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DE518600C - Lagerung fuer rasch umlaufende Spindeln, insbesondere Spinn- und Zwirnspindeln - Google Patents

Lagerung fuer rasch umlaufende Spindeln, insbesondere Spinn- und Zwirnspindeln

Info

Publication number
DE518600C
DE518600C DEH119741D DEH0119741D DE518600C DE 518600 C DE518600 C DE 518600C DE H119741 D DEH119741 D DE H119741D DE H0119741 D DEH0119741 D DE H0119741D DE 518600 C DE518600 C DE 518600C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bearing sleeve
ring
neck
foot
spindles
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEH119741D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hansa Metallwerke AG
Original Assignee
Hansa Metallwerke AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hansa Metallwerke AG filed Critical Hansa Metallwerke AG
Priority to DEH119741D priority Critical patent/DE518600C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE518600C publication Critical patent/DE518600C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H7/00Spinning or twisting arrangements
    • D01H7/02Spinning or twisting arrangements for imparting permanent twist
    • D01H7/04Spindles
    • D01H7/042Spindles with rolling contact bearings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Support Of The Bearing (AREA)

Description

  • Lagerung für rasch umlaufende Spindeln, insbesondere Spinn- und Zwirnspindeln Die Erfindung betrifft eine Verbesserung und Weiterausbildung der durch Patent 517 475 geschützten Lagerung für rasch umlaufende Spindeln, insbesondere Spinn- und Zwirnspindeln, deren Hals- und Spurlager in zwei gegeneinander beweglichen Hülsen angeordnet sind.
  • Die Lagerung nach dem Hauptpatent keinzzeichnet sich im wesentlichen dadurch, daß die in das Spindelgehäuse eingehängte Hals-Lagerhülse aus einer längsgeschlitzten Federhülse besteht, die sich sowohl radial federnd im Spindelgehäuse verspannt, wie auch zugleich die mit radialem Spiel pendelnd in ihr aufgehängte Fußlagerhülse federnd umfaßt, wobei das Spiel zwischen den beiden Hülsen durch einen axial verschiebbaren Keil regelbar ist. Dieser Keil ist zweckmäßig ein Ring.
  • Zweck der Erfindung ist, zur Erhöhung der Sicherheit der Spindelführung dem als Ring ausgebildeten Keil eine solche Form zu geben, daß die größte federnde, Nachgiebigkeit der Spindellagerung in die Richtung des Schnur-Zugs fällt.
  • Die Erfindung besteht darin, daß der das Spiel zwischen der Halslagerhülse und der von ihr federnd umfaßten Fußlagerhülse regelnde, axial verschiebbare Ring aus miteinander verbundenen, federnden Teilringen besteht, von denen der eine die- Fußlagerhülse federnd umfaßt, während sich der andere federnd gegen den ebenfalls federnden Teil der Halslagerhülse legt. Erfindungsgemäß ist der die Federung des Ringes bewirkende Längsschlitz in der Richtung des auf die Spindel wirkenden Schnurzugs angeordnet, ferner berührt der eine Teilring die- Fuß Lagerhülse nicht auf ihrem ganzen Umfang, sondern nur stellenweise derart, daß die leine Berührungsstelle rechts und links vom Federschlitz liegt. Um den Ring verstellen zu können, ist an demselben ein hakenförmiger Schlitz für einen entsprechenden Verstellschlüssel vorgesehen. Die. Fußlagerhülse ist mittels eines aus zwei Hälften bestehenden Ringes derart in die Halslagerhülse eingehängt, daß die in eine Ringnut der Fußlagerhülse greifenden Ringhälften lose in einen ihre Bewegung begrenzenden Ringraum zwischen den beiden Hülsen eingelegt sind, wobei ein, an der einen Ringhälfte sitzender, nach unten gerichteter Ansatz in eine sowohl in der Halslagerhülse als auch in der Fußlagerhiilsc befindliche Bohning hineinragt. Hierdurch ist eine sehr leichte Beweglichkeit der beiden Hülsen senkrecht zur Achse geschaffen. Die Trennfuge zwischen den beiden Ringhälften ist dabei quer zu dem auf die Spindel wirkenden Schnurzug angeordnet.
