DE503892C - Maschine zum Aufreihen von Stahldraht-Weblitzen - Google Patents
Maschine zum Aufreihen von Stahldraht-WeblitzenInfo
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- DE503892C DE503892C DES85553D DES0085553D DE503892C DE 503892 C DE503892 C DE 503892C DE S85553 D DES85553 D DE S85553D DE S0085553 D DES0085553 D DE S0085553D DE 503892 C DE503892 C DE 503892C
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D03—WEAVING
- D03J—AUXILIARY WEAVING APPARATUS; WEAVERS' TOOLS; SHUTTLES
- D03J1/00—Auxiliary apparatus combined with or associated with looms
- D03J1/14—Apparatus for threading warp stop-motion droppers, healds, or reeds
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D03—WEAVING
- D03C—SHEDDING MECHANISMS; PATTERN CARDS OR CHAINS; PUNCHING OF CARDS; DESIGNING PATTERNS
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- D03C9/06—Heald frames
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Description
- Maschine zum Aufreihen von Stahldraht-Weblitzen Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Maschine zum Aufreihen von Stahldraht-Weblitzen. Da die meisten Stahldraht-Weblitzen- in den Schaftrahmen auf Drähte aufgereiht werden müssen bzw. von den Herstellern auf Schnuren aufgereiht, zwecks leichten Umsteckens auf die Schaftrahmen geliefert werden, die seither bekannten Stahldraht-Weblitzenmaschinen die Litzen aber einzeln auswerfen, so war dieses Aufreihen bis jetzt `restlos Handarbeit.
- Die in nachfolgender Beschreibung und beiliegenden Zeichnungen dargestellte Maschine führt diese Arbeiten nun mechanisch aus, indem die Litzen nur noch einzeln in die Maschine von Hand eingeführt werden, während die Maschine die willkürlich mit dem Drahtende nach unten oder oben liegenden Litzen ordnet und unter gleichzeitigerAbzählung durch ein auf beliebige Mengen einstellbares Zählwerk in erwünschter Weise auf Drähte aufschiebt, so daß sie dann entweder auf die Drähte der Schaftrahmen oder auf Schnuren aufgeschoben werden können.
- Abb. i stellt die Seitenansicht, Abb. a den Grundriß der Maschine dar. Abb. 3 ist die Vorderansicht der Fühlvorrichtung.
- Abb.4 zeigt eine Fühlvorrichtung in der Stellung, in der keine Drehung der Litze erfolgt.
- Abb. 5 zeigt eine Litze in natürlicher Größe. In den Gestellwänden i, a sind die Wellen 4, 5, 7 gelagert. Auf der Welle 4 sind die unrunden Scheiben 9, io befestigt. Diese erzeugen in bekannter Weise mittels der Führung ii, ia eine auf- und abwärts sowie vor- und rückwärts gerichtete Bewegung der mit sattelförmigen Erhöhungen versehenen Transportschienen 13,14 (nach Art der Viereckbewegung). Außerhalb der beweglichen Schienen 13 und 14 und parallel zu diesen sind feststehende ebenfalls mit sattelförmigen Erhöhungen versehene Schienen 55, 56 gelagert. Infolge derViereckbewegung der Transportschienen 13,14 befördern diese die in die äußerste Kerbe der feststehenden Schienen 55, 56 von Hand eingelegten Litzen auf dem in Abb. z punktiert gezeichneten Wege aus einer Kerbe der Schienen 55, 56 in die darauffolgende Kerbe derselben Schiene, bis die Litzen in das Bereich der Vorrichtung kommen, die sie in die richtige Lage in bezug auf die Greifer bringt, die sie dann den Aufreihnadeln zuführen. Diese Vorrichtung besteht aus einer Klemmvorrichtung 16, deren Backen nach der Innenseite leicht abgerundet sind und welche sich nur so weit öffnen, daß die von oben hineingelegte Litzenöse zwischen den Backen nur eine schräge oder senkrechte Lage einnehmen kann, so daß beim Zusammengehen der Backen die Litze stets so gedreht wird, daß sie stets eine senkrechte Lage einnimmt. Die Klemmvorrichtung ist in der Gestellwand i drehbar gelagert und wird von dem Zahnsegment 17, unter Vermittlung des Zahnrades 18 und des Sperrades ig mit Sperrklinke 2o absatzweise gedreht. Das Zahnsegment 17 erhält seine Bewegung durch die unrunde Scheibe 21 auf der Welle 4, Das Öffnen der Klemmbacken der Klemmvorrichtung 16 erfolgt durch eine Stoßstange 22, die durch einen Hebel 23, der seinen Antrieb durch Exzenter 24 auf der Welle 4 erhält, gesteuert wird. In der Klemmvorrichtung 16 werden die eingeklemmten Litzen 15 durch einen Fühlhebel 25 mit Fühler 26 auf ihre richtige Lage hin geprüft. Der Fühlhebel 25 ist mittels Stelleisen 27 mit der Gestellwand, i verbunden und um Bolzen 28 drehbar gelagert. Bewegt wird der Fühlhebel 25 durch einen Hebel 29, welcher auf der Welle 7 drehbar gelagert ist und seinen Antrieb durch ein mit der Welle 4 fest verbundenes Exzenter 30 erhält. An den Fühlhebel 25 ist ein-Hebel 5i, der im Stelleisen 52 verschiebbar gelagert ist, befestigt.
