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DE511095C - Einkammerdruckluftbremse - Google Patents

Einkammerdruckluftbremse

Info

Publication number
DE511095C
DE511095C DEH115719D DEH0115719D DE511095C DE 511095 C DE511095 C DE 511095C DE H115719 D DEH115719 D DE H115719D DE H0115719 D DEH0115719 D DE H0115719D DE 511095 C DE511095 C DE 511095C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pressure
control valve
line
brake
influenced
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEH115719D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
H C WILHELM HILDEBRAND DR ING
Original Assignee
H C WILHELM HILDEBRAND DR ING
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by H C WILHELM HILDEBRAND DR ING filed Critical H C WILHELM HILDEBRAND DR ING
Priority to DEH115719D priority Critical patent/DE511095C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE511095C publication Critical patent/DE511095C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60TVEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
    • B60T15/00Construction arrangement, or operation of valves incorporated in power brake systems and not covered by groups B60T11/00 or B60T13/00
    • B60T15/02Application and release valves
    • B60T15/18Triple or other relay valves which allow step-wise application or release and which are actuated by brake-pipe pressure variation to connect brake cylinders or equivalent to compressed air or vacuum source or atmosphere
    • B60T15/24Triple or other relay valves which allow step-wise application or release and which are actuated by brake-pipe pressure variation to connect brake cylinders or equivalent to compressed air or vacuum source or atmosphere controlled by three fluid pressures
    • B60T15/30Triple or other relay valves which allow step-wise application or release and which are actuated by brake-pipe pressure variation to connect brake cylinders or equivalent to compressed air or vacuum source or atmosphere controlled by three fluid pressures with a quick braking action
    • B60T15/302Railway control or brake valves with evacuation of air to a reservoir, to the atmosphere or to the brake cylinder
    • B60T15/304Railway control or brake valves with evacuation of air to a reservoir, to the atmosphere or to the brake cylinder with one slide valve
    • B60T15/306Railway control or brake valves with evacuation of air to a reservoir, to the atmosphere or to the brake cylinder with one slide valve with a slide valve for initiation and a second slide valve for control of the braking

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Valves And Accessory Devices For Braking Systems (AREA)
  • Regulating Braking Force (AREA)

