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DE516621C - Lenkvorrichtung fuer Gleiskettenfahrzeuge - Google Patents

Lenkvorrichtung fuer Gleiskettenfahrzeuge

Info

Publication number
DE516621C
DE516621C DEH112917D DEH0112917D DE516621C DE 516621 C DE516621 C DE 516621C DE H112917 D DEH112917 D DE H112917D DE H0112917 D DEH0112917 D DE H0112917D DE 516621 C DE516621 C DE 516621C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
brake
shaft
vehicle
clutch
released
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEH112917D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Harnischfeger Corp
Original Assignee
Harnischfeger Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from GB2146627A external-priority patent/GB290081A/en
Application filed by Harnischfeger Corp filed Critical Harnischfeger Corp
Priority to DEH112917D priority Critical patent/DE516621C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE516621C publication Critical patent/DE516621C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D11/00Steering non-deflectable wheels; Steering endless tracks or the like
    • B62D11/02Steering non-deflectable wheels; Steering endless tracks or the like by differentially driving ground-engaging elements on opposite vehicle sides
    • B62D11/06Steering non-deflectable wheels; Steering endless tracks or the like by differentially driving ground-engaging elements on opposite vehicle sides by means of a single main power source
    • B62D11/08Steering non-deflectable wheels; Steering endless tracks or the like by differentially driving ground-engaging elements on opposite vehicle sides by means of a single main power source using brakes or clutches as main steering-effecting means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Non-Deflectable Wheels, Steering Of Trailers, Or Other Steering (AREA)

Description

  • Lenkvorrichtung für Gleiskettenfahrzeuge Die Erfindung bezieht sich auf eine Lenkvorrichtung für Gleiskettenfahrzeuge, bei denen mittels eines einzigen Lenkgliedes auf die Kupplungen und Bremsen der beiden Gleisketten eingewirkt wird.
  • lin besonderen benutzt die Erfindung die bekannte Einrichtung, bei welcher die Kupplungen und Bremsen von einer Kurvenscheibe aus eingestellt werden.
  • Diese an sich bekannte Einrichtung wird gemäß der Erfindung in der Weise verbessert, daß in die Kurvenscheibe, von der aus die Kupplungen und Bremsen für die Gleisketten eingestellt werden, zwei Hebel eingreifen, von denen jeder zum Einstellen einer Gleiskettenkupplung und einer Bremse dient.
  • Die Kurve der Kurvenscheibe ist so gestaltet, daß bei ihrer Drehung entweder beide Bremsen angezogen und beide Gleiskettenkupplungen gelöst werden, oder daß z. B. auf der rechten Fahrzeugseite die Kupplung eingerückt und die Bremse gelöst, gleichzeitig damit auf der linken Fahrzeugseite die Kupplung gelöst und die Bremse angezogen wird, oder daß beide Kupplungen eingerückt und beide Bremsen gelöst werden, oder daß z. B. auf der linken Fahrzeugseite die Kupplung eingerückt und die Bremse gelöst wird, gleichzeitig auf der rechten Fahrzeugseite die Kupplung gelöst und die Bremse angezogen wird.
  • Alle diese Vorgänge werden dadurch erzielt, daß die Kurvenscheibe eine Drehung um weniger als i8o° ausführt. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar bedeutet: Abb. i eine Draufsicht in teilweisem Schnitt auf die Lenkvorrichtung eines Gleiskettenfahrzeugs, Abb. :2 eine Rückansicht, in der einzelne Teile gemäß der Linie 2-2 geschnitten sind. Abb. 3 eine Seitenansicht mit Schnittdarstellungen gemäß der Linie 3-3 der Abb. i, Abb. q. einen Schnitt nach der Linie 4-4 der Abb. 5, Abb.5 einen Schnitt in größerem Maßstabe nach der Linie 5-5 der Abb. i, Abb.6 eine Seitenansicht eines der in Abb. q. und 5 dargestellten Teile, Abb. 7 eine Rückansicht desselben Teiles, Abb. 8 eine Draufsicht auf diesen Teil, wobei er um 4.5° gedreht ist, Abb. g eine Draufsicht auf einen anderen der in den Abb. 4. und 5 dargestellten Teile und Abb. io eine Ansicht dieses Teiles.
  • Die Abb. i i bis 15 zeigen verschiedene Stellungen der Lenkvorrichtung.
