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DE510867C - Vorrichtung fuer Spulmaschinen zum selbsttaetigen Stillsetzen der Spule - Google Patents

Vorrichtung fuer Spulmaschinen zum selbsttaetigen Stillsetzen der Spule

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Publication number
DE510867C
DE510867C DEU10020D DEU0010020D DE510867C DE 510867 C DE510867 C DE 510867C DE U10020 D DEU10020 D DE U10020D DE U0010020 D DEU0010020 D DE U0010020D DE 510867 C DE510867 C DE 510867C
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DE
Germany
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bobbin
lever
thread
rod
piece
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Expired
Application number
DEU10020D
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English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Leesona Corp
Original Assignee
Leesona Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H63/00Warning or safety devices, e.g. automatic fault detectors, stop-motions ; Quality control of the package
    • B65H63/08Warning or safety devices, e.g. automatic fault detectors, stop-motions ; Quality control of the package responsive to delivery of a measured length of material, completion of winding of a package, or filling of a receptacle
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2701/00Handled material; Storage means
    • B65H2701/30Handled filamentary material
    • B65H2701/31Textiles threads or artificial strands of filaments

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Quality & Reliability (AREA)
  • Winding Filamentary Materials (AREA)

Description

  • Vorrichtung für Spulmaschinen zum selbsttätigen Stillsetzen der Spule Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung für Spulmaschinen zum selbsttätigen Stillsetzen der Spule bei Erreichung eines bestimmten Spulendurchmessers durch Abheben der Spule von der Treibtrommel, bei welcher der die Spule tragende Schwenkarm in seiner jeweiligen Stellung durch ein gegen ein Bogenstück anliegendes Bremsglied gehalten wird.
  • Es sind bereits zu diesem Zweck dienende Vorrichtungen bekannt, bei denen das Abheben der Spule von der Treibtrommel durch ein an dem die Spule tragenden Schwenkarm angeordnetes und mit einem ortsfesten Bogenstück zusammenwirkendes Sperrglied bewirkt wird. Es wurde auch schon vorgeschlagen, die Anordnung so zu treffen, daß das Sperrglied mit dem Bogenstück federnd in Eingriff gehalten wird, so daß es gleichzeitig als Bremsbacke wirkt und ein unerwünschtes Zurückschwingen des die Spule tragenden Schwenkarmes verhindert. Bei den bisher bekannten Vorrichtungen dieser Art wird die Kraft, welche das Bogenstück und das Sperrglied bzw. Bremsstück miteinander in Eingriff hält, unmittelbar dazu benutzt, um bei Erreichen des gewünschten Spulendurchmessers das Abheben der Spule von der Treibtrommel zu bewirken. Diese Anordnung hat jedoch den Nachteil, daß insbesondere in Fällen, in denen der Schwenkarm oder die von diesem getragene Spule ein größeres Gewicht aufweist, ein einwandfreies Abheben der Spule nicht stattfinden kann, da die auf das Sperrglied oder Bremsstück wirkende Kraft hierfür zu gering ist. Gemäß der vorliegenden Erfindung soll daher dieser Nachteil dadurch beseitigt werden, daß an dem die Spule tragenden Schwenkhebel das Bogenstück so befestigt und das unter Federdruck dagegen anliegende Bremsstück derart verschiebbar angeordnet ist, daß es bei voller Spule sich unter das Ende des Bogenstückes verschiebt, wobei diese Bewegung dazu benutzt wird, eine in an sich bekannter Weise wirkende Fadenaushebevorrichtung und Spulenabhebevorrichtung zu steuern. Das an dem Schwenkarm befestigte Bogenstück wird zweckmäßig so exzentrisch zum Drehpunkt des Schwenkarmes angeordnet, daß zu Beginn des Spulens die Feder des verschiebbar gelagerten Bremsstückes am stärksten zusammengepreßt und gegen Ende des Spulens ihre Spannung durch den zurücktretenden Kurventeil allmählich verringert wird. Hierdurch wird nämlich erreicht, daß der der Schwenkbewegung des die Spule tragenden Schwenkarmes entgegenwirkende Widerstand sich allmählich verringert und infolgedessen die inneren Lagen in der Spule fester gewickelt werden als die äußeren.
  • Die Zeichnung zeigt eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes, und zwar zeigt Abb. i eine Vorderansicht, Abb. 2 eine Seitenansicht des für die Erfindung in Betracht kommenden Teiles einer Spuhnaschine, Abb.3 eine Seitenansicht eines Teiles der Ausrückvorrichtung in der Stellung bei abgehobener Spule, Abb.4 eine entsprechende Ansicht in der Stellung bei angetriebener Spule, Abb.5 die zum Anheben des Schwenkarmes dienende Klinkvorrichtung.
  • Abb.6 eilte Teilansicht der Sperrvorrichtung, durch welche die Ausrückvorrichtung gewöhnlich in der unwirksamen Stellung gehalten wird, Abb.7 die Befestigung des als Quadrant ausgebildeten Bogenstückes an dem Schwenkarm.