Description

Gegenstand der Erfindung ist eine Einkammerdruckluftbremse mit zwei durch die Druckänderungen in der Hauptleitung beeinflußten Steuerventilen, von denen das eine lediglich unter Hauptleitungs- und Hilfsbehälterdruck steht, nur vorübergehend verhältnismäßig geringen Druckunterschieden ausgesetzt ist, daher mit hoher Empfindlichkeit gegen Druckänderungen ausgestattet ist und hauptsächlich die Belüftung des Bremszylinders beim Bremsen vermittelt. Dieses Steuerventil wird in den folgenden Ausführungen als das primäre Steuerventil bezeichnet. Das andere, das sekundäre Steuerventil wird von Bremszylinderdruck, dem Leitungsdruck und einem konstanten Druck beeinflußt. Der letztgenannte Druck wird in einer Steuerkammer aufrechterhalten, die nur bei gelöster Bremse aus der Hauptleitung aufgefüllt werden kann. Das sekundäre Steuerventil dient gleichfalls der Auffüllung des Bremszylinders beim Bremsen, jedoch tritt diese Aufgabe zurück gegenüber seiner Hauptaufgabe, die darin besteht, die Abstufbarkeit der Bremswirkung beim Lösen zu sichern.
Es sind ähnliche Druckluftbremsen bekannt, bei denen das abgestufte Lösen durch eine dem bekannten Steuerventil zugeordnete Sondervorrichtung bewirkt wird ,und bei denen der Bremszylinderdruck ebenfalls eine bestimmende Wirkung auf diese Vorrichtung ausübt. Diese bekannten Bremsen aber bleiben hinsichtlich der Wirkung hinter dem Erfindungsgegenstand deswegen zurück, weil der Bremszylinderdruck nur dann auf die Einrichtung einwirkt, wenn das Steuerventil sich in der Lösestellung befindet. Infolgedessen ermangelt diesen Vorrichtungen ein wesentlicher Vorteil, der den Erfindungsgegenstand auszeichnet, nämlich daß das sekundäre Steuerventil beim Bremsen mithilft und deshalb die Fähigkeit besitzt, die Druckluftverluste im Bremszylinder, die durch Undichtigkeiten des Kolbens, oder aus anderen Gründen eintreten können, selbsttätig auszugleichen.
Es sind außerdem Druckluftbremsen bekannt, bei denen ebenfalls zwei Steuerventile vorhanden sind, von denen das eine durch Leitungsund Behälterdruck, das andere durch Leitungs-, Bremszylinder- und einen konstanten Druck beeinflußt wird. Bei diesen bekannten Einrichtungen muß der Druck in der Hauptleitung stärker fallen, damit das sekundäre Steuerventil anspricht, weil es infolge der Verwendung von Membranen oder mit Stulpen gedichteter Kolben unempfindlich ist; das sekundäre Steuerventil hinkt deshalb erheblich hinter dem primären Steuerventil nach.
Von diesen Einrichtungen unterscheidet sich die Druckluftbremse nach der Erfindung dadurch, daß eine vom primären Steuerventil gesteuerte Übertragungskammer oder eine gleichwertige Einrichtung vorgesehen ist, durch die bei Einleitung einer Bremsung Leitungsluft ins Freie oder in den Bremszylinder abgezapft wird; hierdurch wird erreicht, daß das sekundäre Steuerventil schneller anspricht.
Bei denjenigen Druckluftbremsen, bei denen eine derartige Übertragungskammer vorgesehen ist, dient diese, dazu, die Durchschlagsgeschwindigkeit der Bremsung durch den Zug zu erhöhen, was bei langen Zügen, insbesondere bei Güterzügen, von wesentlicher Bedeutung ist. Demgegenüber dient die Überträgungskammer bei der Druckluftbremse nach der Erfindung dem oben angegebenen neuen Zweck. Die durch ίο die Übertragungskammer bei der Bremse nach der Erfindung daneben noch verursachte Erhöhung der Durchschlagsgeschwindigkeit ist gegenüber dem obenerwähnten neuen Zweck von untergeordneter Bedeutung. Dadurch, daß die Übertragungskammer bei der Bremse nach der Erfindung ein rasches Ansprechen des an sich tragen sekundären Steuerventils verursacht, kann die Überwachung des Bremszylinderauslasses durch das primäre Steuerventil überflüssig werden, was auf eine wesentliche Vereinfachung der gesamten Vorrichtung hinausläuft.
Da die Bremse nach der Erfindung für lange Züge, also auch für Güterzüge, verwendbar sein soll, so wird gleichzeitig das bekannte Mindestdruckventil vorgesehen, das die Bildung des Druckes im Bremszylinder in der bekannten Weise regelt und — entsprechend der Bedeutung des primären Steuerventils — in den Kanal eingeschaltet ist, der vom primären Steuerventil zum Bremszylinder führt,
Die Bremse nach der Erfindung ist auf der Zeichnung in zwei Ausführungsbeispielen schematisch veranschaulicht.
