DE500832C - Kombinationsschalter - Google Patents
KombinationsschalterInfo
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- DE500832C DE500832C DEN30285D DEN0030285D DE500832C DE 500832 C DE500832 C DE 500832C DE N30285 D DEN30285 D DE N30285D DE N0030285 D DEN0030285 D DE N0030285D DE 500832 C DE500832 C DE 500832C
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- Germany
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- switch
- push button
- button switch
- combination
- rotary
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Links
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H25/00—Switches with compound movement of handle or other operating part
- H01H25/06—Operating part movable both angularly and rectilinearly, the rectilinear movement being along the axis of angular movement
Landscapes
- Push-Button Switches (AREA)
Description
Gegenstand der Erfindung ist ein Kombinationsschalter, bestehend aus einem Druckknopfschalter
und einem Drehschalter, die derart in Abhängigkeit voneinander stehen, daß der in seiner niedergedrückten Stellung
verriegelte Druckknopfschalter durch den Drehschalter bei oder nach Ausführung einer
Schaltbewegung ausgelöst wird.
Schalter dieser Art werden vielfach ge-
>o braucht, z. B. bei der Fernsteuerung elektrischer
Kraftversorgungsanlagen. Bislang hat man hier je einen besonderen Schalter für die
Einstellung auf den gewünschten Fernschalter und die Steuerung des betreffenden Schaltapparates
vorgesehen. Der Nachteil dieser Einzelschalter, die nach Beendigung eines
Schaltvorganges wieder ihre Ausgangsstellung einnehmen müssen, liegt darin, daß die
Rückstellung des zweiten Schalters für gewohnlich vergessen wird. Diese Möglichkeit
wird durch die zwangläufige Abhängigkeit beider Schalter gemäß der Erfindung ausgeschlossen.
Erreicht wird dies dadurch, daß der Sperriegel des in bekannter Weise unter Federwirkung stehenden Druckknopfschalters
durch ein von dem Drehschalter bewegtes Glied zwangläufig ausgelöst wird.
Um die Auslösung des Druckknopfschalters in einer oder mehreren bestimmten Stellungen
des Drehschalters herbeizuführen, wird der Sperrkonus der Druckknopfschaltstange
nicht unmittelbar durch den Sperriegel abgefangen, sondern durch ein auf ihm aufgesetztes
Blockstück (Stufe). Diese Anordnung hat zur Folge, daß der Sperrkonus zunächst
bei Zurückschieben des Riegels von der Stufe auf den Riegel überspringt und erst,
in der bestimmten Stellung des Drehschalters durch die entsprechende Bohrung des Riegels
hindurchtritt. Weiterhin dient diesem Zwecke eine mit dem Drehschalter verbundene oder
auf seiner Achse aufgesetzte Raste, deren Stellung oder Stellungen in bekannter Weise
durch ein unter Federwirkung stehendes Glied, z. B. einen Stift, fixiert werden.
Eine besonders vorteilhafte Bauart ergibt sich bei an sich bekannter koaxialer Anordnung
beider Schalter, bei der die Schaltstange des Druckknopfschalters durch die Schaltwalze
des Drehschalters frei hindurchgeführt ist.
In der Zeichnung ist in Abb. 1 ein Ausführungsbeispiel
schaubildlich dargestellt.
Die Abb. 2 und1 3 zeigen in gleicher Ansicht
die Entriegelungsteile des Druckknopfschalters in der Zwischen- und Auslösestellung
des Druckknopfschalters.
