DE51421C - Flaschenverschlufs mit Alarmvorrichtung - Google Patents
Flaschenverschlufs mit AlarmvorrichtungInfo
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- DE51421C DE51421C DENDAT51421D DE51421DA DE51421C DE 51421 C DE51421 C DE 51421C DE NDAT51421 D DENDAT51421 D DE NDAT51421D DE 51421D A DE51421D A DE 51421DA DE 51421 C DE51421 C DE 51421C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
- B65D55/00—Accessories for container closures not otherwise provided for
- B65D55/02—Locking devices; Means for discouraging or indicating unauthorised opening or removal of closure
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Closures For Containers (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Neuerung an Alarmflaschenstopfen, welche bisher
in der Weise angewendet wurden, dafs eine Alarmglocke an dem Flaschenhalse befestigt
und mit einem Stift ausgestattet wurde, der über den Flaschenstopfen in der Art hinwegreichte,
dafs behufs Entfernens des Stopfens der Stift vorher beseitigt und hierdurch die
Alarmvorrichtung bethätigt werden mufste. Eine derartige Einrichtung ist jedoch unvollkommen,
erstens weil der Flaschenhals durch Anfügen der Alarmvorrichtung beeinträchtigt wird, und zweitens, weil eine solche Einrichtung
nicht mit Sicherheit arbeiten kann, da der Bethätigungsstift unbeabsichtigt verbogen
oder durch Temperatureinflufs in der Art beeinflufst werden kann, dafs sich der Stopfen
aus der Flasche, ohne die Alarmvorrichtung zu bethätigen, entfernen läfst.
Das Neue und Kennzeichnende des Erfindungsgegenstandes besteht nun darin, dafs
die Alarmvorrichtung unabhängig von dem Flaschenhalse gemacht und in der Art direct
mit dem Stopfen verbunden ist, dafs sie gleich-. zeitig mit dem Stopfen von der Flasche entfernt
wird. Eine weitere Eigentümlichkeit des neuen Stopfens besteht darin, dafs derselbe
mit einem Schlofsmechanismus versehen ist, welcher durch die Alarmvorrichtung in
der Art beeinflufst wird, dafs durch Aufziehen der letzteren ein Riegel aus dem Stopfen
heraustritt und denselben in der Flasche festhält, während beim Ablaufen des Alarmwerks
genannter Riegel wieder in den Stopfen zurückgezogen wird. Aufserdem enthält der Stopfen
noch eine andere Einrichtung des Schlofsmecha-,nismus,
welche ebenfalls durch die Alarmvorrichtung in solcher Weise bethätigt wird,
dafs der Stopfen weder in die Flasche hineingesetzt , noch aus derselben . herausgezogen
werden kann, bevor nicht die Alarmvorrichtung wieder aufgezogen ist. Hierbei ist die Alarmvorrichtung
so eingerichtet, dafs sie, wenn aufgezogen und der Stopfen in die Flasche eingesetzt, sofort ertönt, wenn sie freigegeben
wird und hierbei gleichzeitig den Riegel aus dem Stopfen herausschiebt.
Auf beiliegender Zeichnung zeigt Fig. 1 eine mit dem neuen Stopfen versehene Alarmflasche
in der Ansicht mit geschnittenem Halse, Fig. 2 den Stopfen und die Alarmvorrichtung
mit durchschnittener Glocke in der Ansicht, Fig. 3 einen Längenschnitt durch die Mitte des
Stopfens und der Alarmvorrichtung, Fig. 4 einen waagrechten Schnitt nach Linie 4-4 der
Fig. 2 und Fig.. 5 einen waagrechten Schnitt nach Linie 5-5 der Fig. 3.
Auf den in die Flasche A eingesetzten Stopfen B ist die Alarmglocke vermittelst einer
Unterlage befestigt. Diese Unterlage besteht aus der oberen Platte D und der unteren
Platte E, von denen die letztere mit Hülfe der Füfse F an dem Stopfen B befestigt ist. Beide
Platten ruhen in der Höhlung der Alarmglocke C, welche in ihrem Mittelpunkt von dem Futter G getragen wird, das sich in der
Mitte der Platte D erhebt, Fig. 3.
Der diese Alarmglocke zum Tönen bringende Mechanismus kann von beliebiger Einrichtung
sein, mufs aber durch eine Feder bethätigt werden. Der in der Zeichnung beispielsweise
dargestellte Mechanismus besteht aus der aufgewundenen Feder H, deren eines
Ende an der Platte D befestigt ist, in welcher ein kastenförmiger Aufsatz zur Aufnahme dieser
Feder angeordnet ist, während das andere Ende
der letzteren mit der Achse J verbunden ist, welche sich lose in dem Futter G drehen
kann.
Diese Achse ist unterhalb des Futters G auf ihrer ganzen weiteren Länge vierkantig
und trägt dicht unter der Feder H ein loses Triebrad /. Unmittelbar unter diesem Rade
ist ein Sperrrad K auf der Achse I befestigt, in welches eine federnde Klinke L eingreift.
Diese Klinke hat ihren Drehpunkt an dem Triebrad / in der Art, dafs die Sperrklinke L
über die Zähne des Sperrrades K hinweggleitet, wenn die Feder H aufgewunden wird, wogegen
die Sperrklinke sofort in das Sperrrad eingreift, so dafs nunmehr das Triebrad / mitgenommen
wird, wenn sich die Feder H abwickelt. Dieses Triebrad / steht mit dem
Trieb M im Eingriff, der auf einem seitlich dem Rad / angeordneten Stift befestigt ist.
