DE509707C - Verfahren zum Herstellen von Schablonenkarten - Google Patents
Verfahren zum Herstellen von SchablonenkartenInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B41N—PRINTING PLATES OR FOILS; MATERIALS FOR SURFACES USED IN PRINTING MACHINES FOR PRINTING, INKING, DAMPING, OR THE LIKE; PREPARING SUCH SURFACES FOR USE AND CONSERVING THEM
- B41N1/00—Printing plates or foils; Materials therefor
- B41N1/24—Stencils; Stencil materials; Carriers therefor
- B41N1/242—Backing sheets; Top sheets; Intercalated sheets, e.g. cushion sheets; Release layers or coatings; Means to obtain a contrasting image, e.g. with a carbon sheet or coating
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Description
- Verfahren zum Herstellen von Schablonenkarten Die Erfindung betrifft eine weitere Ausbildung des Verfahrens nach dem Patent 5097o6, nach der für die Schablonenkarten für Adressiermaschinen vorzufeuchtendes Schablonenpapier in einfacher Lage verwendet wird. _'Mit diesem Verfahren erzielt man besonders gute Adressierungen, wenn man dabei, wie folgt, zu Werke geht: Man klebt nicht das Schäblonenpapier,wie bisher üblich, auf die Papprähmchen auf, um diese fertigen Schablonenkarten dann erst zu feuchten und zu beschriften, sondern man bringt erst das Schablonenpapier, vorteilhaft in Streifen, durch Befeuchten oder Naßmachen z. B. auf einen oder zwischen zwei feuchten Lappen, Löschblättern zum Erweichen, drückt oder legt dann dieses erweichte Blatt oder Streifen Schablonenpapier (das nur aus einem Blatt oder Streifen dünnemjapanfaserpapier mit der üblichen porenfüllenden Präparation besteht) auf eine blattartige, durch Wasser nicht erweichende harte, steife, gegebenenfalls mit Richtzeichen versehene Unterlage, z. B. aus Celluloid oder dünnem Blech, und führt so das Schablonenpapier mit der Beschriftungsunterlage in die Schreibmaschine ein, um dort die Beschriftung in bekannter Weise ohne Mitbenutzung eines Farbbandes vorzunehmen, bei mehreren einander folgenden Schablonen mit den nötigen Abständen. Die so erzielten Schablonen werden dann erst, vorzugsweise solange das Schablonenpapier noch nicht wieder vollständig trocken ist, auf die Papprähmchen aufgeklebt, wobei es gleichgültig ist, ob man,die Schablonen, wenn mehrere zusammenhängen, vor dem Aufkleben auf die Papprähmeben oder erst nach dem Aufkleben z. B. durch Abschneiden trennt. Es ist früher vorgeschlagen worden, in ähnlicher Weise zu verfahren und als Beschriftungsunterlage Ölpapier zu benutzen. Dies hat aber den großen Nachteil, daß Ölpapier oder Ülkarton durch die Feuchtigkeit bzw. Nässe sehr bald aufweicht; .eine weiche Unterlage verhindert aber das Zustandekornmen wirklich guter, lückenloser Typendurchschläge, wie sie bei diesem Verfahren mit der harten, nicht erweichenden Beschriftungsunterlage, z. B. aus Celluloid oder dünnem Blech, so sicher erzielt werden.
- Als Richtzeichen können auf der Beschriftungsunterlage, die vorzugsweise aus sattweißem Celluloid gemacht wird, kontrastierende, also schwarze oder dunkelfarbige Linien oder Flächen vorgesehen sein, welche die Stellen anzeigen, wo die Beschriftung erfolgen soll, bzw. die Fläche, innerhalb welcher die Schrift fallen soll.
- Der Vorteil dieses Verfahrens ist ein mehrfacher; erstens kann man mit nur einmaligem Einspannen des Schablonen papiers in die Schreibmasch-inelis-zu zehn Schablonenhintereinander beschriften,;' z_yveitpns braucht man zu dieser Ärbeit' keine Einspannvorrichtung aus Blech; drittens wird das Papprähmchen nicht gebogen, verliert also in keiner Weise seine Steifheit und Geradheit, und kann man, wenn man will, auch stärkere Papprähmchen verwenden. Viertens erzielt man auf diese Weise pralle Schablonen, bei denen ein Durchsacken der Schablone ausgeschlossen ist; fünftens liefern solche Schablonen eine wesentlich bessere Schablonierarbeit und geben zu weniger Betriebsstörungen Anlaß als die Schablonen aus dem doppelten bzw. starken Schablonenpapier mit Kletbung vor der Beschriftung.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Ausbildung des Verfahrens zum Herstellen von Schablonenkarten aus einblättrigem, dünnem Japanpapier nach. Patent 509 7o6, dadurch gekennzeichnet, daß man das gefeuchtete Schablonenpapier auf eine harte, steife blattartige, durch Wasser nicht erweichende, gegebenenfalls mit Richtzeichen (z. B. kontrastierende Linien, Flächen) versehene Unterlage, z. B. aus Celluloid, dünnem Blech, aufdrückt, es dort in bekannter Weise ohne Benutzung eines Farbbandes beschriftet und dann erst das so beschriftete Schablonenpapier auf die Papprähmchen aufklebt, vorzugsweise bevor es wieder ganz trocken ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DEP59381D DE509707C (de) | 1928-12-31 | 1929-01-01 | Verfahren zum Herstellen von Schablonenkarten |
Applications Claiming Priority (2)
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| DEP0059381 | 1928-12-31 | ||
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Publications (1)
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|---|---|
| DE509707C true DE509707C (de) | 1930-10-11 |
Family
ID=25990878
Family Applications (1)
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| DEP59381D Expired DE509707C (de) | 1928-12-31 | 1929-01-01 | Verfahren zum Herstellen von Schablonenkarten |
Country Status (1)
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|---|---|
| DE (1) | DE509707C (de) |
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1929
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