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DE507758C - Einrichtung zur Herabsetzung des Gasdruckes und zum geregelten Durchlass der in der Hochdruckleitung erzeugten Druckwellen in die Niederdruckleitung - Google Patents

Einrichtung zur Herabsetzung des Gasdruckes und zum geregelten Durchlass der in der Hochdruckleitung erzeugten Druckwellen in die Niederdruckleitung

Info

Publication number
DE507758C
DE507758C DEE37222D DEE0037222D DE507758C DE 507758 C DE507758 C DE 507758C DE E37222 D DEE37222 D DE E37222D DE E0037222 D DEE0037222 D DE E0037222D DE 507758 C DE507758 C DE 507758C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pressure
gas
line
pressure line
reducing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEE37222D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Ehrich und Graetz AG
Original Assignee
Ehrich und Graetz AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ehrich und Graetz AG filed Critical Ehrich und Graetz AG
Priority to DEE37222D priority Critical patent/DE507758C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE507758C publication Critical patent/DE507758C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D16/00Control of fluid pressure
    • G05D16/04Control of fluid pressure without auxiliary power
    • G05D16/0402Control of fluid pressure without auxiliary power with two or more controllers mounted in series

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Control Of Fluid Pressure (AREA)

Description

Die Einrichtung gemäß der Erfindung dient zur Regelung des Gasdruckes in Anlagen, bei denen das Leitungsnetz mit einem höheren Druck gespeist wird als die Verbrauchsapparate selbst, beispielsweise Lampen, betrieben werden. Derartige Fälle liegen vor, wenn zur Beförderung größerer Gasmengen durch die vorhandenen Leitungen in diesen ein verhältnismäßig hoher Druck, beispielsweise 150 bis 300 mm Wassersäule, Verwendung findet, während die zu speisenden Laternen für den normalen Gasdruck von etwa 35 bis 50 mm Wassersäule eingerichtet sind. Man könnte daran denken, den Gasdruck an der Verbrauchsstelle einfach durch einen der gebräuchlichen Druckregler herabzusetzen; sofern es sich jedoch um Gasverbrauchsapparate, wie Straßenlampen, handelt, welche mit einem durch Druckwellen ge-
ao steuerten Fernzünder ausgerüstet sind, würde die Vorschaltung des Druckreglers auch gleichzeitig eine Vernichtung der zur Steuerung der Fernzünder abgegebenen Druckwellen bedeuten, so daß die Fernzündung zum
as Versagen gebracht werden würde.
Die Erfindung beseitigt diese Schwierigkeiten durch Ausbildung eines besonderen Apparates zur Regelung des Druckes in der Weise, daß zwar der aus der Hochdruckleitung kommende Gasdruck auf den gewünschten Niederdruck herabgesetzt wird, daß jedoch andererseits Druckwellen durch den Druckregelungsapparat hindurch auf einen dahinter angeordneten Fernzünder zur Auswirkung kommen.
Es sind zwar Vorschläge bekannt geworden, Gasdruckregler, bei denen die Druckwelle hindurchtreten kann, herzustellen, indessen benötigen diese älteren Einrichtungen unübersichtliche Schaltungen, und sie sind schwer zu überwachen, da ihr empfindlicher Bewegungsmechanismus frei liegt und leicht der Rostgefahr ausgesetzt ist.
Man hat andererseits auch bereits Einrichtungen zur Lösung der vorliegenden Aufgäbe benutzt, bei welchen mehrere Regler unter Zwischenfügung eines Hilfsventils in Hintereinanderschaltung Verwendung fanden. Bei diesen war jedoch der Übelstand vorhanden, daß das Entweichen von Gasmengen ins Freie nicht vermieden werden konnte und daß die einzelnen Apparate in ihrer Arbeitsweise stark voneinander abhängig waren, so daß die Gefahr von Störungen verschiedener Art vorhanden war. Auch fanden bei diesen Anlagen Regler verschiedener Bauart Verwendung.
