DE503189C - Aus einer Rohrwand und einer durch dieselbe gestuetzten Isolierwand bestehende Feuerraumwand - Google Patents
Aus einer Rohrwand und einer durch dieselbe gestuetzten Isolierwand bestehende FeuerraumwandInfo
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- DE503189C DE503189C DEI27387D DEI0027387D DE503189C DE 503189 C DE503189 C DE 503189C DE I27387 D DEI27387 D DE I27387D DE I0027387 D DEI0027387 D DE I0027387D DE 503189 C DE503189 C DE 503189C
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23M—CASINGS, LININGS, WALLS OR DOORS SPECIALLY ADAPTED FOR COMBUSTION CHAMBERS, e.g. FIREBRIDGES; DEVICES FOR DEFLECTING AIR, FLAMES OR COMBUSTION PRODUCTS IN COMBUSTION CHAMBERS; SAFETY ARRANGEMENTS SPECIALLY ADAPTED FOR COMBUSTION APPARATUS; DETAILS OF COMBUSTION CHAMBERS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- F23M5/00—Casings; Linings; Walls
- F23M5/08—Cooling thereof; Tube walls
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Description
- Aus einer Rohrwand und einer durch dieselbe gestützten Isolierwand bestehende Feuerraumwand Die Erfindung betrifft die besondere Bauart eines Feuerraumes, dessen senkrechte Begrenzungswände mit nachgiebig aufgehängten, wasserdurchflossenen Rohren ausgekleidet sind, welche die strahlende Flammenwärme aufnehmen und demgemäß einen günstigen Strahlungsschutz bieten. Es wurde schon früher vorgeschlagen, eine Begrenzungswand für einen derartigen Feuerraum dadurch herzustellen, daß man zwischen zwei benachbarten Rohrreihen eines Steilrohrkessels feuerfeste Platten einbringt, die von den Rohren in ihrer Lage gehalten werden. Das Gewicht dieser so entstandenen Wand wird dabei von der Untertrommel aufgenommen. Diese Wand kann jedoch nicht vollständig gasdicht hergestellt werden, was unbedingt erforderlich ist, wenn die Wand als äußere Begrenzungswand eines Feuerraumes Verwendung finden soll.
- Gemäß der Erfindung wird eine neue, vollkommen gasdichte Bauart für eine Feuerraumwand, die aus einer Rohrwand und einer durch dieselbe gestützten Isolierwand besteht, vorgeschlagen. Das Hauptmerkmal dieser Wand ist, daß die Isolierwand mit der Rohrwand fest verbunden ist. Zweckmäßigerweise erfolgt die Befestigung der Isolierschicht an den Rohrwänden in der Weise, daß die Isolierschicht zwischen den Rohren und einem äußeren aus Platten bestehenden Metallmantel eingeschlossen ist, wobei die Platten des äußeren Metallmantels an den Rohren befestigt sind. Auf diese Weise ist ein in sich festes Wandgefüge geschaffen, welches allen Wärmedehnungen der Rohre leicht nachgeben kann. -Auf weitere Kennzeichen des Erfindungsgegenstandes wird in der Beschreibung eines Ausführungsbeispiels hingewiesen, welches in der Zeichnung dargestellt ist, und zwar zeigen Abb. i einen senkrechten Schnitt durch eine senkrechte Feuerkammerwand, die nach der Erfindung ausgebildet ist, Abb. 2 die Feuerwand nach Abb. i in Ansicht, Abb. 3 einen Schnitt durch Linie 3-3 der Abb. i, Abb.4 einen der Abb.3 entsprechenden Schnitt in größerem Maßstabe und Abb. 5 einen Schnitt nach Linie 5-5 der Abb. 4.
- Die Feuerkammerwand besteht aus einem unteren Teil 7 und einem oberen Teil 8, welche in üblicher `''eise aus feuerfestem :Mauerwerk erstellt sind. Der untere Wandteil 7 ist in bekannter Weise abgestützt, der obere Teil 8 wird von dem Rahmen 9 getragen. 1:wischen diesen beiden Wandteilen liegt die nach der Erfindung in besonderer «"eise ausgebildete `Fand A.
- Der dem Feuerraum zu gelegene Teil der Wand a ist aus einer Reihe von Rohren io zusammengesetzt, welche in bekannter Weise mit seitlichen Flügeln ii versehen sind und so nahe aneinanderliegen, daß sie eine praktisch zusammenhängende Wand bilden. Die oberen und unteren Enden der Rohre io sind im Bogen nach außen geführt und münden in obere und untere Sammelkammern 12 bzw. 13. Diese Sammelkammern sind in üblicher Weise in den Wasserkreislauf des Kessels eingeschaltet. Die Sammelkammer 12 wird durch den Rahmen g getragen, und die Sammelkammer i3 ist nachgiebig auf der Stützkonstruktion 1q. gelagert, so daß die Rohre gewissermaßen hängen. Die Ausdehnung und Zusammenziehung der Rohre geht von der Sammelkammer 12 aus, weshalb an der Durchtrittsstelle der Rohre oberhalb der Wand 7 ein nachgiebiger Füllstoff 15 vorgesehen ist, um Spannungen der Rohre zu vermeiden.
