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DE51614C - Neuerungen an der unter Nr. 45 747 und 47616 geschützten Sägenschärfmaschine. (2 - Google Patents

Neuerungen an der unter Nr. 45 747 und 47616 geschützten Sägenschärfmaschine. (2

Info

Publication number
DE51614C
DE51614C DENDAT51614D DE51614DA DE51614C DE 51614 C DE51614 C DE 51614C DE NDAT51614 D DENDAT51614 D DE NDAT51614D DE 51614D A DE51614D A DE 51614DA DE 51614 C DE51614 C DE 51614C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lever
disk
shaft
saw
emery
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DENDAT51614D
Other languages
English (en)
Original Assignee
Fr. SCHMALTZ in Offenbach a. M
Publication of DE51614C publication Critical patent/DE51614C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D63/00Dressing the tools of sawing machines or sawing devices for use in cutting any kind of material, e.g. in the manufacture of sawing tools
    • B23D63/08Sharpening the cutting edges of saw teeth
    • B23D63/12Sharpening the cutting edges of saw teeth by grinding

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die periodisch umspringende Schrägstellung von Säge und Schmirgelscheibe gegen einander, welche bei der im ersten Zusatz - Patente No. 47616 beschriebenen Einrichtung durch Hin- und Herschwingen der Säge unter der Schmirgelscheibe bewirkt wird, läfst sich auch dadurch erreichen, dafs man bei feststehender Säge die Schmirgelscheibe vor- und zurückbewegt und sie gleichzeitig um ihre Verticalachse dreht.
Zu diesem Zwecke wird der Lagerbock für den die Schmirgelscheibe tragenden Arm auf einem Schlitten montirt. Der Schlitten erhält durch eine von der Kurbelscheibenwelle abhängige zweite Welle vermittelst entsprechender Uebertragung eine ruckartig vor- und zurückgehende Bewegung, wobei gleichzeitig ein weiterer Hebelmechanismus, welcher dieDrehung der Schmirgelscheibe verarilafst, in Thätigkeit gesetzt wird.
Fig. ι zeigt eine Vorderansicht,
Fig. 2 einen Längenschnitt der Maschine mit den neuen Einrichtungen,
Fig. 3 eine Ansicht von hinten mit theilweisem Schnitt.
■In Fig. 4 ist ein Grundrifs des Gestelles mit Schlitten zur Veranschaulkhung des von letzterem hethätigten, die Drehung der Scheibe bewirkenden Hefeelmechariismus gegeben.
Fig. 5 endlich zeigt eine Abänderung an der die Einspannvorrichtungen tragenden Stange.
Diejenigen Thei'le, welche unverändert geblieben sind, -haben dieselben Bezeichnungen erhalten wie im Haupt- und ersten Zusatz-Patent.
Die Kurbelscheiben A und B mit ihrem Gestänge bewirken, wie früher, den Vorschub der Säge bezw, den Auf- und Abwärtsgang der Schmirgelscheibe. Die Stange / mit den Einspannvorrichtungen ist feststehend (nicht drehbar).
Der die Schmirgelscheibe tragende Arm C hat eine etwas veränderte Form erhalten.' ·
Die Schmirgelscheibe ist nicht mehr mit ihrer Rotationsachse in ihm gelagert, sondern um die Verticalachse drehbar in demselben aufgehängt. · Auf dem mittleren Theil ist der Arm C gegabelt und mit seiner Welle w zwischen Körnerspitzen im Bock D1 gelagert. Der das Lagerstück D1 tragende Bock D ist auf einem im Gestell E verschiebbaren Schlitten S montirt, so dafs Arm C nebst der Schmirgelscheibe an der Bewegung des Schlittens theilnehmen m'ufs.
Mit der Kurbelscheibenwelle <z durch ein konisches Räderpaar verbunden, ist eine zweite Welle ι-1 angeordnet, welche vermittelst des Excenters J1 die Stange K3 hin- und herschiebt, und zwar erfolgt diese Verschiebung in gewissem Grade ruckartig, sobald die Kante 1 des Excenters an den Rahmen der Stange K3 anschlägt, bis zur Horizohtalstellueg des Punktes 1, sodann gleitet der Kreisbogen 1-2 an dem Rahmen weiter, ohne eine Verschiebung
zu bewirken, bis Kante ι an die gegenüberliegende Rahmenseite anschlägt und die Stängel3 zurückschiebt. Die Stange K3 bewegt den um K1 schwingenden Hebel K4, wobei K1 verstellbar eingerichtet ist, um den Ausschlag des oberen Endes von K^ langer oder kürzer bemessen zu können.