  • Auf der Zeichnung ist die Erfindung in der Anwendung auf ein Gleiskettenfahrzeug dargestellt, das z. B. einen drehbaren Ausschachtkran tragen soll.
  • Der hierzu erforderliche Drehtisch des Aufbaues sitzt auf einem Mittelzapfen 2o des Fahrzeugrahmens i. Durch die Bohrung dieses Zapfens 2o ist die Welle ig hindurchgeführt, die über Kegelräder und ein Zweigangschaltgetriebe zum Antrieb einer Welle 2 dient, die mittels Stirnräder 3, 5 über die Welle 7 die Gleiskette io und über die Stirnräder 4, 6 und über die Welle 8 und die Kettenführungsräder 9 die Gleiskette r i antreibt.
  • Aus Abb. 4 und 5 ist eine Kupplung 31 erkennbar, die dazu dient, das Stirnrad 3 mit der Welle 2 zu kuppeln oder zu entkuppeln. Die Kupplung besteht aus einem Teil 32, der lose drehbar auf der Welle sitzt und mit dem Rade 3 verbunden ist. Ein Teil 33 ist auf der Welle 2 mittels Nut und Federn 34 verschiebbar und besitzt Zähne 35, die in ähnliche Zähne 36 des Teiles 32 eingreifen können. Ein Bund 37 ist auf der Welle 2 befestigt und verhindert, daß sich die Federn 34 auf der Welle 2 verschieben. Für die Betvegung des Kupplungsteiles 33 in die beiden Endstelltmgen ist ein Arm 38 vorgesehen, der mit gabelförmigen Lageraugen 39 und einem Bund 40 versehen ist, der durch einen Keil 41 und einer Welle 42 befestigt ist, die sich in der Längsrichtung des Fahrzeugs erstreckt und in geeigneten Lagern des Rahinens i ruht. Auf jeder Seite des Armes 38 sind Arme 43 und 44 vorgesehen, von denen jeder einen Lagerbund 45 trägt, der lose drehbar auf der Welle 42 sitzt, und ferner mit einer abwärts sich erstreckenden Verlängerung 46 ausgerüstet ist, die drehbar an einem Bolzen 47 eines geeigneten Ringes ¢8 angreift, der seinerseits drehbar in der Nut des Kupplungsteiles 33 liegt.
  • An jedem der Arme 43, 44 sind ferner, wie aus Abb.7 ersichtlich, nach innen vorstehende Lager 49 vorgesehen. Ferner befinden sich an diesen Armen übereinstimmende Bohrungen 5o, in welche ein Bolzen 51 oder andere geeignete Mittel eingeschoben werden können, um die beiden Teile in sicherer Verbindung zu dem Arm 38 zu halten. Die einander gegenüberstehenden Enden der Lager 49 sind, wie bei 52 ersichtlich, weggeschnitten, so daß, wenn die Arme 43 und 44 einander gegenübergestellt sind (Abb.5), eine Öffnung entsteht, in welche ein Bolzen 53 lose eingesetzt werden kann. Auf ihm sitzt mit einem Bund 54 eine Stange 55. jedes der Lager 49 ist an seiner oberen Seite (Abb. 7 und 8) vertieft, derart, daß, wenn die Lager einander gegenüberstehen, ein Sitz 56 für das untere Ende einer Feder 57 entsteht, die auf die Stange 53 aufgeschoben und zwischen den Sitz 56 und einer Rundscheibe 58 mit leichter Spannung eingebaut ist. Die Rundscheibe 58 sitzt verschiebbar auf dem Bolzen 53 und wird in ihrer Stellung durch Muttern 59 gehalten. Aus dem Vorstehenden ist ersichtlich, daß, wenn die Welle42 in einer der Uhrzeigerbewegung entgegengesetzten Richtung gedreht wird (in bezug auf Abb. .4), die Lager 39 des Armes 38, welcher auf der Welle 42 befestigt ist, sich gegen die Unterseite der Lager 49 legen, um die Arme 43 und 44 in der gleichen Drehrichtung um die Welle 42 zu drehen.
