DE516489C - Maschine zum Verbinden von Brettern an aneinanderstossenden Laengskanten - Google Patents
Maschine zum Verbinden von Brettern an aneinanderstossenden LaengskantenInfo
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B27—WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
- B27M—WORKING OF WOOD NOT PROVIDED FOR IN SUBCLASSES B27B - B27L; MANUFACTURE OF SPECIFIC WOODEN ARTICLES
- B27M3/00—Manufacture or reconditioning of specific semi-finished or finished articles
- B27M3/0013—Manufacture or reconditioning of specific semi-finished or finished articles of composite or compound articles
- B27M3/0026—Manufacture or reconditioning of specific semi-finished or finished articles of composite or compound articles characterised by oblong elements connected laterally
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Description
- Maschine zum Verbinden von Brettern an aneinanderstoßenden Längskanten Es sind Maschinen zum Verbinden von Brettern o. dgl. an aneinanderstoßenden Längskanten bekannt, z. B. solche mittels breiter, teils in das eine, teils in das andere Brett eindringender Nägel mit einstellbarer Anschlagleiste für das erste in die Maschine eingeschobene Brett und einer nach der Brettbreite gesteuerten Vorschubvorrichtung für die Bretter, bei deren Bewegung die Feststellvorrichtung für die Anschlagschiene gelöst wird.
- Die den Gegenstand der Erfindung bildende Maschine gehört zu dieser Klasse von Nagelmaschinen und bezweckt eine selbsttätige Steuerung der Maschine in solcher Weise, daß beim Durchlauf eines einzigen Bretts oder Kistenteils nicht sofort der Arbeitsvorgang (die Festhaltung des durchlaufenden Bretts unter der Nagelvorrichtung durch eine Halteschiene und die Nagelung) erfolgt, sondern die Auslösung dieser beiden Organe der Nagelmaschine dann erst stattfindet, wenn dem ersten durchgeschobenen Brett oder Kistenteil zwecks Verbindung ein zweites Brett nachgeschoben wird.
- Die Lösung der Aufgabe erfolgt dadurch, daß zwei in die Einschubbahn der Bretter ragende Hebel oder Fühler hintereinander vorgesehen sind, derart, daß beim Durchschieben des ersten Bretts zunächst der eine Hebel. oder Fühler, welcher vorne liegt, geschaltet wird und hierauf sofort in seine Anfangslage zurückkehrt, worauf vom ersten Brett der zweite nachfolgende Fühler geschaltet wird, ohne daß eine Auslösung des Antriebes für die Halteschiene und die Nagelvorrichtung erfolgt. Wird hingegen nunmehr dem ersten Brett oder Kistenteil ein zweites nachgeschoben und trifft dasselbe auf den in seine Anfangslage zurückgekehrten vorne liegenden ersten Fühler, während der zweite Fühler noch durch das erste Brett in der ausgeschwenkten Lage gehalten wird, so wird nunmehr der Arbeitsvorgang ausgelöst, d. h. das zweite Brett an das erste durch die Haltevorrichtung dicht angepreßt gehalten und durch die Nagelvorrichtung mit dem ersten Brett an den aneinanderstoßenden Längskanten verbunden.
- In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in beispielsweiser Ausführungsform veranschaulicht. und zwar zeigt Abb. i eine Seitenansicht der gesamten Maschine, Abb. 2 das Getriebe nach Abb. i in vergrößerter Seitenansicht, Abb. 3 dasselbe in Aufsicht, Abb. 4 einen Teilschnitt nach Linie A-B der Abb. 2, während Abb.5 eine Vorderansicht der Maschine veranschaulicht.
