DE502474C - Einrichtung zur Erzeugung plastisch wirkender Lichtbilder - Google Patents
Einrichtung zur Erzeugung plastisch wirkender LichtbilderInfo
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B21/00—Projectors or projection-type viewers; Accessories therefor
- G03B21/54—Accessories
- G03B21/56—Projection screens
- G03B21/60—Projection screens characterised by the nature of the surface
- G03B21/606—Projection screens characterised by the nature of the surface for relief projection
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Description
Der Gegenstand der Erfindung ist eine Einrichtung zur Erzeugung von Projektionsbildern
mit Tiefenwirkung, vornehmlich, für Reklamezwecke. Diese Tiefenwirkung wird
durch gleichzeitige Anwendung von zwei oder mehreren Bildträgern mit mehreren Auffangschirmen
hervorgerufen, wobei die zusammengehörenden Bildträger und Auffangschirnie
einander entsprechende Formen haben. Bei
to dem Projektionsvorgang wird nur eine Lichtquelle
und ein Objektiv benutzt.
Auch bekannt gewordene Versuche zur Erzeugung plastisch wirkender Projektionsbilder
bedienen sich 3er hier angegebenen Hilfsmittel, nämlich mehrerer Bildträger und mehrerer
Auffangschirme, und zwar auch solcher mit besonderer Fläoheneinteilung. Bei keinem
dieser Versuche wurden jedoch unter Benutzung nur einer einzigen Lichtquelle und nur
eines Objektivs alle diese Hilfsmittel zugleich, angewendet, wodurch sich ein besseres
Ergebnis erzielen läßt.
Die bisherigen Vorschläge, dem Projektionsbild eines einzelnen Diapositivs einen
plastischen Ausdruck zu verleihen, beschränken sich auf folgende Maßnahmen. In kleinem
Abstande vor dem üblichen Auffangschirm einer mit auffallendem Licht arbeitenden
Projektionsanlage wird ein feinmaschiger Schleier angebracht, dessen Vorderseite versilbert
ist. Oder bei Projektionsanlagen mit durchscheinendem Licht sollen mehrere etwas
durchscheinende Auffangschinne in kleinem Abstand voneinander ausgespannt werden.
Oder es wurde vorgeschlagen — allerdings hier nur zur beliebigen Änderung der Bildschärfe
einzelner Teile des Projektionsbildes und nicht, um plastische Wirkungen zu erzielen
—■ entweder mehrere, je einen Teil dieses Bildes enthaltende und in der Richtung
der optischen Achse hintereinanderstehende Diapositive oder mehrere fciuHssenartig hintereinanderstehende,
je einen Teil des Bildfeldes bildende Bildschirme zu verwenden.
In allen diesen Fällen fehlt zur Erzielung einer ausreichenden plastischen Wirkung des
projizierten Bildes eine Zusammenfassung der gebotenen Hilfsmittel und deren Anpassung
an den gewollten Zweck.
Der Erfindungsgegenstand ist in den Zeichnungen sahematisch, dargestellt, und zwar
zeigt Abb. 1 die Gesamtansicht der erfindungsjgeniäßen
Anordnung, während die Abb. 2, 3 und 4 drei Bildträgersätze veranschaulichen.
Es gelangen zwei oder mehrere hintereinandergelagerte Bildträger zur Verwendung
und die gleiche Anzahl von hintereinandergelagerten Projektionsflächen. In dem erfindungsgemäßen
Ausführungsbeispiel sind, wie Abb. ι zeigt, drei Bildträger B, B1, B2 und
dementsprechend drei Projektionsflächen/',P1
und P2 vorgesehen.
Die besondere Einteilung der Bildträger
tit
i: %
und Projektionsflächeii geht aus den Abb. 2,
3 und 4 hervor. Diese Abbildungen stellen drei Beispiele von Bildträgersätzen (von vorn
gesehen) dar. Die gleiche Einteilung gilt in vergrößertem Maßstabe für die Projektionsflächen. Dem Bildträgersatz gemäß Abb. 2
gehören die Bilder a, a!, a", dem Bildträgersatz
nach Abb. 3 die Bilder b, b', b" und jenem gemäß Abb. 4 die Bilder c, c', c" an. Als schematische
Darstellung ist auf diesen Zeichnungen der schraffierte Teil als eigentliches Bild
(Teilbild) zu betrachten, während der übrige Teil vollkommen durchsichtig ist. Als schematische
Darstellung der Projektionsflächen ist auf denselben Zeichnungen der schraffierte
Teil als Auffangschirm zu betrachten, während der übrige- Teil durchsichtig ist. Wären
die Projekt! onsfläohen bexspielsweise aus Glas,
so wurden nur die schraffierten Flächen mattiert sein, die übrigen Flächen würden durchsichtig
bleiben. Diese an sich bekannte Einteilung der Bildträger und Projektionsflächen
bildet keinen Gegenstand der Erfindung.
Die Kombinationsmöglichkeit derartiger Flächenteilungen ist groß.
Die Kombinationsmöglichkeit derartiger Flächenteilungen ist groß.
Werden nun drei Bildträger mit der Einteilung a, a', α" hintereinander in einer Projektionsanlage
angebracht und gleichzeitig drei hintereinandergelagerte Projektionsflächen mit der gleichen Einteilung verwendet,
so erhält man auf der Projektionsfläche P die Vergrößerung des Bildträgers B, auf P1
erhält man B1, und auf P2 wird B2 entworfen.
Die Gesamtwirkung ergibt ein Diorama, d. h. eine Kombination mehrerer hintereinander
gestaffelter Projektionsbilder. Die Abständeder einzelnen Bildträger voneinander
und der einzelnen Projektionsflätihen voneinander
hängen in jedem Einzelfalle von der Größe der Bildträger, von der Größe der
Projektionsflächen, der Länge der Projektionsdistanz und der Brennweite des Objektivs
ab und sind in jedem Einzelfall rechnerisch oder empirisch zu ermitteln.
Es kann sowohl auffallende als auch durchscheinende Projektion verwendet werden.
Bewegliche Lichtbilder (Filme) lassen sich auf mehreren hintereinander angebrachten
Projektionsflächen in der Weise projizieren, daß man so viele Filmhänder in den entsprechenden
Abständen hintereinander gestaffelt laufen läßt, als Projektionsflächen vorhanden
sind. Jeder Film läuft über eine eigene gezahnte Transportrolle, alle Rollen werden jedoch von einem Malteserkreuzgetriebe
angetrieben, um die Gleichzeitigkeit und Übereinstimmung der einzelnen Bilder zu
gewährleisten.
Zur Herstellung der hierzu notwendigen Filme dient ein Aufnahmeapparat von analoger
Einrichtung.
Claims (1)
- Patentanspruch:Einrichtung zur Erzeugung· plastisch wirkender Lichtbilder, dadurch gekennzeichnet, daß mehreren hintereinander angeordneten Diapositiven eine entsprechende Anzahl so hintereinander befindlicher Bildschirme zugeordnet ist, daß sich jedes Teildiapositiv auf dem zugehörigen Bildschirm, der eine dem zu projezierenden Bildausschnitt angepaßte Form hat, scharf entwerfen läßt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT502474X | 1928-03-24 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE502474C true DE502474C (de) | 1930-07-11 |
Family
ID=3675369
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP59949D Expired DE502474C (de) | 1928-03-24 | 1929-03-21 | Einrichtung zur Erzeugung plastisch wirkender Lichtbilder |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE502474C (de) |
-
1929
- 1929-03-21 DE DEP59949D patent/DE502474C/de not_active Expired
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