  • Durch die umlaufende oder Treibtrommel 2 wird der Spulenkern 3 in Umlauf versetzt, auf welchen der Faden y zur Bildung der im vorliegenden Falle konisch geformten Spule aufgewickelt wird. Der Faden wird durch einen mittels einer Kurvenführung 5 in der Längsrichtung der Spule hin und her bewegten Fadenführer 4 geführt.
  • Die - Treibrolle 2 ist auf einer Welle 7- befestigt, welche durch einen in der Zeichnung nicht dargestellten Antrieb in ständigen Umlauf versetzt wird. Im allgemeinen ist es zweckmäßig, die Antriebswelle 7 durchgehend auszuführen und auf ihr eine größere Anzahl von Antriebsrollen anzuordnen, die zum Antrieb einer entsprechenden Anzahl in dem gemeinsamen Maschinenrahmen gelagerter Spuleinheiten dienen. Bei der vorliegenden Ausführungsform ist der Spulenkern 3 auf einer Spindel 8 gelagert, die von einem an einem Schwenkarm io befestigten Spindelträger 9 getragen wird (Abb. 2). Der Arm i o ist mittels einer Achse i i in einem am Rahmen 6 der Maschine befestigten Lagerbock 1-2 schwenkbar gelagert. Der der Antriebsrolle 2 gegenüberliegende Spulenkern 3 bewegt sich infolgedessen während des Wickelvorgangs nach oben, und zwar auf einem Kreisbogen, dessen Mittelpunkt die Achse des Zapfens i i- bildet. Der Spulenkern 3 ist mittels des Spindelträgers 9 und einer besonderen Anordnung 13 in hier nicht näher zu erörternder Weise derart beweglich gelagert, daß seine Winkellage gegenüber der Antriebsrolle 2-bei dem Anheben des Spulenträgers i o selbsttätig geregelt wird.
  • Der Fadenführer 4 ist an der Vorderseite der Treibrolle 2 in der Längsrichtung verschiebbar angeordnet, und zwar ist er im vorliegenden Falle an einer Gleithülse 14 befestigt, welche auf einer waagerechten Stange 15 gelagert ist. Oberhalb der Stange 15 ist eine weitere Stange 16 vorgesehen, die von einem an der Rückseite des Fadenführers vorgesehenen hakenförmigen Teil 17 umfaßt wird, so daß. der Fadenführer 4 während seiner Verschiebung auf der Stange 15 in einer aufrechten Stellung gehalten wird. Die Stangen 15 und 16 sind an ihren Enden in Lagern 18 gelagert, die an senkrechten Armen i 9 des Maschinenrahmens 6 befestigt sind (Abb. 2). Die Gleithülse 14 ist mit einem Ansatz 22 versehen, in welchen ein Gewindestift 23 geschraubt ist, welcher an seinem unteren Ende eine in einer schraubenförmigen Nut 25 der Kurvenführung 5 gleitende Rolle 24 trägt. An der Kurvenführung 5 ist noch eine zweite Nut 26 vorgesehen, die eine andere Steigung hat als die Nut 25, so daß die Rolle 24 bei der Hinundherbewegung des Fadenführers 4 abwechselnd in der einen oder anderen Nut g@-führt wird. Die Kurvenführung 5 ist auf einer ständig umlaufenden Welle 27 befestigt, welche sich über die ganze Länge des Maschinenrahmens erstreckt und bei der Anordnung mehrerer Spuleinheiten zum Antrieb sämtlicher Kurvenführungen dient. Der durch die Kurvenführung 5 vor der Treibrolle 2 hin und her bewegte Fadenführer 4 ist an seinem oberen Ende nach der Berührungslinie zwischen der Spule und der Treibrolle 2 zu gekrümmt und mit einer Führungsnut 28 versehen, durch welche der Faden y unmittelbar auf die Spule geleitet wird. Feiner ist ,andem Fadenführer 4 ein Haken 29 vorgesehen, dessen äußeres Ende über die Führungsnut 28 hiriwegragt und der dazu dient, den Faden zu ergreifen und in die Nut 28 einzuführen.
