DE50156C - Schliefsapparat für Buchdruckformen - Google Patents
Schliefsapparat für BuchdruckformenInfo
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- DE50156C DE50156C DENDAT50156D DE50156DA DE50156C DE 50156 C DE50156 C DE 50156C DE NDAT50156 D DENDAT50156 D DE NDAT50156D DE 50156D A DE50156D A DE 50156DA DE 50156 C DE50156 C DE 50156C
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- gutter
- ship
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Links
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41B—MACHINES OR ACCESSORIES FOR MAKING, SETTING, OR DISTRIBUTING TYPE; TYPE; PHOTOGRAPHIC OR PHOTOELECTRIC COMPOSING DEVICES
- B41B1/00—Elements or appliances for hand composition; Chases, quoins, or galleys
- B41B1/18—Chases
Landscapes
- Connection Of Plates (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
. KLASSE 15: Druckerei.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 21. Mai 1889 ab.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Verbesserungen an Setzschiffen für Drucker,
und der Zweck derselben ist, den Bundsteg in solcher Weise an dem Schiff anzubringen, dafs
derselbe leicht verstellt und festgestellt werden kann, um die Typen ohne die Anwendung
von losen Schliefskeilen fest schliefsen zu können.
Die Erfindung besteht hauptsächlich darin, dafs der Bundsteg in solcher Weise an dem
Setzschiff angebracht wird, dafs derselbe seitlich verstellt werden kann, und zwar durch
die Längsverschiebung einer mit Stiften versehenen Leiste, welche Stifte in schiefe Nuthen
an dem Schiff und dem Bundsteg befestigter Platten eingreifen.
In den anliegenden Zeichnungen giebt:
Fig. ι eine perspectivische Ansicht eines Setzschiffes
mit Bundsteg,
Fig. 2 eine ähnliche Ansicht ohne den Bundsteg,
Fig. 3 eine perspectivische Unteransicht des Bundsteges;
Fig. 4 ist eine ähnliche Ansicht, wie Fig. 1, eines Setzschiffes, von welchem ein Ende vollständig
entfernt ist.
A ist das Setzschiff von gewöhnlicher Construction mit der Ausnahme, dafs ein Theil
einer Seite oder diese ganz entfernt ist. B ist der mit einer Zunge α versehene Bundsteg.
Diese Zunge α gleitet in einer im Ende des Schiffes angebrachten Nuth' b. Diese Nuth b
ist länger als die Zunge a, so dafs der Bundsteg
seitlich verschoben werden kann, um die Typen im Schiff festzuschliefsen oder dieselben
behufs Entfernung derselben aus dem Schiff freizugeben. Wenn nur ein Theil eines Endes
des Schiffes entfernt ist, wird der Bundsteg auf diesem Ende mit einem Loch d versehen,
welches auf einen Stift e pafst, wenn der Bundsteg in seiner richtigen Stellung steht, Fig. 1.
Dieser Stift kann jedoch auch weggelassen und das Ende des Schiffes ganz offen gelassen werden,
wie in Fig. 4.
Der auf diese Weise mit dem Schiff A verbundene Bundsteg B kann somit leicht herausgenommen
und wieder eingesetzt werden.
Die Platten C sind auf dem oberen Theil des Bundsteges B und die Platte D an dem
unteren Theil desselben befestigt. Die Leiste E ist mit Stiften F versehen, welche irr. die in
den Platten C und D angebrachten Nuthen G eingreifen. H sind an dem Setzschiff selbst
befestigte Platten mit Nuthen /, in welche die Stifte des Bundsteges eingreifen, wenn letzterer
in seiner richtigen Stellung steht. Die Nuthen / entsprechen den Nuthen G mit der Ausnahme,
dafs dieselben nach entgegengesetzter Richtung verlaufen. Es folgt hieraus, dafs, wenn sich
der Bundsteg in seiner richtigen Stellung in dem Setzschiff A befindet, durch ein Verstellen
der Leiste E in ihrer Längsrichtung eine seitliche Bewegung des Bundsteges hervorgebracht
wird, welche seitliche Bewegung vollständig für den Zweck genügend ist, für welchen der
Bundsteg angewendet wird.
Es ist selbstverständlich, dafs anstatt der Nuthen G und I dieselbe Wirkung durch
Rippen . hervorgebracht werden könnte, in wel-
chem Falle mit Nuthen versehene Erhöhungen anstatt der Stifte F an der Leiste E angebracht
würden.
Durch die oben beschriebene Weise, den Bundsteg mit dem Setzschiff zu verbinden,
sind die losen Schliefskeile unnöthig geworden und fallen ganz weg.
Es ist auch ersichtlich, dafs vorhandene Setzschiffe leicht mit der vorliegenden Erfindung
ausgestattet werden können, da es nur nöthig ist, die Platten und die Leiste anzubringen.
In Fig. 4 sind zwei Platten C an dem Bundsteg den Platten H gegenüber angebracht,
welch letztere gehoben sind, um der Platte D zu gestatten, unter denselben wegzugleiten.
Claims (1)
- PatenT-A NSPruch:Schliefsapparat für Buchdruckformen, bestehend in dem verstellbar mit dem Setzschiffe A verbundenen Bundstege B in Verbindung mit den mit Nuthen G zur Aufnahme der Stifte F der Leiste E versehenen Platten C und den am Setzschiffe A befestigten und mit Nuthen / zur Aufnahme der Stifte F versehenen Platten H, wobei das Schliefsen durch Verschieben der Stange E bewirkt wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE50156C true DE50156C (de) |
Family
ID=325033
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT50156D Expired - Lifetime DE50156C (de) | Schliefsapparat für Buchdruckformen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE50156C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1169465B (de) * | 1957-12-20 | 1964-05-06 | Deutsche Edelstahlwerke Ag | Druckuntersatz zum Aufspannen von magnetisierbaren, flexiblen Klischees fuer Druckereizwecke |
-
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- DE DENDAT50156D patent/DE50156C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1169465B (de) * | 1957-12-20 | 1964-05-06 | Deutsche Edelstahlwerke Ag | Druckuntersatz zum Aufspannen von magnetisierbaren, flexiblen Klischees fuer Druckereizwecke |
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