- Einige der Rohre io sind auf der rückwärtigen Seite mit Längsrippen 16 versehen, die in bestimmten Abständen auf der Rohrlänge verteilt sind. Diese Rippen sind an die Rohre angeschweißt und durch Schrauben 17 mit senkrechten Flachschienen 18 verbunden. Zwischen den Flachschienen 18 sind Metallplatten ig angeordnet, welche untereinander und mit den Flachschienen 18 beispielsweise durch die Winkeleisen 25 und die Schrauben 2o befestigt sind. Diese Füllplatten liegen in bestimmten Abständen von den Rohren, wobei der Zwischenraum zwischen den Rohren und den Platten mit einer Masse 2 1 ausgefüllt ist, welche beispielsweise zu 85 Prozent aus Magnesia oder ähnlichen Stoffen besteht. Schmelzziegel 22 aus feuerfestem Material füllen den Spalt zwischen der Füllung 21 und den Rohren und deren Flanschen aus und sind in einfacher Weise übereinandergeschichtet. Die Ziegel und die Füllmasse bilden eine Isolierschicht, um den Strahlwärmeverlust zu verringern. Sie dienen außerdem dazu, die metallene Täfelung auf der Außenseite der Wand zu schützen. Es empfiehlt sich, für die Ziegel ein hoch feuerfestes Material zu verwenden, da diese der hohen Temperatur ausgesetzt sind. Andererseits hält jedoch die Wärmeaufnahme durch die Rohre und die Flügel die höchsten Temperaturen von den Ziegeln ab, besonders da in den Rohren ein Wasserumlauf besteht und somit sehr viel Wärme durch das Wasser aufgenommen und fortgeführt wird. Der ganze Wandteil A ist also aufgehängt, so daß er sich als Ganzes ausdehnen und zusammenziehen kann. Der Aufbau der Wände ist dadurch bedeutend einfacher, als es bei der bisherigen Verwendung von feuerfestem Material möglich war.
- Der Rahmen g kann dazu dienen die `'Fände seitlich abzufangen, beispielsweise durch die Anordnung eines wagerecht liegenden Winkeleisens 23, welches gegen die Außenflächen der Wände anliegt.
- An der Durchtrittsstelle der Rohre durch den oberen Teil der Wände empfiehlt es sich nachgiebigen Füllstoff 24. zu verwenden, falls es notwendig erscheint. Auf jeden Fall ist es zweckmäßig ein leicht zerreibliches Material zu verwenden, welches eine mehr oder weniger große Verlagerung der Rohre gestattet.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Aus einer Rohrwand und einer durch dieselbe gestützten Isolierwand bestehende Feuerraumwand, dadurch gekennzeichnet, daß die Isolierwand mit der Rohrwand fest verbunden ist.
- 2. Feuerraumwand nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß dieselbe unten auf einem federnden Sockel ruht.
- 3. Feuerraumwand nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Wand außen durch einen aus Platten (ig) bestehenden, an der Rohrwand verankerten Metallmantel abgedeckt ist, wobei der Zwischenraum zwischen den Rohren und der Ummantelung mit einer isolierenden, feuerfesten Masse ausgefüllt ist. q.. Feuerraumwand nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohre (io) der Rohrwand und die Platten (ig) des Metallmantels mit Rippen (i6) bzw. Winkeleisen (25) versehen sind und durch an den Rippen bzw. Winkeleisen befestigte Halteanker (i8) gegeneinander versteift werden. 5. Feuerraumwand nach Anspruch i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß die Isolierschicht aus zwischen den Rohren eingesetzten feuerfesten Formsteinen (22) und einer Füllmasse (2i) gebildet ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US45974A US1890170A (en) | 1925-07-25 | 1925-07-25 | Furnace wall construction |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE503189C true DE503189C (de) | 1930-07-29 |
Family
ID=21940856
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEI27387D Expired DE503189C (de) | 1925-07-25 | 1926-02-07 | Aus einer Rohrwand und einer durch dieselbe gestuetzten Isolierwand bestehende Feuerraumwand |
Country Status (2)
| Country | Link |
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| US (1) | US1890170A (de) |
| DE (1) | DE503189C (de) |
Cited By (7)
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| DE974105C (de) * | 1953-04-11 | 1960-10-06 | Erika Hingst | Mit Kuehlrohren ausgestattete Feuerraumwand, insbesondere Reaktionsrauminnenwand vonRoestoefen u. dgl. |
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1925
- 1925-07-25 US US45974A patent/US1890170A/en not_active Expired - Lifetime
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1926
- 1926-02-07 DE DEI27387D patent/DE503189C/de not_active Expired
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| US1890170A (en) | 1932-12-06 |
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