[go: up one dir, main page]

DE510163C - Saugwalze fuer Papiermaschinen - Google Patents

Saugwalze fuer Papiermaschinen

Info

Publication number
DE510163C
DE510163C DEM108515D DEM0108515D DE510163C DE 510163 C DE510163 C DE 510163C DE M108515 D DEM108515 D DE M108515D DE M0108515 D DEM0108515 D DE M0108515D DE 510163 C DE510163 C DE 510163C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
suction
jacket
lifting
suction roll
abutment
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEM108515D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE510163C publication Critical patent/DE510163C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21FPAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
    • D21F3/00Press section of machines for making continuous webs of paper
    • D21F3/02Wet presses
    • D21F3/10Suction rolls, e.g. couch rolls

Landscapes

  • Handcart (AREA)

Description

  • Saugwalze für Papiermaschinen Die Erfindung betrifft eine Ausbildung an Saugwalzen für Papiermaschinen, durch die das Auswechseln des Drahttuches erleichtert werden soll.
  • Für .das Entfernen des Drahttuches ist ein Anheben des einen Walzenendes erforderlich. Hierfür benutzt man vielfach einen auf den Schildzapfen des anzuhebenden Walzenendes in der Verlängerung dieses Zapfens besonders aufzuschiebenden Hebel beträchtlicher Länge (die größer sein muß als die Breite des Drahttuches); dessen freies Ende mittels einer beliebigen Hebevorrichtung angehoben wird. Mit dieser Vorrichtung ist es schwierig, die erforderliche Genauigkeit im Anheben des freien Hebelendes zu erzielen.
  • Weiter hat man bei Saugwalzen das eine Mantelende im Durchmesser verjüngt und über das Traglager hinaus verlängert und auf dieses verlängerte Ende eine Druckvorrichtung einwirken lassen, mittels deren das andere Walzenende angehoben werden kann. Bei dieser Ausbildung wird sowohl das an dem verlängerten Ende angebrachte Lager in seiner Bauart verhältnismäßig verwickelt wie auch die eigentliche Saugtrommel.
  • Diese Nachteile der bekannten Einrichtungen soll die Erfindung vermeiden. Gemäß der Erfindung wird nicht das Mantelende, sondern der Saugkasten einseitig über das Lager des einen Mantelendes hinaus verlängert und bildet den für das Anheben geeigneten Hebel. Der Saugmantel selbst kann zylindrisch ausgebildet sein und kann, da er keinen Biegungsbeanspruchungen ausgesetzt ist, leicht gehalten werden.
  • Die Erfindung ist durch die Zeichnung beispielsweise dargestellt.
  • Abb. i ist der mittlere lotrechte Längsschnitt durch die Walze.
  • Abb. a zeigt in Seitenansicht mit vollen Linien die Walze ohne den Lagerkarren und mit gestrichelten Linien den an seinen Platz gebrachten Lagerkarren.
  • Abb.3 ist ein Querschnitt nach der Linie 3-3 der Abb. i, gesehen in Richtung der Pfeile.
  • Abb. q. ist die Ansicht von links auf Abb. i. Abb.5 ist ein Stück des Längsschnittes beim linken Ende der Abb. i; der Tragkarren und das Gehäuse sind weggenommen, um die Ausnehmungen des Kopfes erkennbar zu machen.
  • Abb. 6 ist ein Stück der Seitenansicht beim rechten Ende der Walze und veranschaulicht eine Abänderung, und Abb. 7 ist eine Stirnansicht, die :eine zweite Ausführungsform des Hebeldrehpunktes darstellt.
  • Gemäß der Erfindung wird die Hebelung mittelbar auf den Mantel angewendet, näm- ]ich als unmittelbare Hebung statt der Verwendung eines Hebels. Die Hebelang wird unmittelbar .auf das Sauggehäuse angewendet und durch dessen Vermittlung als eine Hebung auf den Mantel an dessen freiem Ende. Der Mantel i hat die bekannte Bauart und durchweg den nämlichen Durchmesser. *Sowohl die Tragköpfe für das Sauggehäuse und die einstellbare Lagerung der Gehäuseenden innerhalb der Köpfe als auch die Führungsschienen und Führungsrollen zum Einsetzen und Herumdrehen des Gehäuses haben die bekannte Bauart und bedürfen daher keiner Beschreibung im einzelnen, da sie nicht zu dieser besonderen Erfindung gehören; insbesondere gilt dies für die allgemeinen Wesenszüge dieser Bauart.
  • Das Sauggehäuse oder der Saugkasten 2, der sich durch die Walze in deren Längsrichtung erstreckt, ist an seinem Saugende als eine Muffe ausgebildet, um ein Saugrohr, d. h. ein kräftiges Rohr 3, aufzunehmen, das sich beträchtlich über das Walzenende hinaus erstreckt und durch ein Joch q. reicht; alsdann ist es in beliebiger geeigneter Weise mit dem Rohranschluß der Saugleitung gekuppelt. An einer Stelle zwischen dem Mantelende und dem Joch r1 ist ein Hebeldrehpunktpfosten oder -klotz 5 vorgesehen. Dieser Pfosten ist entweder an einem Rahmenteil der Maschine oder auf dem Boden oder auf einer sonstigen festen Unterlage festgemacht, die imstande ist, das aufgelegte Gewicht in angemessener. Weise zu tragen. Wie aus den Zeichnungen, insbesondere aus Abb. i, ersichtlich, berührt die obere Fläche des Hebelwiderlagers gerade die damit zusammenarbeitende Unterfläche des Saugrohres 3; an dieser Stelle ruht kein beträchtliches Gewicht, d.. h. kein beträchtlicher Druck auf dem Widerlager. Das Saugrohr 3 ist in seiner Wirkung eine Verlängerung des Saugkastens 2. Wäre es mit dem Kasten 2 als dessen Verlängerung in einem Stück angefertigt, so würde die Bauart so ziemlich die nämliche sein, und die Arbeitsweise und die erzielten Ergebnisse würden genau die nämlichen sein wie bei der in Abb. i gezeichneten Bauart, wo der Saugkasten und das Rohr zwar gesonderte, aber durch Ineinanderstecken fest verbundene Teile sind.