ι bezeichnet den Druckknopfschalter, 2 den Drehschalter, dessen Schaltteile als Walze 3
ausgebildet sind. Die Schaltstange 4 des Druckknopf schalters ι ist in der Schaltwalze 3
in an sich bekannter Weise längsverschieblich geführt, die ihrerseits in zwei senkrechten
Platten 5 und 6 drehbar gelagert ist. Vor der Platte 6 sind der Druckknopf 1 und der
Schalthebel 2 angeordnet. Hinter der Schaltplatte 6 sitzt eine Raste 7, welche mit einem
Stift 8 an einem federbeeinflußten Hebel 9
zusammenarbeitet. Auf der Innenseite der Platte 5 ist auf der Schaltwalze 3 -eine Auslösescheibe
10 befestigt, die zwei Nocken besitzt, zwischen denen der Stift 11 eines in bekannter
Weise unter Federwirkung stehetiflen Riegels 12 liegt. Auf diesem Riegel sitzt eine
Stufe 13, die in der niedergedrückten Stellung des Druckknopfschalters 1 dessen Sperrkonus
14 abfängt. Die die Bohrung 15 im Riegel 12 für den Durchtritt des SperrfccHTus
14 überragende Stirnfläche ist schneidenartig abgeschrägt, damit der Konus 14 ungehindert
durch die Bohrung 15 hindurchtreten kann. Gegen einen hinter dem Sperrkonus
14 auf der Schaltstange 4 vorgesehenen Bund drückt eine Feder 16, die ein Kontaktüberbrückungsstück
17 unter Druck gegen z\vei Kontaktschienen 18 hält (eine Schiene
nur gezeichnet). Der Zweck der Feder 16 beruht weiterhin darin, daß — wie aus Abb. 2
ersichtlich — der Kontaktschluß durch die Brücke 17 in der Zwischenstellung des Druckknopfschalters
erhalten bleibt. Die Kontaktbrücke 17 kann in der entriegelten Stellung
des Druckknopfschalters entsprechend Abb. 3 .mit Kontaktschienen 19 (nur eine ersichtlich)
einen Kontaktschluß bilden, wenn die jeweilige Anwendung des Schalters eine neue Kontaktschließung
erfordert.
Im folgenden sei kurz die Wirkungsweise des Schaltaggregates angegeben:
Wird der Druckknopfschalter 1 entgegen
seiner an sich bekannten Rückstellfeder 20 niedergedrückt, dann wird der .Sperrkonus 14,
nachdem dieser beim Durchgang durch die Bohrung 15 den Riegel 12 entgegen einer
Federkraft zurückgeschoben hat, durch die Stufe 13 abgefangen. Diese Stellung des
Druckknopf schalters veranschaulicht Abb. 1. Wird nun der Hebelschalter 2 entsprechend
der Darstellung in Abb. 1 nach rechts gedreht,'dann springt der an dem federbeeinflußten
Hebel 9 sitzende Stift 8, der zweckmäßig
eine Rolle trägt, in die andere Raste des Teiles 7 über und läuft beim Weiterdrehen
des Hebels 2 gegen die ansteigende Fläche 21 der Rast 7 auf. Bei dieser Drehung hat der
Nocken 22 der Auslösescheibe 10 mittels des Stiftes 11 den Riegel 12 entgegen seiner Feder
nach unten verschoben, wobei die Schneide der Stufe 13 den Sperrkonus 14 verlassen hat,
der nunmehr vermöge der Wirkung der Feder 20 auf den Riegel 12 herunterspringt. Diese
Stellung ist in Abb. 2 zu ersehen. Wird der Hebel 2 des Drehschalters von dem Bedienenden losgelassen, dann übt die
Feder 23 des Hebels 9 vermittels des Stiftes 8 auf die Rast 7 einen Druck aus, demzufolge
die Schaltwalze eine geringe Rückdrehung erfährt, bis der Stift B wieder die Rast 24,
über die er bei der Drehung hinweggeglitten ist, einnimmt. Gleichzeitig gleitet der Stift
Ii des Riegels 12 in die Vertiefung zwischen
den beiden Nocken der Auslösescheibe 10 hinein, und der Riegel 12 wird durch seine
Feder zurückbewegt. Dadurch wird der Sperrkonus 14 gänzlich freigegeben, so daß
der Druckknopfschalter vermöge der Wirkung seiner Feder 20 in die Ausgangsstellung zurückspringt
(Abb. 3).
