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DE519818C - Schienenstossverbindung mit einer einseitig der Schienenenden angeordneten ueberhoehten elastischen Hilfsschiene - Google Patents

Schienenstossverbindung mit einer einseitig der Schienenenden angeordneten ueberhoehten elastischen Hilfsschiene

Info

Publication number
DE519818C
DE519818C DEH108149D DEH0108149D DE519818C DE 519818 C DE519818 C DE 519818C DE H108149 D DEH108149 D DE H108149D DE H0108149 D DEH0108149 D DE H0108149D DE 519818 C DE519818 C DE 519818C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rail
wheel
joint
auxiliary
joint connection
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEH108149D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
WIRTSCHAFTLICHEN BAHNOBERBAU M
Original Assignee
WIRTSCHAFTLICHEN BAHNOBERBAU M
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by WIRTSCHAFTLICHEN BAHNOBERBAU M filed Critical WIRTSCHAFTLICHEN BAHNOBERBAU M
Priority to DEH108149D priority Critical patent/DE519818C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE519818C publication Critical patent/DE519818C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B11/00Rail joints
    • E01B11/02Dismountable rail joints
    • E01B11/20Dismountable rail joints with gap-bridging
    • E01B11/32Dismountable rail joints with gap-bridging by separate parts, Inserts bridging both rail heads
    • E01B11/34Auxiliary rail beside gap

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Railway Tracks (AREA)