Diese Nachteile werden bei der Erfindung vermieden, und diese zeichnet sich durch Einfachheit und Betriebssicherheit aus, ferner auch dadurch, daß im wesentlichen Druckregler mit Verwendung finden können, wie sie jedem Gasfachmann geläufig sind.
Die Einrichtung zur Herabsetzung des Gasdruckes und zum geregelten Durchlaß der in der Hochdruckleitung erzeugten Druckwellen
in die Niederdruckleitung zeichnet sich gemäß der Erfindung dadurch aus, daß zwei auf verschieden hohen Gasdruck regelnde Membrandruckregler parallel zueinander geschaltet sind, von denen der eine bei normalem Netzdruck regelt, der andere, auf den höheren Druck der Druckwelle abgestimmte Regler durch ein bei Überschreiten eines festgelegten Druckes in der Hochdruckleitung (Druckwelle) ansprechendes Hilfsventil mit dieser verbunden wird. Alsdann erfolgt die Gaszuleitung zu der Verbrauchsstelle unter entsprechend höherem Druck. Nach dem Aufhören der Druckwelle schaltet das Hilfsventil den zweiten Druckregler wieder aus, und die Gasversorgung findet wieder über den ersteren statt.
Es ist zwar bereits bekannt geworden, bei Apparaten zur Erzeugung von Druckwellen ebenfalls zwei parallel geschaltete Druckregler, von denen der eine die Druckwelle gibt, der andere auf niederen Druck regelt, zu benutzen; jedoch wurde dabei die Inbetriebsetzung des ersteren durch ein zwangsläufig gesteuertes Absperrorgan bewirkt. Im Gegensatz hierzu benutzt die Erfindung, bei der es sich nicht darum handelt, Druckwellen zu erzeugen, sondern die bereits vorhandenen Druckwellen durchzulassen, ein selbsttätig arbeitendes Hilfsventil, das nur auf die Druckwellen anspricht. Auf diese Weise gelingt es, im Hochdrucknetz erzeugte Wellen in gewolltem Ausmaß auf das Niederdrucknetz bzw. die Verbrauchsstellen, wie z. B. Fernzünder, zu übertragen.
Die Abbildung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel der neuen Einrichtung- in schematischer Darstellung.
Das Hochdruckgas tritt durch das Rohr 1 ein und fließt durch das Rohr 2 in den für den Dauerbetrieb bestimmten Druckregler, der in bekannter Weise aus zwei Kammern 8 und 14 mit einer dazwischengefügten, durch ein Gewicht 16 belasteten Biegehaut 15 und einem daran befestigten Regulierventil 17 besteht. Der Druck in der Kammer 8 wird durch das letztere geregelt. Das Gas fließt aus der Kammer 8 durch das Rohr 18 zu dem Rohr 20, an welches die Laterne oder eine Mehrzahl von diesen angeschlossen ist. An das Rohr 1 ist ferner mit Hilfe des Rohres 3 das Hilfsventil angeschlossen. Dieses besteht aus zwei Kammern 22 und 21, die ebenfalls durch eine durch das Gewicht 6 belastete Biegehaut 5 voneinander getrennt sind. Die letztere trägt ein Absperrventil 4, mit dessen Hilfe die an die Kammer 21 angeschlossene Abflußleitung 7 versperrt werden kann. Die Leitung 7 führt zu dem zweiten Druckregler mit den Kammern 9 und 13, zwischen denen sich die durch das Gewicht 11 belastete Biegehaut 10 befindet. Letztere trägt ein Regulierventil 12, das dazu dient, den Druck des in die Kammer 9 aus der Leitung 7 eintretenden Gases zu regeln. Die Austrittsleitung 19 aus der Kammer 9 führt ebenfalls zu dem Rohr 20. Die Arbeitsweise der Einrichtung möge an einem Zahlenbeispiel erläutert sein. Der Gasdruck im Rohr 1 betrage 300 mm, die darüber gelagerte Druckwelle 50 mm, im Rohre 20 werde dagegen ein Druck von 50 mm gefordert und bei Auftreten der Druckwelle ein solcher von 100 mm.
Der Regler 8 wird so einreguliert, daß er den Druck von 300 mm auf 50 mm herabsetzt; der Regler 9 wird hingegen so eingestellt, daß er 100 mm Druck abgibt. Das Hilfsventil 4 wird derartig belastet, daß es bei Überschreiten des Druckes von 300 mm oder auch erst bei Erreichung eines höheren Druckes von z.B. 350mm geöffnet wird.