  • Bei dieser Bewegung werden die Arme 43 und 44 den Kupplungsteil 33 längs der Welle :2 nach rechts in bezug auf Abb. 4 verschieben, wodurch die Entkupplung zwischen der Welle :2 und dem Teil 32 herbeigeführt und damit auch die Gleiskette io abgeschaltet wird. Bei umgekehrter Drehung der Welle 42 wird der Arm 38 durch seine federnde Verbindung 57 mit den Armen 43 und 44 eine Verschiebung des Kupplungsteiles 33 in die Kupplungsstellung zum Teil 32 herbeiführen, eine Stellung, die in Abb. 4 gezeigt ist.
  • Um die Welle42 zu drehen, ist ein Hebel 6o vorgesehen, welcher lose in eine Nut 62 eingreift, welche auf der Unterseite einer Kurvenscheibe vorgesehen ist. Diese Kurvenscheibe sitzt lose drehbar auf dem Führungszapfen 20 und kann infolgedessen in Bezug auf den Fahrzeugrahmen um die Drehachse der Welle i9 als Mittelpunkt gedreht werden.
  • Um zu verhindern, daß bei der Entkupplung der Teil 32, weitere Drehungen ausführt, ist ein Bremsband 64 vorgesehen, welches den Teil 32 umgibt und mit einem Ende an einem in Lageraugen 66 des Rahmens i liegenden Bolzen 65 befestigt ist. Das andere Ende des Bandes 64 trägt einen Arm 67, dessen oberes Ende gegabelt und durchbohrt ist, und der mit dem Ende eines Armes 68 durch einen Stift 69 verbunden werden kann.
  • Der Arm 68 sitzt auf einer Welle 70, die in geeigneter Weise im Rahmen i gelagert ist.
  • An der Welle 7o ist ein abwärts sich erstreckender Arm 76 befestigt und durch eine Verbindungsstange und Gelenke 77 mit einem Arm 78 verbunden, der auf der Welle 42 sitzt und sich abwärts von dieser erstreckt.
  • Aus der vorstehenden Beschreibung ergibt sich, daß bei einer Bewegung der am oberen Ende des Hebels 6o befindlichen Rolle 61 zur inneren Stellung, die in Abb. i gezeigt ist, die Kupplung 31 die Antriebswelle :2 mit der Gleiskette io kuppelt, und daß gleichzeitig das Bremsband 64 vor dem Eingriff der Kupplung gelöst wird, und daß ferner bei der Bewegung der Rolle 61 zur äußersten Lage links die Kupplung 31 gelöst und die Bremse 64 angezogen wird, derart, daß die Gleiskette io von der Welle 2 abgekuppelt und gleichzeitig gegen Bewegung festgehalten wird.
  • Um das Rad 4 mit der Antriebswelle 2 zu kuppeln oder zu entkuppeln, ist eine Kupphing 79 vorgesehen, die in ihrer Ausführung mit der Kupplung 31 übereinstimmt und auch alle die bei dieser beschriebenen Teile besitzt. Die Einstellung erfolgt durch einen Hebel 8o, der ähnlich dem Hebel 6o gestaltet ist und am oberen Ende eine Rolle 81 trägt, die in die Nut 62 der Kurvenscheibe 63 eingreift. Der Hebel 8o ist auf einer Welle 82 ähnlich der Welle 42 befestigt, die ihrerseits in der Längsrichtung des Fahrzeugs in geeigneter Weise im Fahrzeugrahmen i gelagert ist. Die Verbindungen zwischen Welle 82 und Kupplung 79 sind in den Zeichnungen dargestellt und stimmen im übrigen finit den Teilen überein, die die Welle 4.2 mit der Kupplung 31 verbinden, so daß nähere Erläuterungen dieser Vorrichtung nicht erfor-(lerlich sind. Die Kupplung 79 arbeitet auch niit einer Bremse 83 zusammen, die in Bauart und Ausführung mit der Bremse 64 übereinstimmt und mit dein Hebel 8o verbunden ist, der Gelenke 8d., ähnlich den Gelenken 77, einer Welle 85, ähnlich der Welle 70 und einen Arm 86, der auf der Welle 85 befestigt und ähnlich dem Arm 68 gehalten ist, bewegt. Eine Einwärtsbewegung der Rolle 81 zur innersten Stellung nach links (Abb. i) bewirkt Schließen der Kupplung 79 und Lösen der Bremse 83 und damit Kupplung der Gleiskette i i mit der Antriebswelle z. Bei Auswärtsbewegung der Rolle 81 nach rechts wird die Kupplung 79 .gelöst und die Bremse 8.3 angezogen, um die Gleiskette ii von der Welle :2 zu entkuppeln und sie gegen Bewegung festzuhalten.