Für das Wesen der Erfindung ist es gleichgültig, wie die Kontaktteile beider Schalter
beschaffen sind und in welchen Stellungen Kontaktschluß erfolgt. Ferner ist es nicht
notwendig, daß die beiden Schalter, wie das Ausführungsbeispiel zeigt, koaxial ineinander
angeordnet sind. Wesentlich ist lediglich ihre zwangläufige Beziehung zueinander in konstruktiver
Hinsicht in der Weise, daß der Druckknopfschalter aus seiner niedergedrückten Stellung in die Ausgangsstellung übergeht,
wenn eine Schaltbewegung des Drehschalters erfolgt.
Claims (7)
1. Kombinationsschalter, bestehend aus
einem Druckknopfschalter und einem Drehschalter, dadurch gekennzeichnet, daß der in seiner niedergedrückten Stellung
verriegelte Druckknopfschalter durch den während oder nach seiner Schaltbewegung
in eine Raststellung ein- oder zurückspringenden Drehschalter ausgelöst wird.
2. Kombinationsschalter nach Anspruch i, gekennzeichnet durch an sich bekannte
koaxiale Anordnung beider Schalter (i, 2) ineinander.
3. Kombinationsschalter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Schaltstange (4) des Druckknopfschalters (i) in der Schaltwalze (3) des Drehschalters
(2) in bekannter Weise axial verschieblich angeordnet ist.
4. Kombinationsschalter nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks
Auslösung des Druckknopfschalters in einer bestimmten Stellung des Drehschalters
der Sperriegel (12) des Druckknopfschalters (τ) eine Stufe (13) trägt, von no
der beim Überschreiten einer bestimmten Stellung des Drehschalters (2) bei der
Schaltbewegung der Sperrkonus (14) auf den Riegel (12) überspringt, welcher erst
bei Rückgang in die Bestimmungsstellung des Drehschalters den Durchgang
des Sperrkonus ermöglicht.
5. Kombinationsschalter nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
die Stellungen des Drehschalters (2) ia° durch eine federbeeinflußte Rast (7) festgelegt
sind, mit welcher eine Auslöse-
Scheibe (ίο) zusammenwirkt, die in ihren Raststellungen die Auslösung des Druckknopfschalters
(i) herbeiführt.
6. Kombinationsschalter nach Anspruch 4 und 5, dadurch gekennzeichnet,
daß auf der Schaltstange (4) des Druckknopfschalters (1) eine Kontaktbrücke
(17) verschieblich und unter Federwirkung stehend aufgesetzt ist, zum Zwecke,
in der Sperrzwischenstellung des Druckknopfschalters (1) den Kontaktschluß
aufrechtzuerhalten.
7. Kombinationsschalter nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
für den ungehinderten Durchtritt des Druckknopf schalters (ι) die die Durchtrittsbohrung
(15) des Sperriegels ,(12) überragende Stirnfläche der auf den Riegel
aufgesetzten Stufe (13) schneidenartig abgeschrägt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
BtRLlS GEtlRlü'KT IN ItH
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEN30285D DE500832C (de) | 1929-04-30 | 1929-04-30 | Kombinationsschalter |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEN30285D DE500832C (de) | 1929-04-30 | 1929-04-30 | Kombinationsschalter |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE500832C true DE500832C (de) | 1930-06-25 |
Family
ID=7345470
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEN30285D Expired DE500832C (de) | 1929-04-30 | 1929-04-30 | Kombinationsschalter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE500832C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE977541C (de) * | 1951-08-20 | 1966-12-15 | Loewe Opta Gmbh | Geraet fuer Aufnahme und Wiedergabe von Magnettonaufzeichnungen |
-
1929
- 1929-04-30 DE DEN30285D patent/DE500832C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE977541C (de) * | 1951-08-20 | 1966-12-15 | Loewe Opta Gmbh | Geraet fuer Aufnahme und Wiedergabe von Magnettonaufzeichnungen |
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