  • Die Vorrichtung zum Halten des Schwenkarmes io in seiner jeweiligen Stellung besteht aus einem an der Unterseite des Schwenkarmes befestigten gekrümmten Quadranten 30 oder Bogenstück (Abb. a und 7). Das obere Ende des Bogenstückes 30 ist in einer an der Seite des Schwenkarmes i o vorgesehenen, entsprechend gekrümmten Nut 31 geführt und wird in der gewünschten Stellung mittels eines Bolzens 32 und einer Unterlegscheibe 33 gesichert (Abb. 7). Das Bogenstück 3o wird in der Nut 31 so befestigt, daß sein freies Ende eine bestimmte Strecke über die Unterseite des Schwenkarmes io hinwegragt, und zwar wird das Bogenstück 3o in jedem Falle so eingestellt, daß es eine Auslösung der Ausrückvorrichtung bewirkt, wenn der Schwenkarm i o in Abhängigkeit von dem Spulendurchmesser um einen bestimmten Betrag ausgeschwenkt ist. Um eine unerwünschte Zurückbewegung des Schwenkarmes io zu verhindern, ist eine Bremsanordnung vorgesehen, die im vorliegenden Falle durch eine Gleitstange 3 5 gebildet wird, welche gleichzeitig dazu dient, die Auslösung der Ausrückvorrichtung zu bewirken. Die Gleitstange 35 ist in einem geschlitzten Träger 36 verschiebbar gelagert, welcher an einem seitlichen Arm 37 des Lagerbockes 12 angeordnet ist. Die Gleitstange 35 ist mit zwei Längsschlitzen 38 versehen, durch welche zwei Stifte 39 und 40 hindurchragen. . Der Stift 39 ist an dem geschlitzten Lagerträger 36 befestigt, während der Stift 40 mit dem an dem Arm 19 des Rahmens 6 befestigten Lagerbock 18 verbunden ist. Das dem Bogenstück 3o zugekehrte Ende 42 der Gleitstange 3 5 ragt schräg nach oben und ist an der Stirnfläche 43 der Krümmung des Bogenstückes 30 entsprechend etwas nach innen gewölbt ausgeführt (Abb. 2). Die Gleitstange 35 wird durch eine einerseits gegen den Lagerträger 36 und andererseits gegen einen durch die Stange hindurchgesteckten Stift 46 anliegende Feder 45 gewöhnlich so gehalten, daß ihre Stirnfläche 43 mit Reibung gegen das Bogenstück 3o anliegt. Die Gleitstange 35 übt infolgedessen einen Druck auf das Bogenstück 3o aus, -welcher sowohl der Aufwärtsbewegung des Schwenkarmes io bei der allmählichen Vergrößerung des Durchmessers der auf dem Spulenkern 3 aufgewickelten Spule als auch einer Abwärtsbewegung des Schwenkarmes io entgegenwirkt. Die Bewegung des sich von der Treibrolle 2 abhebenden Spulenkerns 3 wird infolgedessen durch die Reibung zwischen der Gleitstange 35 und dem Bogenstück 30 so beeinflußt und geregelt, daß sie vollkommen gleichmäßig und schwingungsfrei vor sich geht und ein Springen oder Zurückdrehen der Spule gegenüber der Treibrolle verhindert wird.
  • Die Bremsanordnung ist erfindungsgemäß zweckmäßig so ausgebildet, daß sich der der Schwenkung des Spulenhalters : entgegenwirkende Reibungswiderstand verändert, wenn der Durchmesser der Spule zunimmt. Die Anordnung ist also so getroffen, daß sich die Bremswirkung mit der Zunahme des Spulendurchmessers ändert, und zwar derart, daß sie zu Beginn des Wickelvorgangs am größten ist und entsprechend der Zunahme des Spulendurchmessers und des Spulengewichts abnimmt. Diese Änderung des Bremswiderstandes ist deshalb vorgesehen, weil bekanntlich das Aufwickeln einer Spule unter einem größeren Druck vor sich gehen kann, wenn der Spulenkörper eine nur geringe Stärke besitzt, während nach dem Aufwickeln einer großen Anzahl von Wicklungslagen der Druck geringer sein muß, wenn eine Beschädigung oder ein Zerdrücken der Wicklung vermieden werden soll. Ferner hat es sich auch zweckmäßig gezeigt, die ersten Wicklungslagen möglichst dicht zu wickeln, so daß für die folgenden Lagen eine feste Grundlage geschaffen wird. Dies wird bei der Erfindung dadurch erreicht, daß zu Beginn der Wicklung ein stärkerer Druck auf den Spulenträger ausgeübt und dieser Druck in Abhängigkeit von der Zunahme des Spulendurchmessers fortschreitend vermindert wird, und zwar wird diese Wirkung in einfacher Weise dadurch erzielt, daß das Bogenstück 3o dem Drehzapfen i i des Schwingarmes io gegenüber exzentrisch angeordnet ist, wie insbesondere aus Abb. 2 der Zeichnung, in welcher der Deutlichkeit halber ein zur Achse i i zentrisch liegender Kreisbogen in strichpunktierten Linien eingezeichnet ist, hervorgeht. Das Bogenstück 3o ist an seinem oberen Ende am weitesten von der Achse des Schwenkarmes io entfernt, während sein unteres Ende ihr am nächsten liegt. Infolge dieser Anordnung wird zu Beginn des Wickelvorgangs auf dem gegen die Treibrolle 2 anliegenden Spulenkern 3 durch die unter dem Druck der Feder 45 stehende Gleitstange 35 der stärkste Druck ausgeübt, da die Feder am stärksten zusammengepreßt ist (Abb.2). Bei der Aufwärtsbewegung des Schwenkarmes i o wird der Druck beständig vermindert, da sich die Feder 45 bei. der Verschiebung der Gleitstange1 35 nach rechts ausdehnt. Die Reibung zwischen der Stirnfläche 43 der Gleitstange 3 5 und dem Bogenstück 30 oder der Widerstand gegen die Aufwärtsbewegung des Bogenstückes 3o und infolgedessen auch des Spulenkerns 3 nimmt also allmählich ab. Durch die exzentrische Anordnung des Bogenstückes 30 wird also in äußerst einfacher und wirksamer Weise eine in Abhängigkeit von der Zunahme des Spulendurchmessers eintretende Veränderung des der Bewegung des Spulenkerns 3 nach oben entgegenwirkenden Widerstandes erreicht.