Description

  • Schienenstoßverbindung mit einer einseitig der Schienenenden angeordneten überhöhten elastischen Hilfsschiene Die Erfindung bezieht sich auf eine Schienenstoßverbindung und bezweckt Verbesserungen, wodurch ein vollkommen schlagfreies Überleiten des Rades über den Schienenstoß erzielt wird. Als Ursache für die Entstehung des Schlages beim Überfahren der Stoßstelle wurde bisher allgemein die Unterbrechung der Fahrbahn durch die Stoßlücke angesehen. Die bekannten Ausführungen der Schienenstoßverbindung beschränken sich daher in ihrer Wirkung ausschließlich darauf, dem Rad an der Stoßstelle eine derartige Führung zu geben, daß es in die Stoßlücke nicht hineinsinken kann, daß also mit anderen Worten die Stoßlücke überbrückt ist. Zu dem Zweck hat man beispielsweise neben den Schienenenden eine starre Hilfsschiene angeordnet. Vielfach ist diese starre Hilfsschiene neben der Stoßlücke gegenüber der Schienenlauffläche überhöht, zu dein Zweck, das Rad gewissermaßen über die Stoßlücke hinwegzuheben. Man hat auch schon vorgeschlagen, die Hilfsschiene in Richtung des Raddruckes federnd nachgiebig auszubilden, um den beim Überfahren der Stoßlücke entstehenden Stoß elastisch aufzufangen. Damit diese Wirkung bei jeder praktisch vorkommenden Radlast gewährleistet wird, hat man die Lauffläche dieser elastischen Hilfsschiene, die ihrer Aufgabe entsprechend auch als Stoßfangschiene bezeichnet wird, neben der Stoßlücke um ein derartiges Maß über der Schienenlauffläche überhöht angeordnet, daß unter der zulässigen Höchstlast die Lauffläche der Hilfsschiene und der Schienenenden in einer Ebene liegen. Diese Überhöhung beträgt praktisch etwa 2 bis 3 mm.
  • Alle diese bekannten Hilfsschienen sind niemals in ausgedehntem Maße verwendet worden, da sie die darin geknüpften Erwartungen nur zum allergeringsten Teil erfüllt haben. Der Grund hierfür liegt darin, daß bei der Ausbildung und Anordnung der Hilfsschienen von Voraussetzungen ausgegangen wurde, die den tatsächlichen Verhältnissen und Vorgängen beim @?berfahreri der Stoßstelle nicht entsprechen.
  • Durch eingehende Untersuchungen wurde ermittelt, daß die Entstehung des den starken Verschleiß an den Schienenköpfen, die Zerstörung ihrer Verbindung und Lagerung bewirkenden Schlages in der Hauptsache als eine Folge der an der Stoßstelle gegenüber der ununterbrochenen Schiene auftretenden Änderung des statischen Verhaltens und der damit verbundenen Änderung der das Rad begleitenden Senkungskurve oder Biegungswelle anzusehen ist. Die Gestalt dieser Senkungskurve im Bereich der Stoßverbindung hängt im wesentlichen ab von der Art der Verbindung und Lagerung der Schienenenden. In jedem Falle ist durch die Änderung der Senkungskurve im Bereich der Stoßverbindung eine plötzliche Richtungsänderung des Rades bedingt. Infolge der Trägheit der bewegten Massen treten bei einem Anstieg der Fahrbahn an den Schienenenden außerordentlich hohe Raddrücke auf, während nach einem Absinken der Fahrbahn unter der Radlast das Rad wieder eine plötzliche Aufwärtsbeschleunigung bis zur geradlinigen Fahrbahn erfährt und dabei starke Beanspruchungen an den Schienen verursacht. Der erstere Fall kann beispielsweise dann eintreten, wenn die Schienenenden auf einer gemeinsamen Breitschwelle gelagert sind, welche im Vergleich zu den übrigen Schwellen weniger nachgiebig sind. Hierbei ergibt sich vielfach vor der Stoßlücke unter der Radlast ein Anstieg der Fahrbahn, wodurch das Rad infolge seiner Trägheit gezwungen wird, sich vor der Stoßlücke von der Schienenfläche abzuheben und über die Lücke hinweg auf die nächste Schiene zu springen. Der Anstieg der Fahrbahn vor der Stoßlücke und infolgedessen der Sprung des Rades ist um so größer, je widerstandsfähiger die Schienenbettung an der Stoßstelle ist. Bei dem praktisch am meisten vorkommenden Fall eines Abstieges der Fahrbahn vor der Stoßlücke, das heißt einer Senkung des einen Schienenendes unter der Radlast, findet ein Aufprall des Rades auf das jeweils hinter der Stoßlücke befindliche, den wiederansteigenden Teil der Fahrbahn bildende Schienenende statt.