  • Unmittelbar oberhalb des Rohres 3, dort, wo es durch das Joch ¢ geht, befindet sich eine Druckschraube 6, die ihr Gewinde im Joch hat und das obere Ende des Rohres berührt, so daß dieses äußere Ende im Joch q. nach unten gedrückt wird. Wie aus Abb. i ersichtlich, hat die öffnung im Joch q. in -der Lotrichtung eine Länge, die ausreicht, um eine reichliche Abwärtsbewegung öder Herunterdrückung des äußeren Endes des Saugrohres 3 zu ermöglichen. Da `das Rohr sich mit der Oberseite des Widerlagerpfostens in Berührung befindet, so wird das gegenüber befindliche Ende des Sauggehäuses aufwärts gehobelt. Bei seiner Aufwärtsbewegung nimmt es den Kopf an diesem Ende mit. Bei der ersten kleinen Aufwärtsbewegung gelangen die äußeren Ränder oder Schultern der einwärts sich erstreckenden Führungskerben 7 in Eingriff mit der inneren Mantelwandung; bei Fortsetzung der Aufwärtsbewegung über diese Stelle hinaus wird das Gehäuse vom Mantelende mitgenommen. Infolge dieses Hebeverfahrens tritt an keiner Stelle des Mantels eine hohe Beanspruchung ,auf. In der Tat stimmt praktisch die Beanspruchung beim Heben mit der gewöhnlichen Beanspruchung überein, die eintritt, wenn der Mantel von seinen Rollen an je einem Ende getragen wird. Ferner ist klar, daß das Rohr 3 in seinen Führungen im zugehörigen Kopf vollkommene Bewegungsfreiheit nach der inneren Wandfläche des Mantels hin und von ihr weg hat. Es besteht nicht die Gefahr, daß, das Rohr gegen den Mantel hin eingezwängt oder vom Mantel erfaßt wird, bevor das äußere Ende des Rohres seine unterste SteiJung erreicht. Wie leicht verständlich, ist die für die Hebung des Mantelendes erforderliche Strecke sehr klein, nämlich gerade ausreichend, um die Herausschiebung seiner Unterstützung zu ermöglichen, so daß. es frei aufgehängt bleibt, um das Aufstreifen des Drahtsiebes zu ermöglichen. Beim gezeichneten Beispiel enthält die Unterstützung die gebräuchlichen Rollenlager, die vou einer Wiege getragen werden, die ihrerseits in einem geeigneten Gehäuse untergebracht ist. Dieses . Gehäuse ist mit einem Rollensatz vorsehen, der durch einen Handhebel und geeignete Verbindungsteile bekannter Gattung mit dem Boden in arid außer Eingriff gebracht wird (s. Abb. i und 2). Ist das Walzenende in der oben beschriebenen Art teilweise angehoben, so wird der Rollensatz heruntergedrückt und dadurch das Gehäuse auf die Räder gesetzt. Alsdann wird das Gehäuse von seiner Lage unter der Walze herausgefahren, während diese auf dem Sauggehäuse aufgehängt bleibt.
  • Das Hebelwiderlager ist in, seinem Längsschnitt mit Bezug auf die Längsrichtung des darauf ruhenden Saugrohres konvex und mit Bezug auf dessen Querrichtung konkav. Auf diese Weise sind zu beiden Seiten des Rohres nach oben sich erstreckende flügelartige Seitenstücke vorgesehen, um das Rohr gegen seitliches Herausgleiten zu sichern. Dabei ist gleichzeitig eine abgerundete Widerlagerfläche vorgesehen, um welche das Rohr zwischen den Seitenstücken frei schwingt. Um eine etwas größere Durchbiegung, d. h. eine größere Hebung für das freie Mantelende zuzulassen, können bei einer Abänderung der Rahmen und das Fundament zur Unterstützung der Rollenlager am Saugende gelenkig durch einen Stift verbunden sein, der quer, d. h. rechtwinklig zur Walzenlänge, angeordnet ist. Auf diese Weise verhindert, wenn das freie Ende beim Heben durch diejenige Lage hindurchgeht, die bei den eingangs erwähnten Ausführungen die gefährliche Stelle sein würde, das Gelenk eine Zwängung in den Lagern und das Brechen des Rahmens. Ferner erhellt, daß die lotrechte Aussparung im Joch 4 unterhalb des Rohres 3 entsprechend vergrößert werden kann, um sich einer solchen weiteren Abwärtsschwenkung dieses Endes des Rohres anzupassen. Diese Gelenkanordnung ist in Abb. 6 dargestellt.
  • Eine abgeänderte, obgleich nicht bevorzugte Ausführungsform des Widerlagers besteht darin, daß der Widerlagerpfosten durch eine in ihrer Längsrichtung konkav ausgenommene Rolle 8 ersetzt ist. Diese Rolle ist in einem Bock gelagert, der an Stelle des' Widerlagerpfostens 5 auf das Fundament ge-'schraubt oder in gleichartiger Weise verankert sein kann.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Saugwalze für Papiermaschinen finit drehbar gelagertem, gelochtem Mantel und darin angebrachtem Saugkasten, dadurch gekennzeichnet, daß der Saugkasten (z. 3) über das Mantelrohr (i) einseitig verlängert und mit an sich bekannten Einrichtungen (¢, 6) zum Niederdrücken bzw. Anheben des entgegengesetzten Saugmantelendes versehen ist.
  2. 2. Saugwalze nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Saugkastenverlängerung (3) auf einem festen Widerlager (5) aufruht, um das beim Niederdrücken des freien Endes (3) das Kippen erfolgt.
  3. 3. Saugwalze nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Saugkasten an dem anzuhebenden Ende mit nach innen vorspringenden Schultern oder Nasen (7) versehen ist, die kurz nach Beginn der Anhubbewegung sich gegen die Innenseite des Saugmantels (i) stützen und die Hubkraft unmittelbar auf den Mantel übertragen.
  4. 4. Saugwalze nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Fuß des an der Widerlagerseite liegenden Rollenlagers für die Saugwalze um einen quer zur Rollenachse verlaufenden Stift schwenkbar ist, damit eine Klemmwirkung im Lager beim Anheben vermieden wird.
  5. 5. Saugwalze nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Widerlager (5) die Saugkastenverlängerung (3) mittels einer globoidförmigen Rolle (8) abstützt (Abb. 7).
DEM108515D 1928-03-26 1929-01-31 Saugwalze fuer Papiermaschinen Expired DE510163C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US510163XA 1928-03-26 1928-03-26