  • Sobald die Spule einen bestimmten Durchmesser erreicht hat, gleitet das hintere Ende 42 der Gleitstange 35 unter dem Ende des dem gewünschten Spulendurchmesser entsprechend eingestellten Bogenstückes hinweg und bewirkt die Auslösung der Ausrückvorrichtung der Maschine. Die diesem Zwecke dienenden Mittel sind in den Abb.3 bis 6 ausführlicher dargestellt. Die Unterbrechung des Umlaufs des Spulenkerns 3 erfolgt in der bei Wickelmaschinen der in Frage stehenden Art üblichen Weise dadurch, daß durch Anheben des Schwenkarmes io die Spule außer Berührung mit der Treibrolle 2 gebracht wird. Das Anheben des Schwenkarmes i o erfolgt im vorliegenden Falle mittels einer .auf das Bogenstück 3o einwirkenden Klinkvorrichtung. Wie aus Abb. 5 ersichtlich, ist an der einen Seite des Bogenstückes 30 eine Verzahnung 49 vorgesehen. Diese Verzahnung liegt in den Abb. 2, 3 und 4 an der Rückseite des Bogen-Stückes 30, so daß sie in diesen Abbildungen nicht unmittelbar erkennbar ist. Mit der Verzahnung 49 des Quadranten 3ö steht eine Klinke 5o in Eingriff, die durch einen Zapfen 51 schwenkbar mit einem Schwinghebel 52 verbunden ist und eine Nase 53 besitzt. Gegen die Nase 53 liegt das obere Ende eines Stiftes 54 an, welcher in einer an dem Schwinghebel 52 befestigten Hülse gelagert ist und durch :eine Feder 55 nach oben gepreßt wird. Die Klinke 50 wird also durch die Feder 55 in Eingriff mit der Verzahnung 49 gehalten. Der Drehzapfen 51 ist zweckmäßig mit einem gewissen Spielraum an dem Schwinghebel 52 angeordnet; so daß sich die Klinke 5o der Verzahnung 49 gegenüber so einstellen kann, daß sie stets mit einem der Zähne in Eingriff steht, auch wenn sich das Bogenstück 30 um weniger als eine Zahnlänge verschiebt.
  • Der Hebel 52 ist an dem Ende einer Stange 56 starr befestigt, welche in einem an dem Lagerbock 37 vorgesehenen Lager 57 schwenkbar gelagert ist (Abb:2). An der Vorderseite des Rahmens 6 ist noch ein zweites Lager 48 für die Stange 56 vorgesehen. Die Stange 56 dient dazu, die Ausrückvorrichtung der Maschine gewöhnlich in der unwirksamen Stellung zu halten. Die Stange 56 ist in der Nähe ihres vorderen Endes mit einer Kröpfung 58 versehen und endet in. einem schräg nach unten verlaufenden Arm 59, dessen Endfläche als Sperrnase 6o ausgebildet ist, welche mit einer an einer Platte 62 vorgesehenen Rast 61 zusammenwirkt (Abb. 6). Die Platte 6s ist an der Oberseite -eines an einem schwenkbaren Teil 65 vorgesehenen Ständers 63 befestigt und kann in die in Abb.6 in gestrichelten Linien dargestellte Lage ausgeschwenkt werden. Bei diesem Ausschwenken der Platte 62 kommt die Nase 6o der Stange 56 außer Eingriff mit der Rast 6 1 und gleitet an der schrägen Kante 64 der Platte 62 entlang. Die Freigabe der Nase 6o der Stange 56 hat zur Folge, daß sich die Stange 56 dreht, und zwar unter der Wirkung einer Feder 67, deren oberes Ende an dem hakenförmigen Ansatz 68 eines an dem Schwinghebel 52 vorgesehenen Armes 69 angreift. Das untere Ende der Feder 67 ist an dem Rahmen 6 befestigt. An dem Arm 69 des Schwinghebels 52 ist eine durch eine Mutter 71 gesicherte Anschlagschraube 70 vorgesehen, die bei der Schwenkbewegung des Hebels 52 unter dem Einfluß der Feder 67 gegen die Oberseite des Lagerbockes 37 zur Anlage kommt und dadurch die Schwenkbewegung begrenzt (Abb. 2 und 5): Bei der nach Freigabe der Stange 56 erfolgenden Schwenkung des Hebels 52 wird die Klinke 5o um eine durch die Einstellung der Anschlagschraube 7o bedingte Strecke angehoben. Infolgedessen wird auch das Bogenstück 30 und der Schwenkarm io angehoben, so daß die volle Spule Y1 außer Berührung mit der Treibrolle 2 kommt und der Wickelvorgang unterbrächen wird.
