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DE218969C - - Google Patents

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Publication number
DE218969C
DE218969C DENDAT218969D DE218969DA DE218969C DE 218969 C DE218969 C DE 218969C DE NDAT218969 D DENDAT218969 D DE NDAT218969D DE 218969D A DE218969D A DE 218969DA DE 218969 C DE218969 C DE 218969C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
grinding wheel
tooth
pivoting
grinding
during
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT218969D
Other languages
English (en)
Publication of DE218969C publication Critical patent/DE218969C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D63/00Dressing the tools of sawing machines or sawing devices for use in cutting any kind of material, e.g. in the manufacture of sawing tools
    • B23D63/08Sharpening the cutting edges of saw teeth
    • B23D63/12Sharpening the cutting edges of saw teeth by grinding

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
RATENTSCHRIFT
- JVe 218969 KLASSE ZSa. GRUPPE
in BOCKENHEIM-FRANKFURTa. M.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 26. Mai 1907 ab.
Die Erfindung ,bezieht sich auf die Gruppe von Sägeschärfmaschinen für Schrägschliff, bei welcher die Schleifscheibe schon während des ;■· Herabgehens gedreht wird. Diese Drehung geschah bisher bei Maschinen · zur Erzielung doppelten Schrägschliffs oberhalb der Zahnspitze; während im Gegensatz hierzu bei der vorliegenden Maschine die Drehung während ■„·. des ersten Teiles der Senkung innerhalb der ίο Zahnlücke erfolgt, . zu welchem Zwecke die Scheibe während dieses Teiles der Senkung innerhalb der Zahnlücke noch von der Zahnbrust entfernt gehalten wird. Die Zeit, welche ..·. zum Schleifen der Zahnbrust notwendig ist, ist verhältnismäßig gering im Vergleich zu der Zeit, die zum Senken der Schleifscheibe innerhalb der Zahnlücke notwendig ist, und es wird somit, wenn man einen Teil dieser Zeit zur -,..■, Drehung der Scheibe benutzt, diejenige Zeit gespart,: während welcher bei früheren Schrägschleif maschinen die Drehung, oberhalb der Spitze stattfand. Bei der neuen Maschine ist somit; für das Schwenken der Schleifscheibe ., - ·; in die aufeinanderfolgenden Schräglagen ein besonderer Zeitabschnitt nicht erforderlich.
Um die Scheibe bei ihrer Abwärtsbewegung
langsam gegen die Zahnbrust anzulegen, steht die Ebene der Schleifscheibe vorteilhaft schief
, .., mit'.Bezug .auf die Niedergangsrichtung, so daß besondere.;. Vorrichtungen zum Anlegen der Scheibe an die Zähnbrust nicht nötig sind.; Da je nach der Art der zu schleif enden' Zähne die Zeit, während welcher geschliffen werden soll, ferner auch der Winkel der Schleifscheibe geändert werden soll, so sind sämtliche zum Antreiben und Verstellen der Schleifscheibe dienenden Getriebe in einem verstellbaren Arm. angeordnet, der um eine senkrecht zur Sägeblattebene gerichtete Achse verschoben werden kann.
Eine Maschine der neuen Art ist auf beiliegender Zeichnung dargestellt.
Fig. i, 2 und 3 sind zwei Ansichten und eine Draufsicht auf die Maschine.
Fig. 4 und 5 sind zwei Ansichten des Getriebes zum Schwenken der Schleifscheibe.
Fig. 6 und 7 sind zwei Ansichten des Getriebes zum Heben der Schleifscheibe und zum Schalten der Säge.
Fig. 8 und 9 zeigen zwei verschiedene Formen der Schleifscheibe in verschiedenen Stellungen.
Fig. 10 bis 25 zeigen die hauptsächlichsten Stellungen der Schmirgelscheibe während des Schleifens zweier aufeinanderfolgender Zähne.
Die Erfindung kann namentlich aus dieser schematischen Darstellung des Schärfvorganges erkannt werden.
- Die Fig. 10 und 11 zeigen die Stellung der Schmirgelscheibe, in welcher der Zahnrücken a (Fig. 11) von der Schmirgelscheibe geschliffen wird, und zwar ist die Scheibe am Schluß dieses Vorganges und hat gerade die höchste Stellung über der Zahnspitze eingenommen, unv im