  • Die Erfindung ist in der Zeichnung in beispielsweiser Ausführungsform dargestellt, und zwar zeigen: Abb. 1 einen Achsenschnitt durch die ganze SpindeRag erung, Abb. z einen teilweisen Achsenschnitt durch die beiden Lagerhülsen in größerem Maßstab, Abb.3 den zugehörigen Querschnitt, Abb. 4 eine Ansicht der Halslagerhülse zeit dem Stellring, -Abb.5 eine Ansicht des Stellrings mit dem zugehörigen Schlüssel, Abb.6 eine Draufsicht auf den geteilten Aufhängering.
  • Die Spindel a ist, wie beim Hauptpatent, mittels des Rollenlagers b in einer Halslagerhülsed und mittels des Spurlagersc in einer Fußlagerhülse e gelagert. Die Halslagerhülse d ist mit einem Federschlitz g versehen und in das Spindellagergehäuse feingehängt, in dem sie sich federnd festklemmt. Die Fußlagerhülse e wird von der geschlitzten Halslagerhülsed federnd umfaßt und ist in dieser mittels eines teilweise in sie eingreifenden Ringes aufgehängt, der aus den beiden getrennten Teilen il und 1_ (Abb. 6) besteht. Beide Ringhälften liegen etwa bis zur Hälfte ihxes Querschnitts in einer umlaufenden, halbkreisförmigen Nut auf .der Außenseite der Fußlagerhülse e und ruhen zugleich in einer Ausdrehung dl der Halslagerhülse d, deren Wandung sie zwar mit Spiel, aber doch so eng umgibt, daß die Ringhälften nicht aus der Ausdrehtmg dl heraustreten können. -Die Trennfuge zwischen den beiden Ringhälften il und 1,2 verläuft quer zu dem auf den Spindelantiiebswirtel a1 ausgeübten Schnurzug, so daß in dieser Richtung die größte Beweglichkeit senkrecht zur Achse möglich ist. Um die Lage der beiden Ringhälften il und 12 zu sichern, ist an der einen Ringhälfte l, ein nach unten, gerichteter Ansatzz3 vorgesehen, der in eine senkrechte Bohrung greift, die je zur Hälfte in der Hals- und in der Fußlagerhülse d bzw. e sitzt, wodurch gleichzeitig auch eine gegenseitige Verdrehung der beiden Hülsen verhindert wird. Das Spiel zwischen den beiden Lagerhülsend und e wird, wie beim Hauptpatent, durch einen axial verschiebbaren federnden Ring m begrenzt. Dieser Rin- m besteht aus einem oberen Teilring ml, der, nach innen federnd, die Fußlagerhülsee umfaßt, und aus einem mit dem oberen, .durch einen Steg m3 verbundenen unteren Teilring m2, der nach außen federt und sich gegen die Inneneite der Halslagerhülse d verspannt. Beide: Teilringe ml und m2 sind mit axialen Federschlitzen o, und o2 versehen, die so angeordnet sind, daß sie der der Spindel gegenüberliegenden, nicht gezeichneten Hauptantriebsscheibe zugekehrt sind, damit die größte federnde Nachgiebigkeit der Spindellagerung in die Richtung des Schnurzuges fällt. Der nach innen federnde Teilring in, ist nicht kreisförmig, sondern so ausgebildet, daß er nur an drei ziemlich gleichmäßig auf den Umfang verteilten Berührungsstellen der Fußlagerhülse e anliegt, von denen die eine ungefähr beim Federschlitz o, liegt. Der untere Teilring m. verspannt sich gegen die geschlitzte Halslagerhülse e und verändert, je nach seiner axialen Lage, deren federnde Verspannung gegen das Spindellagergehäuse f. Es wird dadurch erreicht, daß die gegenseitige Beweglichkeit der beiden Lagerhülsen d unde nicht nur von der Federkraft des die Fuß lagerhülse e umspannenden Teilringes ml abhängig ist, sondern auch von der Veränderlichkeit der Federung der geschlitzten Halslagerhülsed. Je weiter der federnde Ringnt nach oben verschoben wird, desto enger wird der Luftspalt zwischen den beiden Hülsen d und e und desto geringer wird auch die gegenseitige Beweglichkeit zwischen Hals-und Fußlager. Dagegen tritt gleichzeitig eine größere Nachgiebigkeit der ganzen Spindel ein, weil die Verspannung der Halslagerhülse d gegen das Spindellagergehäuse f nachläßt.