Unterhalb des Triebes M ist auf dem Stift desselben das Hemmrad N angeordnet, durch
welches der Anschläger O mit dem Hämmerchen P bethätigt wird, dessen Schwingungen
die Alarmglocke zum Tönen bringen.
Der untere Theil der Welle I geht frei durch die centrale Bohrung Q des Stopfens B,
Fig. 3, hindurch und trägt an seinem Ende einen Trieb R, welcher in einem Schlitz S
des Stopfens arbeiten kann. Dieser Trieb R , steht mit einer gezahnten Zunge T im Eingriff,
die in dem Schlitz S geführt und von dem Trieb R bethätigt wird.
Der Schlitz S ist von einer solchen Länge, dafs die Zunge T in denselben vollständig
zurückgezogen werden kann. Ist dagegen die Zunge T vorgeschoben, so verhindert dieselbe
sowohl das Einsetzen des Stopfens in die Flasche, als auch das Herausziehen desselben
aus der Flasche, Fig. ι.
Die regelrechte Stellung des Stopfens ist die in den Figuren dargestellte, bei welcher 'die
die Glocke bethätigende Feder abgelaufen ist und alle Theile des Stopfens in Ruhe sind.
Um den Stopfen aus der Flasche herausziehen zu können, ist es nothwendig, die
Welle Q. so zu drehen, dafs der Trieb R die Zunge T zurückzieht, wobei dann gleichzeitig
die das Schlagwerk bethätigende Feder aufgewunden wird. Diese Feder wickelt sich aber
sofort wieder ab, sobald der Stopfen in die Flasche hineingesteckt wird, so dafs dann die
Glocke ertönt.
. Für die Praxis soll beim Gebrauch dieses Flaschenstopfens die Zunge T -das Einsetzen
des Stopfens verhindern, ohne dafs vorher das Schlagwerk aufgezogen ist, und sofort nach
dem Einsetzen des Stopfens ertönen, so dafs hierdurch die Aufmerksamkeit des Benutzenden
erregt wird, um gegebenenfalls noch einen Theil des Flascheninhalts zu entnehmen. Beim
Oeffnen der Flasche mufs der sie Benutzende wiederum erst das Schlagwerk aufziehen, bevor
er den Stopfen aus der Flasche herausnehmen kann, und unmittelbar nachdem der Stopfen
zur Seite gelegt ist, ertönt das Schlagwerk und zeigt dem Arbeitenden an, dafs er es mit einem
Gift oder mit einem anderen gefährlichen Körper zu thun hat. Beim Einsetzen des Stopfens tritt, wie bereits erwähnt, unter dem
Tönen des Läutewerks die Zunge T unter den Hals der Flasche, so dafs hiermit zwei
Wirkungen gleichzeitig erreicht werden, nämlich das Erregen der Aufmerksamkeit des Arbeitenden
und die Sicherung des Stopfens gegen das Herausfallen.
Es ist natürlich ganz gleichgültig, aus welchem Material und mit welchen Abmessungen
der neue Stopfen ausgeführt ist oder welcher Einrichtung man sich zum Bethätigen der
Glocke bedient, wenn durch die angewendeten Mittel nur das vorher beschriebene Kennzeichen
der Erfindung erhalten wird, dafs beim Tönen des Läutewerks gleichzeitig- eine
Zunge seitlich aus dem Stopfen heraustritt. ""
Auf beiliegender Zeichnung hat der Stopfen eine gröfsere Länge als der Flaschenhals, doch
können beide Theile auch von gleicher Länge ausgeführt werden. In diesem Falle wird dann
die Alarmvorrichtung so lange aufgezogen bleiben, bis der Stopfen aus der Flasche
herausgenommen ist, und nur ertönen, wenn letzteres geschehen ist.
Die erstbeschriebene Ausführungsform ist aber vorzuziehen, da bei dieser der die Flasche
Benutzende zweimal die Benachrichtigung erhält, während bei der zuletzt angedeuteten
Ausführung der Arbeitende nur ein einziges Zeichen erhält.
Der erstbeschriebene Stopfen verhindert auch das Aufsetzen desselben auf eine falsche Flasche,
da von demselben nach dem Aufsetzen sofort ein die Aufmerksamkeit des Arbeitenden erregendes
Zeichen gegeben wird.
Claims (2)
1. Ein Alarmstopfen, gekennzeichnet durch die Anordnung eines Läutewerks auf demselben
und einer beim Ertönen des Läutewerks aus dem Stopfen heraustretenden Zunge (T).
2. Bei dem unter i. beanspruchten Stopfen ■ die Anordnung eines Federmechanismus
zum Bethätigen des Läutewerks, bei dessen Aufziehen gleichzeitig die Zunge (T) aus
dem Stopfen herausgezogen wird, während der ablaufende, die Glocke zum Tönen bringende Federmechanismus gleichzeitig die
Zunge (T) wieder zurückzieht.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE51421C true DE51421C (de) |
Family
ID=326196
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT51421D Expired - Lifetime DE51421C (de) | Flaschenverschlufs mit Alarmvorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE51421C (de) |
-
0
- DE DENDAT51421D patent/DE51421C/de not_active Expired - Lifetime
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