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DE507704C - Hilfsgeraet fuer die Bienenzucht - Google Patents

Hilfsgeraet fuer die Bienenzucht

Info

Publication number
DE507704C
DE507704C DEJ39315D DEJ0039315D DE507704C DE 507704 C DE507704 C DE 507704C DE J39315 D DEJ39315 D DE J39315D DE J0039315 D DEJ0039315 D DE J0039315D DE 507704 C DE507704 C DE 507704C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
auxiliary device
apiary
inclined surface
attached
network
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEJ39315D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
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Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEJ39315D priority Critical patent/DE507704C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE507704C publication Critical patent/DE507704C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K47/00Beehives
    • A01K47/06Other details of beehives, e.g. ventilating devices, entrances to hives, guards, partitions or bee escapes

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Catching Or Destruction (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 19. SEPTEMBER 1930
REICHS PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 45 h GRUPPE
J 39315111145h
Edmund Junghanns in Bochum Hilfsgerät für die Bienenzucht Patentiert im Deutschen Reiche vom 17. September 1929 ab
Bei den heutigen Bienenständen kommt es häufig vor, daß Bienen in ermüdetem oder durchnäßtem Zustand die Fluglöcher nicht erreichen, sondern vor dem Bienenstand zu Boden fallen und dann nicht mehr die Kraft zum Auffliegen besitzen. Insbesondere bei Regenwetter gehen diese Bienen dann leicht in Nässe und Kälte zugrunde oder werden ein Opfer von Insekten oder anderen Tieren, die sich in der Nähe der Bienenhäuser auf dem Erdboden aufzuhalten pflegen.
Gemäß der Erfindung wird diesem Übelstande dadurch abgeholfen, daß dem Bienenstand eine zu den Fluglöchern bzw. zu dem unteren Teil des Bienenstockes führende, zweckmäßig geneigte Fläche xon vergleichsweise großen Abmessungen aus Drahtnetz oder einem anderen geeigneten, wasserdurchlässigen Mittel vorgelagert wird. Von dieser geneigten Fläche werden dann die ermüdeten Bienen, wenn sie das Flugloch nicht mehr erreichen können, aufgefangen. Sie können sich hier erholen und trocknen und dann, ohne daß ein Auffliegen erforderlich ist, auf der vorgespannten Fläche zum Flugloch emporkriechen. Die Auffangfläche gibt dem Züchter überdies eine gute Übersicht über die hierauf befindlichen Bienen. Im Gegensatz zu einer beispielsweise aus Holz oder einem wasserundurchlässigen Mittel bestehenden Platte können hierbei die Bienen bei Regenwetter nicht abgeschwemmt werden, weil das Wasser durch die Maschen oder Poren der Ebene hindurchfließt. Auf diese Weise können sehr viele Bienen vom Untergang gerettet werden.
Als geneigte Fläche kann beispielsweise auch eine steife Siebplatte benutzt werden, deren Breite etwa derjenigen des Bienenhauses selbst entsprechen mag. Doch können die Abmessungen beliebig gehalten werden.
Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung soll die geneigte Fläche durch ein Netz gebildet werden, das an dem äußeren Ende und an den beiden Seiten um ein gewisses Maß hochgezogen wird, um so Auffangflächen zu bilden. Statt dessen kann auch ein besonderes Netz, welches seitlich und am Ende hochgezogen ist, auf der schrägen Netzfläche aufgelegt oder an dieser befestigt werden, welches dann in seinen Abmessungen größer gehalten ist als die geneigte Fläche und seitlich über das Bienenhaus hinausragen kann. Dadurch, daß das Netz am Ende hochgezogen ist, wird ein Abrutschen flügellahmer Königinnen verhindert. Es kommt sehr häufig vor, daß eine solche flügellahme Königin, die mit dem Erstschwarm das Bienenhaus verläßt,, unmittelbar vor demselben zu Boden fällt und dann verlorengeht. Auch entsteht hierbei der Nachteil, daß der Schwarm sich nicht an eine am Boden liegende Königin ansetzt. Befindet sich diese dagegen auf der vorgespannten Fläche bzw. in dem Netz, so kehrt der Schwarm, nachdem er das Fehlen der Königin bemerkt hat, sogleich zurück und setzt sich an. Auf diesem Netz kann der Schwarm dann leicht von dem Imker einge-
fangen .und einer neuen Bienenwohnung zugeführt werden. Dies kann beispielsweise bei Verwendung des vorgespannten Netzes so geschehen, daß der Imker das Netz, auf dem sich der Schwarm befindet, von seinen Befestigungsstellen löst und in dem Netz den Bienenschwarm fortträgt.