  • Um den Ring m in seiner axialen Lage zu sichern, ist an ihm ein federnder Ansatz n angebracht (Abb. 5), der durch den Schlitz g der Halslagerhülse d hindurch nach außen greift und eine nach innen gerichtete Israllep besitzt, die in .Rasten g der Halslagerhülsed greift. Zwecks leichterer Verstellung ist der Ring m an der Unterkante seines Teils m. mit einem hakenförmigen Schlitz r versehen, der für den Eingriff eines gleichfalls hakenförmigen Schlüssels s dient, mit dessen Hilfe der Ring m verdreht und aa.-ial verschoben werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: z. Lagerung für rasch umlaufende Spindeln, insbesondere Spinn- und Zwirnspindeln, deren Hals- und Spurlager in zwei gegeneinander beweglichen Hülsen angeordnet sind, nach Patent 517 475, dadurch gekennzeichnet, daß der das Spiel zwischen der Halslagerhülse (d) und der von ihr federnd umfaßten Fußlagerhülse (e) regelnde, axial verschiebbare Ring (m) aus zwei miteinander verbundenen, federnden Teilringen (ml, m2) besteht, von denen der eine (ml) die Fußlagerhülse (e) federnd umfaßt, während sich der andere (m2) federnd gegen den ebenfalls federnden Teil der Halslagerhülse (d) legt. a. Lagerung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß der die Federung des Ringes (m) bewirkende Längsschlitz (ol, o2) in der Richtung des auf die Spindel (a) wirkenden Schnurzuges angeordnet ist. 3. Lagerung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Teilring (ml) die Fußlagerhülse (e) nicht auf ihrem ganzen Umfang, sondern nur stellenweise derart berührt, daß die eine Berührungsstelle rechts und links vom Federschlitz (o1) liegt. q.. Lagerung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Ring (m) ein hakenförmiger Schlitz (r) für einen entsprechenden Verstellschlüssel vorgesehen ist. 5. Lagerung nach den Ansprüchen i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß die Fußlagerhülse (e) mittels eines aus zwei Hälften (ü und i.) bestehenden Ringes derart in die Halslagerhülse (d) eingehängt ist, daß die in eine Ringnut der Fußlagerhülse (e) greifenden Ringhälften (il und i@) lose in einen ihre Bewegung begrenzenden Ringraum zwischen den beiden Hülsen (d und e) eingelegt sind, wobei ein an der einen Ringhälfte (il) sitzender, nach unten gerichteter Ansatz (i3) in eitle sowohl in der Halslagerhülse (d) als auch in der Fußlagerhülse (e) befindliche Bohrung hineinragt. 6. Lagerung nach den Ansprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennfuge zwischen den beiden Ringhälften (il und i.) quer zu dem auf die Spindel (a) wirkenden Schnurzug verläuft.
DEH119741D 1929-01-05 1929-01-05 Lagerung fuer rasch umlaufende Spindeln, insbesondere Spinn- und Zwirnspindeln Expired DE518600C (de)

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Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE518600C true DE518600C (de) 1931-02-18

Family

ID=7173421

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DEH119741D Expired DE518600C (de) 1929-01-05 1929-01-05 Lagerung fuer rasch umlaufende Spindeln, insbesondere Spinn- und Zwirnspindeln

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE518600C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2433579A (en) * 1946-02-09 1947-12-30 Thomas J Risk Spindle
DE1087945B (de) * 1952-01-14 1960-08-25 Kugelfischer G Schaefer & Co Lagerung fuer Spinnspindeln

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2433579A (en) * 1946-02-09 1947-12-30 Thomas J Risk Spindle
DE1087945B (de) * 1952-01-14 1960-08-25 Kugelfischer G Schaefer & Co Lagerung fuer Spinnspindeln

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