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DE516860C - Schleusenvorrichtung fuer Austragsapparate ohne aufsteigenden Fluessigkeitsstrom an Stromrinnenwaeschen - Google Patents

Schleusenvorrichtung fuer Austragsapparate ohne aufsteigenden Fluessigkeitsstrom an Stromrinnenwaeschen

Info

Publication number
DE516860C
DE516860C DEF61621D DEF0061621D DE516860C DE 516860 C DE516860 C DE 516860C DE F61621 D DEF61621 D DE F61621D DE F0061621 D DEF0061621 D DE F0061621D DE 516860 C DE516860 C DE 516860C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
discharge
discharge devices
slide
liquid
ascending flow
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEF61621D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEF61621D priority Critical patent/DE516860C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE516860C publication Critical patent/DE516860C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03BSEPARATING SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS
    • B03B5/00Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating
    • B03B5/60Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating by non-mechanical classifiers, e.g. slime tanks 

Landscapes

  • Feeding, Discharge, Calcimining, Fusing, And Gas-Generation Devices (AREA)

Description

  • Schleusenvorrichtung für Austragsapparate ohne aufsteigenden Flüssigkeitsstrom an Stromrinnenwäschen Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Verbesserung an Austragsapparaten mit freiem Fall bei Stromrinnenwäschen für feines Gut, wobei den dichten Teilchen, welche sich längs des Stromrinnenbodens bewegen, gestattet ist, in bekannter Weise durch im Rinnenboden angeordnete Schlitze in die besagten Austragsapparate im freien Fall zu gelangen.
  • Hierbei müssen, besonders wenn man sehr kleine Teilchen behandelt, die Austragsapparate ständig mit einem Schlamm gefüllt sein, der Teilchen bestimmter Größe und Dichte des Gutes in Schwebe hält. Es ist ferner erwünscht, daß die Menge und die Dichte dieses Schlammes konstant bleiben. Eine Änderung in der Zusammensetzung dieses Schlammes kann die Menge und Güte der sich durch die Schlitze ablagernden Produkte verändern und infolgedessen Störungen der Trennung in der Stromrinne hervorrufen. Es ist also nötig, die Abführung der durch die Austragungsapparate fallenden Produkte genau zu regeln, und im allgemeinen muß die Menge der durch einen Austragsapparat abgeführten Produkte ständig durch einen gleichwertigen Zuschuß von durch den im Rinnenboden vorgesehenen Schlitz fallende Teilchen ausgeglichen werden. Aus diesen Gründen muß man oft der Austragsöffnung einen sehr kleinen Querschnitt geben, wodurch häufig Verstopfungen durch zu große Gutsteile in dem Austragsapparat hervorgerufen werden.
  • Die vorliegende Erfindung hat den Zweck, eine Vorrichtung vorzusehen, welche gestattet, die Verstopfungen der Austragsöfffnungen zu beseitigen, ohne eine wesentliche Änderung in der Zusammensetzung des den Apparat füllenden Schlammes zu bewirken.
  • Für diesen Zweck verwendet man nach der Erfindung eine am unteren Ende der besagten Austragsapparate angebrachte Schleusenvorrichtung und als Außenschieber für diese Schleusenvorrichtung an sich bekannte Lochscheiben mit mehreren verschieden großen Löchern, die wahlweise in den Bereich des freien Schleusenquerschnittes gebracht werden. Erfindungsgemäß kann auch die Verbindung zwischen dem oberen Schleusenschieber und dem Austragsapparat so geschehen, daß der ganze unterhalb des oberen Schleusenschiebers befindliche Teil des Austragsapparates zusammen mit diesem Schieber in waagerechter oder senkrechter Richtung bewegt werden kann.