  • Unter Zugrundelegung dieser Erkenntnisse werden nach der Erfindung Vorkehrungen getroffen, um in jedem Falle die Richtungsänderungen des Rades beim Überfahren der Stoßverbindung zu beseitigen oder doch so allmählich wie möglich zu gestalten, um die Entstehung von Stößen oder Schlägen von vornherein ganz zu vermeiden. Bedingung hierfür ist, daß im Bereich des von der normalen geradlinigen Fahrbahn infolge der Änderung der Senkungskurve abweichenden Abschnittes das Rad von der Schienenlauffläche abgehoben wird, daß also im Falle eines Anstieges der Fahrbahn vor der Stoßlücke eine bogenartige Überbrückung und im Falle eines Absinkens eine Abflachung des von der geradlinigen Fahrbahn abweichenden Abschnittes geschaffen wird. Diese Bedingung kann durch die bisher bekannte Anordnung und Ausbildung der Hilfsschiene, sei es daß diese starr oder elastisch ist, nicht erfüllt werden, zumal wenn diese Hilfsschiene mit den Schienenenden verbunden ist und deren Bewegungen mitmachen muß. Im günstigsten Falle konnte bisher erreicht werden, daß die Stöße oder Schläge und der damit verbundene Werkstoffverschleiß zum Teil von der Hilfsschiene aufgenommen und zum anderen Teil an die das Rad von der Hilfsschiene wieder aufnehmende Stelle der ankommenden Schiene verlegt werden.
  • Die Erfindung geht von einer elastischen und gegenüber der Schienenlauffläche überhöhten Hilfsschiene aus. Zuzn Unterschied von der bekannten Ausführung ist jedoch die Anordnung getroffen, daß diese Hilfsschiene gegenüber der eigentlichen Lauffläche bei jeder Belastung überhöht bleibt, damit das Rad im Bereich des von der normalen geradlinien Fahrbahn abweichenden Abschnittes der' Schienenlauffläche von dieser abgehoben wird.
  • Die Länge des überhöhten Teiles der Hilfsschiene richtet sich nach der Art der Lagerung oder Bettung der Schienenenden. Für den Fall, daß die Stoßstelle zwischen zwei Schwellen sozusagen schwebend angeordnet ist. besitzt der überhöhte Teil der Schiene etwa die Länge des Abstandes zwischen den beiden Schwellen. Sind dagegen die Schienenenden auf einer gemeinsamen Breitschwelle gelagert, so wird die Länge der Überhöhung zweckmäßig so gewählt, daß sich die Überhöhung bis etwa zur Mitte zwischen der Breitschwelle und den beiden Nachbarschwellen erstreckt.
  • Ausführungsbeispiele sind in der Zeichnung dargestellt.
  • In Abb. z sind die beim Überfahren eines Schienenstoßes auftretenden Bewegungsvorgänge bei einem Scbienenstrang erläutert, bei ,welchem die Schienenenden auf einer Breitschwelle gelagert sind.
  • Abb. a und 3 zeigen in Seitenansicht bzw. im Schnitt nach der Linie 3-3 der Abb. z eine Ausführungsform der Schienenstoßv erbindung mit auf einer Breitschwelle gelagerten Schienenenden.
  • Abb.4 und 5 zeigen eine ähnliche Ausführungsform in Seitenansicht bzw. im Schnitt nach der Linie 5-5 der Abb. 4.
  • Die Schiene a' (Abb. r) erleidet beim Überfahren infolge der Nachgiebigkeit der Bettung eine Durchbiegung, so; daß die Schienenlauffläche unter dem Rad b die Gestalt einer Kurve c, der sogenannten Senkungskurve, annimmt. Unter der Voraussetzung, daß die Nachgiebigkeit der Bettung und die Biegungsfestigkeit der Schienen über die ganze Schienenlänge gleichbleibt, behält die das Rad b begleitende Senkungskurve c stets die gleiche Form, so daß der tiefste Punkt d des Rades eine geradlinige Bahn e beschreibt. Da aber an der Stoßstelle f sowohl die Biegungsfestigkeit der Schiene als auch die Nachgiebigkeit der Bettung sich ändert, muß sich auch, die Gestalt der Senkungskurve c ändern. Sind beispielsweise die aneinanderliegenden Enden der Schienen al-, a= mittels angeschraubter Laschen g miteinander verbunden und auf einer sogenannten Breitschwelle la gelagert, so ergibt sich an der Stoßstelle f eine Schwächung des Schienenquerschnittes und infolge der breiteren Lagerfläche der Schwelle h eine geringere Nachgiebigkeit der Bettung. Die Folge davon ist, daß kurz vor dem Schienenstoli die Senkungskurve c eine steilere Form als vorher erhält und der tiefste Punkt d des Rades b nach oben hin abgelenkt wird. Sobald der tiefste Punkt d des Rades den Scheitel i der Senkungskurve überschritten hat, liebt sich das Rad infolge seiner Trägheit von der Schienenlauffläche ab und springt hinter der Stoßstelle f auf die nachfolgende Schiene a= wieder auf, so daß der tiefste Punkt d des Radumfanges eine Kurve h beschreibt. Sind dagegen die Schienenenden nicht auf einer Breitschwelle la, sondern auf zwei in einer gewissen Entfernung voneinander angeordneten Schwellen gelagert, so findet ein Absinken der Fahrbahn vor der Stoßlücke statt. Infolgedessen prallt das Fahrzeugrad auf das hinter der Stoßlücke befindliche Schienenende auf, wonach die durch den Wiederanstieg der Fahrbahn an diesem Schienenende verursachten Trägheitskräfte starke Beanspruchungen zur Folge haben.