- Gemäß der Zeichnung Abb. i und 2 sind oberhalb des Werktisches a, auf welchem die zu vernagelnden Bretter b gelegt und in der Pfeilrichtung vorgeschoben werden, zwei Fühler i und 14 an einem Bock des Maschinenständers etwa um Zapfen i' und 14'
durch diese Schaltung der Arm 2o' des Hebels 2o vom Nocken 28 abgeschoben, so ist der Nocken 28 immer noch gesperrt durch den Arm des Hebels 12. Ist jedoch ein erstes Brett durchgelaufen und nach Vorbeigang des ersten Brettes der Fühlhebel i in seine Anfangslage (Ruhestellung) zurückgekehrt und wird nun ein zweites Brett nachgeschoben, während durch das erste Brett der Fühlliebel 14 noch in seiner ausgeschwenkten, den Nocken 28 auslösenden Stellung verharrt, so wird durch die Schaltung des Fühlhebels i durch das zweite. Brett nun der Arm des Hebels 12, der den Nocken 28 noch sperrt, von diesem abgeschoben, so daß nunmehr die Sperrung des Nockens -28 aufgehoben ist.schwenkbar hintereinander gelagert. Der He- bel i ist durch Zugstange 2 mit einem Nebel 3 auf einer Weile 4 verbunden. Die «'eile d. trägt ferner den Hebel s, der seinerseits mit- tels Zugfeder 6 am festen Bolzen 7 angreift. Wird der Hebel i in Richtung des Pfeiles der Abb. -2 ausgeschwungen, was durch das Ein- schieben eines Brettes geschieht, so wird er nach Aufhören der bewegenden Kraft (nach Freigabe durch das Brett) aus der punktier- ten Lage in seine Ruhelage (ausgezogene Lage) selbsttätig zurückgeführt. Auf der Welle d. sitzt nun ein Sperrad io und ein Nockenrad i i. Bei Bewegung des Fühlers i aus seiner Ruhelage in die strich- punktierte Lage wird das Sperrad io durch die Sperrklinke g samt dem Nockenrad i i ge- dreht und Hebel i2, an dessen Ende eine Rolle 12' gelagert ist, nach abwärts uin seine Achse 12" geschwenkt. Dadurch wird ein nach abwärts ragender Arm des Hebels 12 vom Nocken 28 abgehoben. Wenn das N ok- kenrad i i nun weitergeschaltet wird, springt die Rolle 12' durch die auf den Hebel 12 wir- kende Zugfeder 13 wieder in die Aussparung des Nockenrades i i zurück, so daß der Hebel 12 sich wieder auf den Nocken 28 auflegt, obwohl der Fühler i beim Durchgang des ersten Brettes und bis nach vollständigem Durchgang desselben in seine verschwenkte strichpunktierte) Stellung nach -,Vbb. 2 stehen- bleibt. Hierdurch wird erreicht, daß beim Durchlauf eines ersten Brettes oder Kisten- teils in seiner ganzen Breite trotz der Schal- tung des Hebels oder Fühlers i und der hier- nach erfolgenden Schaltung des hinter ihm liegenden Fühlers 1.:', die Nagelvorrichtung und die Anschlagschiene nicht sofort ausge- löst wird, sondern die Maschine beim Durch- schieben dieses ersten Brettes oder Kisten- teils in ihrer Ruhestellung verharrt. Der Hebel oder Fühler 14 wird nämlich durch ein durchgeschobenes Brett -ebenfalls aus der Ruhestellung in die Arbeitsstellung (strich- punktierte Lage der Abb.2) verschwenkt und schaltet durch Verbindungsstange 15 einen auf Welle 17 sitzenden Hebel 16 in Pfeilrichtung. Der am Hebel 16 auf der gleichen Achse befestigte Hebel 18 schaltet dabei durch Verbindungsstange ig den mehr- armigen Hebel 2o derart, daß sein auf dein Nocken 28 aufruhender Arin 2o' von dein -Nocken abgehoben wird. Während des Durch- gangs eines ersten Brettes oder Kistenteiles wird demnach beim Anstoßen des ersten Füh- lers i zunächst der Arm des Hebels 12 vom Nocken 28 abgeschoben, kehrt aber infolge der Rückbewegung des Hebels 12 sofort wie- der in die den Nocken 28 sperrende Stellung zurück. Wird demnach vom ersten Brett der nachfolgende Fühlhebel 14 geschaltet und - Durch die Freigabe des Nockens 28 beim Durchschieben eines zweiten Brettes hinter dem ersten (oder des dritten hinter dein zweiten usf.) findet nun die Einschaltung des Getriebes wie folgt statt: Das Kettenrad 23 auf Welle 24 treibt das Zahnrad 25 und dieses das Zahnrad 26. Das Zahnrad 26 dreht sich auf einer Umschaltbüchse 27 frei. Sobald jedoch der in der