DE504776C - Einrichtung zur Vermeidung von groesseren Karbidanhaeufungen bei Acetylenentwicklernmit Karbidzufuhr - Google Patents
Einrichtung zur Vermeidung von groesseren Karbidanhaeufungen bei Acetylenentwicklernmit KarbidzufuhrInfo
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- DE504776C DE504776C DEK113496D DEK0113496D DE504776C DE 504776 C DE504776 C DE 504776C DE K113496 D DEK113496 D DE K113496D DE K0113496 D DEK0113496 D DE K0113496D DE 504776 C DE504776 C DE 504776C
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C10—PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
- C10H—PRODUCTION OF ACETYLENE BY WET METHODS
- C10H21/00—Details of acetylene generators; Accessory equipment for, or features of, the wet production of acetylene
- C10H21/16—Removing sludge from generators
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Description
- Einrichtung zur Vermeidung von größeren karbidanhäufungen bei Acetylenentwicklern mit Karbidzufuhr Bei den bestehenden Acetylenentwicklern mit Karbidzufuhr fällt das zur Vergasung eingeworfene Karbid auf einen entweder fest oder kippbar angeordneten Rost. Dadurch besteht bei diesen Apparaten der große Nachteil, daß das in Vergasung befindliche Karbid immer wieder von neu einfallendem Karbid überdeckt und der Wasserzutritt zu den unteren Karbidschichten abgeschlossen wird. Es bildet sich eine Anhäufung von in Kalkschlamm eingebettetem Karbid, wodurch el)enfalls der Wasserzutritt zu dem Karbid nahezu unmöglich wird. Die Folge ist unwirtschaftlicher Betrieb, hervorgerufen durch die ungenügende und langsame Vergasung, auch entstehen örtlich hohe Temperaturen.
- Durch diese Umstände wird die Leistung sfährigkeit der Entwickler wesentlich vermindert: außerdem sind durch die starke, lang andauernde Nachvergasung größere Gasbehälter erforderlich oder, wenn solche nicht vorhanden sind, entstehen Gasverluste, worunter die Wirtschaftlichkeit ebenfalls leidet. Die hohen Erzeugungstemperaturen üben einen ungiinstigen Einfluß auf rlie Qualität des Gases aus.
- Die beschriebenen Nachteile werden durch den Erfindungsgegenstand beseitigt, und zwar dadurch, daß im Entwickler ein oder mehrere Wanderroste angeordnet sind, welche das einfallende Karbid in niederer Schicht gleichmüßig verteilen. Vorteilhaft können die wanderrostartigen Verteiler treppenartig übereinander angeordnet sein, wobei der tiefer liegende Wanderrost jeweils entgegengesetzt dem höher liegenden bewegt wird.
- In Fig. i ist der Erfindungsgegenstand im Längsschnitt und in Fig.2 im Querschnitt nach der Linie a-a dargestellt.
- Auf dem zweckmäßig rechteckige Form besitzenden Wasserbehälter i ist der Karbidbehälter 2 seitlich angeordnet. Letzterer besitzt in üblicher Weise die Karbidfördereinrichtung 3 und die Einfüllöffnung d. zum Beschicken des Entwicklers. Zur Aufnahme .des zum Vergasen einfallenden Karbides sind in den Wasserbehälter i endlose Wanderroste 5 und 6 eingebaut, die sich möglichst über den ganzen Querschnitt des Behälters i erstrecken. Die Wanderroste laufen über von außen bei 7 und 8 angetriebene Trommeln 9, io, i i und 12. Das von dem Rost 5 aufgenommene Karbid wird in der Pfeilrichtung durch das Entwicklerwasser geführt. Nach Erreichung .der Trommel 9 fällt das noch nicht vergaste Karbid auf den Rost 6 und wird hier in der entgegengesetzten Richtung bis zu Trommel 12 in dem Wasser weiterbewegt. Die Vergasung ist nunmehr beendet, und die Rückstände fallen über einen schrägen, von außen schwenkbaren Rost 13 @in den unteren Teil des Entwicklers, wo sie bei Schieber 1.1. entfernt werden. Zur Reinigung der Wanderroste sind zwecks guter Zugänglichkeit durch die Deckel 15 und 16 verschlossene öffnungen vorgesehen. Auf der den Entwickler nach oben dicht verschließenden Decke 17 ist der Gasabgangsstutzen 18 angebracht. Die in der ganzen Breite der Roste vorgesehenen Abstreifer r9 und 2o dienen zum Entfernen des den Rosten anhaftenden Schlammes.
- Mit der neuen Vorrichtung wird das zur Vergasung eingeworfene Karbid sofort von der Einfallstelle mit dem Wanderrost weiterbewegt, wodurch eine möglichst gute Karbidverteilu,ng erreicht wird. Karbidanhäufungen und Einbettungen in Schlamm sind ausgeschlossen, das eingeworfene Karbid wird in möglichst niederer Schicht durch das Wasser bewegt, dessen Zutritt zum Karbid dadurch ungehindert vor sich gehen kann.
- Ein weiterer wesentlicher Vorteil besteht noch darin, daß der Vergasungsvorgang auf eine große Fläche verteilt wird. Die Geschwindigkeit der Wanderroste kann ferner der Vergasungsgeschwindigkeit an.gepaßt werden, womit erreicht wird, daß das Karbid erst nach vollständiger Vergasung den Wanderrost v erläßt. Die Zeichnung stellt den Erfindungsgegenstand nur in einer beispielsweisen Ausführungsform dar. Die Anzahl der untereinander angeordneten Wanderroste kann j e nach Bedarf beliebig gewählt werden; je nach Größe des Entwicklers genügt schließlich auch nur ein Rost.
- An Stelle des Wanderrostes können auch Dreh- und Schüttelroste sowie jede Art von beweglichen Rosten Anwendung finden.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: z. Einrichtung zur Vermeidung von größeren Karbidanhäufungen beiAcetylenentwicklern mit Karbidzufuhr, dadurch gekennzeichnet, daß im Entwickler selbst ein oder mehrere Wanderrote angeordnet sind, welche das einfallende Karbid in niederer Schicht gleichmäßig verteilen.
- 2. Einrichtung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die wanderrostartigen Verteiler treppenartig übereinander angeordnet sind und daß der tiefer liegende Wanderrost jeweils entgegengesetzt dem höher liegenden bewegt wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DEK113496D DE504776C (de) | 1929-02-19 | 1929-02-19 | Einrichtung zur Vermeidung von groesseren Karbidanhaeufungen bei Acetylenentwicklernmit Karbidzufuhr |
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE504776C true DE504776C (de) | 1930-08-07 |
Family
ID=7242770
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DEK113496D Expired DE504776C (de) | 1929-02-19 | 1929-02-19 | Einrichtung zur Vermeidung von groesseren Karbidanhaeufungen bei Acetylenentwicklernmit Karbidzufuhr |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE504776C (de) |
-
1929
- 1929-02-19 DE DEK113496D patent/DE504776C/de not_active Expired
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