Dieses Ende von K^ ist mit einer Mutter M mit Handrädchen ausgerüstet, in deren Gewinde die Schubstange m des Schlittens S eingreift. Durch Drehung · der Mutter M läfst sich der Weg des Schlittens so reguliren, dafs in dessen Mittelstellung die Schmirgelscheibe genau über dem Sägenblatt steht, also nach vorwärts* und rückwärts sich um gleiche Strecken gegen die Säge verschiebt. Hierdurch wird erreicht, dafs stets correspondirende Punkte des Schmirgelscheibenumfanges mit den Zahnrücken in Berührung kommen und demgemäfs die abwechselnden Schrägen der auf einander folgenden Zahnrücken gleichen Neigungswinkel besitzen. >
Die für die Bearbeitung der Schneidflächen erforderliche Schrägstellung der Schmirgelscheibe gegen die Säge wird nun folgendermafsen hervorgebracht. Mit dem Schlitten S fest verbunden ist ein Zapfen s, welcher den Winkelhebel L1 trägt, dessen kurzer Schenkel mit einem Zahnsegment versehen ist.
Dieses steht im Eingriff mit einem gleichen Zahnsegment des um den ebenfalls mit dem Schlitten fest verbundenen Punkt sl schwingenden Hebels L, Fig. 4. Der Hebel L fafst weiter mit seinem geschlitzten Ende um den mit dem Gestell E fest verbundenen Zapfen Q, so dafs bei Vor- und Rückwärtsgang des Schlittens der Winkelhebel L1 um den Zapfen s schwingt.
.Der Ort des feststehenden Zapfens Q ist mit Hülfe der Klemmschraube Q.1 in dem Schlitz von L verstellbar, um den Ausschlag der Hebel L und L1 reguliren zu können. Q'2 ist der mit einer Nuth versehene Angufs an dem Gestell E zur Aufnahme des Zapfens Q, Fig. 6.
An dem Lagerstück D1 befindet sich ferner ein um d1 drehbarer Arm k, welcher mit einer Gleitbacke rl in eine entsprechende Rille einer auf Welle w verschiebbaren Nufs t eingreift. Die Gleitbacke r1 reicht mit ihrem zapfenartigen Schwanzende durch . den Kopf des Armes k hindurch und trägt hier einen Ring I1, welcher wieder von dem gegabelten Ende des mit Hebel L1 verbundenen Armes / zwischen Körnerspitzen gefafst wird. Durch die Schwingung des Winkelhebels L1 wird somit die Nufs t auf der Welle w hin- und hergeschoben, wobei der Eingriff mittelst *- Gleitbacke die Drehung der Welle n> behufs Auf- und Abbewegung der Schmirgelscheibe ungehindert gestattet.
In die Rille der Nufs t greift ferner ein zweiter, bei u im Arm C gelagerter Winkelhebel UXJ1 mittelst einer gleichen Backe r2 ein, welcher durch die Verschiebung der Nufs t wiederum in Schwingung versetzt wird und durch Vermittelung der Lenkstange ^ .die bei ν aufgehängte Schmirgelscheibe abwechselnd rechts und links herum um die Achse ν vl dreht. Die Drehung der Schmirgelscheibe erfolgt stets gleichzeitig mit der Vor- und Rückwärtsbewegung des Schlittens, weil sie durch diese selbst erst eingeleitet wird. ■
Die Abhängigkeit der Wellen α und i1 von einander ist nun wieder derart, dafs α doppelt so viel Umdrehungen macht als i\ d. h. bei voller Ab- und Aufwärtsbewegung der Schmirgelscheibe und gleichzeitigem Vorschub der Säge um einen Zahn, geht der. Schlitten S einmal nur vorwärts bezw. nur rückwärts.
Hierbei-ist das Excenter J1 so gestellt, dafs die ruckartige Bewegung des Schlittens und mit ihr die Umstellung der Schmirgelscheibe dann beginnt, wenn die Schmirgelscheibe eben den Rücken eines Zahnes verlassen hat und beendigt ist, bevor sie beim "folgenden Niedergang mit der Schneidfläche des nächsten Zahnes in Berührung tritt.
Es mag noch erwähnt sein, dafs an Stelle des Excenters J1 auch die im ersten Zusatz beschriebene Curvenscheibe verwendet werden kann.
Eine weitere Abänderung, Fig. 4, bezieht sich auf die Regulirung des Angriffes der Schmirgelscheibe bei der nach und nach eintretenden Abnutzung derselben.
Die bisher zu diesem Zwecke vermittelst einer Vorrichtung am Arm C (Anspruch 2. des ersten Zusatzes) erfolgende Senkung der Schmirgelscheibe kommt in Fortfall und soll statt dessen die eingespannte Säge gehoben werden. Es ist deshalb die die Einspannvorrichtungen tragende Stange f oben in einem kleinen Support χ gelagert, welcher vermittelst der Druckschraube W und eines Hebels am Gestell auf- und abverschiebbar ist und bei seinen Bewegungen die Stange f nebst der eingespannten Säge mitnimmt.
Durch Drehen der Schraube W läfst sich die Höhenstellung der Säge auf das Feinste reguliren.