- Die Wirkungsweise der Fühlvorrichtung ist die folgende: Nachdem die Litzen festgeklemmt sind, gleitet der Fühler 26 auf der oberen Seite der Litzen hin und bleibt, wenn das umgebogene Drahtende der Litze (vgl. Abb. 3) nach oben liegt, an diesem hängen. Dadurch wird der Hebel 51, der die Bewegung des Fühlhebels 25 mit ausführt, ebenfalls in seiner Bewegung behindert, derart, daß er nicht in die Ausschlagebene des Zahnsegmentes 17 eintreten kann. Das Zahnsegment 17 wird infolge der Federspannung 53, nachdem das Exzenter 21 den Weg freigegeben hat, ausschlagen. Dieser Ausschlag wird durch das Zahnrad i8 und das Sperrad i9 mit der Sperrklinke 2o auf die Klemmvorrichtung 16 übertragen, so daß die Litze eine Drehung um i8o° ausführt und das umgebogene Drahtende 54 der Litze 15 nach unten zu liegen kommt. Liegt das umgebogene Drahtende 54 in der Klemmvorrichtung 16 schon nach unten, so wird der Fühler 26, wenn er an der Litze 15 entlang gleitet, keinen Widerstand finden. Der Hebel 51 gleitet weiter nach vorn, kommt in die Ausschlagebene des Hebels 17 und sperrt diesem den Weg, so daß keine Drehung stattfinden kann. Die Litze bleibt dann in ihrer ursprünglichen richtigen Lage liegen, mit dem Drahtende nach unten. Aus der Klemmvorrichtung 16 wird die Litze 15 durch die Zangen 31, 32, welche mit Welle 5, die ihren Antrieb durch Riemenverbindung durch Welle 4 erhält, fest verbunden sind, weiter transportiert. Die Zangen 31, 32 führen die Litzen 15 auf dem punktiert gezeichneten Wege den AufreihdOrnen 33, 34 35 zu.
- Die schwingenden Zangen 31, 32 mit dem scherenartig offenen Zangenteil stoßen bei ihrem Aufwärtsschwingen gegen die in richtige Lage gebrachte Litze, so daß sich die Litze leicht festklemmt und bei der Auswärtsschwingung der Zangen mitgenommen wird. Sobald die Litze auf den Aufreihdornen 33, 34 35 steckt, stößt der bewegliche Zangenteil gegen einen Anschlag 53, 54 und öffnet die Zange so weit, daß die Litze auf den Aufreihdornen nach unten fallen kann.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Maschine zum Aufreihen von Stahldraht-Weblitzen, dadurch gekennzeichnet, daß durch Viereckbewegung ausführende Förderschienen (13, 14) in Zusammenarbeit mit feststehenden Rasten (55, 56) die aufzureihenden Litzen (15) in im wesentlichen paralleler Lage, jedoch mit verschiedenartiger Schräglage der Litzenösen, nacheinander einer Greifervorrichtung (16) zugeführt werden, welche die Litzen in Zusammenarbeit mit einer Tastvorrichtung. (26) in die für die Weiterverarbeitung erforderliche gleichartige Lage der Litzenösen mit nach derselben Seite gerichteten Drahtenden (54) bringt, worauf durch eine Zubringevorrichtung (31, 32) die Litzen nacheinander auf Aufreihdrähte (33, 34, 35) aufgeschoben werden.
- 2. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein mit einem au dem Litzendraht entlang streichenden Fühler (26) zusammenarbeitender Sperrscbieber (51) bei falscher Lage der Litze durch den an seiner Weiterbewegung gehinderten Fühler (26) aus dem Wege eines den Litzengreifer (16) antreibenden Schwinghebels (17) zurückgehalten wird, so daß dieser Hebel unter Wirkung einer Feder eine Schwingbewegung ausführt uud dadurch dem Greifer (16) samt der Litze eine Drehung um 18o° in die erforderliche Lage erteilen kann.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES85553D DE503892C (de) | 1928-05-15 | 1928-05-15 | Maschine zum Aufreihen von Stahldraht-Weblitzen |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE503892C true DE503892C (de) | 1930-08-01 |
Family
ID=7512428
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DES85553D Expired DE503892C (de) | 1928-05-15 | 1928-05-15 | Maschine zum Aufreihen von Stahldraht-Weblitzen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE503892C (de) |
-
1928
- 1928-05-15 DE DES85553D patent/DE503892C/de not_active Expired
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