  • Die Ausbildung und Anordnung der Kurve 62 auf der Unterseite des Teiles 63 und die Art und Weise, in welcher die Kurve mit Rollen 61 und 81 mit den oberen Enden der Hebel 6o und 8o zusammenarbeitet, tim die Kupplungen 31 und 79 und die Bremsen 64 und 83 wahlweise einzustellen, wodurch das Fahrzeug in der eingangs erläuterten Weise gelenkt wird. sollen nunmehr erläutert werden.
  • Es sei in diesem Zusammenhang daran erinnert, daß die Finivärtsbewegung der Rollen 61 und 81 zur Welle i9 hin Einrücken der Kupplungen und Lösen der Bremsen bedeutet, -während die entgegengesetzte Auswärtsbewegung der Rollen Ausrücken der Kupplungen und Anziehen der Bremsen ergibt. In Abb. i i bis 15 ist die Kurvenscheibe 63 in vier verschiedenen Stellungen gezeigt, wobei auf die Hinweise »vorn« und :>hinten« zu achten ist. Ein Zahnrad 87 ist auf dem unteren Ende einer senkrechten Welle 88 befestigt, die in geeigneter Weise auf dem oberen Drehtisch des Fahrzeugs gelagert ist und an ihrem oberen Ende mit einem Lenkhandrad 89 versehen ist. Das Zahnrad 87 greift in Zähne ein, die auf dem Umfang der Scheibe 63 vorgesehen sind. Das Zahnrad 87 kann außer Eingriff mit der Verzahnung der Scheibe 63 gebracht werden, so daß die Welle 88 sich nicht dreht, wenn der Drehtisch eine Bewegung ausführt. Ein geeigneter Anschlag 9o ist in der -Nut 62 vorgesehen und z. B. durch Bolzen oder Nieten 91 bef estig t.
  • Beginnen wir mit der Stellung der Scheibe 63, wie sie in Abb. ii und 15 gezeigt ist. Der Anschlag 9o liegt hierbei gegen die Rolle 81 des Hebels 80, so daß eine Drehung der Scheibe 63 im Uhrzeigersinn nicht möglich ist. In dieser Stellung liegen die Rollen (i und 81 in ihren äußersten Lagen, so daß also die Kupplungen 31 und 79 gelöst und die Bremsen 64 und 83 angezogen sind. Die Gleisketten stehen still. Wird die Scheibe 63 durch das Rad 87 im Sinne des eingezeichneten Pfeiles gedreht, so kommt die Scheibe 63 in die Lage nach Abb. 12, in der die Rolle 81 gezwungen wird, den geraden Teil 92 der Kurve 62 zu durchlaufen. Die Rolle 61 läuft in dem gleichachsigen Teil 93 der Kurve. Infolgedessen wird die Rolle 61 ihre Außenstellung beibehalten, während die Rolle 81 in die Innenstellung gezogen wird, so daß die Kupplung 79 geschlossen und die Bremse 83 gelöst wird. Die Gleiskette i i erhält ihren Antrieb, während die Gleiskette i o stillgehalten wird. Das Fahrzeug führt eine scharfe Drehung nach links aus. Die Anordnung der Teile ist dabei so bemessen, daß die Bremse 83 schrittweise gelöst wird, wenn die Rolle 8i auf den ersten Teil der geradlinigen Strecke 92 übergeht. Die weitere Einwärtsbewegung der Rolle 81 auf dem verbleibenden Teil der Strecke 92 bewirkt Sann erst die Einschaltung der Kupplung, so daß die Kupplung erst erfolgt, nachdem die Bremse völlig gelöst ist.
