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DE519853C - Antriebsvorrichtung fuer Registrierkassen, Rechen- und aehnliche Maschinen - Google Patents

Antriebsvorrichtung fuer Registrierkassen, Rechen- und aehnliche Maschinen

Info

Publication number
DE519853C
DE519853C DEN26628D DEN0026628D DE519853C DE 519853 C DE519853 C DE 519853C DE N26628 D DEN26628 D DE N26628D DE N0026628 D DEN0026628 D DE N0026628D DE 519853 C DE519853 C DE 519853C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
switching
spring
drive device
drive
main shaft
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEN26628D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
NCR Voyix Corp
Original Assignee
NCR Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by NCR Corp filed Critical NCR Corp
Application granted granted Critical
Publication of DE519853C publication Critical patent/DE519853C/de
Expired legal-status Critical Current

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  • Transmission Devices (AREA)

Description

  • Antriebsvorrichtung für Registrierkassen, Rechen- und ähnliche Maschinen In dem Hauptpatent 514 0433 ist eine Antriebsvorrichtung für Registrierkassen, Rechen-und ähnliche Maschinen beschrieben, bei welcher zwischen Motor und Hauptwelle ein elastisches Z«,ischengetriebe eingeschaltet ist. Das elastische Zwischenmittel wirkt bei Hemmung der Hauptwelle durch seinen vom weiterlaufenden Motor bewirkten Aufzug als Puffer, so daß eine Beschädigung einzelner Teile des Mechanismus vermieden ist.
  • Gemäß der Erfindung hat diese Anordnung eines Zwischengetriebes eine weitere Ausbildung in der Weise erfahren, daß die Zwischenschaltung des elastischen Mittels dazu verwendet wird, die Dauer eines bestimmten Schaltvorganges zu gewährleisten. Dies ist besonders wichtig bei Kassen und ähnlichen Maschinen, bei denen die einzelnen Kassenbenutzungen sehr rasch aufeinanderfolgen, so daß der Motor nach Beendigung eines abgeschlossenen Arbeitsganges gar nicht zur Ruhe kommt und daher allmählich eine das zulässige Maß überschreitende Geschwindigkeit erreicht, wodurch leicht eine Beschädigung einzelner Teile eintreten kann. Auch ist es für einen guten Gang der Kasse und Rechenmaschine wesentlich, daß der Beginn und das Ende der für den Kassengang vorgesehenen Umdrehungen der Hauptwelle genau zeitgerecht und scharf gesondert erfolgt.
  • Eine als Beispiel dienende Ausführungsform der Erfindung ist auf der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt Abb. z in Vorderansicht das Geschwindigkeitsgetriebe gemäß der Erfindung, Abb.2 das elastische Getriebe in Draufsicht. Abb.3 ist eine Vorderansicht, teilweise im Schnitt der Abb.2; Abb.4 zeigt in Vorderansicht eine Einzelheit des Getriebes gemäß Abb. 2; Abb. 5 ist das Schema eines Stromschalters, Abb. 6 zeigt eine Schaltungsanordnung für den Antriebsmotor.
  • Bei einer Anordnung gemäß Abb. z wird die Hauptwelle 3o über ein Getriebe 31, 32, 33, 34. 35, 36. 37, welches eine elastische Kuppelung enthält, von der Motorwelle 38 angetrieben. Die elastische Kuppelung ist mit einer Schulter 56 versehen, welche auf zwei Hebel 48, 57 einwirkt. Um die Maschine auszulösen und den Motor einzuschalten, ist in bekannter Weise eine Motortaste 82 vorgesehen; welche mittels eines Schlittens 78, eines Winkelhebels 76, eines geeignet ausgebildeten Klinkengestänges 69, 7o, 74 und eines Auges 68 an der Lenkstange 69 auf einen Bolzen 6o eines auf der Hauptwelle 30 drehbaren Winkelhebels 67 einwirkt. An dem doppelarmigen, bei 58 drehbar gelagerten Hebel 57 befindet sich ein Bolzen 66, auf den der Mrinkelhebel 67 einwirkt und damit den Hebel 57 entgegen dem Zuge einer Feder 59 in der Ruhelage erhält. Beim Niederdrücken der Motortaste 82 wird der Winkelhebel 67 im Uhrzeigersinne geschwenkt, der den Bolzen 66 freigibt, so daß durch die Einwirkung der Feder 59 der Hebel 57 die Schulter 56 an der Kammscheibe 52 des elastischen Zwischengetriebes freigibt. Sobald nunmehr die elastische Kuppelung und damit die Kammscheibe 52 im Uhrzeigersinne gedreht wird (4bb. 5), so wird durch die Scheibe 52 durch Einwirkung auf eine Rolle 51 an dem einen Ende 48 eines Drehhebels 47, 48, dessen eines Ende 47 auf das Kontaktstück 45 eines Stromschließers 46 einwirkt, der Arbeitsstromkreis des Antriebsmotors (Abb.6) geschlossen, der nach einer Umdrehung der Kammscheibe 52 durch die an ihr befindliche Ausnehmung 65, in welche die Rolle 51 des Hebels 47, 48 eintritt, wieder geöffnet wird.