  • Da der Fadenführer 4 sich ständig hin und her bewegt, ist es bei der durch das Abheben der Spule Y1 bewirkten Unterbrechung des Wickelvorgangs notwendig, daß der Faden y aus der Nut 28 des Fadenführers 4 herausgehoben wird, da sonst der Faden zerreißen würde. Dieses Herausheben des Fadensy wird durch den bereits erwähnten schwenkbaren Teil 65 bewirkt, an dem auch die Platte 62 befestigt ist. Wie insbesondere aus den Abb. - i und 3 ersichtlich ist, besteht .der Fadenausheber 65 aus einer verhältnismäßig schmalen Platte; an deren seitlichen Rändern Augenläger 74 vorgesehen sind, in welche indem Rahmen 6 gelagerte Zapfen 75 hineinragen. Durch die Augenlager 74 sind unterhalb der Zapfen 75 Kopfschrauben 76 hindurchgeschraubt, durch welche der Fadenauslieber 65 den Drehzapfen 75 gegenüber in der richtigen Lage gehalten wird. Der Fadenauslieber 65 nimmt gewöhnlich die in Abb. 2 dargestellte Lage ein, bei welcher seine obere Kante unterhalb der Führungsnut 28 des Fadenführers 4 liegt, und zwar wird er in dieser Lage so lange gehalten, wie die Nase 6o der schwenkbaren Stange 56 mit der Rast 6 1 der Platte 62 in Eingriff steht. Wenn der Fadenheber 65 in die in Abb. 3 dargestellte Lage geschwenkt wird, wird gleichzeitig die Stange 56 freigegeben und der Faden y aus der Nut des Fadenführers 4 herausgehoben: Die zur Betätigung des Fadenaushebers 65 dienenden. Mittel sollen nachstehend näher beschrieben werden. Wie insbesondere aus Abb. 3 hervorgeht, ist an dem zur Stützung des vorderen Endes der Gleitstange 3 5 dienenden Stift 40 ein gabelförmiger Hebel 77 angelenkt, dessen Schenkel die Stange seitlich umfassen. Der Hebel 77 ist mit einem winkelförmigen Arm 78 versehen, der einen schrägen Schlitz 79 aufweist, in welchem ein seitlich an der Gleitstange 35 befestigter Stift 8o hineinragt. Wenn sich die Gleitstange 35 unter der Wirkung der Feder 45 in die in Abb.3 dargestellte Lage bewegt, wird der winkelförmige Arm 78 durch den in den Schlitz 79 geführten Stift 8o nach oben ausgelenkt. Das untere Ende des Hebels 77 greift nach Art eines Hakens an einem Hebel 81 an, welcher mit einer an der Unterseite des -Fadenaushebers 65 in Augenlagern 83 (Abb. i) drehbar gelagerten Stange 82 verbunden ist. Der Hebe181 ist ferner mittels eines Hakens oder einer öse 8q. mit einer Stange 8 5 verbunden, deren unteres Ende an dem freien Ende 86 eines um einen Zapfen, 89 schwenkbaren Hebels 87 angreift (Abb. 3). Der Hebel 87 ist der eigentliche Ausrückhebel, welcher die Schwenkung des Fadenaushebers 65 und die Auslösung der Sperrvorrichtung für die Ausrückvorrichtung bewirkt, und besteht im wesentlichen aus einem gabelförmig gebogenen Metallblech, dessen Schenkel das untere Ende eines Hebels 9o umfassen, an welchem der Stift 89 befestigt ist. Der Hebel 9o ist um einen an dem Rahinen6 befestigten Zapfen 9i drehbar (Abb. i). Das obere Ende 92 des Hebels 9o ist seitlich umgebogen und liegt gegen einen Ansatz 93 an, welcher sich von einem der Lager des Fadenaushebers 65 schräg nach unten erstreckt. Das freie Ende 86 des Hebels 87 wirkt mit einer mit Zähnen versehenen Scheibe 95 zusammen, die auf der Welle 27 der Kurvenführung 25 befestigt ist und mit dieser umläuft. Die Bewegung des Hebelendes 86 wird nach oben hin durch einen an dem Rahmen 6 befestigten Anschlagstift 96 begrenzt, so daß bei dem Vorbeigang eines Zahnes der Scheibe 95 an dem Hebelende 86 der Hebel 86, 87 in Abb. 3 nach links bewegt wird und eine Schwenkung des Hebels 9o in Richtung des Pfeiles a bewirkt. Bei dieser Schwenkung des Hebels 9o wird der Fadenausheber 65 mittels des Ansatzes, 93 nach oben ausgelenkt und hebt den Faden y aus dem Fadenführer q. heraus. Gleichzeitig wird in weiter unten noch näher zu beschreibender Weise die Sperrvorrichtung für die Ausrückvorrichtung ausgelöst.
  • Das Hebelende 86 des Hebels 87 wird auch dann mit dem Zahnrad 95 in Eingriff gebracht, wenn der Faden reißt, so daß also auch in diesem Falle die Drehung der Spule selbsttätig unterbrochen wird. Zu diesem Zwecke ist auf der Stange 82 ein Fühlhebel 125 gelagert, welcher sich nach der Vorderseite der Maschine hin erstreckt und unabhängig von der Stange 82 um einen bestimmten Winkel geschwenkt werden kann (Abb. i). Dies wird dadurch erreicht, daß auf der Stange 82 ein Ring 126 befestigt ist, der mit einem Schlitz 127 versehen ist, in welchem der Hebel 125 eine bestimmte Bewegungsfreiheit hat, so daß bei einer Auslenkung des Hebels 125 nach oben keine Drehung der Stange 82 erfolgt, während bei der Bewegung des Hebels 125 nach unten dieser gegen das Ende des Schlitzes 127 zur Anlage kommt, so daß die Stange 82 gedreht und der Hebelarm 81 angehoben wird. Der letztgenannte Fall tritt dann ein, wenn der -Druck -des Fadens y auf den Fühlhebel i25 aufhört. Das Herabfallen des Hebels 125 hat zur Folge, daß die Stange 85 angehoben und das Hebelende 86 in Eingriff mit dem Umfang des umlaufenden Zahnrades 85 gebracht wird (Abb. 3). Diese Anordnung entspricht im wesentlichen den üblichen Ausrückvorrichtungen zur Unterbrechung des Wickelvorgangs bei Bruch des Fadens.
