses Hebels an den am Antriebshebel angebrachten Anschlag η mitteilt. An dem einen Schenkel des Tiefentransporthebels I befindet sich eine längsgeführte, mit Schubknaggen 0 versehene Transportstange φ, die den Längstransport in den Tiefenreihen besorgt, während die andere Seite eine Einstellschraube q trägt. Unmittelbar über dieser Einstellschraube q, doch so weit entfernt, daß er bei dem normalen Transportweg und somit bei der normalen Endstellung von dieser go nicht berührt wird, befindet sich der Schenkel eines Übersetzungshebels /, der mit dem anderen Schenkel gegen eine Falle s liegt, die den durch eine Zugfeder t nach oben gezogenen Einrückhebel u für die Antriebskupplung nach Herunterdrücken desselben vermittels eines Fußhebels 1; in seiner unteren Stellung verriegelt.
Neben dem Anschlag η kann die Kupplung des Tiefentransporthebels / mit dem Antriebshebel i noch durch den Schnappbolzen w erfolgen, der jedoch normalerweise durch die Leiste % zurückgehalten wird. (Abb. 7.)
Vollzieht nun aus irgendeinem Grunde, z. B. wegen des Festklemmens eines der Stadien in einem Werkzeug, der durch die Feder-?» vorgezogene Tiefentransporthebel nicht den ganzen Vorschubweg, so wird sich seine Anlage gegen den Anschlag η des Antriebshebels lösen, da dieser ja durch die Kurve k und die Feder ζ gesteuert, seinerseits den Vorschubweg auf jeden Fall vollendet, Hierdurch wird jedoch das Zurückhalten des Schnappbolzens w durch die Leiste χ aufgehoben; die Folge davon ist, daß beim Zurückgehen des Antriebshebels i nicht mehr der Anschlag η die Mitnahme des Tiefentransport-115 hebeis I veranlaßt, sondern der Schnappbolzenw (Abb. 8). Hierdurch wird der Tiefentransporthebel I über die normale Endstellung nach hinten geschoben, wodurch die Einstellschraube q über den Winkelhebelr die Falles auslöst und somit iao die Antriebskupplung vermittels der Betätigungsstange y ausschaltet.

Claims (5)

  1. Patentansprüche:
    ι. Stufenpresse mit selbsttätigem Materialvorschub, dadurch gekennzeichnet, daß reihenweise nebeneinander Gruppen von mehreren Arbeitsstellen (a) in beliebiger Anzahl hintereinander — in Tiefenreihen —■ angeordnet sind, wobei die Stadien während des Durchganges durch die Maschine alle Tiefenreihen durchlaufen, indem sie am Ende jeder Reihe in die benachbarte überführt werden.
  2. 2. Stufenpresse nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß vor, zwischen oder hinter den in Tiefenreihen angeordneten Gruppen von mehreren Arbeitsstellen (a) sich auch einzelne Arbeitsstellen (b) reihenweise nebeneinander befinden.
  3. 3. Stufenpresse nach Anspruch 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stadien beim Überführen von einer Tiefenreihe zur anderen gleichzeitig auch gewendet v/erden.
  4. 4. Stufenpresse nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Überführen und Wenden der Stadien vermittels einer absatzweise gedrehten Trommel (c) geschieht, deren Achse in der durch die Arbeitsstellen (a, b) gebildeten Ebene liegt, und die parallel zur Achse mit den Stadien entsprechenden Aussparungen (e) versehen ist.
  5. 5. Stufenpresse nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebe der Tief entransportorgane derart ausgebildet sind, daß bei Nichtvollendung des Vorschubweges durch entsprechende Maschinenteile die sofortige Stillsetzung der Stufenpresse veranlaßt wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DEP60671D 1929-07-02 1929-07-02 Stufenpresse mit selbsttaetigem Materialvorschub Expired DE511803C (de)

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DEP60671D DE511803C (de) 1929-07-02 1929-07-02 Stufenpresse mit selbsttaetigem Materialvorschub

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DEP60671D DE511803C (de) 1929-07-02 1929-07-02 Stufenpresse mit selbsttaetigem Materialvorschub

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE511803C true DE511803C (de) 1930-11-03

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DEP60671D Expired DE511803C (de) 1929-07-02 1929-07-02 Stufenpresse mit selbsttaetigem Materialvorschub

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