  • Schleusenvorrichtungen, die zwei Schieber oder zwei Hähne, die zwischen sich eine Schleusenkammer bilden, enthalten, sind bereits in Kohlen- oder Erzwäschen mit fließenden Strömen angewandt worden. Diese Vorrichtungen sind jedoch nicht geeignet zur Wäsche sehr feiner Mineralteilchen, denn in diesem Falle, wo in der Entwässerungstasche ein Schlamm von gleichmäßiger Dichte zusammengehalten wird, muß die Entwässerung durch eine Öffnung mit sehr kleinem Durchmesser vorgenommen werden, und wenn sich diese öffnung verstopft, muß man sie reinigen können ohne Aufwirbelung des in der Entwässerungstasche befindlichen. dichten Schlammes. Zu diesem Zweck muß als Außenschieber der Schleusenvorrichtung eine Lochscheibe mit verschiedenen großen Löchern benutzt werden, die je nach Wunsch unter die Entwässerungstaschen gebracht werden. So wird, wenn ein kleines Loch durch ein oder mehrere zu große Teilchen verstopft wird, sofort ein Loch mit größerem Durchmesser unter die Entwässerungstasche gebracht, ohne ein Aufwiihlen des darin befindlichen Gemenges hervorzurufen.
  • Die Erfindung wird hiernach beispielsweise nicht begrenzend beschrieben und in der Zeichnung dargestellt.
  • Abb. i zeigt einen Längsschnitt einer Stromrineie mit Austragsapparat und deren Austrittsöffnung regelndem Schieber.
  • Abb. 2 und 3 zeigen einen senkrechten Längsschnitt bzw. Querschnitt einer Ausführungsforen einer Vorrichtung gemäß der Erfindung.
  • Abb. 4. ist eine Draufsicht eines Schiebers mit mehreren verschieden großen Löchern. Abb. 5 zeigt eine andere Ausführungsforen der Erfindung mit einem oberen Schleusenschieber.
  • Abb.6 stellt diesen Schleusenschieber in Draufsicht dar.
  • Abb. 7 und S zeigen zwei verschiedene Ausführungsformen, in welchen der unterhalb des oberen Schleusenschiebers befindliche Teil des Austragsapparates zusammen finit diesem Schieber in waagerechter Richtung bewegt werden kann.
  • Abb.9 zeigt eine Ausführungsform, in welcher der unterhalb des oberen. Schleusenschiebers befindliche Teil des Austragsapparates zusammen finit diesem Schieber um einen waagerechtenZapfen geschwenkt werden kann.
  • Abb. i der Zeichnung zeigt einen Längsschnitt einer Stromrinne i, bei der die sich ablagernden dichten Produkte in den Austragsapparat 2 fallen, während eine die Abführung regelnde, um einen festen Punkt 5 drehbare Scheibe .4 eine auf einem zum Drehzapfen konzentrischen Irreis angeordnete Anzahl kegeliger Bohrungen 6 besitzt, von denen jede einen von den anderen verschiedenen Ouersclinitt hat und dabei so angeordnet ist. daß sie die Basis des Apparates verlängert. Durch Drehen der Scheibe um den festen Punkt 5 kann man nach Belieben die eine oder andere der kegeligen Öffnungen 6 unterhalb der Apparatbasis einstellen. Diese Artder Ausbildung ist bekannt und nur angeführt, um die Regelung der Austragsöffnung zu zeigen.
  • Die Abb. 2 und 3 zeigen einen senkrechten Längsschnitt bzw. einen Querschnitt einer Ausführungsforen einer Vorrichtung, welche die Verwirklichung des Erfindungsprinzips gestattet. Diese Vorrichtung wird durch einen einfachen Schieber 7 gebildet, welcher den Austragsapparat 2 in einer waagerechten Ebene etwas ober=halb des Niveaus der Abführöffnung 2' durchquert. Die Regelung der Abführöffnung 2' erfolgt mittels einer Scheibe mit kegeligen öffnungen, wie oben mit Bezug auf Abb. i beschrieben und in Abb. 4. gezeigt. Beim normalen Lauf hält die Öffnung 7 des Schiebers ; den Durchgangsquerschnitt in dein Apparat 2 vollkommen geöffnet, während im Falle, daß sich ungewollteriveise größere Teilchen in den Apparat absetzen und abgeführt werden müssen, der Schieber 7 ganz. eingeschoben wird, so daß der obere Teil des Austragsapparates 2 vollständig isoliert wird, urn zwischen dein besagten Schieber 7 und der mit den runden Öffnungen 6 versehenen Reglerscheibe .a. eine Kammer von sehr kleinem Rauminhalt zu bilden, so daß die Beseitigung der Verstopfung durch Vergrößerung der Austragsöffnung ohne nennenswerte Störungen im Arbeitsgang des Apparates vollzogen wird.