Im Gegensatz zu den bisherigen Verhältnissen kann es bei Verwendung des Gerätes
ίο nach der Erfindung nunmehr sogar als ein Vorteil angesehen werden, wenn die Königin des Erstschwarms flügellahm ist und auf das Netz niederfällt, und es kann sogar zweckmäßig sein, daß der Bienenzüchter die Königin vor Verlassen des Bienenhauses künstlich flügellahm macht, weil es ihm so erspart bleibt, dem Schwarm nachzugehen und ihn wieder einzufangen, indem sich der ausgeflogene Schwarm nunmehr ohne weiteres an der auf das Netz gefallenen Königin ansetzen wird. Statt ein besonderes Netz zu verwenden, ist es auch möglich, der geneigten Fläche am äußeren Ende eine hochgezogene und zweckmäßig gebogene Netzfläche vorzulagern, die durch Vermittlung eines an der geneigten Fläche angeordneten Fußstückes o. dgl. an dieser lösbar befestigt wird und durch Befestigungsdrähte o. dgl. mit dem Bienenhaus verspannt wird. Diese Anordnung empfiehlt sich besonders, wenn der seitlich zur Verfügung stehende Raum gering ist.
In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in verschiedenen Ausführungsbeispielen dargestellt.
Abb. ι ist eine Vorderansicht,
Abb. 2 eine Seitenansicht.
Abb. 3 bis 6 sind Einzelheiten in größerem Maßstabe.
Dem Bienenstand 1 ist nach außen eine schiefe Ebene 2, die aus Drahtgeflecht oder einem wasserdurchlässigen Stoff besteht, vorgelagert. Diese besitzt am oberen Ende ein Führungseisen 3, welches einerseits in der Krampe 4 des Bienenstandes Führung findet und andererseits auf einem einen Bolzen tragenden Auflagestück 5 ruht. Ein selbsttätiges Lösen wird dann durch den um den Scharnierbolzen 6 schwenkbaren Riegel 7 verhindert, welcher aus der mit strichpunktierten Linien veranschaulichten Stellung der Abb. 3 in die mit ausgezogenen Linien dargestellte Lage gebracht wird, wobei das Langauge 8 sich über den Bolzen 5 schiebt; durch einen Splint 9 ist die Verbindung gesichert. Auf diese Weise kann die schiefe Ebene, wenn es notwendig ist, leicht entfernt werden. Am anderen Ende ist das Drahtnetz vermittels Umbiegungen 10 mit zugeschärften Eisenpflöcken 11 verbunden, die in den Erdboden eingeschlagen werden (Abb. 2).
Das Netz 2, an dessen Stelle selbstverständlich auch eine Siebplatte treten kann, ist zweckmäßig am oberen Ende durch Nietung mit der Führungsstange 3 verbunden. Die letztere kann noch mit Löchern 12 versehen werden, damit die Vorrichtung unmittelbar an den Bienenstand angeschraubt werden kann, also ohne Benutzung der an der Seite angebrachten Befestigungsmittel 4, 5 und 7. Wie dies die strichpunktierten Linien der Abb. ι und 2 veranschaulichen, ist dem Netz 2 noch ein Netz 13 zugeordnet, welches in seinen Abmessungen größer gehalten ist als die Fläche 2 und an den Seiten auch über das Bienenhaus hinausragt. Dieses Netz 13 ist am Ende und an den Seiten hochgezogen und bildet so Auffangflächen, um ein Herabrutschen der Königin zu verhindern. Das Netz 13 ist am Rande mit einer Einfassung 14 (Abb. 4) versehen, welche Ösen 15 besitzt, die in Haken 16 auf senkrechten Stützen 17 eingehängt werden. Diese Stützen können entweder in den Boden oder, wie dies in der Zeichnung dargestellt ist, in besondere Befestigungsleisten 18 U-förmigen Profils eingesteckt werden. Zwecks Veränderung der Höhenlage ist es zweckmäßig, an den Stützen 17 in verschiedener Höhe mehrere Haken 16 vorzusehen. An der Fläche 2 selbst kann das Netz durch Vermittlung von Schrauben 19 und einer Befestigungsplatte 20 (vgl. die gestrichelten Linien in Abb. 3) befestigt werden. Im übrigen ist die Art der Aufhängung und Befestigung- beliebig. Als Material für das Netz kann irgendein feinmaschiges Hanfgeflecht, das zweckmäßig zum Schütze gegen Faulen präpariert ist, verwendet werden.
Statt des Netzes kann, wie dies Abb. 3 und die ausgezogenen Linien in Abb. 2 veranschaulichen, ein gebogenes Netzstück 21 Verwendung finden, welches in ein mit der Fläche 2 durch die Schraube 19 und Flügelmutter 21' verbundenes Fußstück 22 eingeschoben wird. Dieses Fußstück ist, wie Abb. 3 zeigt, durch entsprechende Biegung des Bleches hergestellt. Doch ist auch die Art dieser Befestigung beliebig. Gegen das Bienenhaus ist dies hochgezogene Netzstück 21 durch Drähte 23 o. dgl, verspannt, welche vermittels eines Hakens o. dgl. in Ösen 24 eingehakt werden.

