DE507140C - Schaltapparat mit zwei aufeinander abrollenden Kontakten - Google Patents
Schaltapparat mit zwei aufeinander abrollenden KontaktenInfo
- Publication number
- DE507140C DE507140C DESCH86639D DESC086639D DE507140C DE 507140 C DE507140 C DE 507140C DE SCH86639 D DESCH86639 D DE SCH86639D DE SC086639 D DESC086639 D DE SC086639D DE 507140 C DE507140 C DE 507140C
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- DE
- Germany
- Prior art keywords
- contacts
- switching
- bolts
- switchgear
- rolling
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
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- 238000005192 partition Methods 0.000 claims description 6
- 238000007664 blowing Methods 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H1/00—Contacts
- H01H1/12—Contacts characterised by the manner in which co-operating contacts engage
- H01H1/14—Contacts characterised by the manner in which co-operating contacts engage by abutting
- H01H1/16—Contacts characterised by the manner in which co-operating contacts engage by abutting by rolling; by wrapping; Roller or ball contacts
Landscapes
- Contacts (AREA)
Description
Gegenstand des Hauptpatents ist ein elektrischer Schalter mit zwei aufeinander abrollenden
Kontakten, deren kontaktgebende Oberflächen exzentrisch zu ihren Drehachsen angeordnet
sind. Die Drehachsen sind gegeneinander beweglich gelagert, so daß die Kontakte mittels
Federn gegeneinandergepreßt werden können. Die beiden aufeinander abrollenden Kontakte
berühren sich dann mit ständig zunehmendem Druck beim Einschalten. Anderseits wird ihre
Bewegung im Ausschaltsinn beschleunigt. Nach dem Hauptpatent sind die Kontakte mit ihren
Haltekörpern starr verbunden, wodurch bei der geringsten Ungenauigkeit ihrer Einstellung
ein Auflaufen der Kontakte in der ganzen Breite verhindert wird und Funkenbildung
entsteht.
Erfindungsgemäß werden nunmehr die Kontakte mit ihren Abführungsleitungen durch
Bolzen starr verbunden und die Kontakte mit ihren Bolzen in den Haltekörpern elastisch
und mit seitlichem Spiel so angeordnet, daß die Kontaktflächen sich seitlich auf dem ganzen
Schaltwege selbsttätig auf die volle Kontaktbreite einstellen. Zum Löschen des beim Ausschalten
entstehenden Funkens wird ferner in an sich bekannter Weise eine unverbrennbare Zwischenwand fest oder beweglich zwischen
den Wegen der beiden Kontakte angeordnet, so daß der Funke auf die Trennwand trifft,
die ihn zerteilt. Hierbei wird, bei auf ihren Wegen weiter eilenden Kontakten, die Funkenstrecke
durch die Trennwand so bedeutend vergrößert, daß der Funke ohne Verwendung von Vorkontakten und Blasspulen sofort abreißt.
In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung beispielsweise dargestellt, und zwar
zeigen
+0 Abb. ι einen senkrechten Mittelschnitt durch den Schalter und
Abb. 2 einen Schnitt A-B nach Abb. 1.
Die Klotzkontakte g und h werden in ihren Tragkörpern y und ζ vermittels der elastisch gelagerten Kontaktbolzen 2 und 3 gehalten. Die elastische Lagerung der Kontakte in Richtung des Kontaktdruckes wird durch die Zwischenschaltung der Federn 4 und 5 erreicht. Die Bolzen 2 und 3 mit den Kontakten g und h sowie den Abführungsleitungen 6 und 7 bleiben starr verbunden. Für die Einstellbewegung sind die Anlageflächen 8 und 9 der Kontakte g und h am Tragkörper entsprechend abgerundet, und die Kontaktbolzen 2 und 3 haben in den Tragkörpern so viel Spiel, daß sich beim Schalt-Vorgang die Kontakte sofort und selbsttätig auf ihrer ganzen Breite auflegen, da nur der geringe Haltedruck der Federn 4 und 5, der nur einen kleinen Bruchteil des Auflagedruckes beträgt, zu überwinden ist. Zur Abkürzung der Schaltfeuerdauer ist zwischen den Schaltwegen der beiden beweglichen Kontakte g und h eine unverbrennbare Zwischenwand 10 angeordnet, die sowohl fest als auch beweglich ausgebildet sein kann. Die strichpunktiert dargestellte Zwischenwand 10 gibt die Stellung der beweglichen Zwischenwand an bei der Endausschaltstellung der Kontakte g und h.
Die Klotzkontakte g und h werden in ihren Tragkörpern y und ζ vermittels der elastisch gelagerten Kontaktbolzen 2 und 3 gehalten. Die elastische Lagerung der Kontakte in Richtung des Kontaktdruckes wird durch die Zwischenschaltung der Federn 4 und 5 erreicht. Die Bolzen 2 und 3 mit den Kontakten g und h sowie den Abführungsleitungen 6 und 7 bleiben starr verbunden. Für die Einstellbewegung sind die Anlageflächen 8 und 9 der Kontakte g und h am Tragkörper entsprechend abgerundet, und die Kontaktbolzen 2 und 3 haben in den Tragkörpern so viel Spiel, daß sich beim Schalt-Vorgang die Kontakte sofort und selbsttätig auf ihrer ganzen Breite auflegen, da nur der geringe Haltedruck der Federn 4 und 5, der nur einen kleinen Bruchteil des Auflagedruckes beträgt, zu überwinden ist. Zur Abkürzung der Schaltfeuerdauer ist zwischen den Schaltwegen der beiden beweglichen Kontakte g und h eine unverbrennbare Zwischenwand 10 angeordnet, die sowohl fest als auch beweglich ausgebildet sein kann. Die strichpunktiert dargestellte Zwischenwand 10 gibt die Stellung der beweglichen Zwischenwand an bei der Endausschaltstellung der Kontakte g und h.
Claims (2)
1. Schaltapparat mit zwei aufeinander abrollenden Kontakten nach Patent 503573,
dadurch gekennzeichnet, daß die Klotzkontakte (g, A) mit ihren Abführungsleitungen
(6, 7) durch die Bolzen (2, 3) starr verbunden und die Kontakte mit ihren Bolzen in den Haltekörpern (y, z) elastisch
und mit seitlichem Spiel so angeordnet sind, daß die Kontaktflächen sich seitlich auf
dem ganzen Schaltwege selbsttätig auf die volle Kontaktbreite einstellen.
2. Schaltapparat mit zwei aufeinander abrollenden Kontakten nach Patent 503 573,
dadurch gekennzeichnet, daß in an sich bekannter Weise eine unverbrennbare Zwischenwand
(10) zum Löschen des beim Ausschalten entstehenden Funkens fest oder
beweglich zwischen den Wegen der beiden Kontakte angeordnet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH86639D DE507140C (de) | Schaltapparat mit zwei aufeinander abrollenden Kontakten |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH86639D DE507140C (de) | Schaltapparat mit zwei aufeinander abrollenden Kontakten |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE507140C true DE507140C (de) | 1931-07-25 |
Family
ID=7443511
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DESCH86639D Expired DE507140C (de) | Schaltapparat mit zwei aufeinander abrollenden Kontakten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE507140C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE943894C (de) * | 1951-10-12 | 1956-06-01 | Laurent Pagan | Elektrischer Schalter |
-
0
- DE DESCH86639D patent/DE507140C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE943894C (de) * | 1951-10-12 | 1956-06-01 | Laurent Pagan | Elektrischer Schalter |
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