Solange der als normal zu bezeichnende Gasdruck von 300 mm in dem Zuleitungsrohre ι herrscht, tritt nur der Regler 8 in Tätigkeit und liefert in die Leitung 20 das Gas unter einem Druck von 50 mm. Wird nunmehr der Gasdruck im Rohre 1 durch Einleitung der Druckwelle gesteigert, so öffnet sich das Hilfsventil 4, und das Gas tritt über den Regler 9 mit einem Druck von 100 mm in die Leitung 20. Es teilt sich von dort aus der Druck von 100 mm natürlich auch der Kammer 8 des anderen Reglers mit; infolgedessen wird die Biegehaut 1S und damit auch das Ventil 17 in die oberste Lage gedruckt. Es entsteht jedoch hierdurch keine Störung, da ja nunmehr die Gasversorgung der Leitung 20 durch den zweiten Regler erfolgt. Hört die Drucksteigerung im Rohr 1 wieder auf, so geht der Vorgang in umgekehrter Reihenfolge vor sich, das Hilfsventil 4 schließt sich wieder, der Regler 9 tritt außer Funktion, und die Gaslieferung findet wieder über den ersten Regler 8 statt.
Man hat es natürlich in der Hand, die Druckverhältnisse an den verschiedenen Reglern nach Bedarf einzustellen, indem man ihre Gewichtsbelastung ändert. Man wird davon in der Praxis häufig Gebrauch machen, namentlich wenn auch während des normalen Betriebes kleine Druckschwankungen in dem Zuleitungsrohre 1 auftreten. Es empfiehlt sich alsdann, die Einstellung so vorzunehmen, daß das Hilfsventil auf diese kleinen Druckschwankungen noch nicht anspricht.
Wie bereits oben bemerkt, ist die gegebene Darstellung des Ausführungsbeispieles eine schematische. Die bauliche Ausführung der einzelnen Teile kann natürlich unter Wahrung des Erfindungsgedankens in irgendeiner Form erfolgen. Insbesondere kann auch die Ausgestaltung des Hilfsventil in verschiedener
Art und Weise erfolgen. Wesentlich ist nur, \ daß diese erst bei einem bestimmten An- j wachsen des Druckes in der Zuleitung anspricht. Auch die Ausführung der Druckregelungseinrichtung im einzelnen ist für das Wesen der Erfindung ohne Bedeutung.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Einrichtung zur Herabsetzung des Gasdruckes und zum geregelten Durchlaß der in der Hochdruckleitung; erzeugten Druckwellen in die Niederdruckleitung, dadurch gekennzeichnet, daß zwei auf verschieden hohen Gasdruck regelnde Membrandruckregler parallel zueinander angeordnet sind, von denen der eine bei normalem Netzdruck regelt, während der andere, auf höheren Druck eingestellte Regler durch ein bei Überschreiten eines festgelegten Druckes in der Hochdruckleitung ansprechendes Hilfsventil mit dieser verbunden wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEE37222D 1928-04-05 1928-04-05 Einrichtung zur Herabsetzung des Gasdruckes und zum geregelten Durchlass der in der Hochdruckleitung erzeugten Druckwellen in die Niederdruckleitung Expired DE507758C (de)

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Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE507758C true DE507758C (de) 1930-09-20

Family

ID=7078042

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DEE37222D Expired DE507758C (de) 1928-04-05 1928-04-05 Einrichtung zur Herabsetzung des Gasdruckes und zum geregelten Durchlass der in der Hochdruckleitung erzeugten Druckwellen in die Niederdruckleitung

Country Status (1)

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DE (1) DE507758C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2609248A1 (fr) * 1987-01-06 1988-07-08 Bioresearch Inc Regulateur de commande d'aspiration pour dispositif de drainage d'une cavite du corps d'un patient

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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