  • Die Zurückbewegung des Spulenkerns 3 in die Antriebsstellung und die gleichzeitige Bewegung der Ausrückvorrichtung in die unwirksame Stellung erfolgt durch eine Einrückvorrichtung, die bei Beginn des Arbeitsvorgangs von Hand betätigt wird. Durch diese Vorrichtung, die im einzelnen in Abb. q. dargestellt ist, wird gleichzeitig auch der Fadenausheber 65 in die Betriebsstellung bewegt. Die Vorrichtung besteht im wesentlichen aus einem mit zwei Seitenteilen i o i versehenen Rahmen i oo, welcher auf dem auch zur Lagerung des Fadenaushebers 65 dienenden Drehzapfen 75 schwenkbar gelagert ist. Die beiden Seitenteile i o i erstrecken sich neben dem Fadenausheber 65 nach unten und sind durch seine Querleiste i o2 miteinander verbunden. An der Querleiste i o2 ist ein Handhebel 105 befestigt, welcher über die Vorderseite der Maschine hervorragt, so daß er bequem betätigt werden kann. An dem in Abb. i rechts liegenden Seitenteil i o i des Rahmens i oo ist ein sich schräg nach oben erstreckender Arm io6 vorgesehen, der im wesentlichen aus .einer ebenen Platte 107 besteht, deren Oberseite gewöhnlich in derselben Ebene liegt wie die Oberseite der Platte des Fadenaushebers 65. Das obere Ende i o8 der Platte 107 ist gekrümmt ausgeführt und liegt gegen die Unterseite; des gekröpften Teiles 58 der Stange 56 an, so daß diese durch die Platte 107 in die Lage geschwenkt werden kann, in welcher die Nase 6o mit der Rast 61 der Platte 62 in Eingriff steht (Abb. q.). An dem Arm io6 des Rahmens i oo ist ferner ein Ansatz i o9 vorgesehen, welcher mit dem hakenförmig gebogenen Ende i i o der Gleitstange 3 5 zusammenwirkt. Wenn der Einrückhebel io5 in die in Abb. q: dargestellte Lage bewegt wird, wird durch die Auslenkung des Rahmens i oo und des Armes i o6 die Gleitstange 3 5 nach links verschoben, so daß, ihr hinteres Ende q:,2 gegen das Bogenstück 30 zur Anlage kommen kann. Gleichzeitig wird durch das obere Ende io8 des Armes io6 die Stange 56 geschwenkt, so daß ihre Nase 6o mit der Rast 61 der Platte 62 in Eingriff kommt und ferner auch durch die Schwenkung des Schwing-Nebels 52 die Klinke 5o außer Eingriff mit der Verzahnung 49 des Bogenstücks 30 gebracht. Der Rahmen i 0o wird gewöhnlich'- durch eine Feder i i i in der in Abb. 2 dargestellten Lage gehalten, in welcher sein oberes Ende i o8 gegen einen an dem Lagerbock 18 vorgesehenen Anschlag i 12 anliegt. Die Feder i i i ist einerseits mittels .eines Stiftes 133 o. dgl- an dem Rahmen iöo und andererseits mittels eines Stiftes 1 14 seitlich an dem Lagerbock 18 befestigt.
  • Auf der Achse 91 des Hebels 9o ist ferner ein Winkelhebel i 15 gelagert, dessen oberer Arie i 16 mit einem seitlichen Ansatz 117 versehen ist, welcher in eine an dem- Ende der Querleiste i o2 des Rahmens vorgesehene Bohrung i 18 hineinragt. Der untere Arm 12o des Winkelhebels 115 liegt gegen das des Hebels 87 an, so daß das Hebelende 86 außer Eingriff mit den Zähnen der Scheibe 95 gebracht wird, wenn der Einrückhebel io5 herabgedrückt wird (Abb:4).
  • Die gesamte Arbeitsweise der Maschine ist folgende: Solange die Maschine stillsteht, ist der Spulenkern 3 durch die in die Verzahnun- 49 des Bogenstückes 3o eingreifende Klinke 5o von der Treibrolle 2 abgehoben. Vor dem Ingangsetzen der Maschine wird zunächst eine Papphülse T o. dgl. auf den Spülenkern 3 aufgeschoben und hierauf der Faden y von der nicht dargestellten Ablaufspule unter dem Fühlhebel 125 hindurchgezogen und über die Oberkante des Fadenaushebers: 65 hinweg bis zur Hülse T geführt und an dieser befestigt.
