DE506630C - Leitungsrohr fuer hohen Innendruck mit warm aufgezogenen Bandagenringen - Google Patents
Leitungsrohr fuer hohen Innendruck mit warm aufgezogenen BandagenringenInfo
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- DE506630C DE506630C DEM93485D DEM0093485D DE506630C DE 506630 C DE506630 C DE 506630C DE M93485 D DEM93485 D DE M93485D DE M0093485 D DEM0093485 D DE M0093485D DE 506630 C DE506630 C DE 506630C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L—PIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L9/00—Rigid pipes
- F16L9/02—Rigid pipes of metal
- F16L9/04—Reinforced pipes
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Rigid Pipes And Flexible Pipes (AREA)
Description
Es ist bereits bekannt, gegossene Geschützrohre nicht in der der Beanspruchung entsprechenden
Stärke zu gießen, sondern durch ein über den Gußteil gezogenes, aus einzelnen Ringen aus Schmiedeeisen o. dgl. gebildetes
zweites Rohr zu verstärken. Der Grund für diese Ausführungsart lag darin, daß es nicht
möglich war, dicke Rohre zuverlässig und dicht zu gießen, weil bei der Überschreitung
to einer gewissen Dicke sich in dem Gußkörper
Risse, Blasen, Seigerungen, Einschlüsse usw. bilden, die das Rohr unzuverlässig machen.
Derart zusammengesetzte Geschützrohre hatten aber Mangel, die sich aus der ungleichen
Materialausdehnung bei der Erwärmung zwischen gegossenem und geschmiedetem Material und den damit zusammenhängenden
Spannungs- und Verschiebungslunterschieden der Ringe ergaben, so daß man
von dem Bau von Kanonen mit Bandagenringen wieder Abstand nahm. Man hat auch bereits hochbeanspruchte Rohre, wie sie insbesondere
bei Turbinenleitungen Verwendung finden, mit Bandagen versehen, die aus in Abständen
angebrachten Ringen bestanden. Diese bezwecken, die besonders bei hohen statischen
Drücken benötigten großen Wandstärken, die sich wegen ihrer Größe schlecht oder gar nicht
schweißen lassen, schwächer halten zu können, da die auf Biegung beanspruchten Rohrteile
durch die in gewissen Abständen vorgesehenen Bandagenringe nur einem kleineren Biegungsmoment zu widerstehen haben. Die
Auflagestellen der Bandagenringe, die im allgemeinen
aufgeschrumpft werden, lassen sich infolge ihrer Breite und der ungleichmäßigen
Außenwandungen der Rohre nicht genau ermitteln und dadurch wird eine einwandfreie
Nachrechnung der auftretenden Beanspruchungen des Materials unmöglich gemacht. Weiterhin ist durch einseitige Erwärmung
(z. B. Sonnenbestrahlung) und durch Stöße beim Transport bewirkt worden, daß sich
Schrumpfringe von ihrem ursprünglichen Sitz verschoben haben und dadurch ungünstige
Beanspruchungen der Rohrwandungen auftraten.
Diesen Mängeln soll gemäß der Erfindung dadurch begegnet werden, daß zwischen dem
Rohr und den Bandagen ein Eingriff hergestellt wird, der eine Lageänderung der Bandagen
ausschließt. Dies kann dadurch erzielt werden, daß die Rohre an den für die Bandagen
vorgesehenen Stellen mit Rillen von einer vom Durchmesser und der Wandstärke der Rohre abhängigen Tiefe versehen werden.
Durch diese Maßnahme wird erreicht, daß die Bandagen mit geringem seitlichen Spiel
auf dem ganzen Umfang unbedingt satt aufliegen und ein Verschieben durch Stöße oder
andere Ursachen nicht mehr möglich ist. Damit ist eine einwandfreie Kraftübertragung
von der Rohrwandung auf die Bandagen gewährleistet. Die Wandung der Rohre wird um die Tiefe der Rillen verstärkt, wie dies
z. B. auch bei Nietverbindungen geschieht. Die Verstärkung kann im Bandagenmaterial
gespart werden, so daß ein nennenswertes Mehrgewicht der Rohre gegenüber den bis
jetzt benutzten Rohren nicht vorhanden ist.
Die Zeichnung zeigt in Abb. 1 ein Ausführungsbeispiel.
In dem Rohr α sind an den Stellen, an denen Bandagenringe b aufgeschrumpft
werden sollen, Rillen c angebracht, in die die Ringe b eingreifen. Die Rille c
könnte auch gewellt, schräg, ein- oder mehrmals unterbrochen oder zackig ausgeführt
werden, wie die Abb. 2, 3, 4 und S zeigen.
Claims (1)
- Patentanspruch:Leitungsrohr für hohen Innendruck mit warm aufgezogenen Bandagenringen, dadurch gekennzeichnet, daß die Bandagenringe in zweckmäßig bearbeitete Vertiefungen, etwa Rillen, der Rohrwandung durch Schrumpfung eingreifen und dadurch gegen Längsverschiebung gesichert sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM93485D DE506630C (de) | Leitungsrohr fuer hohen Innendruck mit warm aufgezogenen Bandagenringen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM93485D DE506630C (de) | Leitungsrohr fuer hohen Innendruck mit warm aufgezogenen Bandagenringen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE506630C true DE506630C (de) | 1930-09-06 |
Family
ID=7322435
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM93485D Expired DE506630C (de) | Leitungsrohr fuer hohen Innendruck mit warm aufgezogenen Bandagenringen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE506630C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE971942C (de) * | 1944-02-15 | 1959-04-16 | Daimler Benz Ag | Auf Biegung und Knickung beanspruchter Rohrtraeger |
-
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- DE DEM93485D patent/DE506630C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE971942C (de) * | 1944-02-15 | 1959-04-16 | Daimler Benz Ag | Auf Biegung und Knickung beanspruchter Rohrtraeger |
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