Claims (5)

  1. Patent-Ansprüche:
    Bei der unter P. R. No. 45747 und 47616
    patentirten Sägenschärfmaschine:
    ι. Der Ersatz der im Anspruch 1 a), 1 b), 1 c) des Patentes No. 47616 geschützten Vorr richtungen zur Hervorbringung der Schrägstellungen des Sägenblattes, bestehend aus der Welle i und der hin- und herschwingenden Stange^"1 nebst den diese verbindenden Uebertragungsmechanismen KK1 K2 durch:
    eine Welle ζ'1 und einen den Schmirgelscheibenarm tragenden Schlitten 5 nebst geeignetem Uebertragungsmechanismus zwischen i1 und S, derart, dafs der Schlitten S von der Welle il eine peno- », disch ruckartig vor- und zurückgehende Bewegung erhält, und die Hinzufügung eines weiteren, von dem Schlitten S bethä'tigten Hebelgestänges, welch letzteres ein* Drehung der Schmirgelscheibe um ihre Aufhängungsachse bewirkt, so dafs durch Zusammenwirken der genannten Vorrichtungen die für den beabsichtigten Schrägschliff erforderliche Stellung der Schmirgelscheibe zum Sä'genblatt erzielt wird.
  2. 2. An dem in Anspruch i. bezeichneten Uebertragungsmechanismus zwischen Welle i1 und Schlitten S das Excentergetriebe J1K3 in Verbindung mit dem Hebel K* zwecks Erzeugung der ruckartigen Bewegung, sowie die Anordnung des verstellbaren Zapfens k1 und der Mutter M am Hebel K^ zum Zwecke der Regulirung dieser Bewegung.
  3. 3. Die Zusammensetzung des -in Anspruch 1. bezeichneten Hebelgestänges zum Drehen der Schmirgelscheibe um ihre Aufhängungsachse aus dem Getriebe L L1 und dem Winkelhebel U U\ welche Theile vermittelst verschiebbarer, mit Nuth und Gleitbackeneingriff versehener Nufs t mit einander in Verbindung stehen, derart, dafs der Winkelhebel (U-U1J mit dem Arm C auf- und abschwingen kann und dabei in .< steter Verbindung mit dem Getriebe L L1 verbleibt.
  4. 4. An dem in Anspruch 3. gekennzeichneten Hebelmechanismus L L1 die Anordnung des in einem Schlitz von Hebel L verschiebbaren, durch Klemmschraube Q1 am Gestell E feststellbaren Zapfens Q, zum Zwecke der Regulirung des Ausschlages des Gestänges.
  5. 5. An Stelle der in Anspruch 2. des Patentes No. 47616 gekennzeichneten Regulirvorrichtung (C h 2J eine andere Vorrichtung zum Reguliren ' der Höhenstellung der eingespannten Säge zur sich abnutzenden Schmirgelscheibe, bestehend aus einem zwischen Stange f und Gestell E eingeschalteten Support χ nebst der Stellschraube W.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT51614D Neuerungen an der unter Nr. 45 747 und 47616 geschützten Sägenschärfmaschine. (2 Expired - Lifetime DE51614C (de)

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DENDAT51614D Expired - Lifetime DE51614C (de) Neuerungen an der unter Nr. 45 747 und 47616 geschützten Sägenschärfmaschine. (2

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DE (1) DE51614C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1125803B (de) * 1955-10-15 1962-03-15 Merz Werke Gebrueder Merz Schleifmaschine

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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