nächsten Augenblick die Abwärtsbewegung zu beginnen. Gleichzeitig mit dieser Abwärtsbewegung erfolgt auch die Schwenkung der Schmirgelscheibe für die nächste Schräglage.
Die Fig. 12 und 13 zeigen die Schleifscheibe, nachdem eine halbe Schwenkung ausgeführt ist. Zugleich hat sich die Schleifscheibe ein gewisses Stück in die Zahnlücke hineinbewegt. Die Bewegungsrichtung ist durch die Linie A angegeben. Bei der weiteren Bewegung der Scheibe in die Zahnlücke hinein vollzieht sich auch die weitere Schwenkung, deren Endstellung aus Fig. 14 und 15 ersichtlich ist.
In dem Augenblick, welcher durch Fig. 14 und 15 gekennzeichnet ist, berührt die Schleifscheibe die Zahnbrust b, wodurch sie entsprechend der Stellung der Schleifscheibe schräg geschliffen wird. Gleichzeitig erfolgt die Weiterbewegung der Schleifscheibe bis auf den Grund der Zahnlücke. Die jetzige Stellung der Schleifscheibe ist aus Fig. 16 und 17 ersichtlich. Während des seither beschriebenen Vorganges (Fig. 10 bis 17) stand das zu schleifende Sägeblatt still. Der Vorschubfinger führte dabei seine rückläufige Bewegung aus, um dann den nächsten Zahn des Sägeblattes vorschieben zu können.
Die Fig. 16 und 17 kennzeichnen die Stellung der Schleifscheibe, während der ihre Aufwärtsbewegung beginnt und auch die Vorwärtsbewegung des Sägeblattes anfängt. Hierbei wird der Rücken des Zahnes c schräg geschliffen, weil die Schleiffläche der Scheibe nach einem Kegelmantel verläuft, also über dem Zahnrücken schräg liegt. Die Schleifscheibe hat nun wieder ihre höchste Stellung erreicht, die aus den Fig. 18 und 19 ersichtlich ist.
Jetzt beginnt ein gleicher Vorgang wie seither beschrieben von neuem. Die Schleifscheibe (Fig. 18 und 19) fängt an, sich nach unten in die Zahnlücke hineinzubewegen. Hierbei wird auch zugleich die Schwenkung für die andere entgegengesetzte Schräglage begonnen.
In den Fig. 20 und 21 ist die Schwenkung zur Hälfte ausgeführt. Die Schleifscheibe hat sich zum Teil in die Zahnlücke hineinbewegt.
Die Fig. 22 und 23 zeigen die entgegengesetzte Schräglage der Schleifscheibe, während diese noch weiter in die Zahnlücke vorgedrungen ist.
Zugleich beginnt der Schrägschliff der Zahnbrust d.
Die Schleifscheibe gelangt bei ihrer Weiterbewegung auf den Grund der Zahnlücke. Die Stellung der Schleifscheibe hierbei ist aus den Fig. 24 und 25 ersichtlich.
Es beginnt nun wieder die Aufwärtsbewegung der Schleifscheibe, zugleich das Schrägschleifen des nächsten Zahnrückens e und der Vorschub des Sägeblattes
Der Antrieb der Maschine geht von den Riemenscheiben 1 und 2 aus (Fig. 3). Mit 2 ist die Riemenscheibe 3 fest verbunden; von dieser aus läuft der Treibriemen zur Drehung der Schleifscheibe 11 über die Leitrollen 6, 9 zu der Riemenscheibe 10 auf der Achse 12 der Schleifscheibe 11 und von da über die Rollen 7, 8 zur Antriebsscheibe 3 zurück.
Von dem Zahnrad 4 der Treibwelle aus wird durch das Rädergetriebe 5,13, 14 sowohl die Kurvenscheibe 14* zum Schwenken der Schleifscheibe als auch die auf derselben Achse sitzende -Kurvenscheibe 24 zum Heben der Schleifscheibe und Schalten der Säge angetrieben.
Eine Hin- und Herschwenkung der Schleifscheibe während jeder Umdrehung der Kurvenscheibe 14* wird durch die aus Fig. 3 und 5 ersichtliche Nut dieser Kurvenscheibe in der Weise ausgeführt, daß der von der Kurvenscheibe um den Punkt 15 geschwenkte Hebel 16 an einem Finger 17 an der die Schleifscheibenachse tragenden Gabel 18. angreift. Diese Gabel 18 ist oberhalb mit ihrem senkrechten Zapfen 19 in einer senkrecht verstellbaren Hülse 20 geführt und ruht auf dem Ende des zur Hebung der Schleifscheibe dienenden, um den Punkt 22 drehenden Armes 21.
