DE50606C - Fahrkörper mit gegliedertem an einem Rollenkranz gelagerten Laufkranz - Google Patents
Fahrkörper mit gegliedertem an einem Rollenkranz gelagerten LaufkranzInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62D—MOTOR VEHICLES; TRAILERS
- B62D55/00—Endless track vehicles
- B62D55/08—Endless track units; Parts thereof
- B62D55/10—Bogies; Frames
Landscapes
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- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Rollers For Roller Conveyors For Transfer (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
Der den Gegenstand der Erfindung bildende, als Ersatz der Laufräder oder Laufrollen
dienende Fahrkörper eignet sich sowohl für die Fortbewegung von Fahrzeugen oder dergl.,
an welchen er einzeln oder in gröfserer Zahl angebracht sein kann, auf gewöhnlichem Boden
als auch auf Fahrschienen. Derselbe ist dadurch gekennzeichnet, dafs er einen der Fahrbahn
sich anschmiegenden, aus einzelnen Gliedern bestehenden Laufkranz enthält, welcher
einen an einer mittleren Druckbahn anliegenden Kranz aus einzelnen Rollen oder Drehkörpern
umschliefst und an diesen gelagert ist.
Fig. ι der Zeichnung zeigt einen solchen Fahrkörper theils in Seitenansicht, theils im
senkrechten Längsschnitt, Fig. 2 im Querschnitt, Fig. 3 schaubildlich ein Glied des Laufkranzes,
und Fig. 4 im wagrechten Längsschnitt eine weitere Ausführungsform des Fahrkörpers.
Die Druckbahn A der Rollen kann entweder an ihrer Umfläche ausgehöhlt sein, wie in
Fig. 2 dargestellt, oder ihre Umfläche kann, wie in Fig. 4 gezeichnet, in der Breitenrichtung
gerade sein, je nachdem als Laufrollen Kugeln oder cylindrische Drehkörper verwendet werden.
Zweckmäfsig erhält die Druckbahn A einander parallele obere und untere Flächen und halbkreisförmige
Endflächen und besteht am besten aus einem Metallkranz mit Füllung aus Holz
oder anderem Material, wie dargestellt. Der um die Rollen gelegte Laufkranz wird nach Art einer
Gelenkkette aus einzelnen, durch Bolzen mit einander verbundenen Gliedern 1? hergestellt.
Fig. 3 zeigt als Beispiel schaubildlich ein solches Glied B. Dasselbe ist an dem einen
Ende mit einer vorstehenden Zunge b versehen und am anderen Ende mit einem entsprechenden
Einschnitt c zum Einstecken der Zunge b des folgenden Gliedes. Die Zungen b und die
beiden den Einschnitt zwischen sich schliefsenden Zungen d sind mit Querbohrüngen e zur
Aufnahme der Bolzen f versehen, durch welche die einzelnen Glieder zu einem Laufkranze mit
einander verbunden sind.
Zwischen die Umfläche der Druckbahn und den endlosen Laufkranz werden die aus Stahl
oder anderem passenden Material bestehenden kugeligen Drehkörper C eingeschaltet, für
welche dann die Umfläche der Druckbahn A und die innere Umfläche des Laufkranzes entsprechend
ausgehöhlt sind. Wenn cylindrische Drehkörper D (Fig. 4) verwendet werden, so
sind die betreffenden Umflächen in der Breitenrichtung gerade.
In die Längsnuthen 'g an den Seitenflächen der Glieder B des Laufkranzes treten zur Führung
der Glieder die einwärts 'abgebogenen Ränder h der beiden Platten E ein, die an der
mittleren Füllung α nebst der gegen Einschmutzen sichernden Schutzkappe G mittelst
Bolzen F gehalten werden. Bei dieser Führung der einzelnen Glieder B kann ihre Verbindung
durch Bolzen fortfallen. Die Glieder können dann an den Enden einfach eben sein, statt
mit Zungen versehen zu werden. Die von oben aufzusteckende Schutzkappe G reicht nicht
bis auf die Fahrbahn herab, um nicht die Bewegung zu hemmen.
Claims (1)
- Die in Fig. 4 dargestellten cylindrischen Drehkörper D sind zwischen die Druckbahn und einen Laufkranz eingeschaltet, dessen' einzelne Glieder mittelst ihrer vortretenden Zungen durch Bolzen f verbunden sind. Die seitlichen Führungsplatten sind hier fortgelassen; die von oben aufzusteckende Schutzkappe G verhindert die seitliche Verschiebung der Drehkörper und des Laufkranzes. Hier sind an der einen Seite der Glieder B auch Spurkränze i angeordnet, um die Fortbewegung auf Fahrschienen zu ermöglichen. Natürlich kann die äufsere Umfläche der Glieder B den betreffenden Profilen der zu verwendenden Fahrschienen leicht angepafst werden.Solche Fahrkörper mit getheiltem, an Rollen gelagertem Laufkranze können auch in Paaren angeordnet werden und durch passende Achsenhalter verbunden sein, je nach den Fahrzeugen, bei welchen sie verwendet werden sollen. Auch kann man, um die Reibung möglichst zu vermindern, einen Drehkörper um den anderen von kleinerem Durchmesser ausführen.Patεnt-An s ρrüche:Ein Fahrkörper mit einem aus einzelnen Gliedern (B) bestehenden Laufkranz, der einen· an einer mittleren Druckbahn (A) anliegenden Kranz aus einzelnen Drehkörpern oder Rollen umschliefst und an diesen gelagert ist.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE50606C true DE50606C (de) |
Family
ID=325440
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT50606D Expired - Lifetime DE50606C (de) | Fahrkörper mit gegliedertem an einem Rollenkranz gelagerten Laufkranz |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE50606C (de) |
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- DE DENDAT50606D patent/DE50606C/de not_active Expired - Lifetime
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