  • Bei den in den Abb. 2 bis d. dargestellten Ausführungsbeispielen sind die Schienenenden i und 2 auf einer sogenannten Breitschwelle 3 derart gelagert, daß sich die Stoßlücke d. etwa über der Mitte der Breitschwelle befindet. Die Schienenenden sind in der üblichen Weise mittels angeschraubter Laschen 5 miteinander verbunden und tragen auf der einen Seite anschließend an die Laschen 5 Lagerkörper 6, 7 für eine elastische Hilfsschiene B. Die Lauffläche der Hilfsschiene 8 ist derart in Längsrichtung bogenförmig gestaltet und zur Schienenlauffläche überhöht, daß sie das Rad im Bereich des von der norinalen geradlinigen Fahrbahn infolge der Änderung der Senkungskurve abweichenden Abschnittes von der Schienenlauffläche abheben kann. Nachdem das Rad auf die Hilfsschiene aufgelaufen ist, wird es von dieser so lange getragen, bis ein Ineingriffkommen mit der nachfolgenden Schiene ohne jeden Schlag, d. h. ohne eine plötzliche Richtungsänderung des Rades möglich ist. Etwa in der Mitte der Lasche ist auf der gleichen Schienenseite ein die Hilfsschiene 8 in senkrechter Richtung führender Schuh 9 o. dgl. angeordnet. Bei der Ausführungsform nach den Abb. 2 und 3 ist der Lagerkörper 6 mit einem Quersteg 6a versehen, um den das eine umgebogene Ende 8a der Hilfsschiene derart herumgreift, daß die Überleitungsschiene an diesem Ende sowohl in senkrechter als auch in waagerechter Richtung unbeweglich festgehalten wird, Das andere Ende der Hilfsschiene 8, das sogenannte Ablaufende, greift finit einer hakenförmigen Umbiegung 8U derart um einen Quersteg 7a des Lagerkörpers 7, daß die Hilfsschiene 8 in senkrechter Richtung ausweichen kann. Bei der Ausführungsform nach Abb.4 ist die Verbindung der Hilfsschiene 8 mit dem Lagerkörper 6 derart, daß die letztere in waagerechter Richtung und nach unten hin unnachgiebig gehalten wird. Der Quersteg 711 des Lagerkörpers 7 für das Ablaufende ist im Gegensatz zu der Ausführungsform nach Abb. 2 und 3 derart gestaltet, daß sich dieses Ende in gewissen Grenzen in senkrechter Richtung bewegen kann, so daß es gewissermaßen als frei ausladender Träger wirksam ist. Dadurch wird ein vollkommen erschütterungsfreies Abgeben des Rades von der Hilfsschiene an die Lauffläche der Schiene 2 erzielt. Die Überhöhung der Lauffläche der Hilfsschiene und deren Länge richtet sich nach der Art der Lagerung der Schienenenden. In jedem Falle wird die Anordnung so getroffen, daß die Hilfsschiene im Bereich der infolge der Änderung der Senkungskurve von der normalen geradlinigen Fahrbahn abweichenden Länge der Schienenlauffläche mit dein Radumfang in tragender Berührung gehalten wird. Bei den dargestellten Ausführungsformen, bei denen die Schienenenden auf einer gemeinsamen Breitschwelle gelagert sind, erstreckt sich der überhöhte Teil der Hilfsschienenlauffläche etwa bis zur Mitte zwischen der Breitschwelle und den nicht dargestellten beiden Nachbarwellen. Bei der Anordnung der Stoßstelle zwischen zwei Schwellen erhält zweckmäßig die Überhöhung die Länge des Abstandes zwischen den beiden Schwellen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schienenstoßverbindung mit einer einseitig der Schienenenden angeordneten überhöhten elastischen Hilfsschiene, gekennzeichnet durch eine Überhöhung der Hilfsschiene gegenüber der eigentlichen Schienenlauffläche bei jeder Belastung.
  2. 2. Schienenstoßverbindung nach Anspruch i, bei welcher die Stoßstelle zwischen zwei Schwellen angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der überhöhte Teil der Hilfsschiene etwa die Länge des Abstandes zwischen den beiden Schwellen besitzt.
  3. 3. Schienenstoßverbindung nach Anspruch i, bei der die Schienenenden auf einer gemeinsamen Breitschwelle gelagert sind, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Überhöhung der Hilfsschiene bis etwa zur Mitte zwischen der Breitschwelle und den beiden Nachbarschwellen erstreckt.
DEH108149D 1926-09-23 1926-09-23 Schienenstossverbindung mit einer einseitig der Schienenenden angeordneten ueberhoehten elastischen Hilfsschiene Expired DE519818C (de)

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