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DE511254C - Lochkartenkontrollvorrichtung - Google Patents

Lochkartenkontrollvorrichtung

Info

Publication number
DE511254C
DE511254C DEE38994D DEE0038994D DE511254C DE 511254 C DE511254 C DE 511254C DE E38994 D DEE38994 D DE E38994D DE E0038994 D DEE0038994 D DE E0038994D DE 511254 C DE511254 C DE 511254C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
punch card
card
control device
numbers
punch
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEE38994D
Other languages
English (en)
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Individual
Original Assignee
Individual
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Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEE38994D priority Critical patent/DE511254C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE511254C publication Critical patent/DE511254C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06KGRAPHICAL DATA READING; PRESENTATION OF DATA; RECORD CARRIERS; HANDLING RECORD CARRIERS
    • G06K5/00Methods or arrangements for verifying the correctness of markings on a record carrier; Column detection devices

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Description

Die auf Grund von Betriebszahlen oder Buchungen in bekannter Weise hergestellten Lochkarten, welche auf Sortier- und Tabelliermaschinen verwendet werden, bedürfen nach dem Lochungsvorgang einer Nachkontrolle, um die mit den Lochkarten auf der Sortier- und Tabelliermaschine erzielten Rechnungszusammenstellungen fehlerfrei zu gestalten. Die direkte Kontrolle der gelochten Karte mit den Buchungsziffern ist für das Auge dauernd unmöglich, da die gelochten Ziffern einer Zahl auf der Lochkarte nicht in einer horizontalen Reihe stehen, sondern über zehn Reihen verteilt sein können.
Zum Zwecke einer solchen Kontrolle sind Einrichtungen bekannt, die nach Art der Lochmaschinen selbst gebaut sind und bei denen durch Niederdrücken von Tasten festgestellt werden kann, ob die gewünschte Zahl auf der Karte richtig gelocht ist. Der Kontrollvorgang erfordert dabei die gleiche Arbeit wie die Herstellung der Lochung auf der Lochkarte selbst. Dabei ist es sehr leicht möglich, daß ein Lochungsfehler überhaupt nicht festgestellt werden kann, wenn die Kontrollperson aus Versehen dieselbe falsche Taste niederdrückt wie der Hersteller der falschen Lochung auf der Lochkarte.
Die vorliegende Erfindung behebt diese bekannten Nachteile auf einfache und sichere Weise, wobei noch durch rascheres Arbeiten, welches hierdurch ebenfalls ermöglicht wird, ein wesentlicher Fortschritt erzielt wird, der sich bei der großen Anzahl von Lochkarten, die in einem Betriebe zur Verwendung kommen, günstig auswirkt.
Hiernach werden die in der Lochkarte durch Lochungen dargestellten Angaben in einfacher Weise wieder als Ziffern auf einer horizontalen Zeile zusammengestellt, die leicht abgelesen werden können. Dadurch können die Angaben auf ihre Richtigkeit mit den Buchungsziffern durch Vergleichung mit dem Auge. ohne Anstrengung desselben kontrolliert werden. Dies geschieht durch Tastorgane, die in einem um Lager der Grundplatte drehbaren Deckel frei beweglich angeordnet sind und auf ihren Rücken je eine Ziffernreihe in einer der Einteilung der Lochkarte entsprechenden Teilung aufweisen und so durch eine bewegte Lochkarte infolge Einfallens der Fühlstifte in Löcher der Karte mitgenommen werden, daß in einer Schauöffnung die den Lochungen entsprechenden Ziffern angezeigt werden.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung angegeben:
Abb. ι zeigt eine Draufsicht auf die Einrichtung mit eingelegter Lochkarte und hergestellter Zahlenreihe nach der gelochten Karte.
Abb. 2 stellt einen Längsschnitt dar.
Abb. 3 ist ein Querschnitt der Einrichtung mit aufgeklapptem Deckel für die Zahlenstäbchen.
Auf einer Grundplatte 1 sind Führungsleisten 2 und Tragplatten 3 zur Führung eines Schiebers 4 befestigt, der mittels eines Griffes 4° hin und her geschoben werden kann. Anschläge 5 begrenzen diese Bewegung. Der Schieber 4 ist auf drei Seiten mit Randleisten 6 und 7 versehen, zwischen denen eine Lochkarte 8 bekannter Art passend eingelegt werden kann. In der Grundplatte des Schiebers 4 sind Nuten 9 über die ganze Länge des
Kartenlagers angebracht, die sich mit den Zahlenspalten der eingelegten Lochkarte 8 decken.
Am hinteren Ende der Führungsleisten 2 sind zwei Lager 10 angebracht, in denen durch Schraubenil der Deckel 12 aufklappbar gelagert ist. Der Deckel 12 besteht aus einer Auflageplatte 13, den beiden Seitenleisten 14 und der Abdeckplatte 15. In dem zwischen diesen Teilen vorhandenen Hohlraum sind Zahlenstäbchen 16 untergebracht, deren Anzahl den vertikalen Zahlenspalten der Lochkarte entspricht. Auf der oberen Seite dieser Stäbchen sind die Zahlen 0 bis 9 angebracht. Der Abstand dieser Zahlen voneinander entspricht dem Abstand der Zahlenreihen auf der Lochkarte. Die Zahlenstäbchen 16 sind in senkrechter Richtung einzeln frei beweglich, desgleichen sind sie in ihrer Längsrichtung einzeln leicht verschiebbar.
Am vorderen Ende der Stäbchen 16 sind Fühlstifte 17 angebracht, die im Durchmesser kleiner als die Löcher der Lochkarte sind.
Die Kontrolleinrichtung hat folgende Wirkung: Bei auf geklapptem Deckel 12 und unausgezogenem Schieber 4, der dabei in seiner Endstellung mit der Leiste 7 am hinteren Anschlag 5 anliegt, wird eine Lochkarte 8 in den Schieber 4 gelegt und der Deckel 12 zugeklappt. Durch Ziehen am Griff 4° wird der Schieber 4 mit der Lochkarte 8 unter den auf der Lochkarte liegenden Stiften 17 der Zahlenstäbchen 16 in der Richtung des vorderen Anschlages 5 gezogen. Bei dem Vorbeistreichen eines Loches der Lochkarte unter einem Stift 17 der Zahlenstäbchen 16 fällt der Stift durch das Loch der Lochkarte in die entsprechende, unter der Zahlenreihe der Lochkarte 8 liegende Nut 9 des Schiebers 4. Das Zahlenstäbchen wird infolgedessen durch das Loch der Lochkarte und dem Schieber 4 so lange mitgezogen, bis der Schieber sich in seiner Endstellung am vorderen Anschlag 5 befindet. An der Schauöffnung 18 des Abdeckbleches 15 vom Deckel 12 erscheint dann diejenige der auf dem Rücken des Stäbchens angebrachten Zahlen, die in der betreffenden Reihe der Lochkarte gelocht ist. Auf diese Weise können dann in der Schauöffnung die ganzen auf der Lochkarte durch Löcher symbolisch dargestellten Zahlen in der Schauöffnung als solche abgelesen und mit den Angaben des Originalbeleges o. dgl. auf ihre Richtigkeit mit dem Auge leicht verglichen werden. Durch Aufklappen des Deckels 12 fallen die Stäbchen 16 wieder durch ihr Eigengewicht in ihre Ausgangsstellung zurück. Oberhalb der Schauöffnung kann der Tabellenkopf der Lochkarte durch Aufkleben oder Einschieben oder nach einer anderen bekannten Befestigungsart angebracht werden, um eine leichte Übersichtlichkeit beim Ablesen der Zahlenkolonnen zu ermöglichen.
Die Sichtbarmachung der zu kontrollierenden Zahlen ist jedoch nicht an die beschrie- jg5 bene Anordnung eines Schauloches gebunden, sondern kann auf eine beliebige Art bewerkstelligt werden. So können z. B, die in der Schauöffnung erscheinenden Ziffern mittels Winkelspiegel o. dgl. in eine dem Auge leicht ablesbare Stellung gebracht werden. Ferner kann die Einrichtung so ausgebildet werden, daß die Löcher der Lochkarte, als elektrisch oder mechanisch geschalteteZahlenzeichen zusammengestellt, in vergrößertem Maßstabe sich darstellen, um leicht mit dem Auge abgelesen werden zu können.