Dieser Arm wird von der Kurvenscheibe 24 aus gehoben, während er sich unter dem Gewicht der Schleifscheibe und ihrer Gabel von go selbst wieder senkt. Die Hebung wird vermittelt durch den Winkelhebel 25 auf der Achse 30 (Fig. 6). Der Winkelhebel 25 drückt auf einen verstellbaren Nocken 32, der durch die Schraube 33 in der Längsrichtung des einarmigen Hebels 26 verstellt werden kann, um so das Übersetzungsverhältnis zwischen dem Hebel 25 und dem Hebel 26 so verändern zu können, wie es die Höhe der zu schleifenden Zähne erfordert. Der Hebel 26 drückt dann unmittelbar auf einen Finger 23 des Hebels 21.
Auf der Achse 30 des Hebels 25 ist noch der Arm 28 mit dem Schaltfinger 29 zur Schaltung der Säge befestigt.
Die sämtlichen angegebenen Getriebe sitzen an dem Gestell 34, das um die Achse 31 der Riemenscheibe 1,2,3 drehbar ist, um die Ebene der Schleifscheibe entsprechend der Schräge der zu schleifenden Zahnbrust einzustellen. Der Zahnrücken wird in bekannter Weise bei dem Rückgang der Schleifscheibe geschliffen.
Aus Fig. 8 geht hervor, daß bei Anwendung einer ebenen Schleifscheibe diese eine schräge Achse erhalten muß, damit sie sich bei der Hebung aus der Tiefe der Zahnlücke von der Zahnbrust entfernen und so den Spielraum für die Schwenkung gewinnen sowie umgekehrt sich beim Senken der Zahnbrust nähern kann.
Bei einer konischen Scheibe nach Fig. 9 kann die Hebung senkrecht bzw. in der Achsenrichtung des Zapfens 19 erfolgen.
Die Schleifspanstärke an der Brust eines Zahnes entspricht dem wagerechten Abstand des tiefsten Punktes der ungeschliffenen Zahnlücke von dem tiefsten Punkt des Scheibenumfanges, bis zu dem die Schleifscheibe in der unteren Endstellung gelangt; dieser Betrag wird tatsächlich etwas· verringert um den Betrag, um den die Scheibe unter der Wirkung des Schleif druckes infolge ihrer eigenen Elasti:
ίο zität und der sie haltenden Teile ausweicht.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Sägeschärf maschine für doppelten Schrägschliff, bei welcher die Schleifscheibe während des Herabgehens geschwenkt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zur Hervorbringung der Schwenkung derart mit Bezug auf die Mittel zur Hervorbringung der Abwärtsbewegung wirken, daß die Schwenkung während des ersten Teiles der Senkung innerhalb der Zahnlücke, während welcher Zeit sie von der Zahnbrust noch entfernt ist, erfolgt. '
  2. 2. Eine Maschine nach Anspruch ϊ, dadurch gekennzeichnet, daß die Schleifscheibe mit Bezug auf die Richtung der Auf- und Abwärtsbewegung derart geneigt ist, daß der zur Schwenkung der Scheibe in der Zahnlücke notwendige Abstand von der Zahnbrust selbsttätig mit dem Niedergang der Scheibe aufgehoben wird.
  3. 3. Eine Maschine nach Anspruch 1 und 2, bei welcher sämtliche zum Antreiben und Verstellen der Schleifscheibe dienenden Getriebe an einem verstellbaren Arm angebracht sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehung dieses Armes um eine senkrecht zur Sägeblattebene gerichtete Achse erfolgt, so daß die Schrägstellung regelbar ist und alle Teile zum Einstellen der verschiedenen Bewegungen ihre gegenseitige Lage zueinander beibehalten, wenn der ganze Arm verstellt wird.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE933127C (de) * 1953-01-30 1955-09-15 Andreas Kraus Vorrichtung zum Schaerfen von geschraenkten Laengssaegeblaettern
DE3804247A1 (de) * 1987-02-19 1988-06-09 Dietmar Thoeress Vorrichtung zum schaerfen eines gattersaegeblattes
DE4244180A1 (de) * 1992-12-24 1994-06-30 Kirschner Juergen Schleifmaschine zum beidseitigen Schärfen der Zahnflanken von hartmetallbestückten Sägeblättern

Cited By (4)

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DE933127C (de) * 1953-01-30 1955-09-15 Andreas Kraus Vorrichtung zum Schaerfen von geschraenkten Laengssaegeblaettern
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AT389264B (de) * 1987-02-19 1989-11-10 Thoeress Dietmar Vorrichtung zum schaerfen eines gattersaegeblattes
DE4244180A1 (de) * 1992-12-24 1994-06-30 Kirschner Juergen Schleifmaschine zum beidseitigen Schärfen der Zahnflanken von hartmetallbestückten Sägeblättern

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