  • Während des Stillstandes der Spulmaschine befinden sich die einzelnen Teile der. Aüsrückvorrichtung in der in Abb.3 dargestellten Lage. Wenn die Maschine in Gang Cresetzt werden soll, wird der Einrückhebel 105 entgegen der Wirkung der Feder iii nach unten gedrückt, so daß er die in Abb. 4 dargestellte Lage einnimmt. Bei dem Herabdrücken des Hebels io5 wird der Rahmen ioo um die Achse 75 geschwenkt und die Gleitstange 3 5 mittels der Ansätze i og und a-ro entgegen der Wirkung der Feder 45nach links verschöben, so daß das hintere Ende 42 der Gleitstange 35 von dem Bogenstück 30 fortbewegt wird (Abb.4). Nach der Verschiebung der Gleitstange 35 kommt bei der weiteren Schwenkbewegung des Rahmens i oo der obere Teil i o8 des Armes i o6 gegen den gekröpften Teil 58 der Stange 56 zurlAnlage;', so daß der an dem hinteren Ende der Stange 56 befestigte Schwinghebel 52 entgegen der Wirkung der Feder 67 gedreht wird. Hierbei wird die Klinke 5o durch den Anschlagstift 47 außer Eingriff mit der Verzahnung 49 des Bogenstückes 30 gebracht. Nach der Auslösung der Klinke 5o dreht sich der Schwenkarm io mit den daran befestigten Teilmunter der Wirkung seines Eigengewichts um die Achse i i,' so daß 'der' Spulenkern 3 sich sö weit senkt, bis die Hülse T auf der ständig umlaufenden Treibrolle 2 zur Anlage kommt. Die Folge hiervon ist, daß der Spulenkern 3 mit der Hülse T in Richtung des in Abb. 4 eingezeichneten Pfeiles b in "Umlauf versetzt wird. Bei der Abwärtsbewegung des Spulenkeins 3 gelangt das Bogenstück 3o in eine Läge, in welche es gegen die Stirnfläche 43 der Gleitstange 35 zur Anlage kommen kann. Die Berührung zwischen diesen beiden Teilen tritt jedoch erst dann ein, wenn die Gleitstange 35 freigegeben, d. h. der Einrückhebel i o5 losgelassen wird. Bevor die Gleitstange 35 freigegeben wird, wird durch die Abwärtsbewegung des Hebels tos und die Schwenkbewegung des Rahmens i oo der Wickelhebel i i 5 so gedreht, daß das Hebelende 86 des Hebels 87 durch den unteren Arm 12o des Wickelhebels 115 nach unten gedrückt wird und außer. Eingriff mit dem Zahnrad 95 kommt. Hierdurch wird eine unerwünschte Unterbrechung des Spulvorgangs verhindert, wenn der Faden y nicht genügend straff ist, um den Fühlhebel125 so weit anzuheben, daß der Hebe186 außer Eingriff mit dem -Zahnrad 95. kommt.
  • Wie bereits erwähnt worden ist, wird der Fadenausheber 65 bei dem Stillsetzen der Maschine durch den Hebel 9o angehoben und durch die an der schrägen Kante 64 entlanggleitende Nase 6o der Stange 56 in. der angehobenen Lage gehalten (Abb. 3 und 6). Wenn die Maschine in Gang gesetzt; d. h: der Hebel 105 herabgedrückt wird, gleitet infolge der Schwenkung der Stange 56 durch das obere Ende io8 des -Armes io6 die Nase 6o der Stange 56 wieder an der schrägen Kante 64 der Platte 62 zurück, so daß sich der Fadenausheber 65 unter. der Wirkung seines Eigengewichts in die, in Abb. 4 dargestellte Lage bewegen kann. Die Nase 6o der Stange 56 kommt schließlich wieder mit der Rast 61 der Platte 62 in Eingriff, -wodurch die Ausrückvorrichtung in ihrer unwirksamen Stellung verriegelt -wird (Abb.4). Bei der Senkung des Fadenaushebers 65 gelangt der über dessen Oberkante geführte Faden y in eine Lage, in welcher er von dem Haken 29 des Jädenführers 4 ergriffen und in die Führungsnut 28 eingeführt -werden kann (Abb. -i). Diese selbsttätige Einführung des Fadens y in den Fadenführer 4 tritt dann ein, wenn sich der Fadenführer 4 in Abb. i nach rechts bewegt, während bei entgegengesetzter Bewegung des Fadenführers der Faden y über das Ende des Hakens 29 hinweggleitet und dann bei der darauffolgenden Zurückbewegung des Fadenführers 4 in diesen eingeführt wird. Neben der Befestigung des Fadens y an dem Spulenkern 3 bzw, der Hülse T wird das herabhängende Ende des Fadens y so gespannt, daß der Fühlhebel r25 so weit angehoben ist, daß das Hebelende 86 des Hebels 87 außer Eingriff mit dem Zahnrad 95 steht. Hierauf wird der Einrückhebel i05 losgelassen, so daß sich der Rahmen i oo unter der Wirkung der Feder i i i in die in Abb.2 dargestellte Lage bewegt. Die Maschine ist jetzt vollkommen eingerückt, und der Spulvorgang geht in der üblichen Weise so vor sich, daß der Faden y durch den Fadenführer 4 in der Längsrichtung des Spulenkerns 3 hin und her bewegt und in schraubenförmigen Windungen, deren übereinanderliegende Lagen sich kreuzen, auf die Spulenhülse T aufgewickelt wird. Dieser Wickelvorgang dauert so lange an, bis die Spule den gewünschten Durchmesser erreicht hat, sofern nicht vorher der Faden zerreißt oder abgelaufen ist.