Claims (4)

  1. Patentansprüche:
    ι . Lochkartenkontrolleinrichtung mit längs und vertikal verschiebbaren, stabförmigen Tastorganen in einer der Zahl der Lochspalten entsprechenden Anzahl mit quer zur Stabrichtung angeordneten Fühlstiften, dadurch gekennzeichnet, daß die Tastorgane (16, 17) in einem um Lager (10) der Grundplatte drehbaren Deckel (12) frei beweglich angeordnet sind und auf ihren Rücken je eine Ziffernreihe in einer der Einteilung der Lochkarte ent- g0 sprechenden Teilung aufweisen und so durch eine bewegte Lochkarte (8) infolge Einfaliens der Fühlstifte (17) in Löcher der Karte mitgenommen werden, daß in einer Schauöffnung (18) die den Lochungen entsprechenden Ziffern angezeigt werden.
  2. 2. Lochkartenkontrolleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber (4) zur Sicherung der richtigen Lage der Lochkarte ein durch Leisten (6, 7) abgegrenztes Kartenlager aufweist.
  3. 3. Lochkartenkontrolleinrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Grundplatte des Schiebers (4) mit einer den vertikalen Zahlenreihen der Lochkarte entsprechenden Anzahl Nuten (9) versehen ist, die bei eingelegter Lochkarte (8) unter den vertikalen Zahlenreihen der Lochkarte liegen.
  4. 4. Lochkartenkontrolleinrichtung nach Anspruch 1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Tastorgane (i6, 17) beim Aufklappen des Deckels (12) selbsttätig wieder in ihre Ausgangsstellung (o-Stellung) zurückgehen.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
    BERLIN. GEDRUCKT IN DER RElCHSDRUCKEItEl
DEE38994D 1929-03-24 1929-03-24 Lochkartenkontrollvorrichtung Expired DE511254C (de)

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DEE38994D DE511254C (de) 1929-03-24 1929-03-24 Lochkartenkontrollvorrichtung

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DEE38994D DE511254C (de) 1929-03-24 1929-03-24 Lochkartenkontrollvorrichtung

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DE511254C true DE511254C (de) 1930-10-31

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DEE38994D Expired DE511254C (de) 1929-03-24 1929-03-24 Lochkartenkontrollvorrichtung

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