  • Bei weiterer Drehung der Scheibe 63 kommen wir zur Stellung nach Abb. 13. Die Rolle 8i gelangt in die Strecke 9.I der Nut, die gleichachsig zur Achse der Scheibe 63 liegt. Die Rolle 61 kommt in den geradlinigen Teil 95 und wird so zur innersten Stellung übergeführt. Dieser Ausschlag bewirkt die Lösung der Bremse 6.4 und das Schließen der Kupplung 31. Die Rolle 81 bleibt dagegen in der zuletzt eingenommenen Stellung durch den gleichachsigen Teil 94 stehen. Der Übergang von 93 zu 95 ist so gewählt, daß auch hier vor dem Schließen der Kupplung die Bremse völlig gelöst wird, infolgedessen werden die beiden Gleisketten io und i i angetrieben, so daß das Fahrzeug in gerader Richtung nach vorn läuft. Man sieht ferner, daß in dem Übergang zwischen 93 und 95 die Möglichkeit gegeben ist, die Bremsung der Gleiskette io beliebig zu gestalten, so daß das Fahrzeug wahlweise verschieden starke Krümmungen durchlaufen kann. Wird die Scheibe 63 weitergedreht, so ergibt sich die Stellung nach Abb. 14, bei welcher der Anschlag 9o durch Auftreffen auf die Rolle 61 eine weitere Drehung der Scheibe 63 im Sinne des eingezeichneten Pfeiles verhindert. Die Rolle 61 befindet sich dabei in der Strecke 96 der Nut, die von der Strecke 95 an gleichachsig zur Drehachse der Scheibe 63 liegt, so daß während dieser Bewegung der Scheibe 63 die Rolle 61 ihre Lage nicht verändert. Infolgedessen bleibt die Kupplung 31 weiterhin geschlossen und die Bremse 64 gelöst. Beide Teile haben dieselbe Stellung wie bei der Einstellung nach der Abb. 13. Dagegen wird die Rolle 81 auf der geraden Strecke 97 der Nut 62 mehr und mehr nach außen bewegt werden, wodurch die Kupplung 79 gelöst und die Bremse 83 in immer stärkerein Maße angezogen wird, bis schließlich beim Übergang in den gleichachsigen Teil 93 die Bremse völlig angezogen ist. Man sieht, daß auf d;ese Weise eine Rechtsdrehung des Fahrzeugs nach verschiedenen Krümmungsradien möglich ist. Durch entsprechende Einstellung der Scheibe 63 lassen sich somit alle Lenkbewegungen ausführen, die für den Gang des Fahrzeugs erforderlich sind. Zum Anzeigen der entsprechenden Stellung der Scheibe 63 in bezug auf die Hebel 6o und 8o und damit der jeweils eingestellten Fahrtrichtung sind auf der Unterseite der Scheibe 63 Aussparungen 98 vorgesehen, welche das obere Ende eines Stiftes 99 aufnehmen können, der auf dem Fahrzeugrahmen gelagert ist und unter der Wirkung einer Feder ioo steht. Die Vertiefungen sind so angeordnet, daß der Stift 99 in diese eindringt, -wenn die Scheibe 63 ihre verschiedenen Stellungen einnimmt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Lenkvorrichtung für Gleiskettenfahrzeuge, bei der die Kupplungen und Bremsen für die Gleisketten von einer Kurvenscheibe aus eingestellt werden, dadurch gekennzeichnet, daß in die Kurvenscheibe (63) zwei Hebel (6o, 8o) eingreifen, von denen jeder zum Einstellen einer Gleiskettenkupplung (3i, 79) und einer Bremse (64, 83) dient, und daß die Kurve (62) so gestaltet ist, daß bei Drehung der Scheibe entweder beide Bremsen (64, 83) angezogen und beide Kupplungen (3i, 79) gelöst werden, oder daß z. B. auf der rechten Fahrzeugseite die Kupplung (79) eingerückt und die Bremse (83) gelöst, auf der anderen Fahrzeugseite die Kupplung (3i) gelöst und die Bremse (63) angezogen wird, oder daß beide Kupplungen (3 i, 79) eingerückt und beide Bremsen (64, 83) gelöst werden, oder daß z. B. auf der linken Fahrzeugseite die Kupplung (3i) eingerückt und die Bremse (64) gelöst wird, auf der anderen Fahrzeugseite .die Kupplung (79) gelöst und die Bremse (83) angezogen wird.
  2. 2. Lenkvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurve (62) der Scheibe (63) so gestaltet ist, daß eine Drehung um weniger als 18o° sämtliche vier Arbeitsvorgänge auslöst.
  3. 3. Lenkvorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der eine der in die Kurvennut (62) eingreifenden Hebel (6o) die Kupplung (3i) und die Bremse (64) der linken Fahrzeugseite und der andere (8o) die Kupplung (79) und die Bremse (83) der rechten Fahrzeugseite einstellt.
DEH112917D 1927-08-15 1927-09-03 Lenkvorrichtung fuer Gleiskettenfahrzeuge Expired DE516621C (de)

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