  • Wenn der Faden y reißt, wird durch das Herabfallen des Fühlhebels 125 das Hehelende 86 des Hebels 87 in die in Abb. 3 dargestellte Lage bewegt und infolgedessen die Maschine ausgerückt. Das selbsttätige Ausrücken der Maschine bei der Erreichung des gewünschten Spulendurchmessers wird dadurch bewirkt, daß das Bogenstück 3o außer Eingriff mit der Stirnfläche der Gleitstange 35 kommt. Wenn nämlich das Bogenstück 3o durch den den Spulenkern 3 tragenden Schwenkarm i o so weit angehoben ist, daß ihr unteres Ende über die Oberkante der Stirnfläche 43 der Gleitstange 35 hinweggleitet, wird die Stange 35 unter der Wirkung der Feder 45 in Abb. 3 nach rechts verschoben, so daß der an dem vorderen Ende der Stange 3 5 angeordnete Stift 8o sich in dem Schlitz 79 des Hebels 77 verschiebt und dadurch den Hebelarm 78 anhebt. Die Aufwärtsbewegung des Hebelarmes 7 8 wird durch den Arie 81 und die Stange 8 5 auf das Hebelende 86 des Hebels 87 übertragen, so - daß. dieser in Eingriff mit dem Zahnrad 9 5 kommt. Die Folge hiervon ist, daß bei der Vorbeibewegung eines Zahnes des umlaufenden Zahnrades 95 an dem Hebelende 86 der Hebel 87 in Abb. 3 nach links bewegt und der Schwinghebel 9o in Richtung des Pfeiles a um die Achse 91 gedreht wird. Bei dieser Drehung des Hebels 9o wird der Fadenausheber 65 mittels des Ansatzes 93 angehoben und infolgedessen der Faden y aus dem Fadenführer 4 herausgehoben.
  • Bei dem Anheben des Fadenaushebers 65 kommt gleichzeitig die Nase 6o der Stange 65 außer Eingriff mit der Rast 61 der Platte 62, so daß die Stange 56 durch die an dem Schwinghebel 52 angreifende Feder 67 gedreht wird. Infolge der Drehung der Stange 56 wird das Bogenstück 3o durch die Klinke 5o angehoben und infolgedessen die Spule außer Berührung mit der Treibrolle 2 -gebracht (Abb.3). Der Umlauf des Spulenkeins 3 wird infolgedessen unterbrochen, und da gleichzeitig auch der Faden y aus dem Fadenführer 4 herausgehoben ist, setzt der gesamte Spulvorgang so lange aus, bis die Maschine in der bereits beschriebenen Weise wieder eingerückt wird. Wie bereits erwähnt ist, gleitet die Nase 6o der Stange 56 bei dem Anheben des Fadenaushebers 65 an der schrägen Kante 64 der Platte 62 entlang, bis sie die in Abb. 6 in gestrichelten Linien dargestellte Lage einnimmt. Der Fadenausheber 65 wird infolgedessen so lange in der angehobenen Stellung gehalten, bis bei dem Einrücken der Maschine die einzelnen Vorrichtungen wieder in die Betriebsstellung gebracht sind.
  • Durch die Erfindung wird der Wickelvorgang in einfacher und wirksamer Weise derart gesteuert, daß eine selbsttätige Unterbrechung der Wicklung stattfindet, wenn die Spule den gewünschten Durchmesser, für welchen die Steuervorrichtung zuvor eingestellt ist, erreicht hat.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung für Spulmaschinen zum selbsttätigen Stillsetzen der Spule bei Erreichung eines bestimmten Spulendurchmessers durch Abheben der Spule von der Treibtrommel, bei welcher der die Spule tragende Schwenkarm in seiner jeweiligen Stellung durch ein gegen ein Bogenstück anliegendes Bremsglied gehalten wird, dadurch gekennzeichnet, daß an dem die Spule tragenden Schwenkarm (i o) das Bogenstück (3o) so angeordnet ist, daß das gegen dasselbe durch Federwirkung gedrückte Bremsstück (35, 42, 43) bei voller Spule sich unter das Ende des Bogenstücks (30) verschiebt und durch diese Bewegung die Fadenaushebevorrichtung (65) und die Spulenabhebevorrichtung (5o) in an sich bekannter Weise steuert.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Bogenstück (3o) so exzentrisch zum Drehpunkt (i i) des Schwenkarmes (i o) angeordnet ist, daß zu Beginn des Spulens die Feder (45) des verschiebbar gelagerten Bremsstückes (35, 42, 43) am stärksten zusammengepreßt und gegen Ende des Spulens ihre Spannung durch den-zurücktretenden Kurventeil allmählich verringert wird.
DEU10020D 1927-01-13 1928-01-01 Vorrichtung fuer Spulmaschinen zum selbsttaetigen Stillsetzen der Spule Expired DE510867C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1237259B (de) * 1959-01-07 1967-03-23 Barmag Barmer Maschf Schaltvorrichtung fuer Spulenspinnmaschinen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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