  • Damit der Motor unabhängig von den möglicherweise unmittelbar aufeinanderfolgenden Benutzungen der Kasse auch tatsächlich nach der Stromunterbrechung zum Stillstand kommt, ist ein zweiter Stromschalter 117, 118 vorgesehen, der ebenfalls von der Hauptwelle 30 aus gesteuert wird, so daß selbst beim Niederdrücken der Motortaste 82 und Schließung des Schalters 45, 46 der Motor erst anlaufen kann., wenn auch der Schalter 117, iig geschlossen ist.
  • Das auf der Hauptwelle 30 sitzende Zahnrad 31 greift in ein Zahnrad go ein, welches über das Zwischenrad 92 das elastische Zwischengetriebe 94, ioo antreibt. Das elastische Zwischengetriebe besteht, wie aus Abb. 22, 3, 4 ersichtlich ist, aus zwei Zahnrädern 94 und ioo, welche einerseits durch eine Spiralfeder 97, die mittels eines Bolzens 96 an dem Zahnrad 94 und mittels eines Bolzens 98 an dem Zahnrad ioo bzw. an der an diesem befestigten Kammscheibe 99 angebracht ist, andererseits durch zwei miteinander zeitweilig in Eingriff stehende Ansätze =o=, io2 verbunden sind. Der Ansatz ioi befindet sich an der Kammscheibe 99 und der Ansatz 102 an dem Zahnrad 94. Wenn die Maschine ausgelöst ist und der Motor zu laufen beginnt, treibt, wie erwähnt, das Zahnrad go bzw. 92 das Triebrad 94 an und zieht damit die Feder 97 auf. Auf dem Zahnrad gz befindet sich der Bolzen =o6, der mit dem Arm 105 eines bei =o3 drehbar gelagerten Winkelhebels =o4 in. Eingriff steht, dessen Arm io8 unter dem Einfluß einer Zugfeder 107 steht. Sobald das Rad 92 sich im Uhrzeigersinne, wie aus Abb. i ersichtlich, dreht, gibt der Bolzen =o6 den Arm 105 der Klinke oder des Winkelhebels 104 frei, so daß durch die Einwirkung der Feder 107 der Arm =o8 auf den Ansatz ioi einwirken und damit die Kammscheibe 99 festhalten kann. Da aber das Zahnrad 94 sich weiterdreht, so wird, wie oben angegeben, durch dieses die Spiralfeder 97 aufgezogen. Am Ende des Arbeitsganges der Maschine wird der Bolzen =o6 auf den Arm =o5 wieder einwirken, so daß der andere Arm =o8 der Klinke 104 den Ansatz roi freigibt und die Kammscheibe 99 sich zusammen mit dem Zahnrad 94 drehen kann.
  • Auf der' Kammscheibe 99 liegt eine Rolle =2o, welche an dem einen Arm eines bei 115 drehbaren Winkelhebels angeordnet ist, dessen anderer Arm 116 unter der Einwirkung einer Feder 121 steht. Dadurch wird die Rolle mo an die Kammscheibe 99 angedrückt. Der Arm 116 trägt an seinem Ende ein Kontaktstück 117, welches mit im Arbeitsstromkreis des Motors liegenden Kontaktstücken 118 zusammenarbeitet.
  • Die Kammscheibe 99 besitzt eine entsprechend ausgebildete Einbuchtung 122, deren Länge die Dauer der Stromunterbrechung nach dem Arbeitsgang bestimmt. Sobald am Ende eines Maschinenganges der Klinkenarm =o8 die Kammscheibe 99 freigibt, so daß diese sich frei dreht, tritt die Rolle =2o aus der Einbuchtung 122 der Scheibe 99 aus und läuft auf ihrem Umfang. Der Winkelhebel 116 schwingt hierbei nach rechts und zieht den Schalterteil 117 zwischen den Kontaktfedern 118 heraus, wodurch der 14Totorstromkreis unterbrochen wird, selbst wenn durch Niederdrücken der Motortaste 82 der Motorstromkreis am Schalter 45, 46 geschlossen wird, bis die Rolle i-->o wieder in die Einbuchtung =2z einfallen kann.
  • Damit die Feder 97 nicht zu rasch abläuft und dadurch eine Beschädigung des Getriebes eintritt, ist ein Flügelradregler vorgesehen. Dieser besteht aus vier Flügeln igg, =3o, welche auf einer Achse 128 angeordnet sind. Diese wird über ein Getriebe 123, 124, 126 vom Zahnrad ioo angetrieben. Durch den an den Flügeln 13o erzeugten Luftwiderstand wird die Ablaufgeschwindigkeit der Feder 97 entsprechend verringert.