Claims (9)

Patentansprüche:
1. Hilfsgerät für Bienenzucht, dadurch gekennzeichnet, daß dem Bienenstand eine zu den Fluglöchern bzw. zu dem unteren Teil des Bienenstockes führende, zweckmäßig geneigte Fläche aus Drahtnetz oder einem anderen geeigneten wasserdurchlässigen Mittel vorgelagert ist.
2. Hilfsgerät nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die geneigte Fläche aus einer Siebplatte besteht, deren Breite etwa derjenigen des Bienenhauses entspricht.
3. Hilfsgerät nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Fläche 2 o. dgl. am oberen Ende ein Führungsstück (3) trägt, mittels dessen es leicht lösbar an dem Bienenstand befestigt werden kann.
4. Hilfsgerät nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die geneigte Fläche (2) am unteren Ende an zweckmäßig aus Metall bestehenden, zugeschärften Pflöcken (11 j befestigt ist, welche in den Erdboden eingesteckt werden.
5. Hilfsgerät nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigung des Führungseisens (3) der geneigten Ebene (2) durch eine an der einen Seite des Bienenhauses angebrachte Krampe (4) und durch ein an der anderen Seite angeordnetes festes Auflagestück (5) in Verbindung mit einem schwenkbaren Riegel (1J) erfolgt.
6. Hilfsgerät nachAnspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die geneigte Fläche durch ein Netz von vergleichsweise großen Abmessungen gebildet wird, das am äußeren Ende und an den Seiten hochgezogen ist und so Auffangflächen bildet, welche ein Abrutschen der flügellahmen Königin verhindern.
7. Hilfsgerät nach Anspruch 1 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß ein besonderes, seitlich und am Ende hochgezogenes Netz auf die schräge Fläche 2 aufgelegt oder an dieser befestigt wird und in seinen Abmessungen größer gehalten ist als die Fläche 2. .
8. Hilfsgerät nach Anspruch 1 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Netz (13) an in den Boden oder in Befestigungsleisten (18) eingesteckten Stützen (17) lösbar aufgehängt ist, welche zwecks Veränderung der Höhenlage mit in verschiedener Höhe angeordneten Aufhängevorrichtungen für das Netz versehen sind.
9. Hilfsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der geneigten Fläche (2) am äußeren Ende eine hochgezogene und zweckmäßig gebogene Siebfläche (21) o. dgl. vorgelagert ist, welche durch Vermittlung eines an der Fläche (2) angeordneten Fußstückes an dieser lösbar befestigt und durch Drähte o. dgl. auch mit dem Bienenhaus verspannt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEJ39315D 1929-09-17 1929-09-17 Hilfsgeraet fuer die Bienenzucht Expired DE507704C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEJ39315D DE507704C (de) 1929-09-17 1929-09-17 Hilfsgeraet fuer die Bienenzucht

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DEJ39315D DE507704C (de) 1929-09-17 1929-09-17 Hilfsgeraet fuer die Bienenzucht

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE507704C true DE507704C (de) 1930-09-19

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ID=7205853

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DEJ39315D Expired DE507704C (de) 1929-09-17 1929-09-17 Hilfsgeraet fuer die Bienenzucht

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DE (1) DE507704C (de)

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