Umschaltbüchse 27 sitzende Nocken 28 freigegeben ist, wird er durch eine Nockendruckfeder in die Kupplungslage gedrückt, so daß nunmehr die Welle 29 mitgedreht wird. Auf der Welle 29 sitzt ein Hubdaumen 3o, der einen Hebel 31 anhebt. Das Ende dieses Hebels 31 sperrt in der Ruhestellung einen Umschaltnocken 32 einer Umschaltbüchse 33. Der Umschaltnocken 32 kann nun durch seine Nochenfeder in die Kupplungslage gedrückt werden, so daß die Welle 35 mittels der Riemenscheibe 3q., die auf der Umschaltscheibe 33 sitzt, in Pfeilrichtung der Abb. 2 in Umdrehung versetzt wird. Auf diese Weise wird die Halteschiene auf die zu vernagelnden Bretter niederbewegt und die Nagelvorrichtung betätigt. Bei jedem neuen, dem schon vernagelten Brett oder Kistenteil nachgeschobenen Brett wiederholt sich der gleiche Schaltungsvorgang, bis beide Fühler i und 1:f nach vollständigem Durchlauf der miteinander vernagelten Bretter in ihre Anfangsstellung selbsttätig zurücklaufen. Dann wiederholt sich das Arbeitsspiel in der Weise, daß beim Durchschieben des ersten Bretts keine Auslösung des Antriebs der Nagelvorrichtung und der Festhaltevorrichtung erfolgt, während beim \?achschieben eines zweiten und folgender Bretter die Auslösung im Betriebe wieder stattfindet.
Claims (1)
- PATENTANSFRÜCnE i. Maschine zum Verbinden von Brettern an aneinanderstoßenden Längskanten, dadurch gekennzeichnet, . daß die Auslösung des Antriebs für die Halte-
3. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Fühler (i) als Schwinghebel ausgebildet ist, der durch Zugstange (2) ein Klinkenschaltwerk (9, io) mit Nockenscheiben (ii) so schaltet, daß ein unter Federwirkung stehender Schwinghebel (12) ausgeschwungen wird und nach der Ausschwingung in seine Ruhelage durch Federwirkung (13) zurückkehrt, der Kupplungsnocken (28) infolgedessen von dein Sperrarm des Hebels (12) vorübergehend freigegeben wird. .4. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Fühler (1q.) als Schwinghebel ausgebildet ist, der durch Zugstange (15) und Hebel (16) einen Sperrarm -(2o) schaltet, derart, daß in der ausgeschwungenen Lage des Fühlers (14) der Sperrarm (2o') des Hebels (2o) den Kupplungsnocken (28) freigibt. 5. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß durch ein Zahnrad (2;) auf Antriebswelle (24) ein Zahnrad (26) gedreht wird, das bei Einrückung des Kupplungsgliedes (28) die Umschaltbüchse (27) und damit die Welle (29) antreibt, von der durch Daumen (30) und Hebel (31) der Kupplungsnocken (32) einer Umschaltbüchse (33) ausgelöst wird, so daß der Drehantrieb der Riemenscheibe (3-.) auf Hauptwelle (35) übertragen wird.schiene und die -.%#Tagelvorriclitung von zwei in der Bahn der einzuschiebenden Bretter hintereinanderliegenden Fühlern (1, 14) erfolgt, welche ein gemeinsames Kupplungsglied (28) für den Antrieb in ihrer Ruhestellung sperren. 2. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der in der Bewe- gungsrichtung vorangehende erste Fühler bei seinem Antrieb durch ein eingescho- benes Brett einen - z. B. schwingen- den - Sperranschlag (12) einmalig schaltet, der nach der einmaligen Schal- tung in seine das Kupplungsglied (28) sperrende Lage unter Federwirkung zu- rückkehrt, während der zweite in der Be- wegungsrichtung nachfolgende Fühler (1@.) während der Dauer seiner Bewegung aus der Ruhestellung das von ihm gesteu- erte Sperrglied (2o') des Kupplungsglie- des (28) aus der Bahn desselben hält, so daß beim erstmaligen Anstoß des Fühlers (i) durch ein erstes Brett oder Kistenteil das Kupplungsglied (28) nicht ausgelöst wird, bei nachfolgender Schaltung des ersten Fühlers (i) jedoch, und während der zweite Fühler (14) außer Ruhestel- lung sich befindet, das Kupplungsglied (28) freigegeben wird und infolgedessen jedes zweite Brett und nachfolgende Brett die Einschaltung des Antriebs be- wirkt.
Applications Claiming Priority (1)
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