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE510163C true DE510163C (de) 1930-10-16

Family

ID=21968847

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEM108515D Expired DE510163C (de) 1928-03-26 1929-01-31 Saugwalze fuer Papiermaschinen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE510163C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP1099366B1 (de) Hüllmittelzufuhrvorrichtung
DE1298783B (de) Geraet zum selbsttaetigen Fuehren und Zentrieren einer sich bewegenden Bahn
EP0394534A1 (de) Flugzeug-Schlepper ohne Schleppstange (Drehschaufel)
DE7608797U1 (de) Vorrichtung zur fuehrung eines gussstranges
DE915549C (de) Belastungsvorrichtung fuer Streckwerke von Spinnereimaschinen
DE2424043A1 (de) Rohrbuendelschluessel
DE2416625C3 (de) Vorrichtung zum Verriegeln der auswechselbaren Traversen eines Führungswalzengerüstes einer Stranggießanlage
DE2247061A1 (de) Blechrundbiegemaschine
DE510163C (de) Saugwalze fuer Papiermaschinen
DE4038567A1 (de) Vorrichtung zur kompensation des gewichtes eines deckenteils
DE3331872C2 (de) Hubvorrichtung
CH683271A5 (de) Zangenaggregat für eine Kämmaschine.
DE2137350B2 (de) Zugwalzenanordnung für eine Bahnverarbeitungsmaschine
DE1527643A1 (de) Walzwerksvorrichtung
DE2418316A1 (de) Wickelmaschine fuer blechbaender zur bildung von bunden
DE2902579C2 (de) Wagenheber
DE1577447A1 (de) Vorrichtung zum Handhaben von Schleifbaendern
DE1221413B (de) Seilwinde mit zwei Treibscheiben und einer Speichertrommel
DE3840748A1 (de) Vorrichtung zum einstellen von lastaufnehmenden gabelzinken in eine schraeg nach oben gerichtete tragstellung
DE945363C (de) Vorrichtung an Wickelmaschinen od. dgl. zum Absenken der gewickelten Rolle
DE1407158A1 (de) Stengelbrecher mit Quetschrollen
DE473901C (de) Rollmaschine zum Aufrollen einer Papier- oder anderen Bahn
DE585470C (de) Walzenmuehle mit Mahlkamm
AT206129B (de)
DE598522C (de) Maschinengewehrtraeger fuer Luftfahrzeuge