Bei beiden Ausführungsformen ist A eine unter nahezu konstantem Druck stehende Steuerkammer, B ist der Hilfsluftbehälter, C der Einkammerbremszylinder, L dieHauptbremsleitung, Si1 ist das von Hauptleitungs- und Behälterdruck beeinflußte, Sr2 das von Hauptleitungs- und Bremszylinderdruck und einer dritten Kraft, etwa dem nahezu konstanten Druck der Steuerkammer A, beherrschte, mit dem Steuerventil Si1 parallel an die Hauptleitung L angeschlossene Steuerventil. Üist die von dem SteuerventilSi1 überwachte Übertragungskammer. In Abb. 2 ist M ein in die Verbindung zwischen dem durch Hauptleitungs- und Steuerbehälterdruck beherrschten Steuerventil und dem Bremszylinder eingeschaltetes Mindestdruckventil. O ist die ins Freie führende Öffnung, durch die beim Lösen die Bremszylinderluft entweicht. Dabei muß berücksichtigt werden, daß das primäre Steuerventil in die Lösestellung zurückkehrt, wenn infolge Sinkens des Bremszylinderdruckes der Druck im Behälter B unter den Leitungsdruck sinkt, so daß die Aufrechterhaltung bzw. die Wiederherstellung des Bremszylinderdruckes über die Füllnut η des primären Steuerventils erfolgt. Wird nach einer Bremsung der Leitungsdruck erhöht, um die Bremswirkung etwas abzuschwächen, so verschieben sich die Kolben K2-k so, daß das Ventil V1 sich von der Bohrung des Kolbens k abhebt. Der Kanal e wird über das geöffnete Ventil V1 mit dem Kanal 0 verbunden, der durch den Schieber S mit der Freiluftöffnung 0 in Verbindung steht. Das Sinken des Druckes vor dem Kolben k läßt diesen und den Kolben K2 sich so verschieben, daß das Ventil V1 wieder die Bohrung im Kolben k verschließt. Die Ausführungsform nach Abb. 2 unterscheidet sich von der in Abb. 1 dargestellten dadurch, daß die Steuerkammer A nicht aus dem Behälter B, sondern mittels der Zweigleitung I unmittelbar aus der Hauptleitung L aufgefüllt wird, und daß die Entlüftung des Bremszylinders beim stuf en weisen und völligen Lösen nur durch dasjenige Steuerventil überwacht wird, das durch Hauptleitungs- und Bremszylinder- und durch eine dritte Kraft beeinflußt wird, die im dargestellten Ausführungsbeispiel der nahezu konstante Druck der Steuerkammer A ist. Die Auslaßöffnung 0 liegt im Gehäuse des Steuerventils Si2. Beim Bremsen sind die Vorgänge sinngemäß die gleichen wie bei der Ausführungsform nach Abb. 1, nur daß der Steuerschieber S1 nicht das Absperren einer Entlüftungsleitung und der Entlüftungsöffnung vorzunehmen hat. Beim Lösen entweicht die Bremszylinderluft unmittelbar über die öffnung O ins Freie. Wie im Falle der Abb. i überwacht das nur durch Leitungs- und Behälterdruck beeinflußte Steuerventil St1 auch den Einlaß zu einer Ausdehnungs- oder Überträgungskammer^. Die für die Gestaltung der Bremsdruckschaulinie bestimmenden Einrichtungen M (Mindestdruckventil) sind in dem Teil der zum Bremszylinder führenden Leitung angeordnet, der von dem lediglich von Leitungsund Behälterdruck beeinflußten Steuerventil St1 überwacht wird.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    i. Einkammerdruckluftbremse mit zwei durch die Druckänderungen in der Bremsleitung beeinflußten Steuerventilen, von denen das eine (das primäre) nur durch Leitungs- und Hüfsbehälterdruck beeinflußt wird und in der Hauptsache das Füllen des Bremszylinders beim Bremsen regelt, während das andere (das sekundäre) beim Bremsen und Lösen mitwirkende, in der Hauptsache aber das stufenweise Lösen bewirkende Steuerventil außer durch den Leitungsdruck noch durch den Bremszylinderdruck und durch den konstanten Druck einer nur bei gelöster Bremse mit der Hauptleitung in Verbindung stehenden Steuerkammer beeinflußtwird,dadurch gekennzeichnet, daß eine nur von dem primären, von Leitungsund Behälterdruck beeinflußten Steuer- ventil (Si1) gesteuerte, an sich bekannte Übertragungskammer (Ü) oder eine ähnliche,
    Leitungsluft abzapfende Vorrichtung vorgesehen ist, zu dem Zweck, das sekundäre Steuerventil (Sts) zu schnellerem Ansprechen zu veranlassen.
  2. 2. Einkammerdruckluftbremse nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in die Verbindung zwischen dem primären Steuerventil (Si1) und dem Bremszylinder (C) die an sich bekannte, zur Gestaltung der Druckschaulinie dienende Einrichtung (Mindestdruckventil M) eingeschaltet ist.
  3. 3. Eine Ausführungsform der Einkammerdruckluftbremse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der von dem sekundären Steuerventil gesteuerte Auslaß des Bremszylinders (C) beim Übergang des primären Steuerventils (SiS1) in die Betriebsbremsstellung von diesem abgeschlossen wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    HERTjN. GKDRUCKT IN DEtI
DEH115719D 1928-03-16 1928-03-16 Einkammerdruckluftbremse Expired DE511095C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEH115719D DE511095C (de) 1928-03-16 1928-03-16 Einkammerdruckluftbremse

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DEH115719D DE511095C (de) 1928-03-16 1928-03-16 Einkammerdruckluftbremse

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE511095C true DE511095C (de) 1930-10-27

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ID=7172384

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DEH115719D Expired DE511095C (de) 1928-03-16 1928-03-16 Einkammerdruckluftbremse

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