Claims (7)

  1. PATE XTANN SPRÜCHE i. Antriebsvorrichtung für Registrierkassen, Rechen- und ähnliche Maschinen nach Patent 514 o43, dadurch gekennzeichnet, daß das aus zwei elastischen Kuppelungen bestehende Zwischengetriebe durch Erzeugung eines dem Antrieb entgegenwirkenden Drehmomentes zur. Geschwindigkeitsregelung der Kassenbenutzungen in der Weise verwendet ist, daß nach jedem Kassengang durch Abschaltung der Antriebsvorrichtung (z. B. Elektromotor) diese stillgesetzt wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das entgegenwirkende Drehmoment durch eine als elastisches Zwischenmittel dienende Feder (97) der einen Kuppelung (94, 1o2, 1o1, 99) erzeugt wird, welche während des Arbeitsganges aufgezogen wird und deren Ablauf die Dauer der Ab- und Ausschaltung der Antriebsvorrichtung bestimmt.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stromschaltvorrichtungen für den Antriebsmotor durch die beiden Kuppelungen zwangsläufig in bestimmter zeitlicher Aufeinanderfolge zur Wirkung kommen, derart, daß bei unzeitgemäßer Schließung eines der Schalter (45, 46) der andere (117, 118) noch geöffnet ist.
  4. 4.. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltbewegung der beiden Schalter (45, 46 und 117, 118) von der Hauptwelle (3o) abgeleitet ist.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die durch die Feder (97) verbundenen Kuppelungsscheiben (94, 99) durch ein von der Hauptwelle aus gesteuertes Gestänge (l04-108) außer Eingriff gebracht werden.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 3 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Offenhalten des einen Schalters (117, 118) und damit die Dauer der Ruhepause oder Stromunterbrechung durch eine entsprechende Ausbildung (Kammfläche 122) der Kuppelungsscheibe (99) bewirkt wird.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch eine mit der Kuppelungsscheibe (99) verbundene Verzögerungsvorrichtung (Flügelradregler 129, 13o), durch welche die Geschwindigkeit des Ablaufes der Feder (97) geregelt wird.
DEN26628D 1925-11-23 1926-11-21 Antriebsvorrichtung fuer Registrierkassen, Rechen- und aehnliche Maschinen Expired DE519853C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US519853XA 1925-11-23 1925-11-23

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DE519853C true DE519853C (de) 1931-03-05

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ID=21974648

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DEN26628D Expired DE519853C (de) 1925-11-23 1926-11-21 Antriebsvorrichtung fuer Registrierkassen, Rechen- und aehnliche Maschinen

Country Status (1)

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DE (1) DE519853C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1047498B (de) * 1952-03-25 1958-12-24 Veeder Root Inc Nullstellvorrichtung fuer Zaehlwerke an Treibstoffzapfanlagen od. dgl.

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1047498B (de) * 1952-03-25 1958-12-24 Veeder Root Inc Nullstellvorrichtung fuer Zaehlwerke an Treibstoffzapfanlagen od. dgl.

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