  • Wie in den Abb.5 und h gezeigt, kann man gemäß einer anderen Ausführungsform der Erfindung den Schieber ;' der Abb. 3 und 4 durch einen Sektor 8 ersetzen, der sich um einen außerhalb des Apparates gelegenen festen Zapfen 9 drehen läßt. Der Sektor ist mit einem Handhabungshebel io versehen, der ermöglicht, entweder den Sektor mit einer in ihm vorgesehenen Bohrung S' über die Abführungsöffnung des Apparates 2 einzustellen, so daß eine normale Verbindung des letzteren mit seiner öffnung geschaffen ist, oder den Sektor mit seinem vollen Teil im Apparattrichter einzustellen und somit den oberen Apparateteil vom unteren zu isolieren.
  • .Wie Abb. 7 zeigt, kann der Schieber 7 mit der sich zwischen der Ebene des Schiebers 7 und der Ebene der Austragsöffnung 2' befindlichen Basis 2" des Apparates 2 verbunden werden, so daß sich also der Schieber 7 zusammen mit der Basis 2" und die durch diese Basis 2" getragene Austragsreglerscheibe ,4 verstellt.
  • In ähnlicher Weise kann, wie in Abb. S gezeigt, die Basis 2" des Apparates z mit dem Sektor S verbunden werden und sich zusaininen mit letzterem und den Zapfen 9 drehen.
  • Wie in Abb.9 gezeigt, können der untere Teil 2" des Apparates 2 und die Organe, welche er trägt, anstatt sich in einer horizontalen Ebene zu verschieben, um einen waagerechten Zapfen i i geschwenkt werden. Die Basis a" wird beim normalen Gang bezüglich des oberen Teiles des Apparates 2, der sich oberhalb des Schiebers 7 oder des Sektors 8 erstreckt, mittels Schraube und Flügelmutter 12 in Stellung gehalten.
  • Man könnte die Teile auch derart anordnen, daß die Basis 2" -zuerst waagerecht verschoben werden kann, wie in den Abb.7 und 8 vorgesehen, und darauf um einen waagerechten Zapfen schwenken kann, wie in Abb. 9 vorgesehen, um den Inhalt dieser Basis z" an einem außerhalb der senkrechten Ebene der Stromrinne gelegenen Punkte zu entleeren.

Claims (2)

  1. PATRNTA\ SPRÜCHE: i. Schleusenvorrichtung für Austragsapparate ohne aufsteigenden Flüssigkeitsstrom an Stromrinnenwäschen, gekennzeichnet durch Anwendung der bei diesen Austragsapparaten an sich bekannten Lochscheibe mit mehreren verschieden großen Löchern, die wahlweise in den Bereich des freien Schleusenquerschnittes gebracht werden, als Außenschieber der Schleuse.
  2. 2. Schleusenvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der ganze unterhalb des oberen Schleusenschiebers befindliche Teil des Austragsapparates zusammen mit diesem Schieber in waagerechter oder senkrechter Richtung bewegt wird.
DEF61621D 1926-06-27 1926-06-27 Schleusenvorrichtung fuer Austragsapparate ohne aufsteigenden Fluessigkeitsstrom an Stromrinnenwaeschen Expired DE516860C (de)

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DEF61621D DE516860C (de) 1926-06-27 1926-06-27 Schleusenvorrichtung fuer Austragsapparate ohne aufsteigenden Fluessigkeitsstrom an Stromrinnenwaeschen

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DE516860C true DE516860C (de) 1931-01-29

Family

ID=7109336

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